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Athiina

Athiina
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Hallo Smile

ich wollte mal nachfragen was ihr gegen Schlafstörungen macht?

Ich leide unter Durchschlafstörungen. Kann auch gar nicht mehr sagen, seit wann ich das habe.

Ich habe keinen tiefen Schlaf, bei jeder Kleinigkeit wache ich auf. Auch wenn ich mal keine richtige Position bei dem schlafen habe wache ich auf..

Habt ihr Tipps, was man dagegen tun kann?

24.01.2026 #1


51 Antworten ↓
Lingu

Lingu
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Zitat von Stolper_Hannes:
Darf ich fragen ob du auch einen erhöhten Puls hast beim erwachen in der Nacht?

Direkt den Puls habe ich noch nicht kontrolliert, ich halte das nicht für ratsam aber es kann gut möglich sein, weil ich zurzeit immer mit Zittern aufwache (leichtes Zittern den ganzen Tag anhält) und kurz nach dem Schlafen gefühlt auch etwas schneller/aufgeregter (oder flacher/kürzer) atme. Ich merke dann auch mein Herzschlag, bin auch extrem gereizter und gestresster nach dem Aufstehen. Alles Negaitve würde mich direkt stressen und hibbelig machen.

Ich würde es nicht beschreiben wie aufschrecken oder so, es begleitet mich irgendwie im Hintergrund, weil ich mich zu sehr darauf fixiere. "Schlaf, Schlaf, Schlafprobleme..."

Vielleicht hast du das mit dem Puls einfach zu sehr im Kopf und es lässt dich nicht los? Der Körper reagiert dementsprechend auch.
Vor ein paar Wochen hatte ich schon 3 Stunden durchschlafen im liegen geschafft aber ein negatives Ereignis hat mich wieder auf 40min katapultiert. Heute habe ich wieder 1,5 Stunden geschafft - je nachdem wie ich mich fühle und wie sehr ich fixiert auf das Thema bin.

11.01.2026 22:28 • x 1 #47


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Schlafstörungen - kann nicht durchschlafen / wache auf

x 3


Lingu

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Huhu ihr Schlaflosen!👋
Mich hat es im Moment auch erwischt, leide nach einer Erkältung und einem schweren Verlust seit ca. 7 Wochen an Hyperarousal und schlafe nur ca. 45 Minuten bis 1,5 Stunden im liegen. Meist wache ich stündlich auf, wenn ich dann überhaupt mal im liegen eingeschlafen bin.
Länger durchschlafen und besser einschlafen kann ich nur im sitzen aber auch da geht es nur bis zu ca. 4-5 Stunden am Stück, da ich sonnst Wasserprobleme in den Beinen bekomme.

Den Druck mache ich mir selbst und eigentlich ist mir vieles "was falsch läuft" auch selbst bewusst. Ich versuche mir selbst den Druck zu nehmen, rede mir gut ein, lenke meine Gedanken so gut ich kann positiv und versuche vieles um runter zu kommen. Trotzdem ist mein Körper direkt im Alarmmodus und kommt nur schwer da raus.
Mal ist es besser und ich konnte die 1,5 Stunden im liegen durchschlafen, mal geht es überhaupt nicht und ich brauche viele Anläufe und kann erst nach dem ich saß, 2-3 mal für ne Stunde im liegen schlafen.

Ich hatte schon mehrmals solche Schlafprobleme und auch nach meiner ersten Panik Attacke konnte ich Tage und danach durch anhaltende Angstzustände - überhaupt nicht (weder im liegen noch im sitzen) einschlafen. Kenne mich also mit dem selbst Druck machen aus und hab das auch schon mehrmals überwunden gehabt.

Daher geht es mir Psychisch allgemein wenn ich wach bin "recht gut" damit, jedenfalls besser als ich gedacht hätte!🙂
Ich denke ja nicht einmal wirklich negativ, setze mich so wenig es geht unter Druck, versuche es als Erholung und/oder Entspannung zu sehen und das Einschlafen klappt ja sogar (bisher) täglich auch sehr schnell, denn wenn es klappt bin ich schnell weg > aber trotzdem, nicht wenn ich aber schlafen möchte oder es vor habe...

Dabei sind die Gründe diesmal bei mir so "banal"... Es ist keine Angst mehr.
Ich würde so gerne einen geregelten Schlafrhythmus haben, da ich Jahre lang alles "verpennt" hatte. Habs mir zu gut gehen lassen mit dem Schlafen. Ich möchte den Morgen nicht mehr verpassen und am Tage wach sein. Nicht nur immer Abends oder Nachts - vor allem nicht jetzt mehr (die Dunkelheit schlägt härter zu). Ich möchte wieder mehr erleben und nicht ständig schlafen gehen sobald ich gelangweilt oder müde bin. Wie Skip-den Tag.

Ich weiß, ich schaue zu oft auf die Uhr, realisiere dann wie schnell es zurzeit dunkel wird und der Tag zu Ende geht - es ist für mich gefühlt immer 16-20Uhr und "der Tag" ist vorbei und in meinem Kopf ist es Abendzeit, es ist wieder mal dunkel und nix mehr los. Ich war es eher gewohnt immer Nachts sehr lange wach zu sein.

Ich habe bisher auch alles allein verarbeitet und kam langsam damit klar, indem ich mich drüber informiert habe und angefangen habe mich besser und meine Psyche so zu "akzeptieren". Ich habe versucht Wege und Mittel zu finden mit allem besser klar zu kommen.
Ich versuche mich und mein Leben positiv zu verändern, es alles besser zu machen, mir mehr Mühe zu geben und auf mich zu achten.

Nun ist daraus sogar unterbewusst ein Druck geworden und es ist schwer abzustellen, ich wache zitternd so sogar auf ohne was vorher gedacht zu haben.
(Dabei freue ich mich jedes mal geschlafen zu haben)

Versuche alles. Neben halb-sitz und liege Posen, zur Entspannung, Atemübungen, Schlaftechniken, mit Musik, Tees - Melatonin, Melatonin-Tabletten, Baldrian, ohne Druck/mit gut Einreden, mit überziehen und übermüdet sein, mit entspannendem Rauchen, mit Ablenkung bis zum stark müde sein - Mein Körper will einfach nicht durchschlafen.

Blöder Fragmentierter Schlaf! Blöde Psyche!🤬

Hat jemand vielleicht noch Tipps? Bin für jede Hilfe dankbar!

04.01.2026 17:39 • #41


Zum Beitrag im Thema ↓


Frollein
Geht mir ähnlich, wobei ich auch immer wieder relativ einschlafe.
Mein größtes Problem ist allerdings das erste Einschlafen... dauert momentan Stunden bei mir.

Bin auch offen für Tipps Smile

#2


Athiina
Mit dem Einschlafen habe ich überhaupt kein Problem! Aber ich werde nachts eben auch ständig wach. Mir wurde schon mal ein Antidepressiva verschrieben, was mir beim schlafen helfen soll.

Aber ich wollte es nicht mein Leben lang nehmen.

Weißt Du denn warum Du das hast?

#3


G
Hallo ihr zwei schlaflose Seelen Very Happy

Hoch dosiertes Präparat Baldrian-Hopfen Gemisch, hilft sehr gut und ist unbedenklich.
Diverse Präparate sind in der Apotheke erhältlich. Baldrian und Hopfen ergänzen sich ausgesprochen gut!
Versucht es mal...

x 1 #4


Athiina
Danke! Smile

Bneutzt Du das auch und hast eventuell Erfahrungen damit?

#5


Schlaflose
Ich habe alle solche Präparate, die es gibt, ausprobiert, aber bei mir hilft nur Chemie.
Ich nehme seit über 16 Jahren schlafanstoßende Antidepressiva, die mir im großen und ganzen gut helfen. Mittlerweile habe ich sie auf ein Minimum reduziert. Im Bedarfsfall nehme ich Alprazolam oder Zopiclon dazu.
Ansonsten kann ich regelmäßigen Ausdauersport empfehlen. Und ganz wichtig ist die Schlafhygiene. Immer etwas um die gleiche Zeit ins Bett und aufstehen, tagsüber auf keinen Fall schlafen.

#6


H
Was hast du denn für einen Schlafrhythmus? Gehst du immer zu gleichen Zeiten ins Bett oder unterschiedlich? Es ist wichtig, wenn man Probleme mit dem Schlafen hat, dass du einen gesunden Schlafrhythmus hast, das heißt immer zu ähnlichen Zeiten ins Bett zu gehen und auch morgens zu ähnlichen Zeiten aufzustehen. Banne außerdem alle elektronischen Geräte aus deinem Schlafzimmer, Elektrosmog bzw die blinkenden Lichter können dich auch am Schlafen hindern. Zusätzlich ist es auch gut, wenn du tagsüber Sport machst, dass dein Körper abends müde und kaputt ist. Ich kann dir auch noch Lioran empfehlen, gibt es rezeptfrei in der Apotheke und hilft mir immer sehr gut, wenn ich wieder Probleme mit meinem Schlaf habe. Zusätzlich könntest du noch ein Ritual einführen, dass du vor dem Schlafen gehen machst, wie z.B. lesen, stricken, meditieren etc.

#7


Athiina
Also ich schlafe unterschiedlich.... Mir fällt es manchmal ziemlich schwer morgens aufzustehen (besonders wenn ich dann wieder ziemlich oft wach geworden bin...) Es fällt mir schwer mich dann an einen bestimmten Rythmus zu halten. Also ich muss mich auch mal dazu aufraffen, nicht immer mittags zu schlafen und ungefähr zu den gleichen Zeiten ins Bett zu gehen. Wenn man müde ist, dann ist die versuchung ziemlich groß schlafen zu gehen....

#8


Schlaflose
Zitat von Athiina:
Wenn man müde ist, dann ist die versuchung ziemlich groß schlafen zu gehen....


Ich bin tagüsber nie in dem Sinne müde, dass ich schlafen könnten, selbst wenn ich mehrere Nächte hintereinander nur 2-3 Stunden schlafe. Mir geht es dann zwar schlecht und ich bin kaputt, aber nicht schläfrig. Eher aufgeputscht und voller Andrenalinschübe. Ich habe schon als kleines Kind von 2 Jahren keinen Mittagsschlaf mehr gehalten.

#9


Athiina
Sei froh!

Bei mir ist es das genaue Gegenteil.

Wenn ich auf der Arbeit sitze, fallen mir echt manchmal regelrecht die Augen zu und ich bin froh, wenn ich zu Hause bin und mich hinlegen kann....
Mein Kater unterstützt mich da auch nicht wirklich ^^ Nachts rennt er manchmal durch meine Wohnung oder miaut. Very Happy Aber ich muss sagen, dass ich nicht mehr sooo extreme Probleme habe wie früher.

#10


Schlaflose
Im Prinzip ist es ja egal, wann man schläft, Hautpsache, man bekommt 6-7 Stunden zusammen. Mehr braucht man nicht.
Ich wache auch mindestens 5-6 Mal pro Nacht auf. Wenn ich innerhalb 10-15 Minuten wieder einschalfen kann, ist das für mich OK. Seit 4 Jahren bin ich in den Wechseljahren und seitdem habe ich ganz extreme Schweißausbrüche, die mich so oft aufwecken.

#11


Athiina
Wie gehst Du damit um?

Ich hatte auch schon mal Phasen, da hat mich das total wütend gemacht und dann konnte ich noch weniger schlafen. Ich habe mir zum Beispiel abgewöhnt nachts auf die Uhr zu gucken

#12


J
Zitat von Athiina:
Ich leide unter Durchschlafstörungen. Kann auch gar nicht mehr sagen, seit wann ich das habe.

Ich habe keinen tiefen Schlaf, bei jeder Kleinigkeit wache ich auf. Auch wenn ich mal keine richtige Position bei dem schlafen habe wache ich auf..


Bei mir ist es genau so, zusätzlich habe ich noch das Problem, ewig nicht einschlafen zu können und morgens relativ früh zu erwachen und nicht mehr weiterschlafen zu können. Ich komme pro Nacht auf geschätzte 4, 5 Stunden Schlaf. Es ist etwas besser geworden, seit ich nicht mehr arbeite und somit der Druck, am nächsten Morgen fit sein zu müssen, weggefallen ist. Nachts nicht auf die Uhr zu schauen hilft auch. Manchmal hilft es mir auch, wenn ich mitten in der Nacht aufwache und nicht wieder einschlafen kann, aufzustehen und irgend etwas Langweiliges (z.B. stricken oder Homeshopping-Kanäle gucken) zu machen. Das bekommt mir oft besser als das wach Daliegen - dabei baue ich nämlich Wut auf die Situation auf und die lässt mich dann erst recht nicht schlafen.

#13


Athiina
Zitat von juwi:
Zitat von juwi:
Bei mir ist es genau so, zusätzlich habe ich noch das Problem, ewig nicht einschlafen zu können und morgens relativ früh zu erwachen und nicht mehr weiterschlafen zu können.


Also schlecht einschlafen kann ich nicht. Nur wenn mich irgendwas belastet abe ich ziemliche Probleme einzuschlafen. Ich glaube wenn mich etwas belastet, dann lässt mich das einfach nicht los.

#14


J
Das kenne ich auch! Nur blöd, dass ich eigentlich ständig was habe, das mich belastet...

#15


Sakul
ich empfehle die Seite www.schlafgestoert.de ! also nicht mit Ö schreiben.

Unter der Rubrik "Therapie" --> "Ohne Medikamente" findet man die Schlafhygiene-Regeln.

Das Forum selbst kann ich auch empfehlen!

Diese Seite hat mir damals viel helfen können. Hoffe es kann bei euch ähnliches bewirken.

Ich hab seit 14 Jahren Störungen und nehme Mediakmente um schlafen zu können.

LG an alle Betroffenen!

#16


Athiina
Sakul vielen lieben Dank!

Ich glaube mittlerweile, dass das niemals ganz weggehen wird!

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Schlaflose
Zitat von Sakul:
ich empfehle die Seite http://www.schlafgestoert.de ! also nicht mit Ö schreiben.

Unter der Rubrik "Therapie" --> "Ohne Medikamente" findet man die Schlafhygiene-Regeln.

Das Forum selbst kann ich auch empfehlen!

Diese Seite hat mir damals viel helfen können. Hoffe es kann bei euch ähnliches bewirken.

Ich hab seit 14 Jahren Störungen und nehme Mediakmente um schlafen zu können.

LG an alle Betroffenen!


Ich bin auch schon seit mehreren Jahren in diesem Forum.

#18


A
Hallo!
das Thema begleitet mich schon lange, deshalb möchte ich auch mal was dazu schreiben, wie es mir damit geht.
Ich habe eine Bipolare Störung und schlafe während der depressiven Phasen sehr gut ein, habe aber dann Durchschlafstörungen und wache nach viel zu wenigen Stunden Schlaf wieder auf.
In den Manischen Phasen würde ich gar nicht schlafen, dann bin ich nie müde.
Wäre aber gesundheitlich nicht machbar.
So nehme ich Seroquel / ein Neuroleptikum nachts ein, ohne Depakine / einem Phasenprophylaktikum brauchte ich 200 mg mit diesem 100 mg.

#19


K
In der Klinik für Schlafmedizin empfehlen die höufig Melatonin. Das gibt es ohne Rezept in der Apotheke.

#20


A


x 4


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