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Sommertraum

Sommertraum
Mitglied

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Jeden Morgen werden ich um ca. 3:30 wach. Eigentlich fühle ich mich totmüde, aber hab solch eine innere Anspannung und Unruhe, dass es mir unmöglich ist liegen zu bleiben. Also gehe ich auf die Couch. Mir tut aufgrund der Anspannung überall der Körper weg und mir wird auch morgens oft so übel, dass ich erbrechen muss. Schwindel beidseitigen Tinnitus, vibrieren im Körper und Benommenheit habe ich dazu 24 Stunden am Tag. Die einzige Aufgabe, die ich zum Glück derzeit habe ist, meinen Sohn (6 Jahre) zur Kita zu bringen. Davor habe ich jeden Morgen Angst. Da ich aufgrund des Schwindel nicht richtig laufen kann, fahren wir mit dem Fahrrad. Ich will einfach so schnell wie möglich zur Kita, da ich mich selbst Tagsüber kaum um mich selbst kümmern kann. Ich habe keine Sekunde am Tag wo ich mich "Normal" fühle. Diagnostiziert ist ein schwerer Burnout seit Dezember 2023. Die Morgenstunden sind so schrecklich. Wem geht es ähnlich? 😔

31.12.2025 x 2 #1


11 Antworten ↓


Luna70
Ich begrüße dich ganz herzlich bei uns im Forum. Ich hoffe, du wirst dich wohlfühlen und einen guten Austausch haben. Wenn du magst, kannst du mal über die Suche nach ähnlichen Themen suchen und dich einlesen. Sehr viele hier haben ähnliche Probleme, darüber wurde schon viel geschrieben. Möglicherweise hilft das schon mal ein Stückchen weiter. Wenn du Fragen hast, dann immer raus damit. zwinkern

LG Luna

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A


Morgentief! Übelkeit, Benommenheit, Gliederschmerzen

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Kimsy
@Sommertraum herzlich Willkommen im Forum.. hast du mal abklären lassen, woher deine Gliederschmerzen kommen ? Ich hatte das auch als ich indie Wechseljahre kam und überhsupt der hormonelle Umbruch können der Psyche viel zusetzen....lg

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Sommertraum
Vielen Dank für die nette Begrüßung. Im Jahre 2013 verstarb mein Vater. Ich hatte ihn bis zu seinem Tod 4 Monate nonstop gepflegt, obwohl ich schon nach einer Woche gefühlt nicht mehr konnte. Ab dem Zeitpunkt, als ich einen Hospitzplatz gefunden hatte und ich die Verantwortung und Pflege abgeben konnte, landete ich mit Schmerzen im ganzen Körper im Krankenhaus. Damals wurde alles abgeklärt. Die Gliederschmerzen sind jetzt ähnlich wie damals, aber weitaus heftiger. Beim Gyn war ich schon. Mein Hormonstatus ist derzeit weit weg von Wechseljahren. Meine Blutwerte sind alle Top. Ich bin einfach so erschöpft, unruhig, schmerzgeplagt und fühle mich benebelt. Dazu ist mir schlecht. Morgens ist das kaum auszuhalten.

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Sommertraum
Am schlimmsten ist aber der Schwindel und die Benommenheit. Ich schwanke wie auf einem Boot. So kann ich nichteinmal mit meinem Sohn auf den Spielplatz. Neurologisch und HNO wurde abgeklärt. Das alles kam so mit einem Mal und ändert die Intensität nicht. Ich laufe so unsicher. Egal ob in der Wohnung, Draußen oder so. Dazu das gepfeife und geklingel in den Ohren.... 😞 Sorry, dass ich so viel jammere, aber im Moment geht alles den Bach runter. Mein Job vermisse ich auch. Den Sommerurlaub nach Dänemark habe ich auch storniert. Keine Ahnung wie es weitergeht. Auch mein Sohn tut mir leid. Ich kann irgendwie nichts mit ihm unternehmen, so erschöpft und benommen fühle ich mich. Den Urlaub hatte ich im Oktober gebucht. Da ging es mir noch super. Im Dezember kam der Einbruch. Von 100 auf 0.

#5


Kimsy
@Sommertraum tut mir leid für deinen Verlust, auch ich habe meinen Papa 2013 verloren, nachdem ich ihn auch bis zu seinem Tod gepflegt hatte...danach fiel auch ich in ein tiefes Loch... Sad aber möchte was zu deinem morgentlichen Symptomen sagen...da ist der Cortisolspiegel am höchsten und für Menschen die ein dünnes Nervenköstüm haben, setzt das zu und führt zu mehr Stresssymptomen...im Laufe des Tages sinkt dieser Spiegel und es geht einem meistens auch wieder besser..denke bei dir wird es auch das sein...

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Kimsy
@Sommertraum du hattes wahrscheinlich sehr viel Stress und das zeigt sich in diesen Symptomen wider..vorallem Tinnitus und Schwindel, hatte ich ganz am Anfang auch sehr extrem...beides hab ich immer noch aber in leichter Form....und bitte entschuldige dich nicht fürs Jammern, du darfst jammern, dafür ist dieses Forum da, damit wir über unsere Sorgen schreiben dürfen...

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Sommertraum
Ja ich glaube ich hatte Stress. Laut meiner Psychotherpeutin jedenfalls. Dazu noch im November 2023 eine Schilddrüsenentfernung und als Zufallsbefund 2 Karzinome. Nach 10 Tagen war ich wieder auf Arbeit. Nun ist das alles aber Überstanden und ich möchte so gerne jetzt wieder "Weiterleben". Fühle mich aber nur noch Totkrank. Das ist kaum zum Aushalten.

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Kimsy
@Sommertraum du hast einen Therapeuten, das ist ja schon mal die halbe Miete, hier im Forum wirst du dich in vielen Themen wieder finden. Oft hilft auch ein Austausch mit Gleichgesinnten..wüsnche dir einen schönen ruhigen Sonntag ..lg

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F
@Kimsy
Hey,
Ich probiere nach der langen Zeit mal mein Glück, vielleicht wird meine Nachricht ja bemerkt.

Waren die Gliederschmerzen auf zb Beine begrenzt?
Gab es Anzeichen, dass es nicht nur Psyche ist?

Hatte oft leichte beinschmerzen vor/ während der Periode . Hab sowieso im letzten Jahr vermehrt Zyklusprobleme bemerkt. Jetzt habe ich die Diagnose Depression und hatte zusätzlich noch COVID. Ich habe aber das Gefühl die beinschmerzen sind seit Corona verstärkt Zyklus abhängig stärker. Hatte Ansich meine Gyn mal wegen Hormonen gefragt, die hat es aber angetan mit , da wird nix sein. Meine Depression ist aufgrund körperlicher Symptome Diagnostiziert worden.

#10


Hope25
Hey,
das, was du beschreibst, kommt mir nur als zu bekannt vor und klingt für mich überhaupt nicht abwegig.
Beinschmerzen rund um die Periode haben viele, aber dass sie sich seit COVID bei dir deutlich verstärkt und klar zyklusabhängig verändert haben, ist etwas, was man als Gyn nicht abtun sollte. Ich hab selbst gemerkt, wie sehr so eine Infektion das ganze System durcheinanderbringen kann – Nervensystem, Durchblutung, Hormone, alles hängt da irgendwie zusammen.

Ich würde dir ehrlich raten, das gynäkologisch noch mal genauer anschauen zu lassen und dich nicht abspeisen zu lassen, wenn dein Gefühl sagt, dass sich etwas verändert hat. Dinge wie Hormonwerte, Eisen, Magnesium, Vitamin D oder auch einfach die Frage, ob zyklusbedingt mehr dahintersteckt, können wichtig sein. Und auch hausärztlich kann man mal Entzündung oder Durchblutung der Beine checken, gerade mit der COVID Vorgeschichte.

#11


F
@Hope25 danke für die Antwort.

Ich muss dazu sagen, ich hatte im Sommer eine Zeit mit extremen bein kribbeln. Und war da bei einem Vertretungsarzt, dann beim Gefäßarzt. Venen würden dort kontrolliert, da war alles ok. Das war aber Monate vor COVID.

Und das mit den Hormonen, ich hatte zu Beginn der übelkeit beim gyn Hormone angefragt, hab nur noch eine ganz kurze leichte Mens und auch einen langen Zyklus. Gereizt war ich aber schon seit langem zuvor und hatte immer mal mehr pms Symptome ( leichtes flau sein, halt die Muskelschmerzen, Kopfweh) .

Eisenwert , vit d und B12 habe ich auf eigenen Kosten machen lassen. Vtd leichter Mangel, nehme es seit Monaten, eisenspeicher niedrig aber in der Norm, nehme ich auch fast regelmäßig. Magnesium nehme ich niedrig dosiert zusätzlich. Und eine Komplexkapsel, wo ein paar Dinge niedrig drin sind Selen usw.

Der Arzt bei meiner Hausärztin hat wohl mal in einer C. Ambulanz gearbeitet und hatte es beim ersten Termin auf dem Schirm. Beim zweiten ging es mir viel besser und ich dachte das geht stetig so. Weshalb ich dann nicht mehr drauf gepocht habe. Naja daswerde ich wohl im Januar dann doch tun.

Danke schonmal für die Antwort, es hilft allgemein , dass einen jemand ernst nimmt.

Die pms Symptome beobachte ich weiter, da die Psyche Grad auch wieder sehr leidet. Haben in Bonn wohl auch Spezialisten, das ist in der Nähe

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A


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