Pfeil rechts
1

Guten Abend liebe psychic Community,
Ich bin 17 Jahre alt und als ich ca 5-7 Jahre alt War,hatte ich regelmäßig Halluzinationen in der Nacht.
Ich wurde wach,War daber bei vollem Bewusstsein und wurde damit konfrontiert,dass Hexen auf Besen um mein Bett kreisten oder ich bedroht wurde.Das aller schlimmste allerdings war es,dass häufig wenn ich aufwachte,ich wach in meinem Hochbett lag und neben mir meine "Eltern" in Form einer Halluzinationen standen die mir ins Gesicht starrten.Diese sahen erschreckend echt aus und bei den ersten malen hielte ich sie auch für echt und habe versucht sie zu berühren.Ich hatte jedes mal eine solche Angst verspürt,dass ich zu meinen echten Eltern ins Bett gekrochen bin,doch auch dort warteten schon Hexen die mich dort umkreisten.
Ich kann mich noch gut an ein mal erinnern als ich den Weg von meinem Bett ins Bett meiner Eltern begonnen hatte,als plötzlich ein wirklich echt aussehender Mann mich agressiv mit einem Messer verfolgt hat und ich deswegen sogar meinen Vater geweckt habe,da ich extreme Angst hatte.
Bis heute weiss ich nich was dies sein konnte und seit ca 10 Jahren ist mir so etwas noch nie passiert,trotzdem würde es mich interessieren was der Auslöser für diese grauenhaften Nächte waren.
Weiss jemand von euch vielleicht was ein Auslöser für so etwas sein könnte oder hat vielleicht sogar ähnliche Erfahrungen gemacht?

17.01.2016 02:12 • 20.01.2016 #1


15 Antworten ↓


Hallo!

Das ist schwer zu sagen. Seid ihr damals nicht zu einem Arzt gegangen?

17.01.2016 02:16 • #2



Halluzinationen in der Kindheut

x 3


Nein,meine Eltern wussten nie etwas davon.
Mein Vater hat es nur halb schlafend mitgekriegt,dass ich ihn geweckt habe und wusste davon später anscheinend nichts mehr.
Meine Eltern haben sich schon gewundern warum ich jeden Tag bei ihnen schlafen wollte und wirklich geheult habe,wenn ich in mein Bett musste.

17.01.2016 02:20 • #3


Verstehe. Das könntest du nur einen Arzt fragen. Ich weiß es nicht. ich habe zwar Halluzinationen, aber nicht sowas wie du.lg

17.01.2016 02:26 • #4


Alles klar,trotzdem danke.

17.01.2016 02:31 • x 1 #5


busting_shiva
Das klingt eher nach einem sehr ängstlichen Kind, welches Albträume hatte und aus einer kindlichen Vorstellungskraft heraus Horror-Fantasien entwickelte.
Hattest du ein harmonisches Elternhaus ?
Würde mich nicht wundern, falls nicht...

Hast du schon mal den Film "Pans Labyrinth" gesehen ?

Der Auslöser könnte aber z.B. auch sein, dass du etwas im Fernsehen/Büchern/Geschichten aufgeschnappt hast, was dich beängstigt hat.
(vll in Verbindung mit einem nicht ganz harmonischen Elternhaus ?)

Ich hab als 4 oder 5 Jahre altes Kind mal was von einem Werwolf-Film aufgeschnappt und hatte seitdem Angst vor Werwölfen (Vollmond/Hundegebell usw.)

17.01.2016 10:21 • #6


Nein,Pans Labyrinth habe ich noch nicht gesehen.
Dass ich etwas aufgeschnappt habe kann natürlich sein,ich kann mich aber an nichts erinnern.
Ganz harmonisch ging es bei uns nicht zu,es gab schon marvel Streit zwischen meinen Eltern die mich vielleicht belastet haben,aber ich wurde nie geschlagen oder etwas in der Richtung.

17.01.2016 14:18 • #7


evivanvalence
Ich kann mich erinnern als ich vielleicht so 10 oder 11 war das ich Stimmen gehört hatte. Komischerweise aber nur, wenn ich vor nem Spiegel stand. War ich weg, waren auch diese Stimmen wieder weg. Ich hab das damals auch keinem erzählt. Glaube Angst direkt hatte ich auch garnicht
Und dann irgendwann wars plötzlich vorbei... Hatte das bis Heute nicht wieder. Keine Ahnung was das war.
Ps: Meine Kindheit war sehr harmonisch und liebevoll. Also daran kanns nicht gelegen haben.

17.01.2016 14:24 • #8


Hallo HHDK,
es könnte eine Mischung aus Alp- und Klarträumen sein. Hast du davon schon einmal gehört? Das bedeutet, dass man sich selbst "steuern" und bewusst werden kann im Traum, bis hin zu der Erkenntnis, dass man in diesem Moment träumt und nicht wach ist. Das hatte ich auch oft als Kind, tatsächlich ist es nicht gefährlich oder etwas was dir heute Sorgen bereiten muss.
Lg

17.01.2016 14:55 • #9


Ja davon hab ich schonmal gehört, allerdings dachte ich dass diese Klarträume nur im schlafenden Zustand passieren.
Ich konnte mich ja frei bewegen und auch meine Eltern ansprechen.

17.01.2016 15:34 • #10


Ja, man schläft bei Klarträumen. Aber dann kann man eben auch träumen, dass man aufwacht... Man denkt man ist wach und sieht Dinge die normalerweise nicht passieren können. Das würde auch erklären, dass dein Vater nichts davon weiß, denn das könnte auch Teil des Traums gewesen sein. Wenn du dann als Kind noch schlafgewandelt bist, bist du tatsächlich zu deinen Eltern ins Bett gekrochen und dort morgens aufgewacht. Traum und Realität vermischen sich oft und ich glaube gerade im fantasievollen kindlichen Gehirn passieren in solchen Zuständen die irrwitzigsten Dinge. Auch ist das Gehirn nach dem Aufwachen ja noch etwas auf Sparmodus geschaltet, in diesen Momenten kann man sich alles mögliche einbilden und man ist noch in Alpträumen gefangen für eine Weile. Das wäre eine andere Erklärung.

17.01.2016 16:27 • #11


busting_shiva
Kann milk82 nur voll und ganz zustimmen.
Ich hab als Kind auch öfters geträumt, dass ich aufwache und mich dann eben "irgendwas gemacht" um anschliessend nochmal aufzuwachen...
Ganz schön gruslig das.

Diverse psychedelische Dro. können im übrigen vorübergehend ähnliche Zustände erzeugen.
Nachtschattengewächse wie z.B. Tollkirsche, Engelstrompete, Stechapfel
Meskalin und Fliegenpilze sind auch dafür bekannt, dass man in sogenannte Dämmerschlafzustände fällt.
Diese Dro. tun wenn ich nciht irre nicht recht viel als gewisse Gehirnregionen vorübergehend zu deaktiveren um dann andere Regionen zu aktivieren. Diese Bewusstseinszustände stecken also in uns.
Ich denke als Kind hat man damit mehr zu tun, als ein Erwachsener.

Mit Fantasie, Wachträumen usw - Nicht mit Dro.

Ich denke der inhalt von Träumen bedeutet relativ wenig aber in gewisser weise hat es schon auch mit unserer Realität zu tun.
Albträume sind eben eher was für ängstliche Kinder und wenn man noch nie im Leben einen Vampir oder Werwolf gesehen hat, kann man im Traum schlecht von selbigen verfolgt werden z.B.^^
Konflikte im Elternhaus können bei Kindern Ängste erzeugen, weil man den Eltern als kleines Kind quasi ausgeliefert ist und wenn da wenig Geborgenheit/Vertrauen vorhanden ist, dann erzeugt das eben Ängste oder Kinder flüchten sich in Fantasiewelten um dort schutz zu finden.

PS: Wieso ist eigentlich das Wort Dro.ge zensiert ? War hier aus dem Forum noch niemand in einer Dro. ?

17.01.2016 17:35 • #12


Aber in meinem Fall bin ich ja nicht in eine Fantasiewelt geflüchtet aufgrund meiner Eltern,sondern eher das genaue Gegenteil.
Ich flieht ja vor dieser Fantasiewelt ins Bett meiner Eltern.

17.01.2016 17:38 • #13


busting_shiva
Ups, ich seh gerad welchen Mist ich da teils geschrieben hab^^ Also Grammatik... Hab irgendwas ausgebessert, und dann vergessen es umzuformulieren. Ach, Sch..egal - Ich bin seit ein paar Tagen erkältet und hab nicht so den klaren Kopf gerade.

Ich meinte das auch so ein bissle allgemein.
War jetz nciht alles auf dich bezogen.
Hab zu deiner Sache schon genug geschrieben denk ich - Woher die Angst kommt solltest du selbst am besten wissen und falls nicht, dann ists eben zu lange her, vergessen oder verdrängt.
Es kann aber auch durchaus sein, dass ein Elternkonflikt beim Kind Ängste erzeugt und das Kind anschliessend aus Angst im
Bett der Eltern landet, die absurderweise zu einem guten Teil für die Ängste verantwortlich sind...
Wo soll ein Kind sonst hin ? Es gibt natürlich noch die Variante, dass das Kind mit den Ängsten ganz allein klarkommen muss, was später sogar zu sowas wie einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung führen kann.

Eltern die häufig streiten, verängstigen Kinder nun mal. Den einen mehr, den anderen weniger. Hängt von vielen Faktoren ab.
Muss ja in deinem Fall nicht zwingend so sein. Bettnässer sind da auch oft gesehen im übrigen...

Mein Vater war z.B. sehr angsteinflössend und jähzornig wenn er wütend war und da bekommt ein kleines Kind definitv Angst.
Vor allem, wenn sowas häufig vorkommt. Ich bin dann eben bei der ach so armen Mutter im Bettchen gelandet, wenn nicht wieder Angstzustände/Albträume hatte.
Ich war meinem Vater lange dafür böse. Heute weis ich ein bisschen mehr und gerade die Rolle meiner Mutter, die sich als das arme behütende Opfer dargestellt hat, seh ich vollkommen anders. Ich denke heute ganz anders über Frauen die sich als Opfer in Ehen darstellen, auch wenn das natürlich absolut nix ist was verallgemeinert werden kann.
Frauen suchen sich eben eher vermeintlich "starke" Männer und wenn diese später "stark" zuhauen, wundern sie sich...
Tja, hauptsache einen "echten" Mann, was ?
Bin jetz etwas vom Thema abgekommen, sry^^

PS: Dieses immer auf der Hut sein müssen als Kind hat mich übrigens stark geprägt und auch etwas mit meinen Panikattacken zu tun die sich irgendwann entwickelt haben...

17.01.2016 19:58 • #14


Hallo,
ich weiß zwar nicht ob das bei dir so etwas sein könnte, aber es gibt etwas das nennt sich "Schlafparalyse".
Eine gute Freundin von mir hat dies seit ein paar Jahren. Das ist im Prinzip nichts schlimmes, kann aber unter anderem sehr angsteinflößend sein.
Du bist dabei in so eine Art Übergang vom Wachsein zum Schlafen. Dabei kannst du deinen Körper meistens nicht bewegen, siehst aber Dinge und fühlst dich ansonsten wach.
Meine Freundin beschreibt das folgendermaßen: Sie kann ihren Körper nicht bewegen und weiß nichtmal ob ihre Augen offen sind oder nicht und sie kann auch nicht sprechen. Es fühlt sich an als wäre es Realität, ist es aber nicht. Dabei hat sie schon Personen in ihrem Zimmer gesehen, die mit ihr geredet haben oder andere unter Umständen in diesem Moment gruselige Sachen. Oder sie hat gefühlt, wie sich eine Person mit schwarzem Umhang auf ihr Bett setzt.
Dies passiert ihr meistens kurz nach dem "einschlafen". Manchmal hat sie dabei auch versucht ihr Licht anzumachen oder etwas zu sagen, aber dies gelang ihr nicht und gehörte wahrscheinlich auch zu der Paralyse.
Dieses Phänomen tritt häufig auf, wenn man vermehrt Stress hat.
Vielleicht kam dir das damals wie die Realität vor, aber eigentlich war dies so eine Art "Dämmer- oder Schlafzustand"?
Meine Freundin beschreibt, dass sie das alles in dem Moment für echt hält, aber wenn sie dann richtig aufwacht, weiß sie das dies wieder eine Schlafparalyse war.

Liebe Grüße,
Sammchen

19.01.2016 22:29 • #15


Hallo HHDK,

als Kind hatte ich auch einige Albträume und die Anspannung hielt noch einige Minuten an. Ich glaube es waren einfach nur die Traumbilder, die noch etwas nachwirkten. Bei Kindern kommt ja auch das Schlafwandeln eher mal vor. Wahrscheinlich sind einige Vernetzungen im Gehirn dann noch eher störanfällig.

Viele Grüße

20.01.2016 21:48 • #16



x 4