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Franse
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Hallo zusammen, eigentlich treibe ich mich mehr im Hypochonder Forum rum - aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass mein aktuelles 'Problem' meine Angst vor Krankheiten (die übrigens ca. 15 Jahre mal mehr / mal weniger bestand) abgelöst hat. Es geht darum, dass ich mich richtig hässlich finde. Wohl habe ich mich in meinem Körper noch nie gefühlt; schon als Kind bzw. in der Pubertät hatte ich immer ein paar Kilos zuviel (nie dramatisch) - aber im Laufe der Jahre, jetzt bin ich 37 kamen/kommen immer mehr Makel dazu. Ich habe 100erte Muttermale, man könnte sagen, ich bin damit übersät. Laufe bei 35 Grad mit langer Hose & Langarm Shirt rum. Viele mussten schon entfernt werden = Narben. Cellulite & Dehnungsstreifen & Besenreisser werden auch immer mehr. Ehrlich gesagt, mag ich mich gar nicht mehr ansehen. Das belastet leider auch meine junge Liebe - habe seit ca. einem halben Jahr einen neuen Freund. sieht mich *beep* nur im dunkeln. Wenn der wüsste, wieviel Muttermale meine Haut 'entstellen' - mags mir gar nicht ausmalen.
Zudem hab ich erblich bedingten Haarausfall; sprich, ich habe bereits sehr lichtes Haar & muss das mit Hilfe von Haarfasern auffüllen. Auch das hat er noch nicht mitbekommen. Ich muss gestehen, dass ich noch nie Probleme hatte, einen Mann kennenzulernen. Bekomme oft zu hören, dass ich eine sehr hübsche Frau bin; bringt aber nichts, wenn ich in den Spiegel schaue & anfang zu weinen. Oder mich in lang-armigen, sackigen Klamotten verstecke. Würde so gerne mal einen Pfetdeschwanz tragen; tu ich aber nicht, weil ich meine Haare im Gesicht brauche, um meine vielen Muttermale auf der Wange zu verstecken. Ihr seht, es ist sehr schwierig. Mein Selbstbewusstsein gleich null. Was kann ich tun? Vergleiche mit ständig mit anderen Frauen. Beneide sie um die schöne gebräunte, makellose Haut - um die schönen Kleider, die sie tragen. oder Tops. Ich möchte das auch. oder mal schwimmen gehen. Daran ist gar nicht zu denken.
Ich bin traurig.
• • 19.08.2020 x 1 #1
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