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K

Kad
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Guten Morgen,
so langsam kann ich nicht mehr. Seit ca 5 Wochen kann ich nicht mehr richtig schlafen. Heute hatte ich wieder eine sch… Nacht und mittlerweile merke ich auch, dass ich langsam dadurch Konzentrationsprobleme bekomme. Ich werde immer erschöpfter. Ich bin gerade im Hotel, weil man Mann unbedingt unseren Hochzeitstag feiern wollte, obwohl er total erkältet ist. Wir hätten Stornokosten gehabt wobei mir das egal gewesen wäre. Ich habe quasi den ganze Tag schon Husten ertragen müssen und die ganze Nacht Husten und Schnarchen. Bin selber jetzt auch leicht erkältet, was mich nicht wundert, weil mein Immunsystem durch den Schlafmangel nicht mehr existiert. Ich merke auch wieder Herzrasen und Stolpern. Ich weiß nicht warum es auf einmal so extrem losging. Was besonders schlimm ist, sind die Schlafparalysen fast jede Nacht. Immer in der 2. Nachthälfte nachdem ich gegen 3-4 Uhr aufwache. Ich vermute dass es an den Wechseljahren liegt. Leider habe ich erst Anfang Oktober einen Termin bei meiner Frauenärztin und Hausarzt. Wie soll ich es bis dahin überstehen. Es ist egal was ich mache, Ich komme nach 3-4 Uhr wenn ich das erste Mal längere Zeit wach war nicht mehr in den Schlaf. Jetzt liege ich hier, weine und habe keine Kraft mehr. Ich muss jetzt noch bis 8.00 Uhr aushalten dann kann man frühstücken. Ich werde wohl um 7:00 Uhr wenn es hell ist mit unserem Hund Gassi gehen. Es war so ein Fehler hierher zu fahren. Mein Mann ist ein totaler Egoist, er sucht die Fehler immer bei anderen. Ich soll mich nicht so anstellen etc. Er hat keine Ahnung wie ich am Krückstock gehe. Ich stehe in der Woche um 5.20 Uhr auf gehe mit den Hund und dann zur Arbeit. Dann arbeiten Haushalt Hund und Kinder. Ich soll immer funktionieren und mich nicht so anstellen außerdem bilde ich mir immer alles nur ein. Wobei große Hilfe von Ärzten habe ich bis jetzt auch nicht wirklich erhalten.

Ich versuche alles um mein Nervensystem zu beruhigen. PMR, Meditation sofern ich nachmittags aufgrund meiner Kinder Ruhe finden kann, was nicht immer einfach ist.

Wenn ich zurück blicke ist es schon seit der Geburt der Kinder so, dass ich immer funktionieren musste und kaum Hilfe bekomme habe, wenn es mir nicht gut ging. Immer funktionieren nicht jammern.

Jetzt bin ich an einem Punkt wo ich nicht mehr weiter weiß, dass ich nicht mehr durchschlafen kann ist der Horror.

Was soll ich tun? Schlafmittel werde ich nicht nehmen dann komme ich von den einen Horror in den nächsten.

• • 03.11.2026 x 1 #1


61 Antworten ↓

Windy
Zitat von Kad:
Was soll ich tun? Schlafmittel werde ich nicht nehmen dann komme ich von den einen Horror in den nächsten.

Dir scheint nichts anderes übrig zu bleiben, wenn du alles andere bereits ausprobiert hast und es nicht hilft. Es gibt auch pflanzliche, wie Baldrian, die du mal versuchen kannst, als Überbrückung bis zum Arzt. Dort kannst du es mit einem verschreibungspflichtigen versuchen. Wünsche dir viel Glück, das es damit dann endlich wieder klappt.

• x 1 #2


A


Ich verzweifle langsam

x 3


S
Guten Morgen Kad

Das klingt bei dir nach einem völlig gestressten Nervensystem? Kannst du dir Zeit für dich nehmen um etwas runter zu regulieren? Vielleicht ein kleiner Urlaub nur für dich ohne Anhang?

Von Schlafmitteln würde ich dir abraten. Die verstärken meiner Erfahrung nach die Schlafparalysen und es fällt schwerer aus einer rauszukommen.

Bei mir sind die meistens auch ein Anzeichen von Stress da hab ich die vermehrt auch Täglich. Erkältung können die auch begünstigen.

Wünsch dir eine schöne Gassirunde genieß die schöne Morgenluft.

• x 1 #3


koenig
Zitat von Kad:
Wie soll ich es bis dahin überstehen.

Keinen vernünftigen Schlaf zu haben, ist schrecklich. Kann gut sein, dass es die Hormone sind. Oder Stress. Oder beides. Versuch das im Moment ein bisschen zu akzeptieren. Das nimmt Druck. Dann ist es so. Dann wachst du auf. Und dann gehst du zum Frauenarzt und auch Hausarzt. Hol dir Hilfe und zu Hause Unterstützung.


Zitat von Kad:
Mein Mann ist ein totaler Egoist, er sucht die Fehler immer bei anderen.

Mit ihm rede auch. Sag ihm wie es dir geht und was du dir wünschst.

• #4


S
Hab gerade deinen Schlafparalysen Thread durchgelesen.

Kann mir schon vorstellen das es Schlafparalysen sind. Es ist ja vorallem auch ein Übergang und nicht Zack wach und huch ich kann nicht aufstehen.
Ich höre meist auch oft erst Geräusche entweder als Haluzination oder echte die mich langsam wach machen und dann in die Parslyse bringen.

Sachen die mir Helfen. Vielleicht kannst du da was von gebrauchen.

Schlafhygiene:
Möglichst zur selben Zeit ins Bett

Möglichst Dunkel schlafen auch keine kleinen Lichter im Schlafzimmer.

Nicht zu lange Schlafen. Das trifft bei mir meist zu wenn ich mich Nachmittags hinlege.

Nicht auf dem Rücken schlafen aber das weißt du ja schon.

Keine Bildschirmzeit vorm Schlafengehen ( Das ist das schwierigste)

Wie ist denn deine Schlafqualität wenn du schläfst? Alpträume bringen mich auch oft in die Parslyse.
Fals das bei dir auch zutrifft hast du dich schon mal mit Klarträumen beschäftigt? Damit sind meine Alpträume deutlich weniger. Die Realitätschecks um die zu üben kann man auch gut als kleine Achtsamkeitsübung im Tag verteilt einbauen.

• #5


Karimma
Seit der Menopause habe ich auch Schlafstörungen. Und auch genau um 4 Uhr nachts. Das hat wohl was mit Cortisol und Adrenalin zu tun, was sich um diese Uhrzeit bemerkbar macht.
Ich kann machen was ich will, es ändert sich nichts. Ich habe es jetzt schon seit Monaten und es hilft nichts. Aber mein Körper hat sich daran gewöhnt nur max 6 Stunden Schlaf zu bekommen. Vielleicht ist das in den Wechseljahren normal, keine Ahnung.

• x 3 #6


Kruemel_68
@Kad Liebe Kad, herzlich willkommen in den Wechseljahren.

Zitat von Kad:
Seit ca 5 Wochen kann ich nicht mehr richtig schlafen


Zitat von Kad:
Ich merke auch wieder Herzrasen und Stolpern

Das klingt für mich auch sehr nach den Wechseljahren. Ich habe jetzt nicht im Profil nachgeschaut - wie alt bist Du?

Das Problem ist, dass sich in dieser Phase die bereits vorhandenen psychischen Probleme und die Wechseljahre gegenseitig verstärken. Man kann überhaupt nicht mehr auseinanderhalten, was von was kommt. Und auch Frauen, die vorher keinerlei psychische Probleme hatten, bekommen plötzlich Angstattacken & Co. Was dann dazu führt, dass sie einfach als psychisch krank abgestempelt und nur mit Antidepressiva behandelt werden. Niemand schaut da wirklich hin.

Der Termin beim Gyn ist schon einmal ein guter erster Schritt. Ich wünsche Dir sehr, dass Du einen Arzt hast, der sich mit Wechseljahren wirklich auskennt und auch einer bioidentischen Hormontherapie offen gegenüber steht. Die meisten tun das nicht. Es herrscht immer noch die Auffassung, dass Frau da halt durch muss. Ich habe gerade noch gelesen, dass sich nur 42% der Frauen in den Wechseljahren gut beraten fühlen. Derzeit sind ca. 9 Millionen Frauen in Deutschland in dieser Phase, dann kann man sich die Anzahl der Frauen, die gerade darunter leiden, ja ausrechnen.

Bei mir haben die bioidenten Hormone leider nicht den ersehnten Durchbruch beim Schlaf gebracht. Ich habe alle pflanzlichen und frei verkäuflichen Mittel durch - bei mir hat nix geholfen. Und die schweren Geschütze habe ich wie Du auch immer abgelehnt, da sie das Problem nicht besser machen - irgendwann kann man dann halt ohne gar nicht mehr schlafen. Das kommt für mich nicht in Frage.

Zitat von Kad:
Mein Mann ist ein totaler Egoist, er sucht die Fehler immer bei anderen. Ich soll mich nicht so anstellen etc. Er hat keine Ahnung wie ich am Krückstock gehe. Ich stehe in der Woche um 5.20 Uhr auf gehe mit den Hund und dann zur Arbeit. Dann arbeiten Haushalt Hund und Kinder. Ich soll immer funktionieren und mich nicht so anstellen außerdem bilde ich mir immer alles nur ein. Wobei große Hilfe von Ärzten habe ich bis jetzt auch nicht wirklich erhalten.


Zitat von Kad:
Wenn ich zurück blicke ist es schon seit der Geburt der Kinder so, dass ich immer funktionieren musste und kaum Hilfe bekomme habe, wenn es mir nicht gut ging. Immer funktionieren nicht jammern.

Du erlebst jetzt das, was für viele Frauen die Wechseljahre ausmacht: man wird sich plötzlich bewusst, was Frau die ganzen Jahre getragen, erduldet und geleistet hat. Man stellt plötzlich sein ganzes Leben in Frage und verändert sich (das Gehirn geht dann übrigens in eine echte Umbauphase über - genau wie in der Pubertät. Ich sage immer "Wegen Umbau geschlossen"). Das kann auch eine echte Chance sein. Tatsächlich kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man mit Hilfe einer guten Therapie wirklich viele Dinge für sich sortieren, neu einordnen und auch ändern kann. 2019 hätte ich einen ähnlichen Text wie Du schreiben können - heute sieht er ganz anders aus. Ich habe durch die Arbeit an mir und meiner Beziehung das Gefüge in unserer Ehe komplett verändert, so dass ich heute mit dem Status Quo gut leben kann. Ich bin raus aus dem funktionieren müssen und ich stehe meinem Mann nicht mehr als Mutter, Sekretärin und Haushaltshilfe zur Verfügung. Ich stehe im auch nicht mehr für die Regulation seiner eigenen Baustellen zur Verfügung. Das kann er jetzt mal schön selbst machen.

Allerdings - und das ist jetzt die schlechte Nachricht - schlafen kann ich noch immer nicht 🙈

• x 4 #7


K
Danke für eure Nachrichten:-). Ich konnte gestern nachdem ich den Text verfasst hatte tatsächlich noch etwas dösen. Danach fühlte ich mich etwas fitter. Ich habe heute gefühlt mal durchgeschlafen. Zu mindestens bin ich nicht zwischen 3 und 4 Uhr wach geworden und konnte nicht mehr einschlafen und zum Glück mal keine Paralyse. Wahrscheinlich musste mein Körper den Schlaf nachholen oder es lag an dem Magnesium. Ich habe mir Magnesium Bisglycinat geholt, weil das wohl besser sein soll bei Schlafproblemen. Ob es jetzt daran lag ich weiß es nicht. Vielleicht war es auch nur ein Zufall.

Ich hoffe so sehr, dass meine Frauenärztin das Thema jetzt mal ernst nimmt. Eine Blutprobe wollte sie das letzte Mal nicht machen, da ich noch eine Gestagenpille bzgl. meiner Endometriose nehme. Ansonsten habe ich mir auch überlegt nochmal einen Termin beim Neurologen zu machen bzgl. der Paralyse. Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann.

• #8


S
Schön das du dich etwas erholen konntest.

Ja besprich das mal mit deinem Neurologen ob da nichts anderes dahintersteckt. Wenn es nur Schlafparalysen sind wird aber glaub nix behandelt. Das war zumindest bei mir so, aber Schlaflabor deswegen ist auch schon 20 Jahre her.

Einige Antidepressiva können auch Auswirkungen auf Schlafparalysen haben z. B. Sertralin kann es entweder bessern oder verschlechtern. Bei mir hat sichs damit leider nur verschlechtert. Hat sich nach Absetzen aber wieder normalisiert.

Fals dein Neurologe deshalb noch andere Tipps hat oder eine andere Behandlung mitlerweile möglich ist kannst du mir bitte bescheid geben? Würd mich echt interessieren.

• #9


K
@Sillyblue
das werde ich tun. Ich hoffe ich bekomme kurzfristig einen Termin. Vielleicht kann sonst meine Frauenärztin auch helfen, auch wenn sie sich nicht mit den Paralysen auskennen wird, kann sie vielleicht helfen, was die Tiefe des Schlafes angeht. Sollte es nur durch ein übereiztes Nervensystem sein, hoffe ich, dass mir das Magnesium jetzt vielleicht auch ein wenig hilft.

Auf alle Fälle ist jede Nacht immer wieder aufregend, wahrscheinlich ist die Erwartungsangst auch das Problem. Mein Körper lässt sich auf alle Fälle immer etwas Neues einfallen. Ich habe vorhin meditiert und beim Wegdösen habe ich ein Schnaufen war genommen. Kann aber auch meiner Nase liegen, da ich noch leicht Schnupfen habe.

Ich werde auf alle Fälle berichten.
lg

• x 1 #10


K
Hallo, ich war heute bei meiner Frauenärztin. Sie hat mir empfohlen die Gestagenpille mal abzusetzen um zu schauen, wie mein Zyklus und mein Schlaf sich dann verhalten. Sie meinte durch die Pille wird das Östrogen zusätzlich nochmal reduziert, was sich auch auf den Schlaf bemerkbar machen könnte. Sie würde mir sonst auch natürliches Progesteron verschreiben. Bin etwas verunsichert weil ich Endometriose habe und ich Angst habe, dass es dann wieder schlimmer wird. Andererseits würde ich dann sehen, wie weit ich in den Wechseljahren fortgeschritten bin. Könnte natürlich auch sein, dass die Ängste, Schlafstörungen eine Nebenwirkung der Wechseljahre sind. Diese Endometriose macht mir da echt einen Strich durch die Rechnung😔

• #11


K
Habe vorhin gelesen, dass durch das Absetzen Ängste und Panikattacke verstärkt werden können. Da ja der Hormonhaushalt durcheinander gerät, dass kann ich nicht auch noch gebrauchen.

Ich kämpfe innerlich schon wieder mit Ängsten, was die dunkle Jahreszeit angeht und wenn das jetzt noch oben drauf kommt. Jetzt bin ich noch mehr verunsichert 😔

• x 1 #12


K
Guten Morgen, ich mal wieder 😔 so langsam weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Die Pille konnte ich nicht absetzen, habe dafür jetzt eine andere, das Problem ist aber nach wie vor noch da. Mein Hausarzt meinte ich soll es einfach so hinnehmen, das kann ich aber nicht. Seit fast über 8 Wochen ist mein Leben nicht mehr so wie es mal war. Ich habe immer 2x die Woche eine Paralyse mit Halluzinationen mal in Form von Träumen mal baue ich mein Zimmer mit ein. Heute Nacht war es wieder ganz schlimm. Ich mag mittlerweile nicht mehr einschlafen, wenn ich nachts aufwache. Ich weiß dann eh, wenn ich zu einer bestimmten Uhrzeit aufwache und auf Toilette gehe, dass es dann losgeht. Heute hatte ich 2x hintereinander diese Form. Ich fühle mich danach total erschöpft und das Schlimme keiner nimmt es ernst. Ich rede auch mit keinem darüber die denken ja ich wäre verrückt wobei mittlerweile glaube ich das auch schon. Es hat sich so in mein Gehirn eingebrannt, mein Gehirn kommt überhaupt nicht zur Ruhe. Egal was ich mache. Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich das Nervensystem beruhigen soll. Morgen versuche ich jetzt zum 100. Mal einen Termin bei einem Neurologen zu bekommen. Ich überlege mittlerweile ernsthaft nachts nach der ersten Nachthälfte wach zu bleiben da es danach eh kein richtigen Schlaf mehr gibt. Ich habe so Angst nie wieder vernünftig schlafen zu können.

Letzt wollte meine Tochter bei mir schlafen ich hätte es gerne gemacht ging aber nicht aufgrund meiner Schlafstörung sie schläft selber sehr unruhig und das hätte mich noch unruhiger gemacht. Die Zeitumstellung macht es heute auch nicht besser und die dunkle Jahreszeit die jetzt kommt auch nicht.

• x 1 #13


-juli
@Kad ich wünsche dir viel Kraft! Mir hatten die Hormontherapien für Endo, die ich bisher versucht habe, enorme Probleme bereitet, ich komme nicht damit klar, wenn in meinen Hormonhaushalt eingegriffen wird, unabhängig davon, wie man es versucht. Inzwischen vermuten mehrere Ärzte eine Unverträglichkeit bei mir, eine chemische Menopause kommt durch Vorerkrankungen nicht in Frage.

Die Erklärung deiner Gyn, dass sich die Gestagenpille negativ ausgewirkt haben könnte, was die Wechseljahrsbeschwerden betrifft, klingt nach einem Ansatz. Vielleicht braucht es auch noch etwas, bis dein Körper sich an die Umstellung gewöhnt hat? Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft, das kingt nach echt schlimmen Dingen, die du in der letzten Zeit durchmachen musst.

• #14


K
@-juli vielen Dank für deine lieben Worte. Ich habe jetzt auch einen Begriff für meine Störung gefunden Hypnagogie.

Bis vor ein paar Wochen hat mir die Pille keine Probleme gemacht. Der Ansatz, dass sie das Östrogen zusätzlich runter fährt macht schon Sinn aber ich muss noch mindestens 2 Jahre Gestagen nehmen bevor ich es absetzen kann. Ich weiß sonst keine Alternative zu der Endo und sie wirkt sich auch mehr oder weniger positiv auf die Migräne aus.

Irgendwie kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen, dass es nur an dem Östrogenmangel liegt anderseits spricht auch vieles dafür oder es ist Narkolepsie, wobei ich mir das nicht vorstellen kann. Tagsüber komme ich dann wenn ich wieder richtig wach und klar im Kopf bin zurecht. Diese Nacht war auf alle Fälle schlimm. Zum Schluss bin ich zwar noch mal eingeschlafen aber es war ein Klartraum auch wieder so etwas verrücktes von daher fühle ich mich nicht richtig erholt. Heute ist zum Glück Sonntag und ich muss nicht arbeiten, interessant wird es wenn ich dann wieder arbeiten muss.

• #15


-juli
@Kad manchmal kann das leider auch ganz abrupt kommen. Die einzige Pille, die ich semi vertragen habe, hat dann bei mir innerhalb weniger Monate so heftige Nebenwirkungen gemacht, dass ich sie absetzen musste. Obwohl ich sie als Jugendliche ca. zwei Jahre halbwegs vertragen hatte. Ich weiß nicht genau, wieso es manchmal so unfassbar schnell geht.

Ich hoffe, dass ihr zusammen eine Gestagenpille findet, mit der ihr die nächsten zwei Jahre noch gut überbrücken könnt. Ich habe das „Glück“, dass sich bei mir idR keine größeren Zysten bilden und meine Herde sind leider laut den letzten Ergebnissen auch unter den Hormonen weitergewachsen…

Wenn man allerdings zu Zysten neigt, kann es ja leider auch schnell mal gefährlich werden und der positive Effekt auf die Migräne ist super. Bei mir kam die Migräne tatsächlich erst mit den Versuchen der Hormontherapien. Interessant, wie unterschiedlich das ist. Aber es kann ja oft helfen, einen konstanten Hormonspiegel zu haben, wenn die Migräne durch hormonelle Schwankungen beeinflusst wird.

Narkolepsie wäre natürlich auch keine tolle Aussicht… Hatte dein Hausarzt Ideen, was es sein könnte?

Ich wünsche dir viel Kraft für die Arbeit und hoffe, dass du dich heute noch ein bisschen erholen kannst, bevor die Arbeitswoche wieder beginnt.

• x 1 #16


K
@-juli
ich befürchte fast, dass ich dann komplett auf die synthetische Pillen verzichten müsste. Meine Frauenärztin hat natürliches Progesteron vorgeschlagen da weiß ich aber nicht wie doll dass die Endo im Schacht hält. Ich neige ja leider zu Zysten und die kamen immer sehr schnell. Bauchspiegelung war im Mai und im September hatte ich schon wieder eine Zyste an dem selben Eileiter der operiert wurde. Ich habe da echt Respekt vor.
Ich hoffe dass ich bald eine Lösung finde, es schlaucht echt und mit Angst einzuschlafen mit dem Wissen es geht wieder los ist auch kein Zustand.

• x 1 #17

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-juli
@Kad es tut mir echt leid, dass die Zysten dir solche Probleme machen. Die sind so schmerzhaft. ):

Das mit dem Progesteron habe ich auch schon bei manchen Freundinnen gehört, oft aber eher im Zusammenhang mit PM(D)S. Hatte es auch schon mal im Zusammenhang mit Endo gelesen, aber in meinem Umfeld kenne ich nur eine Person, die eine feste Endo-Diagnose hat.

Ich hoffe für dich, dass dein Körper sich an die neue Pille gewöhnt und du dann gut damit zurecht kommst. Das dauert ja manchmal auch ein bisschen.

Das ging dann leider echt schnell. ):

Verständlich, das kann ich super nachvollziehen. Es gibt Zyklusabschnitte, in denen ich besonders starke Probleme habe. Alles ab der zweiten Zyklushälfte ist tendenziell belastend und dann kommt die Menstruation dazu, vor der ich jeden Monat aufs Neue Angst habe. Ich hoffe, dass das mit der OP etwas besser wird bei mir.

Die meisten Leute in meinem Umfeld verstehen das nicht so gut, weil sie selbst keine Beschwerden haben. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und hoffe, dass wir beide irgendwie einen Weg finden, der für uns geeignet ist.

• #18


S
Zitat von Kad:
. Ich habe immer 2x die Woche eine Paralyse mit Halluzinationen mal in Form von Träumen mal baue ich mein Zimmer mit ein.

Wie meinst du das du dein Zimmer mit einbaust? Im Traum oder als falsches Erwachen?

Schläfst du mit deinem Mann im selben Zimmer? Du kannst versuchen wenn du in der Paralyse bist durch den Atem zu sprechen und ihn aufzuwecken.
Die Zunge ist ja während der Paralyse gelähmt aber ich schaffe das so, dass mein Mann wach wird und mich anstuppst. Dann hört die Parslyse meist sofort auf.

Hatte gestern Nacht auch mal wieder ne Paralyse. Bist nicht alleine.

• #19


K
@juli, vielen Dank, ich hoffe und bete das auch. Auch dass du noch einen Weg findest mit deiner Endo umzugehen 🍀

Ich schlafe alleine, da mein Mann schnarcht und ich ja eh so einen leichten Schlaf habe. Ich schnarche glaube ich auch, das könnte ggf. auch eine Ursache sein. Es ist irgendwie total komisch, ich bin in einem Halbschlaf und träume in Form von teilweise Halluzinationen. Ich denke es steht etwas auf meinem Nachtisch und ich will danach greifen und kann mich aber nicht bewegen merke aber wie ich danach greifen möchte. Vor dem Einschlafen habe ich dann auch oft diese wirren Bilder, sinnlose Gedankenfetzen etc. Es ist teilweise wie wenn ich schon schlafe aber vom Geist wach bin. Irgendwie scheint der Übergang vom Wachsein zum Träumen nicht zu klappen. Ich hänge da irgendwie drinnen, jede Nacht ist spannend da ich nie weiß wie sie wird. Ich kenne das von ganz früher wenn ich total Stress hatte, dann hatte ich es einmal und dann Monate nichts. Jetzt habe ich es mind 2x die Woche. Und ich weiß einfach nicht warum es immer wieder kommt.
Meine einzige Theorie war der Östrogenmangel da ich in den Weschseljahren bin

• x 1 #20


A


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