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Miami
Die Onlinepetition ist endlich endlich freigeschaltet!

Bitte Lesen.
Ein wichtiges Thema für alle Patienten.
(Datenschutz und Schweigepflicht)

Und - wenn Du dafür bist - mitmachen.

https://www.gesundheitsdaten-in-gefahr.de/petition/

Hier geht's direkt zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/petiti...98780.html

20.12.2019 01:24 • 23.12.2019 x 4 #1


14 Antworten ↓


Miami
Nennt sich in der Online-Petition

Kassenarztrecht

20.12.2019 02:20 • #2



Petition - Gesundheitsdaten in Gefahr!

x 3


Schlaflose
Ich werde mich hüten, die Petition zu unterschreiben. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn die Daten gespeichert und miteibander vernetzt werden. So kann jeder Arzt abrufen, welche anderen Ärzte man schon konsultiert hat, welche Untersuchungen schon gemacht und welche Diagnosen schon gestellt wurden. Auf diese Weise werden teure Mehrfachuntersuchungen unterbunden und somit das Gesundheitssystem entlastet, so dass die Krankassenbeiträge nicht dauernd steigen.

20.12.2019 07:28 • x 2 #3


Miami
Wenn man dagegen ist,

das auch Psychotherapeuten und Psychiater gezwungen werden

die Patientendaten, Befunde und Diagnosen der Patientenakte

auf zentralen Servern privater Betreiber (außerhalb der Praxis, im Internet) speichern zu lassen,

kann man die Petition zeichnen.

Wenn es Dir @Schlaflose entgegen kommt das es extern gespeichert und komplett abrufbar ist natürlich nicht.

Es gibt aber auch Menschen die gerne hätten das das was sie beim Psychotherapeuten erzählen dort bleibt bzw nur gegen Entbindung der Schweigepflicht an den Arzt ihres Vertrauens weitergegeben wird.

Doppelte Untersuchungen:
Wenn z.B. mein Arm schon geröntgt wurde kann man das in der Regel auch kommunizieren und braucht dafür nicht das Internet.

Wenn mein Arzt wirklich mal ein Untersuchungsergebnis von einem anderen Arzt benötigt kann er das auch anfordern.

Es hat alles Vor- und Nachteile.

Wenn man weiß das z.B. beim Psychologen oder Psychiater vertraulich Erzähltes nicht mehr vertraulich bleibt sehe ich das als Nachteil dieser unfreiwilligen Zwangsspeicherung.

20.12.2019 09:23 • x 4 #4


kirasa
Finde ich auch, wenn mein Therapeut von mir was benötigt oder anders herum, dann kann man die Unterlagen einfordern.
Finde ich unnötig wenn meine Daten von jeden Hans und Franz abgerufen werden können.
Dann kann man das auch gleich in Stein meißeln, wie die 10 Gebote.
Meine Tochter arbeitet in einer Arztpraxis, der Gedanke man könnte es dort auch abrufen ist nicht so erquickend, auch wenn ich weiß, dass würden die Kollegen nicht machen aus Neugier ,ist aber trotzdem kein schöner Gedanke.

20.12.2019 10:24 • x 4 #5


Schlaflose
Zitat von Miami:
Doppelte Untersuchungen:
Wenn z.B. mein Arm schon geröntgt wurde kann man das in der Regel auch kommunizieren und braucht dafür nicht das Internet.


Das machen aber viele absichtlich nicht. Schon allein in diesem Forum laufen etliche Patienten zigmal zu verschiedenen Ärzten und lassen immer wieder die gleichen Untersuchungen machen, weil sie den Ergebnissen nicht trauen.

Zitat von Miami:
Wenn mein Arzt wirklich mal ein Untersuchungsergebnis von einem anderen Arzt benötigt kann er das auch anfordern.


Das ist oft viel zu umständlich und zeitaufwändig und geht auch nur, wenn der Patient freiwillig angibt, wo er schon war.

Zitat von Miami:
Wenn man weiß das z.B. beim Psychologen oder Psychiater vertraulich Erzähltes nicht mehr vertraulich bleibt sehe ich das als Nachteil dieser unfreiwilligen Zwangsspeicherung.

Es werden ganz sicher nicht die einzelnen Gespräche gespeichert sondern nur die Diagnosen. Wenn alles vertraulich Erzählte gespeichert würde, hätten die Ärzte und Therapeuten nichts anderes zu tun als den ganzen Tag die Sachen einzugeben.

Zitat von kirasa:
Finde ich unnötig wenn meine Daten von jeden Hans und Franz abgerufen werden können.


Da wird es Passwörter geben, so dass nicht jeder Hans und Franz drankäme.

20.12.2019 14:35 • #6


Ich will definitiv auch nicht das meine Diagnosen gespeichert werden. Und schon gar nicht auf meiner KK Karte. Das kann auch ganz schnell nach hinten los gehen.
Das hat mit Datenschutz mal überhaupt nichts zu tun.

20.12.2019 14:40 • #7


kirasa
@Schlaflose

Sicherlich kommen solche Patienten auch vor, die mehrmals die gleichen Untersuchungen vornehmen.
Sich aber eine 2. Meinung einzuholen, war schon immer legitim und auch gar nicht so unklug.
Was bis jetzt auch immer geklappt hat, die Unterlagen vom anderen Arzt mitzubringen, warum sollte es nicht mehr funktionieren?
Dafür schwirren noch mehr Daten in der Luft, da finde die Unterlagen in einen Stoffbeutel zulegen und zum Arzt mitzunehmen doch viel besser. Gerade auch dann wenn es mit einem Arzt Schwierigkeiten gab. Ärzte kennen sich auch noch untereinander.

Ich hab auch die Passwörter von meinen Chef und komme an seine Dokumente ran. Die Arztpraxen haben auch kein großes Sicherheits IT Bereich wie eine Deutsche Bank. Mein Amazon Konto wurde zweimal geheckt, sowie mein eMail Programm.
Das man sich dort wohl einloggen muss, dass ist mir klar.

20.12.2019 16:41 • #8


Schlaflose
Mir wäre es völlig egal, wenn meine Diagnosen, ob körperlicher oder psychischer Art in der Öffentlichkeit bekannt würden. Es ist nichts, weswegen man sich schämen muss. Ich selbst mache kein Geheimnis daraus und spreche mit Leuten darüber. Für mich ist es viel wichtiger, dass die Ärzte, die ich konsultiere, mit einem Knopfdruck direkt alles Relevante in meiner Krankenakte zusammen haben und ich nicht überall alles von vorne erzählen oder unnötige Untersuchungen über mich ergehen lassen muss. Und am allerwichtigsten ist mir, dass im Gesundheitssystem Kosten eingespart werden, die mir in meinen Beiträgen zugute kommen.

20.12.2019 17:26 • #9


Erzählen musst du immer alles von vorne.
Es wird sich eh nicht durchsetzen.
Ich wäre lieber wieder für die 10Euro Gebühr pro Quartal.

Und den KK geht es alles andere als schlecht.

20.12.2019 19:17 • #10


christian17
Mir ist es nicht egal, wenn meine Diagnosen öffentlich sind.
Ich gehe ja auch offen mit meinen Diagnosen um aber ich möchte selber bestimmen wem ich was erzähle.

Wenn ein Arzt Unterlagen braucht, kann er die anfordern oder man bringt diese selber mit.
Dann gibt es auch keine unnötigen Untersuchungen.

20.12.2019 19:21 • x 3 #11


Also. Ich kann definitiv beide Seiten verstehen. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht entscheiden.

Aber wenn schon IT Experten, Mediziner und Therapeuten selbst davor warnen wie gefährlich so eine Cloud sein könnte, nicht nur wegen der Sicherheit sondern auch fürs weitere Leben von Menschen die zb mit unschönen Diagnosen zu kämpfen haben (um es mal sehr milde auszudrücken) sprich Abhängigkeit usw., dann mache ich mir natürlich schon so meine Gedanken.

An sich eine gute Idee, aber ich vertraue DE nicht das so hinzukriegen, das es auch auf höchstem Level funktioniert und die Rechte der Patienten respektiert werden.

20.12.2019 20:09 • #12


Miami
Werden sie ja schon nicht wenn man nicht will das es ins Internet geschickt wird.

Und wie gut der "Datenschutz" klappt sieht man ja in jedem Bereich.

22.12.2019 15:06 • #13


Ich habe die Petition unterschrieben. Habe mehrere Gründe dafür, aber das würde hier zu weit führen.

23.12.2019 20:52 • x 2 #14


Ich hab übrigens auch gezeichnet. Vorgestern glaube ich. Dann aber vergessen hier zu schreiben.

24.12.2019 00:25 • x 1 #15



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