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Hallo
Ich hoffe das mir hier jemand helfen kann.
Ich mache mir gerade große Sorgen um meinen kleinen Sohn.
Ich leide schon länger an verschiedenen Ängsten und an schwerer Hypochondrie.

Es geht darum das ich bei meinem Sohn vor kurzen einen kleinen Lymphknoten am Hals entdeckt habe. Bin natürlich gleich mit ihm zum Kinderarzt der den Knoten abgetastet und sogar noch einen Ultraschall davon gemacht hat .
Der Lymphknoten ist laut Arzt vollkommen harmlos und auch im Ultraschall ist auch nichts ernsthaftes zu erkennen. Damit habe ich mich zuerst zufrieden gegeben . Dann kam die Panik wieder und wir sind wieder mit ihm zum Arzt. Diesmal hat er zu unserer Beruhigung ein Blutbild mit wirklich allen Werten gemacht. Auch das Blutbild ist völlig in Ordnung.
Trotzdem habe ich immernoch diese Panik das er was haben könnte. Leukämie, Lymphdrüsenkrebs usw.
ich beobachte den ganzen Tag mein Kind und kommt mir nur etwas komisch vor dann kommt gleich die Panik wieder das er was haben könnte .
Ich halte das gerade echt nicht mehr aus .
Was kann ich denn nur tun ?
Vielleicht hat ja hier jemand genau die gleichen Probleme und kann mir vielleicht helfen oder Tipps geben wie ihr damit klar kommt.
Danke

02.08.2021 17:06 • 05.08.2021 x 1 #1


27 Antworten ↓


Peekay
Hallo Honigbiene , ich kenne das zu gut aus früherer Zeit. Mein Sohn war scher Asthma krank und ist mir fast viermal unter den Fingern weggestorben.
Die Zeit war grausam. Ich kann dir nur einen Rat geben, vertraut den Ärzten, die wissen was sie sagen. Wenn da nichts ist und es ist ja mehrfach untersucht worden, dann musst du dir das selber auch sagen. Oder Versuch es mit Dankbarkeit, sage es dir laut wie dankbar du bist ein gesundes Kind zu haben.
Alles Liebe für euch.

02.08.2021 17:13 • x 1 #2



Sorge um meinen Sohn

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Du überträgst gerade deine Angststörung auf deinen kleinen Sohn. Besprich das am besten mit einem erfahrenen Psychologen.

02.08.2021 17:30 • x 8 #3


portugal
Meine Eltern waren überängstlich (1 Kind usw).

Rate mal, was ich bin?

Genau: 1 : 1 dasselbe. Ab dem 1 Lebensjahr übernehmen Kinder vieles und beobachten ihre Bezugspersonen.

Genau wie @Fauda sagt, besprech das mit einem Psychologen.

02.08.2021 18:00 • x 5 #4


Peekay
Zitat von portugal:
Meine Eltern waren überängstlich (1 Kind usw). Rate mal, was ich bin? Genau: 1 : 1 dasselbe. Ab dem 1 Lebensjahr übernehmen Kinder vieles und ...

Eins zu eins, bei mir. Mutter hatte auch eine Angststörung. Ich hab es Gott sei dank nicht auf meine Kinder über tragen.

02.08.2021 18:33 • x 1 #5


Hedwig
Vergrößerte Lymphknoten auch für längere Zeit sind bei Kindern das normalste der Welt. Das Immunsystem arbeitet noch ganz anders. Das ist quasi fast daueraktiv.

02.08.2021 18:35 • x 3 #6


Ich weiß auch nicht warum ich den Ärzten nicht einfach glauben kann.
Ich denke immer das vielleicht etwas übersehen wurde .
Ich weiß ja das diese Gedanken übertrieben sind aber abstellen geht auch nicht so einfach

02.08.2021 19:12 • #7


Sümy
Zitat von Honigbiene87:
Ich weiß auch nicht warum ich den Ärzten nicht einfach glauben kann. Ich denke immer das vielleicht etwas übersehen wurde . Ich weiß ja das diese ...

mein Sohn 4 Jahre hat auch am Hals 3 kleine Lymphknoten alles unverändert seit 2 Jahren und bei Kindern ist das alles normal

02.08.2021 22:35 • x 1 #8


Wenn ich dein Kind wäre, würde ich dich für das was du tust hassen. Sorry, kann ich nicht anders sagen. Du impfst deinem Kind vin Anfang an Angst ein und schwächst sein Vertrauen in ihn und seine Gesundheit. Finde ich richtig schlecht.

03.08.2021 00:14 • x 3 #9


Ja bitte rede deinem Kind nicht ein es ist krank . Er wurde doch untersucht dann lass es bitte sein

03.08.2021 00:18 • x 3 #10


Zitat von MuMPiTz11:
Wenn ich dein Kind wäre, würde ich dich für das was du tust hassen. Sorry, kann ich nicht anders sagen. Du impfst deinem Kind vin Anfang an Angst ...


Hast du Kinder ?

03.08.2021 03:57 • #11


Phaedra
Ich habe Kinder. Und es gibt eine Grenze zwischen der natürlichen Sorge um die Kinder und krankhafter Hypochondrie, die sich von der eigenen Gesundheit auf den Nachwuchs verlagert. Du hast diese Grenze überschritten und ich schließe mich den Vorrednern an: Du ziehst Deinen Sohn in Deine Angsterkrankung mit rein. Körperlich fehlt ihm nichts, das wurde durch die verschiedenen Untersuchungen ausgeschlossen, aber seine Seele nimmt Schaden.

03.08.2021 04:57 • x 3 #12


Hedwig
Ich habe auch Kinder und lass dein Kind bitte Kind sein. Er wird deine Ängste sonst annehmen und später so leiden wie du. Davor solltest du viel mehr Angst haben

03.08.2021 05:59 • x 1 #13


moo
Hallo und willkommen @Honigbiene87,

darf ich fragen, ob Ängste und Hypochondrie schon vor Deiner Mutterschaft ein Thema für Dich waren?

LG

03.08.2021 06:57 • #14


Zitat von moo:
Hallo und willkommen @Honigbiene87, darf ich fragen, ob Ängste und Hypochondrie schon vor Deiner Mutterschaft ein Thema für Dich waren? LG


Hallo
Ich würde sagen nicht so ausgeprägt.
Klar hab ich mir da auch Gedanken gemacht ob es nicht vielleicht doch was schlimmes ist wenn ich etwas habe , aber jetzt bei meinem Sohn finde ich es doch etwas ausgeprägter.
Ich weiß das ich ihm mit meinem Verhalten vielleicht schade aber die Vorstellung er könnte etwas haben ist für mich grausam

03.08.2021 07:03 • x 1 #15


moo
Danke für die Rückmeldung!

Zitat von Honigbiene87:
Klar hab ich mir da auch Gedanken gemacht ob es nicht vielleicht doch was schlimmes ist wenn ich etwas habe, aber jetzt bei meinem Sohn finde ich es doch etwas ausgeprägter.

Die Verantwortung für das eigene Kind verstärkt immer auch die eigenen Ängste. Kommt man mit diesen eh nur schwer zurecht, wird es naturgemäß schlimmer, wenn man sich auch noch um einen anderen Menschen kümmern muss.
Wie denkt denn der Vater darüber? Ich hoffe, es ist ja nicht nur Dein Kind...?

Zitat von Honigbiene87:
Ich weiß dass ich ihm mit meinem Verhalten vielleicht schade aber die Vorstellung er könnte etwas haben ist für mich grausam.

Versuche mal, die - verstehe mich bitte richtig - zweifelhafte Aussage dieser Haltung zu erkennen! Einerseits hast Du Sorgen um seine Gesundheit aber gleichzeitig sorgst Du durch Dein wirklich unangemessen hypochondrisches Verhalten für eine Disposition Deines Buben, in absehbarer Zeit selber so wahrzunehmen.
Hier bitte ich Dich, wirklich mal darüber nachzudenken, ob Du nicht genau die Verantwortung gegenüber Deinem Sohn als Anlass nehmen solltest, Dir professionelle Hilfe zu holen.
Natürlich ist das ein gefühlt großer Schritt aber wenn Du den (m. E. berechtigten) Eindruck hast, es läuft aus dem Ruder (und davon gehe ich aus, da Du dieses Thema eröffnet hast), musst Du etwas tun. Nicht nur für Deinen Sohn, sondern auch für Dich.

Unsere Kinder sind ein Teil von uns - deshalb tun wir alles, was wir für uns tun, unmittelbar auch für sie.

03.08.2021 07:33 • x 2 #16


Zitat von moo:
Danke für die Rückmeldung! Die Verantwortung für das eigene Kind verstärkt immer auch die eigenen Ängste. Kommt man mit diesen eh nur schwer ...


Natürlich ist es nicht nur "Mein" Kind .
Sein Vater denkt und sagt " Die Ärzte haben ihn untersucht und nichts gefunden also hat er auch nichts "
Er sieht so etwas immer ziemlich locker . Bei sich selber auch . Ich frage mich dann nur ob es richtig ist diese Meinung auch bei einem Kind zu haben .

03.08.2021 07:46 • x 1 #17

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Zitat von Honigbiene87:
Natürlich ist es nicht nur Mein Kind . Sein Vater denkt und sagt Die Ärzte haben ihn untersucht und nichts gefunden also hat er auch nichts Er sieht so etwas immer ziemlich locker . Bei sich selber auch . Ich frage mich dann nur ob es richtig ist diese Meinung auch bei einem Kind zu haben .

Ja, der Vater denkt und handelt völlig richtig. Deine Angst hat weniger mit deinem Kind zu tun als mit Dir. Es ist Deine völlig übertriebene Angst. Bespreche es mit deiner Ärztin und einer Psychologin und beginne, Deine Angst abzubauen anstatt ihr immer nachzugeben.

03.08.2021 07:53 • x 2 #18


marialola
Ich bin sicher, meine extreme Angst vor Ärzten und Krankheiten verdanke ich meiner Mutter.
Sie hat dafür gesorgt, dass ich es von Kindheit an mit diesen quälenden Ängsten sehr, sehr schwer habe. Ich habe Angst zu einem Arzt zu gehen und zugleich Angst vor den schlimmsten Krankheiten. Meine Mutter war übrigens selbst Medizinerin.
Bitte, liebe Eltern, erspart so eine lebenslange Prägung euren Kindern.

03.08.2021 09:56 • x 1 #19


Zitat von marialola:
Ich bin sicher, meine extreme Angst vor Ärzten und Krankheiten verdanke ich meiner Mutter. Sie hat dafür gesorgt, dass ich es von Kindheit an mit ...


Hallo
Das ist echt schrecklich aber ich muss sagen das weder meine Mutter noch mein Vater oder sonst wer überängstlich war also schließe ich das als Ursache einfach mal aus

03.08.2021 09:58 • #20



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