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Hallo Ihr Lieben,

sagt mal, kann es sein, dass wenn man spezielle Ängste hat und mittels Therapie und "An-sich-Arbeiten" eine Besserung (wenn man das so nennen kann) anstrebt, einem auf einmal alles egal werden kann?

Ich habe momentan das Gefühl, dass durch mein positives Denken, mit dem ich versuche meine durchweg negativen Gedanken zu beseitigen, mein Gehirn total verwässert und ich keine Konzentration finde, um mal wieder über irgendwas nachzudenken, es sei denn es ist positiv und konstruktiv.
Ja ok, das hört sich jetzt ziemlich panne an, denn das ist es ja, was ich ursprünglich angestrebt habe.
Nur kann ich momentan nicht Unterscheiden, was finde ich falsch, was finde ich richtig, was mag ich, was mag ich nicht etc..
Alles ist geprägt durch diese positiven Gedanken, aber es kann doch nicht alles egal sein, oder es kann doch nicht alles schön sein, ich kann doch nicht alles mögen....
Selbst der Gedanke an meinen Freund (der ja im Prinzip das Objekt meiner Ängste ist) hebt mich kaum noch an...es ist einfach jeder Gedanke in meinem Kopf völlig gleich (vom Gefühl her). Und ich frage mich langsam, warum man überhaupt Menschen liebt....damit man nicht alleine ist?? Kann doch nicht sein oder?

Kann mir vielleicht jemand was dazu sagen....vielleicht sowas wie "ach das ist normal, das kenn ich"?

LG SchneeEule

07.10.2008 19:57 • 08.10.2008 #1


5 Antworten ↓


Das ist normal, das kenne ich
Wenn man sich erst mal an die Arbeit gemacht hat die negativen Gedanken zu entlarven , um sie umzuwandeln, in neutrale oder positive, hat das Gehirn jede Menge zu tun ist ist vielleicht kurzfristig überfordert. ICh kann sogar meiner Meinung nach GLEICHZEITIG 3 Gedanken auf einmal haben, oder zumindest blitzschnell hintereinander. Du dürftest ab und an Kopfweh haben, richtig?

08.10.2008 08:40 • #2



Ist irgendwann alles egal?

x 3


Naja also -zig Gedanken auf einmal kenne ich ja nun schon von mir...das konnte ich schon vorher richtig gut, vor allem die absurdesten Gedanken, die man echt keinem anderen Menschen vortragen kann.
Aber auf diese negativen Gedanken kann ich mich nur noch äußerst kurz konzentrieren und dann sind sie wie weggeblasen, weil ich mir über andere neutrale oder positive Dinge Gedanken mache. Daher das Gefühl, dass mein Gehirn "verwässert" ist. Ich weiss nicht, wie ich es anders ausdrücken soll, ist wie so ne Art Nebel der im Gehirn immer dann auftritt, wenn es um schlechte Gedanken geht. Als wäre man nicht mehr Herr seiner eigenen Gedanken.
Kopfschmerzen habe ich nicht übermäßig, kommt aber vor. Ich bin in letzter Zeit sehr müde und habe das Gefühl, dass ich gar nicht so viel schlafen kann, wie ich vielleicht müsste.

Ist aber ein sehr unangenehmes Gefühl, es ist als ließe man die Zügel einfach los und das ist für mich als Mensch der immer Kontrolle haben will irgendwie beunruhigend.

08.10.2008 08:58 • #3


Wenn wir vom gleichen Gefühl sprechen.... ich beschreibe es mal so: Es fühlt sich an, als hätte jemand im Kopf ne Schranke runtergemacht oder die Gehirnströme abgeknickt, irgendwie fließt nichts mehr. Diese gewisse Leere im Kopf, meinst Du das? Da rätsel ich auch noch, wo das herkommt.

Liebe Grüße
bollywood

08.10.2008 09:09 • #4


@Eule
Also für mich klingt das nach: Du bist auf dem Weg gesund zu werden und zwar ganz.
Der Nebel im Kof kann eine Schutzfunktion des Gehirnes sein, als "Urlaub" sozusagen, damit es nicht überlastet wird.

08.10.2008 09:12 • #5


@PowerladyIris

Das hört sich ja gut an, also kann ich mich freuen und nicht besorgt sein?

08.10.2008 15:05 • #6




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