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blackzero23
Hallo,
ich leide jetzt seid über 3 Jahren an Agoraphobie und komme einfach nicht weiter.
Ich leide jetzt sei knapp 4 Jahren an Rückenschmerzen, welche immer schlimmer werden,
habe einige Allergien, die ich gerne abklären lassen möchte und Darmprobleme.
Leider sehen hier die Ärzte keine Dringlichkeit etwas dagegen zu unternehmen.
Wegen meinen Darmproblemen habe ich z.B. einen Arzt für innere Medizin angerufen
und ihn aufgrund meiner Agoraphobie um einen Hausbesuch gebeten, da ich sehr starke
schmerzen in der Blinddarm/Leistengegegend hatte.
Er fragte mich dann recht unfreundlich warum ich ihn um eine Behandlung bitte,
für die Agoraphobie oder für die Darmschmerzen.
Als ich ihm sagte das es um meine Darmschmerzen geht, sagte er dann nur noch, das
ich keinen Arzt für innere Medizin brauche sondern eine Therapie.
Wegen meinem Rücken sagte die Krankenkasse mir, das ich damit dringend zu einem
Orthopäden muss, aber die bieten auch keine Hausbesuche an.
Ich habe mich dann an das Bundesministerium für Gesundheit gewendet und
dort wurde ich dann in einem Schreiben auf den Bundesmantelvertrag § 17 verwiesen.

Die Besuchsbehandlung ist grundsätzlich Aufgabe des behandelnden Hausarztes.
Ein Arzt mit Gebietsbezeichnung, der nicht die Funktion des Hausarztes
wahrnimmt, ist unbeschadet seiner Verpflichtung zur Hilfeleistung in Notfällen
auch zur Besuchsbehandlung berechtigt und verpflichtet:
1. Wenn er zur konsiliarischen Beratung hinzugezogen wird und nach dem
Ergebnis der gemeinsamen Beratung weitere Besuche durch ihn erforderlich
sind,
2. wenn bei Patienten, die von ihm behandelt werden, wegen einer Erkrankung
aus seinem Fachgebiet ein Besuch notwendig ist.

Leider wurde mir dann von den Ärzten dazu gesagt, das ein Notfall lebensbedrohlich
sein muss was bei mir mit Rückenschmerzen und Darmschmerzen nicht der Fall ist
und wenn doch, dann solle ich doch bitte die 112 anrufen.

Zusätzlich habe ich mich auch in 3 Krankenhäusern erkundigt welche Therapien anbieten,
aber das erste sagte das die Krankenkasse das bei denen nicht übernehmen würde,
die anderen beiden sagten mir, das ich erstmal dahin kommen müsse zum Vorgespräch,
dann müsse ich nochmal beim Termin dahin und auch Gruppenaktivitäten außerhalb
mitmachen, was ja bei mir nicht klappen würde und damit wäre ich auf der Station falsch.

Ich habe jetzt eine Petition gestartet die ich später dem Landtag NRW mit Absprache vorlegen möchte,
um es zu erwirken, das Menschen die aufgrund einer Panikstörung oder Agoraphobie das Haus nicht verlassen
können trotzdem medizinisch versorgt werden können.

Ich hoffe das ich hier noch ein paar Unterzeichner finde, die sich auch endlich eine Besserung der gesundheitlichen
Versorgung erhoffen.

Der Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/on ... de_DE.utf8

Ich habe auch schon mit der Petitionsabteilung gesprochen, und mir wurde dort dann gesagt das ich eine Liste
mit Namen einreichen soll, dann wird das geprüft.
Ich verspreche mir eigentlich großen Erfolg, da es eigentlich eine machbare Sache ist, die vielen Menschen
zu gute kommen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Jacobs

09.07.2016 10:31 • 17.07.2016 #1


13 Antworten ↓


immerhin hast Du schon zwei von 120000 Stimmen zusammen -

mich würde aber mal interessieren wie Du Dir das dann kosten- und organisationstechnisch vorstellst.
einen Termin beim Facharzt zu bekommen dauert für manchen Kassenpatienten teilweise Monate. in der Praxis geht es dann zu wie am Fließband. wenn die Fachärzte dann noch Hausbesuche machen müssen kann es zu erheblichen Verzögerungen im Praxisablauf kommen. der Patient kann also teilweise noch viel, viel länger warten auf seinen Termin. die Versorgung von anderen Patienten wäre also nicht mehr gesichert.

und wie stellst Du Dir die Kostenübernahme vor ? wer soll für die Hausbesuche aufkommen ? der Beitragszahler dessen Kasse dieses Jahr die Beiträge allein schon um 0,6Prozentpunkte angehoben hat ? der wird sich bedanken!

und wer genau soll ein Gutachten erstellen ob der Patient überhaupt für dieses Hausbesuchsmodell in Frage kommt ?

09.07.2016 11:09 • x 2 #2



Petition über Hausbesuche von Fachärzten

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blackzero23
Ich für meinen Teil habe einen Schwerbehindertenschein mit 50% bekommen.
Diese Leistung ist eine Kassenleistung:
(7) Die Krankenkassen haben ihre Versicherten darüber aufzuklären, daß sie einen
Anspruch auf Besuchsbehandlung nur haben, wenn ihnen das Aufsuchen
des Arztes in dessen Praxisräumen wegen Krankheit nicht möglich oder nicht
zumutbar ist.

Somit ist diese Leistung von den Krankenkassen zu tragen.

Ich für meine Teil, komme gerade mal ca 1 Kilometer Luftline von mir weg, was nicht gerade viel ist.

Ich wohne am Stadtrand und quasi zwischen 2 Städten, und hier sind nicht gerade viele Ärzte.

Es war eine Überwindung zu einem Arzt zu kommen, der mich röntgen kann.
Dieser Arzt war gerade mal 1,3 Kilometer weg.
Es war ein Kampf das überhaupt bewerkstelligt zu bekommen das die Behandlung so schnell wie möglich durchgezogen wird.

Ich habe vorher angerufen, damit mir die guten Damen 5 Minuten vorher bescheid sagen können, das ich eben kurz dahin gefahren werde.
Daraufhin wollten sie den Termin umlegen so das das Wartezimmer nicht mehr so voll seie.
Da aber meine Begleitperson dann schon einen anderen Termin hatte wurde es dann doch etwas problematischer.
Nach hängen und würgen und viel Diskussion, bin ich 5 Minuten vorher angerufen worden, bin dann daraufhin los,
und konnte sofort ins Behandlungszimmer durch und musste danach knapp 2 Minuten aufs Röntgen warten und danach nochmal 3 Minuten
bis zu Besprechung und war dann auch wieder auf dem Weg nach Hause.
Leider ist das der einzige Arzt, der hier im Umkreis ist und erreichbar war.
Mein Hausarzt, der ca 3,3 Kilometer weg seine Praxis hat, ist für mich nicht erreichbar.
Ich kam mit meiner Begleitperson gerade mal ca. 2 Kilometer in seine Richtung und dann mussten wir umdrehen da ich
an dieser Stelle zu starke Panik bekam.

Und wie soll ich da bitte eine ausreichende Behandlung bekommen?

Und es kann ja auch nicht wirklich so weiter gehen, denn es grenz bei mir schon eher an Qual um mein Leben
was ich zur Zeit führe mal in einem Wort zu beschreiben.

Ich sitze jetzt seid ca. 4 Jahren knapp zu Hause und kann nichts wirklich machen.
Meine Lebenslust ist schon fast auf 0 gesunken, da ich jeden Morgen mit meinen
Schmerzen aufstehe und mir dann immer schon den Abend herbei wünsche damit
ich endlich wieder schlafen gehen kann, da ich da die Schmerzen nicht mitbekomme.

Und so will ich mein Leben nicht dauernd weiter führen müssen.

Dazu kommt, das ich dadurch als arbeitsunfähig gelte und von Harz 4 leben muss,
was auch auf den netten Steuerzahler geht.

Dieses kann man doch vermeiden, wenn man kranke wie mich Behandelt,
damit ich wieder auf den Arbeitsmarkt vermittelt werden kann.

Nur wenn es so weiter geht, sehe ich die nächsten Jahre da keine Besserung,
und wie mich die Amtsärztin schon verlauten lassen hat, bin ich nicht der einzige
dem es so geht, was schon da alarmierend genug sein sollte.

Somit würde es wesentlich effektiver sein, Leute wie mich zu behandeln damit sie wieder
in die Gesellschaft integriert werden können.

Um jetzt auch genau auf deine Fragen ein zu gehen:

Zitat:
einen Termin beim Facharzt zu bekommen dauert für manchen Kassenpatienten teilweise Monate


Wenn ich den Facharzt aufsuche, dann behandelt er mich auch wenn ich keinen Termin habe, nur muss ich dann Wartezeit mitbringen.
Mein Hausarzt absolviert Vormittags seine Patienten in der Praxis und fährt dann bis auf Mittwochs dann nach der Sprechstunde
bis zum Nachmittag (16 Uhr) zu seinen Patienten die seine Praxis nicht aufsuchen können.

Dieses wäre ein super Konzept um Leute wie mich versorgen zu können.

Und Hausbesuche sollten dann auch über die Krankenkassen abgewickelt werden und für Menschen
bei denen eine Panikstörung oder Agoraphobie festgestellt ist als Kassenleistung gelten.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Jacobs

09.07.2016 11:58 • #3


Schlaflose
Wie soll ein Facharzt einen zuhause ohne seine Geräte untersuchen?

Wenn du Darmprobleme hast, muss in der Regel ein Ultraschall oder eine Darmspiegelung gemacht werden. Bei Rückenproblemen muss man zum Röntgen oder ins MRT usw. Ohne diese Geräte kann ein Facharzt zuhause auch nicht mehr ausrichten als ein Hausarzt.

09.07.2016 13:51 • x 1 #4


blackzero23
Ein Orthopäde zum Beispiel kann einen Hausbesuch machen und den Rücken besser einschätzen als
ein Hausarzt.
Der Hausarzt hat auch nur ein begrenztes Budget wodurch er manche Sachen wie z.B. Pysiotherapie nicht verschreiben kann.
Das wieder rum wäre ein Fall für einen Facharzt, welcher das auch verschreiben kann.
Das einzige was mir mein Hausarzt anbieten könnte, wäre Rehasport, welchen ich aber wiederum in einer Gruppe machen
muss, welche ich dann auch aufsuchen muss, was mir nicht möglich ist.

Das ein Arzt kein MRT mit sich führen kann ist schon klar, aber es gibt mobile Ultraschallgeräte welche
so ein Arzt auch dann mit zum Patienten bringen kann.

In den Meisten Fällen würde es auch Möglichkeiten geben.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Jacobs

09.07.2016 14:34 • #5


Perle
Hallo Christian,

Du schreibst, dass Du eine Agoraphobie hast, Dein Schwerbehindertengrad 50% beträgt (aber nicht allein für Agoraphobie, oder?) und Du von Hartz 4 lebst. Wie konntest Du all das regeln, ohne das Haus verlassen zu können? Bitte verstehe mich nicht falsch, mich interessiert rein wie Du das bewerkstelligt hast.

Und dann würde mich auch interessieren, ob Du in den 3 Jahren Deiner Erkrankung Therapien durchgeführt hast oder was Du generell unternommen hast, um Deine Erkrankung zu meistern. Ich meine, Du bist ja erst 32 Jahre alt. Wie stellst Du Dir Dein weiteres Leben vor?

LG, Martina

09.07.2016 16:41 • x 1 #6


blackzero23
Harz 4 beziehe ich schon etwas länger, hatte aber zwischendurch auch einen 1 Euro Job den ich dann wegen der Agoraphobie nicht mehr weiter ausüben konnte.
Die 50% habe ich nur durch die Agoraphobie bekommen, da ich nicht in der Lage bin das Haus zu verlassen.
Originaler Satzlaut des Bescheides war:
Menschen sind behindert, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen am gesellschaftlichem Leben dauerhaft nur beeinträchtigt teilhaben können.
Da ich am gesellschaftlichem Leben gar nicht mehr teil haben kann wurde ich mit 50% eingestuft.
Die Begutachtung fand bei mir zu Hause statt und wurde von einer Ärztin durchgeführt.
Meine Jobcenterangelegenheiten regelt entweder meine Lebensgefährtin oder meine Großmutter mit meiner Vollmacht.
Anders ist es für mich gar nicht möglich.
Selbst die überprüfung vom amtsärtzlichen Dienst findet bei mir zu Hause statt.

Und ich habe schon einiges unternommen.

Ich habe in meiner alten Wohnung die ich vor ca. 2 Jahren verlassen haben weil ich dort von meinen Nachbarn mit Dro.
konfrontiert worden bin gekündigt und in meine jetzige eingezogen.
Die Wohnung selber hat sich meine Lebensgefährtin angesehen und ich habe sie bis zum Tage des Einzugs nicht einmal gesehen.
Ich habe dann am Tag des Umzugs den Transporter beladen und bin mit der ersten Fahrt dann zur neuen Wohnung hin und dann
auch nie wieder großartig hier weg.
Die Fahrt war alleine schon so unangenehm das ich gedacht habe das ich diese nicht wirklich überleben würde.

Als ich noch in der alten Wohnung gelebt habe, habe ich dort einen Therpeuten gefunden der mich auch recht schnell dran
genommen hat, aber da er ein Heilpraktiker ohne Aprobation war wurde er von der Krankenkasse nicht übernommen.
Die andere Therpeutin die ich da noch in der Nähe hatte habe ich versucht zu kontaktieren und das mehrmals, aber sie ging
nicht dran und habe ihr auf den Anrufbeantworter gesprochen.
Kurz vor dem Umzug ist meine Oma dann mal da vorbei und hat sich mal erkundigt, worauf ihr dann gesagt wurde das die Dame
nur 15 Minuten Sprechzeit auf dem Anrufbeantworter hat und alles was da drüber geht wird nicht gespeichert.

Hier in der neuen Wohnung habe ich wie schon gesagt keine Ärzte in der Nähe die Therapien anbieten und auch schon einige
abtelefoniert, welche aber leider keine Hausbesuche anbieten und ich erstmal dahin müsste, was mir wegen der Agoraphobie
gar nicht erst möglich ist.

Meine damalige Hausärztin hat wegen mir Rücksprache mit einem Psychiater gehalten und ihn um Rat gefragt und er
empfahl ich mir Paroxedura zu geben, auf welches ich mit so heftigen Nebenwirkungen reagierte das der Notarzt der
dann gerufen wurde mir sagte das ich das sofort absetzten soll und auch am nächsten Tag selber mit dem Psychiater
telefonisch gesprochen habe welcher mir auch sagte das ich das sofort abesetzten soll.
Da mir aber dann meine Ärtzin sagte ich solle es umbedingt weiter nehmen und mir auch eine falsche Einnahme
gegeben hat und zusätzliche die Nebenwirkungen trotz Warnung vom Psychiater runtergespielt hat habe ich dann gewechselt.

Ich habe mich dann an den Sozialpsychiatrischen Dienst gewendet, diese haben mich dann auch zu Hause besucht und sich alles
angehört und mir dann darauf hin ein Schreiben ausgestellt mit welchem ich ambulant betreutes Wohnen bekommen habe.

Im Februar war ich dann noch wegen Lagerungsschwindel im Krankenhaus, wo ich dann mit Krankentransport hingebracht
worden bin und wieder zurück.
Wärend meines Aufenthaltes im Klinikum war auch ein Psychiater vom LVR bei mir um mit mir zu sprechen welche Möglichkeiten ich
habe.
Dieser sagte mir dann das ich ja schon ambulant betreutes Wohnen habe und das mit Medikamenten wäre alles was ich machen könne
und die Krankenkasse würde das nicht zahlen.

Mir wurde da dann Cipramill gegeben, wo mir gesagt wurde wenn ich darauf reagiere, dann wäre ich der erste den die sehen würden.
Auch auf dieses Mittel habe ich mit den Nebenwirkungen reagiert, worauf ich dann Tavor nehmen sollte, was ich aber wegen Alk.
problemen in der Jugend abgelehnt habe, da man bei dem Mittel mit einem Alk. oder Dro.problem auch wenn es zurück liegt
absehen sollte.

Die Krankenkasse wüsste zwar nicht warum die mich nicht behandeln wollen, aber ich hätte noch die Möglichkeit mich in 2 weiteren Kliniken
zu melden, welche wie oben beschrieben wollen das ich a) erstmal dahin komme zum Vorgespräch und b) muss ich dann dort
auch direkt an Gruppenaktivitäten wie Bowling oder ähnlichem teilnehmen, wenn ich das auch Aufgrund von Panik nicht mitmachen
könne, dann wäre das ein Ausschlussgrund und somit würde ich für diese Therapie nicht in Frage kommen.
Das war dann bei den restlichen beiden Stationen das gleiche und somit wusste auch die Krankenkasse nicht weiter.

Der sozial psychatrische Dienst ist auch mit seinem Latein am Ende und kann mir keine Ratschläge mehr geben.

Das einzige was mir also noch bleibt, ist mit meinem Betreuer zu gucken das wir weiter kommen, was auch nicht so viel
mit Erfolg gekrönt ist.

Somit habe ich keinerlei ärztliche Unterstützung außer die von meinem Hausarzt und selbst diese ist sehr eingeschränkt.

Aus diesem Grunde will ich ja was unternehmen, damit ich endlich Hilfe bekomme und ärtzliche Unterstützung,
damit ich endlich mal wieder weiter komme und meine Gesundheit in den Griff bekomme.

Bevor ich es vergesse und gefragt wird, ich bin nicht mal in der Lage hier einkaufen zu gehen,
da auch der nächste Supermarkt nicht in meiner Reichweite ist.

Als meine Lebensgefährtin und ich noch nicht zusammen gewohnt haben ging meine Oma für mich einkaufen,
und hätte ich weder diese noch meine Lebensgefährtin, dann müsste ich einen Dienst suchen, welcher
Lebensmittel einkaufen geht und sie dann nach Hause bringt.

Wenn ich sonst etwas benötige, dann bestelle ich mir das im Internet und wenn es nicht das richtige ist,
dann schicke ich es zurück und lasse mir was anderes schicken, bis das ich das richtige habe.

Nur um mal Einblicke zu geben wie es dann im konkreten bei mir aussieht.
Aus diesem Grund möchte ich ja gucken das ich Ärzte für mich bekomme, damit ich endlich aus diesem
Leben raus komme, da es mich zur Zeit nur noch quält und meine Lebensfreude bei 0 ist.

Hoffe das ich deine Fragen damit dann beantworten konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Jacobs

09.07.2016 18:39 • #7


wieso beziehst Du Harz4 ? das ist doch für Menschen die dem Arbeitsmarkt zur Vefügung stehen. da Du offebar nicht verfügbar dort bist müsstest Du doch in die Sozialhilfe / Grundsicherung gehen.

09.07.2016 18:59 • x 1 #8


blackzero23
Ich habe keine Ahnung davon.
Ich kann mir dann aber wenn es so sein sollte vorstellen, das das denen dann zu viel Aufwand wiederum ist,
da sie dann für mich Grundsicherung zahlen müssten und für meine Lebensgefährtin mit ihrem Sohn und unserer Tochter
dann weiterhin Harz 4.
So kann ich mir das erklären.
Aber da frage ich auch gar nicht erst nach, denn ich denke mal nicht das ich da irgendwo was tun würde.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Jacobs

09.07.2016 19:09 • #9


Hallo also deine Geschichte macht mich sehr betroffen, deine Petition unterschreibe ich gerne. Was ich dir aber sagen muss, du hast Anspruch auf ärztliche Versorgung auch wenn Du selbst das Haus nicht verlassen kannst, dafür musst du Termine bei den Ärzten ausmachen und dir dann einen Krankentransport bestellst. Nicht den Rettungsdienst kein Notarzt sondern den Krankentransport. Bei uns in Bayern ist der Krankentransport unter 19222 zu bestellen. Die fahren dich hin und fahren dich auch wieder heim, wenns sitzend nicht geht auch liegend. Ich weiss dass da ich 10 Jahte ehrenamtlich als Rettungssanitäter tätig war. Trotzdem würde ich dir empfehlen der Angst langsam entgegenzuwirken, denn Vermeidung ist ganz schlimm. Vielleicht erweiterst du deinen Radius um die Wohnung jedes mal um ein paar Meter.
Wünsche Alles Beste. Neo

17.07.2016 19:18 • #10


blackzero23
Einen Krankentransport habe ich wegen Verdacht auf Blinddarm auch schon in Anspruch genommen.
Als ich dann da hin kam und der Arzt mich dann aufgerufen hat hat er sich das angesehn und meinte dann
das es eine bodenlose Frechheit ist.
Er hat schon alte Frauen mit 80 noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln dahin kröchen sehen
und ich mit meinen 32 komme dann mit Krankentransport, was eine riesen Steuergeldverschwendung ist.
Er hat mir dann zu verstehen gegeben, das er das dieses eine mal noch unterschreibt aber beim nächsten
mal nicht mehr und das ich das dann selber zahlen muss.
Auf die Frage wie ich dahin kommen soll meinte er dann nur ist ihm egal von ihm aus auch zu Fuß.

Auf Anfrage bei der Krankenkasse ob das rechtens ist, sagte man mir dort das der Arzt eine Notwendigkeit
sehen muss und diese Unterschrift leisten muss sont müsse ich den Transport selber bezahlen.

Leider ist diese Notfallklinik die die für mich zuständig ist.

Das shee ich daher sehr Problematisch leider.

Darum auch die Petition.

Und für alle auch noch zur Sicherheit, die Adressen werden runtergekürzt und nicht komplett angezeigt.

Um mal ein Beispiel zu nennen, meine alte Straße Marienstr. würde dann nur mit Mari... angezeigt.

Somit ist die Sache auch noch weites gehend anonym und dient einem guten Zweck für viele Menschen,
die sonst auch keine Hilfe bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Jacobs

17.07.2016 19:34 • #11


Der Arzt der das gesagt hat ist für mich ein Idiot, du bist ein Fall für den Krankentransport und du hast ein Recht da drauf dass du zum Arzt kommst. Wie hast du denn die letzten Jahre den Zahnarzt besucht? Im überigen glaube ich dass deine Schmerzen von einer somatoformen Depression kommen, die Du wahrscheinlich hast wegen deiner Jahrelangen Wohnungsitzerei. Setz dich durch, den Schein für die Krankentransporte stellt dein Hausarzt aus. Nichts desto trotz arbeite doch etwas an deiner Angst, ich weiss wie schwer das ist, ich leide derzeit auch an Ängsten. Neo

17.07.2016 20:07 • #12


blackzero23
Zum Thema Zahnarzt, der letzte Besuch ist ca 2 Jahre her.
In meiner letzten Wohnung war er zum Glück noch in Reichweite, seid dem
habe ich keine Möglichkeit mehr.
Hausarzt ist jetzt so eine Sache, da ich von meinem Hausarzt eine Überweisung an
einen bekommen habe der in meiner Nähe liegt.
Er hat drum gebeten, das der Arzt eine Übernahme macht.
Ich habe da morgen einen Termin, um werde dann sehen wie gut die Praxis da
auf mich eingeht.
Zum Thema was dagegen tun, das sagt sich so leicht.
Ich habe wie gesagt in 3 Stationen nachgefragt welche die einzigen hier sind,
und keine davon ist zuständig, da ich für die Stationen nicht bereit bin.
Laut Clarimedisteam müsse ich da erst in die geschlossene um mich dort
dann Medikatös einstellen zu lassen, was aber für mich gar nicht in Frage kommt.
Ich habe jetzt 2 Medikamente probiert, welche ich sofort wegen zu vielen Nebenwirkungen
laut Psychiater und Notarzt absetzten durfte.
Ich reagiere aber auch schon auf simple Sachen wie Johanniskraut-Rotöl Kapseln.
Ich nehme seid über 10 Jahre gar keine Medikamente nicht mal gegen Kopfschmerzen.
Das einzige was ich vertrage ist ACC Akut, Nasenspray und Lemozin,
bei anderen Medikamenten bekomme ich danach Panik, was ich denke ich mal meinen
Dro.missbrauch von vor ca 12 Jahren zuzuschreiben habe.

Aber so blöd wie sich das jetzt anhören mag, seid Montag habe ich ein gutes Mittel gefunden,
mich meiner Angst langsam stellen zu können.
Ich habe mir Pokemon Go installiert und seid dem klappt es auch etwas besser mit dem raus gehen.
Ich konnte dadurch jetzt meinen Radius etwas erweitern, auch wenn es nicht so viel ist,
aber es ist eine Besserung zu sehen.

Nur wie gesagt erstmal würde ich gerne meine Gesundheit in den Griff bekommen,
und hoffe das es etwas wird mit der Petition.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Jacobs

17.07.2016 20:26 • #13


Auf deine Petition, die gut finde sollst du aber nicht warten, würde dir empfehlen mit der Angst zu arbeiten und jeden Tag etwas raus gehen und den Radius zu erweitern. Bei jedem kleinen Erfolgserlebnis wirst es besser. Neo

17.07.2016 20:42 • #14



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