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Hallo,

Ich habe Lehramt studiert und nun geht es im September ins Referendariat. Davor steht mir leider noch ein Besuch beim Amtsarzt bevor, der herausfinden soll, ob ich geeignet bin, den Beruf im Staatsdienst auszuüben. Sollte das nicht der Fall sein, kann ich zwar trotzdem ins Referendariat gehen, werde dann aber später nicht verbeamtet, was dann mit erheblichen Einschränkungen einhergeht (viel weniger Geld, arbeitslos im August,...). Ich frage mich daher, was ich angeben kann und muss. Ich hatte einige Male Krankengymnastik, wegen dem Rücken, meines Wissens aber vor allem wegen Verspannungen, nicht wegen etwas "schlimmen". Außerdem habe ich wegen meiner Angststörung mal eine Kurzzeittherapie (25 Sitzungen) gemacht. Bei mir wurde auch mal Migräne diagnostiziert, was ich meiner Meinung nach aber gar nicht habe, weil ich keine migräneartigen Kopfschmerzen mehr habe (eher solche, die auf Verspannungen zurückzuführen sind). Heuschnupfen habe ich auch noch etwas.
Ich habe von vielen gehört, dass sie nicht alles angegeben haben bzw. behauptet haben sie wären völlig gesund. Lügen ist aber eigentlich gar nicht meine Art. Andererseits haben die Ärzte Quoten von Personen, die sie "aussortieren" müssen und wenn ich die Wahrheit sage, kann es gut sein, dass das bei mir passieren wird und dann habe ich mir meine ganze Zukunft ruiniert. Besonders Sorgen macht mir die Therapie...
Habt ihr ausserdem Erfahrungen, wie das mit privaten Krankenversicherungen und meinen Voerkrankungen ist? Hat man da Chancen genommen zu werden?

09.07.2014 12:04 • 26.01.2021 #1


13 Antworten ↓


Ich kenne mich nicht damit aus, aber wenn ich das so lese, dann sagt mir mein Gefühl behalte das mit der Therapie und Angststörung für Dich. Es geht hier ja nicht direkt ums Lügen, aber manchmal ist nicht alles erzählen gesünder.

Wenn immer alle alles erzählen würden, dann sehe die Welt anders aus. Stelle Dir doch einfach mal die Frage, wie es Dir denn jetzt tatsächlich geht. Hast Du Deine Angststörung im Griff? Rücken ok? Wenn es Dir gut geht und das auch schon länger der Fall ist, würde ich dort nichts auftischen was mir das Genick brechen kann. Hast Du allerdings chronische Beschwerden die die Ausübung des Berufs behindern könnten, dann sieht es etwas anders aus. Die Frage kannst Du Dir aber nur selber beantworten.

LG Lila

09.07.2014 13:18 • #2



Sorge vor dem Amtsarzt

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Muffin, ich kann das so gut verstehen. Leider wird die Untersuchung beim Amtsarzt bei den Lehrämtlern und den Juristen gerne mal als Assessement-Center missbraucht und die Gelegenheit zum Sieben genutzt. So macht man sich das leicht. Ich habe das bei meiner eigenen Verbeamtung (glücklicherweise Kirche nicht Staat) live miterlebt. Eine Frau 20kg leichter und 10 cm größer als ich, wurde z.B. abgelehnt, weil ihr BMI 25,01 ergab. Da fehlten mir echt die Worte. Das ist reine Schikane, vor allem, wenn ich heute in unser Lehrerzimmer schaue und die Bierplautzen der Kollegen sehe, die bei ihrer Verbeamtung vielleicht noch sportlich und drahtig waren, aber nach Fahrrad-, Fußball- und Skiunfällen vom Sofa nicht mehr hochkamen.

Lügen empfiehlt sich leider nicht. Wenn rauskommt, dass du bewusst gelogen hast, könntest du den Beamtenstatus und alle Pensionsansprüche verlieren.

Es kommt also eher darauf an, wie du die Wahrheit verkaufst.
Auch ein Amtsarzt ist ein Mensch und gewissermaßen manipulierbar. Es kommt viel auf deine Ausstrahlung an und ob du sympathisch, optmistisch und gelassen rüberkommst. Deshalb solltest du nicht allzu gedrückt und ängstlich in die Untersuchung gehen, sondern eher locker, als hättest du nichts zu verlieren. Brezel dich ruhig etwas auf, mach dich schick, hinterlasse ein angenehmes Duftwölkchen. Klingt doof, aber manchmal muss man einfach taktieren.

Und seh zu, dass du geschickt formulierst. Nimm dir ein Vorbild an unserer Bundeskanzlerin, die es fertig bringt, in ein und demselben Satz eine Zusage zu geben und sie gleichzeitig wieder zurückzunehmen.

Auf die Frage "Waren Sie schon einmal in psychologischer Behandlung?", würde ich antworten "Ja, ich hatte mal ein Angstproblem und habe deshalb mal eine Kurzzeittherapie gemacht. Erfolgreich!"
Auf die Frage "Hatten Sie schon einmal Probleme mit dem Rücken?", würde ich antworten "Nein, ich hatte da schon mal Verspannungen! Hab halt zu viel gesessen. Mit Sport ging das gut weg und ich habe keine Probleme mehr."
Auf die Frage "Haben Sie Migräne?", würde ich antworten "Nein, ich denke die Kopfschmerzen, die ich gelegentlich mal hatte, waren keine Migräne!"

Auf diese Weise hast du alles gesagt, ohne zu viel zu sagen. Lass dich ja nicht verleiten, mit Ja und Nein zu antworten, auch wenn die Anamnese wie ein Verhör klingt. Solltest du nur einen Ankreuz-Bogen erhalten, lass die heiklen Fragen lieber frei, geh dann in das Gespräch und sage, dass du dir da nicht sicher bist, ob du Ja oder Nein ankreuzen sollst, lass das den Arzt tun und antworte wie oben beschrieben, - bagatellisierend, herunter spielend nicht dramatisierend.

Was die genauen Diagnosen deines Arztes waren, kannst du ja gar nicht wissen. Das ICD-10 wirst du nicht auswendig können und so genau wird man da ja nicht vom Hausarzt informiert. Das führt dann schnell dazu, dass man sich selbst in die Sch... reitet, weil man auf die Rücken-Frage z.B. antwortet "Ja, vor 5 Jahren hatte ich einen Verdacht auf Bandscheibenvorfall! Aber das war's nicht, es war..." Was es wirklich war, interessiert den Amtsarzt nicht mehr. Der hört "Bandscheibenvorfall" und das war's dann.
Informiere dich mal bei deinen Studienfreunden, was die konkret gefragt wurden und lege dir am besten schon einmal diplomatisch geschickte Antworten zurecht. Übe das vielleicht sogar mit jemandem.


Bei der PKV ist die Geschichte leider nicht anders. Hier solltest du sogar UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Lügen. Denn lügst du und es kommt heraus, dann hast du verloren, dann kannst du alles selbst bezahlen und das kann so richtig teuer werden.
Du solltest ohnehin abwägen, ob PKV wirklich für dich so günstig ist. Wenn du z.B. Kinder haben willst, wäre die GKV trotz hoher Prämien billiger. Ich würde heute keine PKV mehr abschließen, die Vorteile sind nicht mehr so dicke und die Beihilfe zahlt zwar den Ärzten den 3,5-fachen Kassensatz, aber eben auch nicht unbedingt mehr Leistungen als die GKV. Willst du mehr Leistungen, musst du das über die PKV regeln, die dann nicht nur 35%, sondern 100% abdecken muss und dann wird das unter Umständen ziemlich teuer.

Hier noch ein Linktipp: http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 62197.html

Ich drück dir die Daumen!

09.07.2014 13:22 • #3


Ich würde auf keinen Fall lügen, wenn das herauskommt, dann kann man deine Verbeamtung rückgängig machen. Bei all deinen Beschwerden wird es wohl nicht so gut aussehen. Mir steht im nächsten Jahr das gleiche bevor, ich stehe auch kurz vor dem Referendariat und habe interessanterweise die gleichen Symptome (Angststörung, Migräne). Ich mache mir keine Hoffnung verbeamtet zu werden. Ich kenne Leute, die wegen eines leichten Tinnitus nicht verbeamtet wurde und gerade bei psychischen Sachen sehen die meistens rot.

09.07.2014 13:23 • #4


Hallo, ich habe auch schon über dieses Problem nachgedacht. Ich studiere Jura und würde später gern zur Staatsanwaltschaft. Habe da auch schon mit meinem Therapeuten drüber gesprochen. Er hat gesagt, dass eine Verbeamtung nicht unmöglich ist. Er schreibt dem Amtsarzt dann meist ein Schreiben, dass die Erkrankung vollständig ausgeheilt ist.

Bei einer PKV sieht es schon nicht mehr so gut aus. Aber meiner Meinung nach ist eine PKV eh nicht empfehlenswert. Mein FReund ist priavt versichert und der muss Sachen häufig aus eigener Tasche zahlen, um nachher einen Bonus ausgezahlt zu bekommen. Zudem wird die PKV immer teurer je älter man wird und umso mehr Vorerkrankungen man hat. Ich bin gesetzlich versichert und bisher zufrieden.

09.07.2014 13:30 • #5


@ Lila 70: Ich habe meine Angststörung ganz gut im Griff (ganz angstfrei bin ich noch nicht, aber es geht mir gut) und der Rücken ist so weit auch okay (ab und an halt etwas Rückenschmerzen). Ich denke also, dass ich den Job damit gut ausüben kann und das ist schon eine Zeit lang so. In Therapie bin ich jetzt auch nicht mehr.
@ zuiop: Was du sagst klingt sehr vernünfig. Ich fürchte nur, dass mir an dem Tag das Herz bis zur Kehle schlägt vor Lauter Angst. Ich hoffe ich kann einigermaßen ruhig bleiben... Aber ich glaube das ist wirklich das beste. Nicht lügen, aber eben die Wahrheit nicht so dramatisch darstellen, wie sie tatsächlich war.
@islandfan: meinst du wirklich dass das so dramatisch ist...? Ich habe wiederum gehört, dass nur sehr wenige endgültig nicht verbeamtet werden. Das wäre für mich sehr schlimm. Ich habe keine Lust für viel weniger Geld den gleichen Job wie die anderen zu machen und nicht zu wissen, ob ich im nächsten Schuljahr wieder eine Stelle bekomme. Bei mir ging die Angststörung auch erst nach dem Beginn des Studiums los... Ich frage mich, ob ich mich überhaupt dafür entschieden hätte, wenn ich damals schon erkrankt wäre und mir über die Folgen klar gewesen wäre...
@Angsthäschen 89: Ich habe gehört, dass diese Schreiben vom Therapeuten teilweise nicht so gerne gesehen werden... hat mir vor ein paar Tagen eine ehemals magersüchtige ezählt... Ja das mit der PKV ist für mich auch nicht so dramatisch - wenn es nicht klappt geht für mich die Welt nicht unter. Allerdings gibt es bei Beamten die Beihilfe (weiß nicht ob das bei deinem Freund auch so ist) und da kann man sich etwas sparen. Als "normaler" Arbeitnehmer macht eine PKV dann glaube ich weniger Sinn. Im Referendariat würde ich mir ca. 130 Euro im Monat sparen, wenn ich privat versichert wäre ... da man ohnehin so wenig verdient wäre das für mich eine große Erleichterung...

Das ist wirklich ein heikles Thema. Zerbreche mir seit Wochen den Kopf darüber...

09.07.2014 13:53 • #6


Also ich weiß es nicht, man hört die absurdesten Geschichten, aber mir hat man gesagt, dass eine psychische Vorerkrankung immer eine ganz schwere Geschichte sei, vor allem weil immer mehr Lehrer wegen Burnout und Depressionen früher in Pension gehen. Bei der Prüfung durch den Amtsarzt muss dieser ja entscheiden, ob du bis ins normale Rentenalter diese Tätigkeit ausüben kannst und da ist es halt schwer, wenn in der Krankenakte steht, dass du schon eine Psychotherapie hattest und unter Migräne leidest.
Es kommt auch sicher auf den einzelnen Amtsarzt an, so traurig das ist. Ich versuche es jedenfalls so gut wie möglich zu begründen und für mich wäre ein Angestelltenverhältnis jetzt kein so großer Weltuntergang, da ich in den letzten Jahren Deutsch als Fremdsprache unterrichtet habe und dort wird man nur als Honorarkraft bezahlt und man lebt am Rande des Existenzminimums. Von daher wäre für mich schon eine normale Angstelltenposition der größte Traum.

PS: ich glaube als Beamter kann man nicht in die gesetzliche Krankenversicherung. Dann wäre eine private unglaublich teuer, da man so viele Vorerkrankungen hat.

09.07.2014 13:58 • #7


Zitat von islandfan:
PS: ich glaube als Beamter kann man nicht in die gesetzliche Krankenversicherung. Dann wäre eine private unglaublich teuer, da man so viele Vorerkrankungen hat.


Doch, wenn du zum Zeitpunkt der Beamtung noch in einer GKV warst, auch als freiwillig Versicherter, kannst du in der GKV bleiben. Allerdings musst du diese dann voll bezahlen (auch den Arbeitgeberanteil). Der Staat gibt dir nichts dazu, nur über die Steuer kannst du dir etwas Entlastung verschaffen.
Dafür musst du aber auch nicht ständig Ärzten und Zahnärzten verklickern, dass du nur ein kleiner Beamter und nicht Krösus bist, weshalb die Super-Luxus-Therapie nicht infrage kommt. Und musst auch nicht permanent misstrauisch sein, dass dir die Ärzte zur Einkommenssteigerung irgendwelche Krankheiten andichten und Therapien verordnen, die du als Kassenpatient gar nicht hättest.
Du hast auch nur wenig Aufwand mit Anträgen und Rechnungen. Meist genügt es als Kassenpatient dein Kärtchen abzugeben. In der Beamten-PKV musst du Beihilfe-Anträge und PKV-Anträge schreiben und weißt im Vorfeld nie so richtig, was Beihilfe und Kasse letztlich erstatten und was nicht, 100% ist es in den seltensten Fällen. In Vorkasse treten musst du meist auch noch, deshalb solltest du immer was auf der hohen Kante haben, denn zwei Wochen bis zwei Monate auf Rückerstattung warten ist normal.
Gerade wenn man alleinstehend und richtig krank ist, ist man mit der ganzen Bürokratie gelegentlich überfordert.

09.07.2014 14:21 • #8


Die Antwort von zuiop bezüglich des Amtsarztes hat mich sehr nachdenklich gemacht. Im Grunde hat sie Recht, tatsächlich kommt es darauf an wie man sich verkaufen kann. Andererseits kommt es der Sache auch wieder nahe halt nicht zuviel Preis zu geben. Ich drück Dir einfach ganz fest die Daumen das es für Dich gut ausgeht und Du erreichst was Du möchtest.


LG

09.07.2014 14:45 • #9


Danke...
Es ist wirklich sehr schwer... Aber beispielsweise Migräne muss ich doch nicht angeben, wenn das irgendwann diagnostiziert wurde, jetzt aber nicht mehr der Fall ist (ich hab halt wie jeder ab und an mal Kopfweh).
Ich denke die Angststörung wird das heikelste Problem... Nicht lügen, aber auch nicht alles bis ins kleinste Detail auf den Tisch zu packen scheint mir auch am sinnvollsten. Aber ich hab schon so viel Angst davor...

09.07.2014 16:16 • #10


Wie gesagt, woher sollst du deine Diagnosen so genau kennen, dass du da 100%-ig richtige Antworten geben könntest? Du bist medizinischer Laie, verstehst in der Regel nur die Hälfte dessen, was dein Arzt sagt und der sagt dir auch nie alles. Deshalb kannst du auch sagen "ich denke nicht, dass meine gelegentlichen Kopfschmerzen Migräne sind". Du musst ja auch davon ausgehen, dass selbst Ärzte dieselbe Krankheit unterschiedlich bewerten. Vielleicht hätte dir sogar ein anderer gesagt, das sind "nur" Kopfschmerzen.
Und deine Angsterkrankung ist geheilt. Immer schön optimistisch.

Gegen die Angst hilft, sich vorzubereiten. Übe es mit einem Freund, der die Untersuchung schon hinter sich hat, als Rollenspiel. Das hilft wirklich. Und versuche vorher Entspannungsübungen zu machen.

09.07.2014 16:28 • #11


Danke, zuiop, ich denke so werde ich es machen... ich hoffe alles geht gut!

10.07.2014 12:20 • #12


Schlaflose
Ais ich ins Referendariat kam, wurde bei der amtsärztlichen Untersuchung eigentlich nichts nach Vorenkrankungen gefragt. Das ist allerdings 25 Jahre her. Es wurden nur einige Standarduntersuchungen gemacht, Urinprobe genommen und Tuberkulintest gemacht. Ich hatte sogar von mir aus erzählt, dass ich seit zwei Jahren starken Tinnitus habe, und davor monatelang Schwindelattacken mit Ohnmachtssängsten gehabt hatte. Wie ich Jahre später erfahren habe, waren das Panikattacken. Da mein Gehör trotz Tinnitus sehr gut war, wurde das überhaupt nicht thematisiert.
Am Ende des Referendariats wurde man damals hier sowieso nicht verbeamtet, sondern, wenn überhaupt, nur im Angestelltenverhältnis übernommen. Erst 10 Jahre später wurde uns die Möglichkeit der Verbeamtung gegeben. Da erfolgte wieder eine amtsärztliche Untersuchung, die aber genauso ablief wie die erste. Ich hatte zu der Zeit schon mehrere Psychotherapien gemacht, weil ich vom ersten Tag im Schuldienst extreme Schlafstörungen hatte. Auch danach wurde nicht gefragt.
Ich wurde allerdings dann doch nicht verbeamtet, weil mein damaliger Schulleiter in der dienstlichen Beruteilung schrieb, dass ich nicht belastbar sei und ein "gewisses Phlegma" an den Tag lege, wenn es um außerunterrichtliche Aktivitäten ginge und Eltern und Schülern mit großer Distanz begegne. Naja, kein Wunder, da ich erstens permanent unter extremem Schlafmangel litt und micht oft kaum auf den Beinen halten konnte, und, wie sich Jahre später herausstellte, an einer sozialen Phobie und einer ängstlichen vermeidenden Persönlichkeitsstörung leide.
Nach 20 Jahren Schulhölle ging gar nichts mehr und ich habe den aktiven Schuldienst beendet und arbeite jetzt im Ministerium und bin glücklich wie noch nie zuvor. Nachträglich gesehen wäre es für mich das beste gewesen, sie hätten mich damals bei der amtsärztlichen Untersuchung aufgrund meiner Vorgeschichte überhaupt nicht in den Schuldienst gelassen. Da wäre mir sehr viel Leid erspart geblieben.

10.07.2014 13:57 • #13


Meteora
Mir steht auch bald so eine Untersuchung bevor. Ich hatte drei Tage lang ununterbrochen Angst, als ich es erfahren habe. Und meine Therapeutin hat mir noch mehr Angst gemacht, weil sie genau das sagte, was hier schon rausgekommen ist: Man darf nicht lügen. Ich möchte in den kirchlichen Dienst, bin aber wegen Borderline seit 5 Jahren in Therapie.
Werden sie psychotherapeutische Unterlagen anfordern? Soll ich ungefragt welche schicken lassen? Oder fragen sie gar nicht danach? Wenn, dann besteht für mich noch eine geringe Chance. Wenn sie doch fragen, werden sie mich garantiert aussortieren.
Und was soll ich dann machen? Wenn ich in eine andere Ausbildung oder Stelle will, werde ich ihnen sagen müssen, warum ich es nicht in den kirchlichen Dienst geschafft habe. Und dann werde ich weiterhin aussortiert!

26.01.2021 12:50 • #14



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