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Coru
@Nora5 ich kann dich so gut verstehen. Ich verzweifel auch an manchen Tagen. Es ist so ungerecht. Es kommt nicht mal eine Entschuldigung. Vielleicht sogar, dass wir nun noch die blöden Kinder die ja so ungerecht zum Vater sind. Wir müssen mit den Folgen leben. Es ärgert mich jedes mal. Die Therapien für die Folgen müssen wir auch schauen wie wir das bezahlen und das normale Leben ist so schwer. Nun ist uns nicht mal eine Entschuldigung gegönnt.

Ich hab den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen. Trotzdem leide ich jeden Tag und stell mir auch noch die Frage oder wünsche mir manchmal, dass alles anders wäre. Ich weine oft darum. Ich weiß, dass es nie so kommen wird. Keine Einsicht und keine Entschuldigung. Das ist hart. Ich kann dir keinen Rat geben, da ich selber nicht weiß, was zu tun ist. Ich wollt dir nur sagen. Ich versteh dich.

03.12.2021 09:22 • x 1 #101


Ich habe nur einen Weg gefunden, um mit meinem extrem negativen und verständnislosen Vater einigermaßen Frieden zu schließen. Abstand (ich bin nach dem Abitur 1.000 km weit weg gezogen und nie mehr in die Nähe) brachte nichts. Verständnis, das Gespräch suchen und guter Wille brachten nichts (er änderte sein Verhalten nie, keinen Millimeter). Kontaktabbruch brachte nichts (ich hatte mit meinen Eltern gebrochen und sechs Jahre lang keinen Kontakt). Nur eines brachte mir etwas: Verzeihen. Ich musste es zwei Mal machen, das erste Mal reichte noch nicht. Das zweite Mal reichte und brachte mir eine neue Ebene im Verhältnis. Er wird sich niemals ändern, er tut mir leid, denn ich sehe, dass seine extreme Negativität sein eigenes Leiden ist. Ich halte möglichst viel Abstand. Es bleibt schwierig, aber ich bilde mir nicht mehr ein, ihn zu einer Einsicht bringen zu können, bekommen zu können, was ich mir wünsche oder sonstwie irgend etwas ausrichten zu können. Es bleibt wie es ist und es ist anstrengend, aber ich habe verziehen und sehe das Leiden. Ich bin nicht mehr wütend oder böse auf ihn, verlange nichts mehr, sondern bin im Reinen.

03.12.2021 09:50 • x 1 #102



Mein Vater und seine Verantwortungsabgabe

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Nora5
Zitat von Coru:
ich kann dich so gut verstehen. Ich verzweifel auch an manchen Tagen. Es ist so ungerecht. Es kommt nicht mal eine Entschuldigung. Vielleicht sogar, dass wir nun noch die blöden Kinder die ja so ungerecht zum Vater sind. Wir müssen mit den Folgen leben. Es ärgert mich jedes mal. Die Therapien für die Folgen müssen wir auch schauen wie wir das bezahlen und das normale Leben ist so schwer. Nun ist uns nicht mal eine Entschuldigung gegönnt.

Ich hab den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen. Trotzdem leide ich jeden Tag und stell mir auch noch die Frage oder wünsche mir manchmal, dass alles anders wäre. Ich weine oft darum. Ich weiß, dass es nie so kommen wird. Keine Einsicht und keine Entschuldigung. Das ist hart. Ich kann dir keinen Rat geben, da ich selber nicht weiß, was zu tun ist. Ich wollt dir nur sagen. Ich versteh dich.

Danke Dir so sehr. Deine Anteilnahme tut so gut

03.12.2021 11:47 • x 1 #103


Nora5
im Moment kann ich ihn ziemlich ausblenden

07.12.2021 22:29 • #104


Nora5
Ich habe ihn quasi vergessen

15.12.2021 01:18 • #105


Nora5
Die Wut ist weiterhin relativ weg. Auch wenn ich weiter schon ab und zu fassungslos bin über das Außmaß des Verdrängens und der Selbsttäuschung bei ihm

30.12.2021 23:55 • x 1 #106


Nora5
Ich fühle inzwischen kaum noch etwas zu ihm

12.01.2022 01:03 • #107


Nora5
da ist er wieder

Bedenke bei allem, was Du noch weiter zu tun beabsichtigst, daß Du die Konsequenzen wirst tragen müssen. Ich habe Deine grotesken Mails, Drohungen, Beschuldigungen der letzten 15 Jahre zwar nicht mit Absicht gespeichert, aber google hat sie dankenswerter Weise für mich erledigt. Dazu kommen auch noch die an mich weitergeleiteten Mails an andere, die Du mir schicktest, obwohl ich Dich bat, damit aufzuhören. Mir ist bewußt, daß Du schwer psychisch krank bist und darunter leidest. Aber ich werde Deine Zwangsvorstellungen nicht durch weiteren Kontakt zu mir unterstützen. Ich möchte meine Ruhe vor Dir haben, weil Du mir mit Deiner Art der haltlosen Beschuldigungen ernsthaft Schaden zufügst. Zu meinen, wir könnten miteinander irgendetwas klären oder auflösen, habe ich nach unserem letzten Kontakt aufgegeben. Es geht einfach nicht. Ich appelliere nicht an Deine Einsichtsfähigkeit, ich drohe Dir nicht, aber ich werde mich gegebenenfalls zu wehren wissen. Sei Dir dessen sicher.

22.01.2022 16:12 • #108


Coru
@Nora5 hast du das deinem Vater geschrieben oder denkst du das einfach?

22.01.2022 16:23 • #109


Nora5
Zitat von Coru:
hast du das deinem Vater geschrieben oder denkst du das einfach?

ER schreibt das, das ist ja das verrrückte

22.01.2022 16:29 • x 1 #110


Coru
@Nora5 hattest du dich nochmal bei ihm gemeldet? Kam das aus dem Nichts? Ich dachte ihr habt schon länger keinen Kontakt.

22.01.2022 16:38 • x 1 #111


Nora5
Zitat von Coru:
hattest du dich nochmal bei ihm gemeldet? Kam das aus dem Nichts? Ich dachte ihr habt schon länger keinen Kontakt.

Ja, ich habe ihm nochmal geschrieben, weil ich gemerkt habe, dass es ähnliche Themen sind, wie sie es mit meinem Freund waren. Das kam mir hoch und ich dachte, es gehört eigentlich da hin. Zu meinem Vater. Dabei habe ich dann festgestellt, dass die Reaktion von meinem Vater wesentlich gehässiger und aggressiver ist. Und das hat mich sehr erschrocken

Heute 01:03 • #112


Nora5
Mein Vater hat mir wieder sehr boshaft geschrieben, ich sei schwer psychisch krank, ich solle ihn in Ruhe lassen usw. Mit einem Anwalt gedroht. Dabei ist er das alles. Es fällt mir immer noch sehr schwer, mcih davon emotional zu distanzieren

Vor 3 Minuten • #113



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