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Szegfue
Ganz genau, Hotin.. Man wirkt unzuverlässig. Und leider ist die Zahl der Absage irrelevant. Der eine fragt nach 3 Absagen nicht mehr nach einem Treffen, der Andere erst nach 5 Absagen nicht mehr.

06.12.2019 13:22 • x 2 #41


Schlaflose
Zitat von Akinom:
Es sind schlechte Angewohnheiten,die hat wohl jeder,nur wenn man darunter leidet muss man was unternehmen.


So empfinde ich das auch. Ich habe eine Reihe von schlechten Gewohnheiten, aber sie stören mich nicht so, dass ich einen Grund sehe, etwas daran zu ändern.

06.12.2019 14:57 • x 1 #42



Hallo Szegfue,

Schlechte Gewohnheiten ändern

x 3#3


Was weder einen selbst stört noch anderen schadet, ist nicht "schlecht".

06.12.2019 15:25 • x 2 #43


Zitat von Szegfue:
was sind die Gründe des Kneifens? was muss passieren, dass ich nicht kneife?


Es ist dir nicht wichtig genug oder du hast einfach keine Lust dazu.
Wenn es aber wichtig ist und das ist es in deinem Fall musst du versuchen dir mehr Disziplin beizubringen.

Dein Problem ist meinem Verständnis nach ein völlig anderes nämlich das ->

Zitat von Szegfue:
ich habe auch große Angst vor Ablehnung


Deshalb glaube ich nicht das dir Tricks wie der von Lottaluft helfen würden, weil aufraffen zum einkaufen keine Schwierigkeit ist. Du musst ganz andere Dinge bewältigen und überwinden.

Denn wir reden hier nicht mehr von schlechten Gewohnheiten sondern von Vermeidungsverhalten.
Müde sein war nur eine Ausrede nicht mit zum wandern zu gehen richtig?
In Wirklichkeit hattest Du ein ungutes Gefühl oder Angst kann das sein?

06.12.2019 23:54 • x 2 #44


Szegfue
Hm... ich musste eine Weile über deinen Beitrag nachdenken, @inkompatibel.
Zu meinem Gedanken "Was sind die Gründe des Kneifens? Was muss passieren, dass ich nicht kneife?"
Deine These: Es ist mir nicht wichtig genug. Oder keine Lust
Deine weitere These: Ich habe große Angst vor Ablehnung.
Die zweite These habe ich ja auch so geschrieben und ich musste nochmal meine Beiträge lesen, um zu verstehen in welchem Zusammenhang ich das geschrieben habe.
Also das Problem ist, dass ich schon Angst vor Ablehnung habe. Aber sie ist jetzt nicht überpräsent. Vor allem schaffe ich es ja oft neue Dinge auszuprobieren und dann ist es ein gelungenes Ereignis. Ich fühle mich dann zugehörig. Dabei denke ich ganz speziell an die Wandergruppe. Es ist eine Facebook-Gruppe. Jeder darf dort eine Wanderung als Veranstaltung posten. Ich dort schon selbst einmal eine Wanderung gepostet. D. h., ich bin dann der Guide. Das habe ich mir aber erst zugetraut als ich die Strecke mal alleine gelaufen bin. Ansonsten laufe ich immer mit. Bisher hatte ich aber immer nur zweier oder dreier Konstellationen erwischt. Von Ablehnung keine Spur. Trotzdem weiß ich, dass das auch mal anderes laufen könnte.
Trotzdem kenne ich es, abgelehnt zu werden bzw. keinen Anschluss zu finden.
Als ich diesen Thread eröffnet habe, ging es aktuell darum, dass ich wieder nicht an einer geplanten Wanderung teilgenommen habe. Und ich habe dann einen oder mehrere Schritte weitergedacht. Und zwar möchte ich folgende Dinge erreichen:
a) abnehmen
b) mehr Aktivität
c) neue Kontakte knüpfen
Mit der Teilnahme an der Wanderung hätte ich alle 3 Vorhaben mit einer Klappe geschlagen.
Vermeidungsverhalten oder schlechte Gewohnheit oder Vermeidungsverhalten ist die schlechte Gewohnheit.
Also dann ist meine schlechte Gewohnheit das Vermeidungsverhalten.. Und nun? Gibt es einen Weg hier raus? Und wenn ja, dann wie?

09.12.2019 21:17 • #45


Vielleicht war deine Müdigkeit nur eine Ausrede aus Bequemlichkeit, dir fehlt vielleicht nur die Motivation obwohl du 3 gute Gründe genannt hast die Antrieb genug sein sollten. Probier es beim nächsten mal einfach nochmal aus, egal was ist geh dann einfach trotzdem zum Treffen. Einfach immer wieder probieren und die schlechte Gewohnheit ablegen, und dich danach darüber freuen das du es durchgezogen hast.

Es ist schwer, aber wenn man kleine Erfolgserlebnisse hat versteht man irgendwann das nur das eigene aktive handeln zur Veränderung beitragen kann und das möchtest du dann sicher auch nicht mehr missen.

Du kannst dir auch ähnlich wie Lottaluft kleine Ziele vornehmen, Hauptsache du ziehst es durch, die Disziplin kommt von selbst.

09.12.2019 22:46 • x 1 #46


Szegfue
Nun sind Wochen ins Land gezogen und es hat sich praktisch nichts getan.

Die Wochenenden verbringe ich überwiegend im Schlafanzug und im Bett.

Es scheint, dass meine Wohnung mich ab Freitag Abend verschluckt und wenn ich Glück habe am Montag Morgen wieder ausspuckt.

Ich verstehe das nicht..

23.02.2020 13:02 • #47


Icefalki
Zitat von Szegfue:
Nun sind Wochen ins Land gezogen und es hat sich praktisch nichts getan.Die Wochenenden verbringe ich überwiegend im Schlafanzug und im Bett. Es scheint, dass meine Wohnung mich ab Freitag Abend verschluckt und wenn ich Glück habe am Montag Morgen wieder ausspuckt. Ich verstehe das nicht..


Ist so ein Kopfdingens. Ohne wirkliche Veränderung funktioniert das nicht. Was uns zur Frage führt, willst du das wirklich? Ich denke, dass hier die Problematik liegt.

Über schlechte Gewohnheiten kann man entweder jammern und klagen, oder man verändert.

Und wenn man nicht verändern kann, einfach mal darüber nachdenken, was einen daran hindert. Aber das ganz ehrlich.

23.02.2020 13:38 • x 3 #48


Hotin
Zitat von Szegfue:
Nun sind Wochen ins Land gezogen und es hat sich praktisch nichts getan.Die Wochenenden verbringe ich überwiegend im Schlafanzug und im Bett. Es scheint, dass meine Wohnung mich ab Freitag Abend verschluckt und wenn ich Glück habe am Montag Morgen wieder ausspuckt. Ich verstehe das nicht..



Hallo Szegfue,

was verstehst Du nicht?

Gruß

Bernhard

23.02.2020 13:39 • #49


Szegfue
Das ich dieses Faultiertum nicht ändere.. ich will es doch eigentlich nicht. Dieses Rumhängen fühlt sich oft nicht gut an. Ich weiß nicht wie ich das ändern soll.

23.02.2020 13:45 • #50


Icefalki
Zitat von Szegfue:
Das ich dieses Faultiertum nicht ändere.. ich will es doch eigentlich nicht. Dieses Rumhängen fühlt sich oft nicht gut an. Ich weiß nicht wie ich das ändern soll.


Hihi, dann akzeptiere das doch. Bist eben am Wochenende faul. Ich bin gerne faul. Bedeutet, ich bin bewusst faul und bewusst fleissig. Bewusst kommunikativ und bewusst maulfaul., usw.. Ist doch eine reine Bewertungssache von einem selbst.

23.02.2020 14:07 • x 1 #51


Hotin
Zitat von Szegfue:
Das ich dieses Faultiertum nicht ändere.. ich will es doch eigentlich nicht. Dieses Rumhängen fühlt sich oft nicht gut an. Ich weiß nicht wie ich das ändern soll.


Ich denke ich kann Dich ein wenig verstehen. Für Vieles fehlt Dir wahrscheinlich am Wochenende der Antrieb.
Zusätzlich hast Du eventuell sehr oft das Verlangen nach völliger Ruhe. Was macht man dann, man hängt einfach
viel rum.
Leider ist das häufig der falsche Weg. Um zur Ruhe zu kommen, brauchen wir Menschen interessante und
sinnvolle Aktivitäten. Das ist das erste, was Du Dir bewusst machen solltest.
Schön und aufbauend ist es, wenn Du Montags sagen kannst. Ich hatte ein tolles Wochenende. Ich war spazieren,
habe Bekannte getroffen, Musik gehört und dazu getanzt, habe mir etwas Schönes zu essen gekocht, bin
durch Geschäfte gelaufen ohne großes zu kaufen und vieles andere.
Damit erfährt Dein Kopf dass Du am Leben teilnimmst.
Beim Rumhängen zwingst Du Deinen Kopf nur in Denkschleifen zu denken oder sogar untätig zu sein.
Unser Gehirn ruht aber nie. Wie auch das Herz arbeitet unser Kopf Tag und Nacht.
Wenn Du schläfst geht das Gehirn allerdings in einen Schongang und verarbeitet den Tag über Träume.
Wenn Dir das klar wird, dann versuche Deinem Kopf tagsüber eine sinnvolle Beschäftigung zu geben.
Dann fühlt er sich wohl.
Und nachts hat das Gehirn eine sinnvolle Beschäftigung und lässt Dich gut schlafen und ausruhen.

23.02.2020 14:09 • x 1 #52


Szegfue
Danke euch beiden. Beide Antworten sind hilfreich.

@Icefalki deine Antwort hilft mir meine aktuelle Situation anzunehmen. Ich akzeptiere es und somit fühle ich mich weniger schlecht.

@Hotin Ja, du triffst es auf den Punkt. Ich finde am Wochenende wie ich es gerade verlebe keine wirkliche Zufriedenheit. Wenn mich morgen einer fragt, werde ich sagen, dass ich das Wochenende geschlafen und ein bisschen Haushalt erledigt habe.
Leider passiert es total oft, dass ich mich montags krank melden muss wegen Migräne. Dieses viele Rumliegen ist schädlich für meinen Rücken bzw. Nacken. Daraufhin gibt es ein schlechtes Gewissen und hier sieht man auch: alleine leben hat auch seine Nachteile.

Außerdem erlebe ich nichts. Ein weiterer Punkt ist, dass ich als stabilisierende Säule im Leben nur meine Arbeit habe. Soziale Kontakte und sinnvoll genutzte Freizeit sind kaum vorhanden. Wobei ich sagen muss, dass Zeit genügend da ist.

Ich wünsche mir mehr Kontakte und ich würde mich gerne mehr bewegen bzw. abnehmen wollen. Aber ich kriege es nicht hin. Am Beispiel Sport möchte ich das gerne mal erläutern wie das bei mir aussieht:

ich bin im Fitnessstudio angemeldet. Dort war ich beim Yoga. Das hat Spaß gemacht, obwohl ich oft dadurch auch verspannt war. Meine Lieblingstrainerin hat aufgehört (vor einem Jahr) und die Folgetrainerin war nur noch halb so gut. Dann hatte ich Schmerzen mit dem Rücken bin zur Physio und anschließend zur Krankengymnastik am Gerät. Als die Termine fertig waren bin ich wieder ins Fitnessstudio und wollte diese Übungen dort machen. Aber da die Geräte ganz anders sind und meist auch kein Trainer zur Hand war, verlor ich auch daran die Freude.
Und seitdem kriege ich den A.. nicht mehr hoch. Überlege, ob ich in ein teureres Fitnessstudio wechseln soll. Oder doch Pilates? Oder Yoga? Dann welches Studio? Alle klingen gleich. Oder doch Verein? Soll ich an einer Ernährungsberatung in der Gruppe teilnehmen, denn in der Gruppe geht es leichter.. Soviele Gedanken und ich kann ich mich nicht entscheiden. Jetzt habe ich aber auch noch den Faden verloren..

23.02.2020 14:51 • x 1 #53


Hotin
Hallo Szegfue,

an Deiner Antwort finde ich besonders gut, dass Du offensichtlich erkannt hast, was Du
anders und besser machen kannst.

Da ich auch alleine lebe, sehe ich etwas ähnlich wie Du. Je älter ich werde, umso vorteilhafter
finde ich alleine zu leben. Mit steigendem Alter werden Menschen weniger flexibel, ich also auch.
So kann ich meinen Alltag und meine Wochenenden so gestalten, wie ich es möchte.
Wichtig ist jedoch ein oder zwei gute Bekanntschaften zu pflegen. Das lockert auf.

Zitat:
Außerdem erlebe ich nichts. Ein weiterer Punkt ist, dass ich als stabilisierende Säule im Leben nur meine
Arbeit habe. Soziale Kontakte und sinnvoll genutzte Freizeit sind kaum vorhanden. Wobei ich sagen muss,
dass Zeit genügend da ist.


Jahrelang ist es mir nicht anders gegangen. Wir werden zwar zu einer Freizeit und Urlaubsgesellschaft erzogen. Allerdings
merken wir nur selten, dass unsere beruflichen Tätigkeiten wochentags meistens verlangen uns völlig auszupowern.
Am Wochenende haben wir dann meistens den Wunsch einfach nur Ruhe zu haben.
Allerdings fehlen uns dann die Erlebnisse, Die das ganze auflockern.

Ein Fitnessstudio ist sicher gut. Kontakte wirst Du dort aber weniger bekommen, vermute ich.

Es ist dann wichtig, dass Du Dir überlegst, wie Du Dir Deine Wochenenden gestaltest.
Welche Interessen hast Du?
Zitat:
So viele Gedanken und ich kann ich mich nicht entscheiden.


Einerseits kann ich das verstehen. Du musst Dich für Einiges entscheiden. Probiere Vieles aus.
Bald wird das Wetter wieder besser. Das hebt die Laune und wir können wieder mehr draußen unternehmen.
Irgendwann findest auch Du bestimmt etwas, was Dir Spaß macht.

23.02.2020 17:10 • x 1 #54


boomerine
Ich hab in deinem Profil, Hunde gesehen, sind das deine ?
Dann müsstest du doch eigentlich raus.....

Im Prinzip geht es mir ähnlich mit absagen und zurückziehen,
aber mein Hund der muss raus
ich habe auch oft keinen Bock, aber ich muss
und wenn wir dann draußen waren und und und.....dann geht es mir gut,
weil ich den inneren Schweinehund besiegt hab.

23.02.2020 17:49 • x 1 #55


Szegfue
Huhu Boomerine,
das sind leider nicht meine Hunde. Der Hund, der meinem Ex gehörte, lebt nicht mehr und der andere ist bei meiner Mom.
Ich hätte sehr gerne einen Hund. Aber ohne Hunde-Kita würde ich das nicht schaffen wegen meiner Arbeit. Außerdem weiß ich gar nicht, ob ich das mit dem Hund abgeben so toll fände.

Aber der Hunde-Wunsche ist noch nicht abgehakt.

Stimmt, mit einem Hund wäre ich viel draußen. Mit der Labrador-Mix-Hündin war ich viel unterwegs. Das war ein toller Hund.

23.02.2020 17:57 • #56


Hoffnungsblick
Zitat von Hotin:
zwingst Du Deinen Kopf nur in Denkschleifen zu denken


Das trifft es wahrscheinlich. Weil man immer dasselbe denkt und von außen keine Impulse kommen, fällt es auch schwer, etwas zu verändern.

Zitat von Szegfue:
Überlege, ob ich in ein teureres Fitnessstudio wechseln soll. Oder doch Pilates? Oder Yoga? Dann welches Studio? Alle klingen gleich. Oder doch Verein? Soll ich an einer Ernährungsberatung in der Gruppe teilnehmen, denn in der Gruppe geht es leichter.. Soviele Gedanken und ich kann ich mich nicht entscheiden.


Vielleicht probierst du einfach alles der Reihe nach aus. Dann weißt du, ob es zu dir passt oder nicht.

23.02.2020 21:20 • x 2 #57


Szegfue
Hallo,

nun ist wieder etwas Zeit vergangen.. und naja, wie erwartet, hat sich nicht viel getan.. Die aktuelle Situation macht es nicht leichter. Seit Donnerstag habe ich Urlaub und seitdem liege ich brach. Heute habe ich eine Wanderung sausen lassen. Eigentlich hatte ich in meinem Urlaub eine Menge vor. Ausmisten, tägliche Spaziergänge, Sport zu Hause... aber nichts davon möchte ich im Moment anfangen. Wo bekomme ich nur die Motivation her?

Gestern 11:07 • #58


Akinom
Erstmals.....kein Stress,nicht Zuviel auf einmal, Urlaub genießen.......Wetter wird gut
Gönne dir doch mal ein wenig Ruhe und tanke Sooooonnnne! Liebe Grüße

Gestern 14:16 • x 1 #59


Jochanan
Mir ist da was zu dem Thema eingefallen. Es gibt ein Buch namens "Atomic Habits". Vielleicht hilft es.

Gestern 14:25 • x 1 #60




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