Ich danke euch für die lieben Antworten

ganz ehrlich? habe mich den ganzen Tag nicht getraut hier rein zuschauen....aus Angst vor Bashing, negativen Kommentaren....

habe diese Erfahrungen in den (a)sozialen Medien und Themenbezogenen Diskussionsforen erlebt....

deswegen habe ich mich nur auf´s lesen der Forenbeiträge beschränkt und beschlossen, keine persönlichen Probleme zu posten. Nur schaffe ich es einfach nicht, mit den verdammten Schuldgefühlen und der Vergangenheit abzuschließen, im Gegenteil, je mehr die schmerzhaften Trauergefühle nachlassen (im Februar war der Verlust des geliebten Wesens

) desto mehr kommen die Erinnerungen an mein Versagen und dem für mich selbst unverzeihlichem Verhalten hoch. Durch komplette Überforderung, meiner damals noch nicht diagnostizierten ADS, dem Amphkonsum und falschen Medikamenten sowie extremer finanzieller Sorgen ist es zu Situationen gekommen wo ich mich selbst nicht wiedererkannt habe

dadurch habe ich Schaden zugefügt der nicht hätte sein müssen... habe auch noch nie mit jemanden darüber geredet weil ich mit den Reaktionen darauf nicht umgehen könnte.
Inzwischen kommt es mir so vor, als wären es Zwangsgedanken, aber nur dadurch weil die Vorfälle die mich belasten, nicht rückgängig gemacht werden kann, meine Fehler kann ich nicht mehr korrigieren

meine Gedanke drehen sich immer wieder um falsche Entscheidungen die getroffen wurden, die Situationen in denen ich ausgetickt bin und mich nicht mehr unter Kontrolle hatte... es ist eine Endlosschleife in meinem Kopf... denn ich bin nicht so, im Gegenteil, sehe mich als sehr ruhig bis passiv, gelassen und stressresistent, ich vermeide Konflikte und bin introvertiert und absolut pazifistisch. Deshalb sind meine Verhaltensweisen in gewissen Situationen für mich um so schwerer zu verstehen. Es ist mir bewusst, dass die Erkrankungen, mein Konsum (durch Fehldiagnosen und falsche Behandlung sowie Ignoranz und Gleichgültigekit der damaligen Ärzte ist es erst zur Abhängigkeit gekommen) sowie die Umstände dafür verantwortlich sind, dennoch kann ich mir nicht verzeihen und damit abschließen
Ich hoffe sehr, dass mir die Langzeit-Reha, die im August beginnt, helfen kann mit den schrecklichen Schuldgefühlen und negativen Gedanken klar zu kommen. Momentan habe ich leider kaum Ablenkung, sehe ja selbst das es immer kritischer wird mit dem Rückzug aus dem sozialem Leben, kaum Sozialkontakte, durch die Depression schaffe ich es nicht, für irgendetwas Interesse aufzubringen, es gibt derzeit nichts was mich glücklich machen könnte...
