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Hallo und guten Tag.
Ich weiß nicht was ich mit diesen Beitrag bezwecken will aber ich denke mal das ich es einfach mal los werden muss. Bevor ich ganz kaputt gehe.Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und habe gefühlt nichts erreicht. Wenn ich mir meine Kumpels alle anschaue was die mittlerweile seit dem Abschluss erreicht haben. Ich fühle mich wirklich sch. und kaputt.
Ich habe einen Realschulanschluss mit einen Noten Durchschnitt von 1,1 und seit dem geht alles den Bach runter.
Ich weiß mir nicht zu helfen, was ich tun soll.
Ich weiß einfach nicht was ich machen will oder was ich werden will.
Ich fühle mich nicht verstanden.
Ich fühle mich einsam.
Ich fühle mich wirklich verloren.
Ich bin nach dem Realschulabschluss aufs Gymnasium gegangen.
Ich kann nicht genau erklären was da war und was dort geschehen ist aber ich habe das Gymnasium nach der 11 Klasse verlassen.
Ab dort fing alles an.
Mir ging es immer schlechter
Ich habe mich gefühlt jede Nacht in den Schlaf geweint.
Und ich weiß das es meine Schuld war aber ich hab mir wenigstens ein wenig mehr Unterstützung gewünscht vielleicht wäre es dann anders gelaufen.
Ich dachte mir einer Ausbildung wird es besser.
Nur ich wusste einfach nicht was ich machen soll, welchen Beruf ich gerne machen würde.
Ich würde von der Familie gezwungen so schnell wie möglich was zu finden. ( ich weiß das die mir nur helfen wollen und nicht wollen das ich zu einem sozialfall werde )
Und ich wollte die auch nicht enttäuschen. Ich habe denen angesehen das ich eine reine Enttäuschung war aber das wollte ich nicht. Also stand ich unter Druck.
Ich habe das selbe von mir gedacht. Wenn die enttäuscht von mir waren, war ich das 100 mal mehr von mir selbst.
Auf Nachdruck meiner Eltern habe eine Ausbildung angefagen.
Aber wie ich mich dabei gefühlt habe, war und ist heute noch jedem egal.
Ich merkte früh das es einfach nichts für mich ist.
Ich meine es gibt viele Menschen die ein Beruf ausüben die denen nicht gefallen. Also hab ich meine Zähne zusammen gebissen und wollte es durchziehen.
Und mir ging es immer schlechter und schlechter.
Es ich war psychisch kaputt
Ich habe es natürlich keinem gezeigt, weil ich keine Enttäuschung sein wollte.
Ich habe mich selber vor mir geschämt aber irgendwann ging es nicht mehr.
Ich tat auf glücklich aber innerlich war ich am Leiden.
Darauf hin hab versucht mit meiner Familie zu reden.
Das Der Beruf nichts für mich wäre und das wenn ich aufhöre nur ein halbes Jahr verschwendet hätte.
Aber die haben und wollten mich auch nicht verstehen und haben mich gezwungen weiter zumachen.
Ich habe darauf hin es bis zum Ende durchgezogen.
Aber habe die praktische Prüfung leider nicht bestanden.
Ich sagte mir aber selber bestehen oder nicht danach hörst du auf und verlängerst deinen Vertrag nicht.
Ich hab lange überlegt was ich machen will.
Und ich habe Interessen, aber für die braucht man mind. das Fachabitur.
Ich hab mit meinen Eltern geredet und gesagt das ich gerne nochmal in die Schule gehen würde und mein fachabi nachholen möchte.
Darauf hin kam die Antwort : und wie willst du das machen ? Ohne Geld. Dabei verdienst du kein Geld.
Also nein das machst du nicht ! Ohne Diskussionen.
Darauf hin habe ich einen neue Ausbildung angefangen. Ich bin gut in Büro Tätigkeiten und ich liebe Mathe. Also dachte ich mit bewirbst du dich im Finanzwesen.
Ich hab mich hier in der Heimat beworben und mir würde auch gesagt das es hier sein wird.
Ich habe eine Zusage bekomme aber ich müsste mich innerhalb von 3 Tagen melden ob ich die Stelle annehme.
Und jetzt bin ich Steueranwärter.
Nur die Sache ist die.
ich dachte es wird jetzt alles besser und ich hab mich auch wirklich gefreut. Aber es ging mir immer schlechter und schlechter
Als man vereidigt würde etc. war ich eigentlich richtig stolz auf mich und dachte junge du machst es und du packst es und du wirst jetzt endlich glücklicher.

als der Ausbildungsstart näher kam,würde mir aufeinmal mitgeteilt das ich 500km von zuhause weit weg abgeordnet werde.
Ich könnte meine Eltern nicht einfach nochmal enttäuschen wenn ich den sagte das ich das nicht könnte. ich dachte selber du schaffst es. Locker.
Trotzdem hab ich nach einiger Zeit versucht mit denen zu reden.
Egal was ich mit denen geredet habe ob über meine Gefühlslage oder meiner Situation.
Das es mir schlecht geht, wirklich schlecht.”
Dann kommt immer stell dich nicht so an
Aber jeder ist halt anders und ich bin halt so wie ich Bin. Ich fühle mich selber schlecht weil ich so bin wie ich bin. Ich meine ganz ehrlich, ich weiß nicht was los ist. Wenn ich alleine nur darüber nach denke, auf die Arbeit zu müssen. Dann bekomm ich heulkrämpfe ,bauschmerzen und ich glaube kleine panikattacken.
Ich heule mich jeden Abend in den Schlaf.
Und bin alleine , in einer fremden Stadt ohne Familie und alles. Das macht mich zu schaffen
An Sicht ist der Job nicht schlecht, nur ich fühle mich dort unwohl.
Wenn es hier wäre, hätte ich vermutlich keine Probleme damit. Oder ?
Ich weiß es einfach nicht. Aber es ist nicht so das ich es nicht will. Ich will was erreichen. Ich will was für meine Zukunft tun. Aber wenn es mental nicht geht was dann ? Finanziell geht es mir deswegen auch total sch..
Mein Ausbildungsgehalt geht nur fürs Wohnen und für Lebensmittel weg.
Man hatte anfangs mir auch zugesagt, das man bei der Miete Unterstützt wird und das das ich trennungsgeld Anspruch habe etc. und alles. Aber dann sagt man mir das ich es nicht habe und das die keinen Unterstützen etc
Obwohl ich die Voraussetzungen erfülle.
Ich frage mich mittlerweile was der Sinn überhaupt ist zu leben wenn du im Leben so leiden muss.mir macht nicht mehr Spaß. Ich möchte nur noch im Bett liegen und heulen.
Und das einfach niemand verstehen will oder kann.
Ich fühle mich echt verloren.
Ich brauch echt kein Reiß dich zusammen.
Oder stell dich nicht so an.
Es ist schon schwer genug das hier rein zustellen, weil ich mich so schäme
Ich weiss das selber aber ist einfach so schwer.
Ich glaube auch das man mich auch nciht richtig verstehen kann wenn man nicht selber in so einer ähnlichen Situation ist.
Nur das macht mich richtig fertig.
Ich will mir nicht meine Zukunft zerstören aber ich kann es einfach nicht mehr.
Vllt hat ja jemand ein Rat oder steckt bzw steckte selber in so einer Situation.

Danke !

08.01.2022 17:18 • 09.01.2022 x 2 #1


18 Antworten ↓


Luna70
Erstmal ganz herzlich willkommen bei uns im Forum.

Zitat von Anony19:
Ich frage mich mittlerweile was der Sinn überhaupt ist zu leben wenn du im Leben so leiden muss.mir macht nicht mehr Spaß. Ich möchte nur noch im Bett liegen und heulen.
Und das einfach niemand verstehen will oder kann.
Ich fühle mich echt verloren.


Doch, hier werden das viele verstehen.

Gibt es denn Aussichten, dass du wieder in deine Heimat versetzt wirst oder ist die ganze Ausbildung an dem anderen Ort? Eine Ausbildung im öffentlichen Dienst ist natürlich auf der einen Seite eine sichere Sache, aber dass du so unglücklich bist, ist natürlich nicht Sinn der Sache.

Hast du dich mal mit dem Thema Depression beschäftigt? Das ist eine anerkannte Krankheit und es gibt Therapien dafür. Stell dich nicht so an hilft da überhaupt nicht. Aber man kann dir dann helfen. Als erstes müsste man aber mal feststellen, ob es das ist. Hast du da wo du nun bist einen Hausarzt? Der wäre mal der allererste Ansprechpartner und kann dich ggf. weiter überweisen.

08.01.2022 18:44 • #2



Ich Habe das Gefühl ein Versager zu sein

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portugal
Du bist so unglücklich, weil Du Deinen Eltern alles recht machen musst/willst.

Frage: Du sprichst davon, keine finanzielle Hilfe von ihnen zu bekommen, was hindert Dich daran, so zu leben und das zu machen, was Du beruflich möchtest?

Da könntest Du auch in ein WG Zimmer ziehen und das Fachabitur nachholen.

Distanziere Dich von Deinen Eltern insoweit, dass Du selber entscheiden kannst.
Ich hab auch studiert und nebenbei geputzt, kleines Zimmer in der WG reichte.

Lebe Deine Träume und Träume nicht Dein Leben. Wenn Du Dich abends schon in den Schlaf weinst, ganz schlimm.

08.01.2022 18:48 • #3


Lonelyhead
Ich verstehe das auch allzu gut. War irgendwann an dem Punkt das ich panikatacken, Angstzustände etc bekommen hab als ich nur an die Arbeit gedacht hab. Hab dann meinen Job aufgegeben um mich erstmal auf Reihe zukriegen. Ich möchte gern arbeiten und Familie haben, aber dazu bin ich grad nicht bereit.
Ich mache grad eine ambulante Reha die mir sehr hilft. Ich gehe da jeden Tag hin und arbeite, habe Therapie und gruppenangebote.
Hab schon ein Praktikum gemacht und war mega stolz auf mich als ich daa hin bekommen habe. Es hilft mir sehr.
Vielleicht wäre das für dich auch erstmal eine Option. Kümmere dich erstmal um dich.

08.01.2022 19:08 • x 2 #4


psychomum
Hallo, das tut mir sehr Leid für dich, mir geht es ähnlich. Aber ich bin in einer anderen Situation. Es hört sich für mich an, als wenn du sehr sensibel bist und dich immer mit anderen vergleichst und du sehr unter Druck stehst. Ich denke schon, dass deine Eltern es gut meinen aber wenn man nicht mehr kann, geht es einfach nicht...

Kannst du wieder zurückgehen und das machen was du vorhattest? Oder ist dein Anspruch an dich einfach zu hoch?

Wenn es ganz schlimm wird, würde ich in eine Klinik gehen oder erstmal zum Arzt, für mich hört sich das auch sehr nach Depressionen an.

Alles Gute dir!
lg

08.01.2022 19:08 • #5


psychomum
@Lonelyhead wie kommt man an so eine ambulante Reha ran? sowas würde ich auch gerne machen.

viele Grüße

08.01.2022 19:09 • #6


Lonelyhead
Ich hatte einen Termin bei der Rentenversicherung und die hat mir dann von der ifas erzählt. Das ist ein Institut wo man sowas machen kann, die haben auch wohngruppen und unterstützen einen mit quasi allem. Für Jung und Alt.

08.01.2022 19:13 • x 1 #7


portugal
Zitat von Anony19:
Ich habe einen Realschulanschluss mit einen Noten Durchschnitt von 1,1

Wow …. Respekt! ! ! !

08.01.2022 19:14 • #8


psychomum
@Lonelyhead danke für die Info

08.01.2022 19:14 • #9


Icefalki
Zitat von Anony19:
25 Jahre alt und habe gefühlt nichts erreicht.


Das stimmt zwar ganz und gar nicht, aber es fühlt sich ja so an. Und da das Gefühl schon eine richtige Depression ist, würde ich die Sache medizinisch angehen.

Entweder zum Psychiater, oder zum Hausarzt gehen, und mal mit Medis versuchen, wieder mehr Ruhe reinzubringen. Dann, wenn wieder Zuversicht herrscht, alles besser durchdenken, es gibt immer Lösungen.

08.01.2022 19:17 • x 1 #10


Lonelyhead
@psychomum
Gerne, mir hilft es sehr und ich hoffe auch anderen. Es gibt sowas ähnliches auch in anderen Städten.

08.01.2022 19:23 • #11


@Luna70 danke erstmal für alle antworten.

Nein die Ausbildung ist die ganze Ausbildungszeit hier.
Und was nach der Ausbildung passiert ist auf einmal auch ungewiss.
Zuerst wurde zugesagt das man an die Dienststelle kommt direkt im meinem Heimatort und jetzt sagen die, die wissen es nicht man könnte überall hinkommen, wenn man denn überhaupt angenommen wird.
Und nein ich habe mich noch nie richtig mit Depressionen beschäftigt manchmal hab ich mal daran gedacht, dachte aber immer, nein das kann doch nicht sein.
Aber in letzter Zeit hatte ich schon einen Verdacht darauf . Oder ich wollte es einfach nicht wahrhaben.
Ich weiß auch nicht wie und ob ich mit jemanden darüber reden soll.
Weil die mich sowieso alle nicht ernst nehmen und sagen wurden " ach das denkst du dir vielleicht aus "
Geht man dann einfach zum Arzt und sagt dann ich glaube ich habe Depressionen ?

Ganz ehrlich ich fürchte mich schon davor am Montag arbeiten zu gehen, ich will eigentlich garnicht mehr hin.

Ich muss auch sagen das wenn ich Den theoretischen Teil hatte, es nicht so schlimm ist, wie im praktischen Teil aber dennoch schlimm.

08.01.2022 20:21 • #12


portugal
Zitat von Anony19:
Geht man dann einfach zum Arzt und sagt dann ich glaube ich habe Depressionen ?

Du gehst zum Arzt deines Vertrauens und sagst, ich bin öfter traurig als glücklich.

Dann fragt er Dich wahrscheinlich, ob Du arbeitest/studierst, wie lange Du schläfst, ob Du Dich mit Freunden/Familie triffst etc

Dann weiß er schon Bescheid. Wenn es so wie bei mir beim ersten Mal war, dass i h nur geweint habe, dann werden auch schon Antidepressiva empfohlen.

Er wird Dich fragen, ob Du mit einem Psycho sprechen möchtest, und würde Dich dann überweisen.

Der Psychiater, der Antidepressiva verschreibt, sieht Dich ca alle 14 Tage, einfach nur um mit Dir zu besprechen, ob Sie wirken. Dort ist keine Therapie.

08.01.2022 20:30 • #13


@psychomum danke für deine Antwort.

Ja, kann sein das ich sehr sensibel bin.
Und ja ich stehe sehr unter Druck weil einfach nicht weiß, was ich machen soll.
Ich will nicht mehr dahin, es liegt noch nicht mal an den Menschen dort, die sind sehr nett und alles aber es ist einfach so weit weg von zuhause.

Und ehrlich. Ich habe Angst mit meinen Eltern darüber zu reden.
Ich habe Angst vor deren Reaktion aber auch das ich genau weiß das die enttäuscht von mir sind.

Das Problem ist, ich weiß ja garnicht mehr was ich genau will.
Ich hatte eine Vorstellung darüber und dann wieder nicht.

Was wäre den ein zu hoher Anspruch ?
Was ich möchte ist wieder glücklich zu sein.
Ich möchte einen Job ausüben, wo ich mich jetzt nicht fühle wie in der letzten Ausbildung und dieser, ich will Spaß daran haben.
Ich möchte endlich mal was durchziehen aber so kann ich es nicht.
Ich will mein Leben in den Griff bekommen.
Ich möchte das meine Eltern mich verstehen.

und ich glaube wenn ich diesen Job in der Heimat machen würde oder einen ähnlichen hätte ich vielleicht nicht solche Probleme.

ich hab lieber Schwierigkeiten und bin zuhause statt in einer fremden Stadt ganz alleine . Weiß du was ich meine.
ich muss auch sagen meine Eltern sind keine schlechten. Die helfen mit wo es geht. Aber wenn es um das Thema Arbeit und Ausbildung geht dann sind die so als wollen die mich garnicht verstehen.

08.01.2022 20:37 • x 1 #14


@portugal
Okay vielen Dank.
wird man dabei krank geschrieben ?

Sind das auch Depressionen wenn es nur über die Arbeit geht.
Ich meine ja ich bin immer bedruckt weil ich immer daran denken muss. Und bin auch traurig darüber das ich Arbeiten gehen muss.
Ich hatte früher überhaupt keine Probleme damit arbeiten zu gehen.
Kann sich eine Depressionen einfach so von jetzt auf gleich entwickeln ?

Sry für so viele Fragen .

08.01.2022 20:43 • #15


Coru
Du kannst es eigentlich nur selber wissen, wie schlimm es für dich ist. Mit steigendem Alter und abgebrochenen Ausbildungen wird es schwerer.

Ich möchte sagen, es lohnt sich manchmal durchzuhalten. Ich kann dir fast garantieren, dass immer wieder Zeiten in der Ausbildung und auch in der Arbeit kommen werden in denen du unglücklich bist und zweifelst. Manchmal muss einfach was durchgezogen werden. Wenn du sagst, es geht wirklich gar nicht würd ich sagen such dir eine neue Ausbildung in deinem Heimatort, aber das solltest du wirklich zu Ende bringen selbst wenn du nicht so glücklich damit bist. Das Geld meistens nur noch zum Wohnen und Essen reicht ist oft normal auch wenn du richtig arbeitest. So ist das Leben. Du musst halt schon gut gelernt haben um auch viel zu verdienen oder du lebst etwas sparsamer.

Das du nun eine Depression hast kann nur ein Arzt oder Therapeut diagnostizieren. Für mich klingt das in Forum eher, dass du Unglücklich bist mit deiner aktuellen Situation und das macht noch keine Depression.

08.01.2022 21:13 • #16


Petros1985
Bist nicht der Einzige, das tritt in jedem Freundeskreis auf, dass da einer oder zwei keinen normalen Musterwerdegang haben. Mit 18 Führerschein, Auto, Studium/Ausbildung, Freundin, Party in den clubs, Urlaub in Malorca, Gesundheit, mit 25-30 heiraten, eventuell Karriere, 2 Kinder, Haus kaufen und 2-3 mal im Jahr Urlaub machen.
Wenn jemand das nicht erreicht hat wird er nicht mehr so respektiert wie früher, obwohl man sich aus der Kindheit kennt.

Schau was auf der Welt los ist. Alle die Krank sind, im Rollstuhl, Blind durch Unfall, Gefängnis, Dro., Obdachlos etc.. keiner von denen hat sich des in seiner Pubertät als seine Zukunft vorgestellt. Es bedeutet auch nicht dass du was falsch gemacht hast. Zwei Menschen, gleiche Noten und gleiches Aussehen. Beide bewerben sich, der eine kriegt eine Stelle bei Daimler und lernt ne Frau kennen und ist auf einmal gemachter Mann, der andere kriegt ne Absage, lernt keine Frau kennen und bekommt ne Panikstörung dazu oben drauf. Das heisst nicht das der andere erfolgreicher ist. Hätte er die Absage bekommen, keine Frau kennengelernt und ne Panikstörung entwickelt wäre er nicht besser dran. Du hast nix falsches gemacht, viele Sachen (wenn nicht alles eigentlich) liegt nicht in unsere Hand. Das ist meine meine Meinung aus meiner Erfahrung. Vergleich dich nicht. Schön für die dass es so gut geklappt hat. Die jenigen die an Gott glauben, wissen dass im Leben nix zufällig passiert und Gott der uns richten wird kennt alles und wird alles berücksichtigen in seinem Urteil, auch die Schicksallsschläge.

08.01.2022 21:14 • x 3 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@Coru danke für deine Antwort
Ich verstehe was du damit sagen möchtest.
ja klar ist das was wichtig, das ist mir schon bewusst. Sonst würde ich mich nicht vermutlich immer noch rum quälen und würde nicht wissen was ich tun soll.
Und ja es gibt schwierige Zeiten überall,in viele Situationen das ist mir auch klar. Und die hatte ich auch schon und die waren nicht so wie die jetzt.
Aber das hier ist nicht einfach so eine schlechte Zeit.
Ich weiß auch nicht wie man das richtig erklrären soll wie ich mich fühle.
Und jeder empfindet anders.
Und ich weiß das man auch Sachen durchziehen muss. Aber was ist wenn es einfach nicht geht.
Dieses Gefühl ist nicht eher nur unglücklich sein.
Ich meine ich weine gefühlt nie, ich bin kein Mensch der gut Emotionen zeigen kann aber ich heule mittlerweile gefühlt jeden Tag.
Vllt ist es wirklich die Entfernung ich weiß es nicht. Es gibt Menschen die damit klar kommen und es gibt die die nicht damit klarkommen.
Für manche könnte der Grund total lächerlich sein und für manche die Hölle auf Erden.
Irgendwie will ich es und irgendwie auch nicht.
Ich habe mir als die ersten Gedanken kamen auch gesagt diese Situationen kommen und gehen.
Aber nein die kamen und gingen nie wieder egal wie ich versuchte es positiv zu sehen, oder es mir schön redete.

09.01.2022 20:32 • #18


Coru
@Anony19 ich wollte deine Gefühlslage auch nicht runterspielen. Es ist schwer, dass schriftlich rüber zu bringen.

Du kennst dich am Besten und wenn es gar nicht geht, dann würd ich mir eine Ausbildungsstelle in deinem Heimatort suchen. Es gibt auch Menschen die sind verbunden mit ihrer Heimat. Du kannst ja zusätzlich einen Arzt aufsuchen und es abklären lassen ob du eine beginnende Depression hast. Es gibt Menschen die brauchen auch nur kurz Hilfe und dann geht es wieder besser. Wenn du merkst, dass du die Situation wirklich nicht schaffst würd ich mir was anderes suchen. Das ist echt blöd mit deinen Eltern und macht es noch schwieriger aber die können vielleicht auch gar nicht richtig einschätzen wie schlimm das wirklich für dich ist.

09.01.2022 20:39 • #19



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