Zitat von jess:Wenn ich doch nicht so große Angst vor irgendwelchen Untersuchungen hätte.
Wenn dich diese Angst vor einer Schar völlig sinnloser Untersuchungen bewahrt, wäre das gar nicht schlecht. Wenn es aber um sinnvolle Untersuchungen geht, um chronische Beschwerden mal endgültig abzuklären, ist es natürlich ungünstig. Da finde ich den Vorschlag von pax gut, es vielleicht mal mit einer stationären Therapie zu versuchen. Damit könntest du deine Krankheitsängste an sich wenigstens reduzieren und auch eine realistischere Einstellung zu notwendigen Untersuchungen bekommen. Deine Blutwerte sprechen ja ganz und gar nicht dafür, dass da akut etwas ist, was jetzt dringend behandelt werden müsste. Deshalb hast du Zeit, deine Psyche etwas "einzukriegen"...
Zitat von jess:Es hört sich verrückt an, aber so brutal fingen die Ängste an als ich vor 4 Monaten mit dem Rauchen aufgehört habe.
Das finde ich in mehrfacher Hinsicht nicht verrückt. Rauchen war eine Beschäftigung und Gewohnheit, die weggefallen ist. Und es war das "große Übel", das du aber unter Kontrolle hattest. Du konntest dir sagen, dass du ja zum Schutz deiner Gesundheit damit aufhören könntest. Jetzt hast du aufgehört und merkst, dass auch Nichtraucher krank werden können und dass man grundsätzlich keine Kontrolle darüber hat, ob man krank wird oder gesund bleibt.
Zitat von jess:Vor einem CT habe ich panische Angst, da ich mir nichts in den Körper spritzen lassen kann, der Gedanke macht mir schon Atemnot.
Und ein MRT? Das kommt (meist) ohne Kontrastmittel aus und es gibt offene Geräte, bei denen man nicht in eine Röhre geschoben wird. Außerdem kann man vor solchen Untersuchungen auch eine satte Dosis eines Beruhigungsmittels nehmen.
Liebe Grüße
Christina