In Bayern oder auch Tschechien müssten dann fast alle Männer Alk. sein.
Kommt auch drauf an, wie der Biergenuss gesellschaftlich und kulturell gesehen wird.
Ob es dazu gehört oder eher verpönt wird. Dro. spielen schon immer eine große Rolle in den verschiedenen Zeit Epochen und Gesellschaften, von der Urgesellschaft bis heute
In Deutschland hat sich das ja deutlich geändert, was man ja an der Promillegrenze sehen kann.
In der Bundesrepublik Deutschland legte der Bundesgerichtshof 1953 erstmals eine Grenze von 1,5 Promille Alk. im Blut fest, ab welcher, ohne weitere Voraussetzungen, eine Ordnungswidrigkeit vorliegt. Am 14. Juni 1973 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz über die höchstzulässige Grenze der Alk. bei Benutzung von Kraftfahrzeugen von 0,8 Promille, und 2001 wurde die Grenze für den Verlust der Fahrerlaubnis auf 0,5 Promille gesenkt.
Auf dem Bau galt ewig ein Stein, ein Kalk, ein B..
In der Fleischerei, wenn die Sau am Haken hängt, wird der erste (Schnap.) eingeschenkt
Brauereimitarbeiter erhalten bis heute noch z.B. den sogenannten Haustrunk, im Durchschnitt so 2 l für den täglichen Konsum nach Feierabend.
Es gibt Grenzwerte durch die WHO und andere, die nicht zum Ausdruck bringen, dass man bei Überschreitung abhängig wird, sondern so mit Sicherheit nicht abhängig wird und aus gesundheitlicher Sicht eher Vorteile als Schäden davon tragen kann.
Man kann das mit den Grenzen also nicht so pauschal sehen, denn ob man Alk. wird, ist individuell verschieden, auch genetisch bedingt, durch das Vorhandensein bestimmter Enzyme, siehe Asiaten oder indigene Amerikaner, um nicht Indianer zu sagen.
Man muss den Umgang damit für sich persönlich abstimmen.
Und wer es nicht kann, eben ganz drauf verzichten, um nicht abhängig zu werden.
Andere zu fragen, ob es zu viel ist, kann daher nicht viel bringen, da jeder andere Erfahrungen mitbringt.
Ich denke, wenn man gesellschaftlich nicht auffällig wird, nicht übermäßig drüber nachdenkt und keinen Missbrauch betreibt, besteht eher eine geringe Gefahr in die Abhängigkeit zu rutschen.
Ich trinke sehr gerne B., auch nahezu täglich so 2 - 3 Flaschen nach 18 Uhr.
Mache vierteljährlich eine 10 tägige Pause und sehe, ob eine körperliche Abhängigkeit besteht.
Psychisch gesehen bin ich bestimmt abhängig, da für mich der Biergenuss zum kulturellen, gesellschaftlichen und täglichem Leben dazugehört und ich nicht an mir zweifle.
Wenn ich es richtig sehe zweifelst du über deinen Konsum durch den Hinweis deiner Frau.
Hier kannst du nur der Sache auf den Grund gehen, warum sie das so sieht.
Wenn sie so denkt, dass es eben dem allgemeinen Normen nicht entspricht würde ich das ausdiskutieren.
Eventuell muss sie ja auch den Kasten B. pro Woche kaufen (Haushaltsgeld) und Heimschleppen (Zumutung), keine Ahnung, frag sie.
Wenn du nach 3 Bieren dumm quatscht, aggressiv und ausfällig wirst, deinen Alltag nicht mehr im Griff hast und keinen mehr hoch, na du weißt schon, dann lasse es sein.
Heute 10:35 •
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