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Ich habe auch ein Problem mit zu viel Alk. trinken. Drei, vier B. habe ich zeitweise jeden Abend getrunken - häufig um mich für etwas zu belohnen oder etwas zu haben, auf das ich mich freue. Aufgrund meiner Ängste bin ich häufig angespannt. Alk. hat eine beruhigende, entspannende Wirkung und deshalb fühle ich mich wohler in meinem Körper.
Vor sechs Wochen habe ich (nicht zum ersten Mal) die Handbremse gezogen, nur drei Abende habe ich B. bzw. Wein getrunken. Darüber bin ich stolz, allerdings gibt es eine unwilkommene Suchtverlagerung Richtung Süßigkeiten...

Zitat von Greenhouse:
Hallo euch allen. Mich beschäftigt momentan folgendes: trinke fast täglich 2 bis 3 Feierabend Bierchen. Nicht täglich aber fast. Mich nervt dass ich nicht ohne ein B. zu genießen den Tag zu Ende bringe. Gestern gab eine Diskussion auch mit meiner Frau, die ist sauer auf mich wegen mein B. Konsum. Ich werde ab ...

Wenn Du das jeden Abend brauchst, ist es schon eine Sucht und dann läuft das schon unter Alk..
Leider ist das so. Du könntest Dir ja auch einen Tee trinken, zur Entspannung. Oder Milch. Ich trinke
abends manchmal Milch, da freue ich mich schon drauf.

A


Trinke ich zu viel? Wenn JA warum?

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Lieber @Greenhouse , da ich B. nicht mag und deshalb keine Erfahrung damit habe, bin ich nur auf Hörensagen angewiesen: wie viel Alk. befindet sich eigentlich in so einem B. ? Ich hörte weniger als Wein, geschweige denn starke Getränke wie Whisk. etc. Stimmt das ?

Und was macht das B. mit Dir ? Wie anders bist Du dann ? Wie schon einmal gesagt, frage auch Deine Frau, denn sie wird ja sicher einen Grund haben, weshalb sie möchte, dass Du auf das Getränk verzichtest..?

Hab auch das gefühl das B. hat eine Entspannte Wirkung auf dich und du kannst von deinem Alltag Abschalten. Ich sehe es auch Problematisch an, weil die Suchtgefahr zu gross ist, dann trinkst du nicht nur um zu entspannen sondern deine Suchtsympthome zu beruhigen und dann kann es schnell mehr werden.

Versuchs mal Mit Orangenblütenthee, der soll auch entspannen und beruihgen, es gib wirklich auch andere Möglichkeiten.

In Bayern oder auch Tschechien müssten dann fast alle Männer Alk. sein.

Kommt auch drauf an, wie der Biergenuss gesellschaftlich und kulturell gesehen wird.
Ob es dazu gehört oder eher verpönt wird. Dro. spielen schon immer eine große Rolle in den verschiedenen Zeit Epochen und Gesellschaften, von der Urgesellschaft bis heute


In Deutschland hat sich das ja deutlich geändert, was man ja an der Promillegrenze sehen kann.
In der Bundesrepublik Deutschland legte der Bundesgerichtshof 1953 erstmals eine Grenze von 1,5 Promille Alk. im Blut fest, ab welcher, ohne weitere Voraussetzungen, eine Ordnungswidrigkeit vorliegt. Am 14. Juni 1973 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz über die höchstzulässige Grenze der Alk. bei Benutzung von Kraftfahrzeugen von 0,8 Promille, und 2001 wurde die Grenze für den Verlust der Fahrerlaubnis auf 0,5 Promille gesenkt.

Auf dem Bau galt ewig ein Stein, ein Kalk, ein B..

In der Fleischerei, wenn die Sau am Haken hängt, wird der erste (Schnap.) eingeschenkt

Brauereimitarbeiter erhalten bis heute noch z.B. den sogenannten Haustrunk, im Durchschnitt so 2 l für den täglichen Konsum nach Feierabend.

Es gibt Grenzwerte durch die WHO und andere, die nicht zum Ausdruck bringen, dass man bei Überschreitung abhängig wird, sondern so mit Sicherheit nicht abhängig wird und aus gesundheitlicher Sicht eher Vorteile als Schäden davon tragen kann.

Man kann das mit den Grenzen also nicht so pauschal sehen, denn ob man Alk. wird, ist individuell verschieden, auch genetisch bedingt, durch das Vorhandensein bestimmter Enzyme, siehe Asiaten oder indigene Amerikaner, um nicht Indianer zu sagen.

Man muss den Umgang damit für sich persönlich abstimmen.

Und wer es nicht kann, eben ganz drauf verzichten, um nicht abhängig zu werden.

Andere zu fragen, ob es zu viel ist, kann daher nicht viel bringen, da jeder andere Erfahrungen mitbringt.

Ich denke, wenn man gesellschaftlich nicht auffällig wird, nicht übermäßig drüber nachdenkt und keinen Missbrauch betreibt, besteht eher eine geringe Gefahr in die Abhängigkeit zu rutschen.

Ich trinke sehr gerne B., auch nahezu täglich so 2 - 3 Flaschen nach 18 Uhr.
Mache vierteljährlich eine 10 tägige Pause und sehe, ob eine körperliche Abhängigkeit besteht.

Psychisch gesehen bin ich bestimmt abhängig, da für mich der Biergenuss zum kulturellen, gesellschaftlichen und täglichem Leben dazugehört und ich nicht an mir zweifle.

Wenn ich es richtig sehe zweifelst du über deinen Konsum durch den Hinweis deiner Frau.
Hier kannst du nur der Sache auf den Grund gehen, warum sie das so sieht.

Wenn sie so denkt, dass es eben dem allgemeinen Normen nicht entspricht würde ich das ausdiskutieren.

Eventuell muss sie ja auch den Kasten B. pro Woche kaufen (Haushaltsgeld) und Heimschleppen (Zumutung), keine Ahnung, frag sie.

Wenn du nach 3 Bieren dumm quatscht, aggressiv und ausfällig wirst, deinen Alltag nicht mehr im Griff hast und keinen mehr hoch, na du weißt schon, dann lasse es sein.

@Logo Hätte es nicht präziser ausdrücken können.

Ich denke schon auch, das Menschen unterschiedlich Alkahol vertragen, Männer vertragen im Durchschnitt ja mehr als Frauen.

Es gibt Regionale Unterschiede und auch Kulturelle.

Ich bekomme leider schnell mal am nächsten Tag einen Kater, darum trinke ich nur sehr selten.

Menschen die Agro durch Alkahol werden habe ich so meine Mühe und manche werden auch am nächsten Tag unausstehlich und sind nicht gut ansprechbar.

Mich hat auch schon mal Jemand gefragt ob die Flasche Wein die sie zusammen mit ihrem Partner am Abend trinke zu viel ist, sie habe nie etwas bemerkt und viele meinten zu ihr, das sei viel zu viel und ich habe es ihr nicht angesehen noch was bemerkt.

Frühre tranken viele Arbeiter aus dem Süden Europas ihr Glas Wein zum Essen, täglich.

Ist wohl unterschiedlich zu betrachten.

Aber wenn es den Partner Stört wird es Gründe haben.




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