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Hallo Leute!

Ich (männlich,23 Jahr alt) habe mich hier angemeldet um Menschen zu finden, mit denen man reden kann.

Ich bin aufgrund meines geringen Selbstbewusstein und Depressionen Dro. geworden.

Ohne Liquid Dro. gehe ich nicht mehr in die Uni und zu meinem Job. Die Dro. gibt mir ein besseres Selbsbewusstsein und sorgt für eine gute Laune.
Jedoch möchte ich nicht mehr von dieser Dro. beherscht werden und möchte alles aus eigener Kraft schaffen.

24.04.2008 19:44 • 01.05.2008 #1


28 Antworten ↓


hi du..schöner Nick...

seit wann konsumierst du das zeug und wie regelmäßig ? täglich etwa?

herzlich willkommen

24.04.2008 21:25 • #2



Hallo - Selbstzerstörung um leben zu können -

x 3


Ich hab von Dro. so gar keine Ahnung....... wie wirkt sich das aus?

Auch von mir ein herzliches Willkommen!

Liebe Grüße

Sommersonne 888

24.04.2008 21:31 • #3


Danke für die Antwort!

Also ich gebe mal einen Link zu der Dro. Liquid Dro. bzw. GBL an:

http://www.Dro..de/Dro./DW_GE/ghb.shtml

Das schlimm werden die Enzugserscheinungen sein, da ich es schon ein 3/4 Jahr fast täglich konsumiere. Die Entzugserscheinungen sollen so änlich wie bei Dro. sein, nur viel kürzer.

Davor habe ich am meisten angst:-( Wann wird immer erst später klug. Das ist ein Teufelskreis.

24.04.2008 21:47 • #4


Hast du vor alleine einen Entzug zu wagen ?

25.04.2008 11:28 • #5


Ich werde den Entzug alleine machen. Niemand weiß, dass ich Abhängig bin und das soll auch so bleiben.

Vielleicht nehme ich 2 Tage eine Auszeit von meiner Paartnerin, Freunde und Familie und entziehe mit Benzos, die ich mir dann vom Arzt verschreiben lassen werde.
Bis jetzt habe ich mich immer normal verhalten, nur das ich extrem gute Laune hatte.

Aber die Zeit danach wird schlimm sein, da man für ein paar Wochen kein Glück mehr verspürt und ich Klausuren schreiben muss.

25.04.2008 17:26 • #6


deine partnerin weiß auch nichts von deiner Abhängigkeit ?
Wie lange seid ihr zusammen bzw.warum hast du kein vertrauen zu ihr ?

Dass du einen Entzug wagst ist mutig und zu bewundern,allerdings die Art wie du diesen durchführen möchtest finde ich erschreckend...ganz alleine ohne Unterstützung,abgeschirmt von allen wichtigen menschen..Zwei Tage werden nicht reichen..du wirst danach nicht so supertoll gelaunt durch die Welt laufen und es wird auch schwer sein eine Maske aufzusetzen und so zu tun als ob... die wichtigste frage ist aber..warum du dich nicht wenigstens deiner Partnerin anvertraust ?

25.04.2008 18:54 • #7


Hey "derkleineprinz",

mach den Entzug bitte AUF KEINEN FALL ALLEINE. Ich glaube, Du weißt gar nicht, was da auf Dich zukommt. Das beste wäre, Du würdest Dich in eine Klinik einweisen lassen. Zudem Du neben den körperlichen Komplikationen überhaupt nicht einschätzen kannst, was die Psyche mit Dir machen wird. Das ist nicht damit getan, dass Du Dich mal eben zwei Tage schlecht fühlst und dann so weitermachen kannst wie zuvor. Es gibt vor allem ja auch einen Grund, wieso Du anhängig geworden bist. Und den gilt es ebenso zu bearbeiten, sonst fällst Du ganz schnell in alte Verhaltensmuster zurück. Der körperliche Entzug ist die eine Sache und grundsätzlich NUR MIT ÄRZTLICHER HILFE sicher. Die wirkliche Arbeit kommt aber DANACH noch auf Dich zu.
Sei mutig und oute Dich, nimm ein Urlaubssemester und begib Dich in professionelle Hände!

Weißt Du eigentlich, dass Du auf der "Geschlossenen" landen kannst, weil Du eine akute Psychose mit den heftigsten Symptomen entwickeln kannst? Oder dass Dein Körper nicht mitspielt bzw. verrückt spielt und Du alleine in Deiner Wohnung keine Hilfe mehr rufen kannst...........

Entschuldige bitte meine Offenheit, aber dieses Thema ist wirklich zu ernst, um Dir nur einfach Glück zu wünschen.

26.04.2008 13:21 • #8


@ lilly42

übertreiben mußt du auch nicht

26.04.2008 14:05 • #9


Hallo Kleiner Prinz,

ich habe mir mal Deinen Link angeschaut und vertrete eine ähnliche Meinung wie Lilly. Und ich denke nicht, dass sie Panik auslösen möchte, sondern Dir eher ins Gewissen reden möchte, dass Du Dir professionelle Hilfe suchst.

Ich sehe es genauso. Du schreibst ja selber, dass die Entzugserscheinungen ähnlich wie bei einem Entzug sind. Und Du glaubst jetzt allen Ernstes, dass Du Dir zwei Tage frei nehmen kannst, entziehst und dann hast Du es geschafft?

Ich frage mich, weshalb Du erst damit angefangen hast? Wegen dem besseren Gefühl? Oder dem Anschein, dass Du dadurch ein besseres Selbstbewußtsein hast?

Wenn Deine Stimmung aufgrund dieser Dro. besser war und es Dir niemand angemerkt haben soll, denkst Du denn, dass es dann nicht auffällig für andere sein wird, wenn es auf einmal nicht mehr so ist? Glaubst Du ernsthaft, dass niemand die Veränderung mitbekommt und sich Gedanken macht?

Und ist es nicht auch unaufrichtig Deiner Freundin gegenüber, wenn Du ihr so etwas Wichtiges verschweigst? Wie soll sie mit der Situation umgehen?

Und welcher Arzt wird Dir einfach und mit welcher Begründung Benzos verschreiben?

Ich denke auch, dass Du Dich anders mit Deinem Entzug auseinandersetzen mußt.

Wie auch immer, wünsche ich Dir aber alles Gute und hoffe, dass Du den für Dich richtigen Weg findest.

teichmaus

27.04.2008 09:33 • #10


Möchte mich kurz vorstellen. Ich bin die Antje, bin 43. J. alt und ebenfalls sehr einsam. Meine letzte Beziehung endete im Jahr 1999, was mich danach in die Einsamkeit trieb. Desweiteren war ausschlaggebend, dass ich auch noch arbeitslos war. Da kamen die Depressionen, kein Selbstbewußtsein und alles was dazu gehört. Auch ich geriet in eine Abhängigkeit (Alk.) aus der ich aber aus eigener Kraft herausgefunden habe. Ich habe aber auch immer zugegeben, dass ich ein Alk. habe. Ich weiß, dass das die beste Voraussetzung war, um aus der Sucht heraus zu kommen. Ich habe es geschafft, allein zu Haus, mit Unterstützung meines Hausarztes. Sie hatte wirklich sehr viel Geduld mit mir. Aber trotzdem nehme ich noch heute Medikamente. Ich weiß, dass dies nicht gut ist. Ich dachte mir aber, besser als Alk.. Bin allerdings auf dem Weg, auch dieses Problem zu lösen. Aber was ganz wichtig für mich ist, ist, dass ich dabei gelernt habe, wer zu dieser Zeit zu mir gestanden hat und wer nicht. Dadurch habe ich alle meine angeblichen guten Freunde verloren. Ich kann einfach nicht vertrauen. Denn wer einem in einer schlechten Zeit nicht zur Seite stehen kann, kann es auch nicht, wenn es mir gut geht. Zumindestens habe ich das Gefühl, dass alles nur gespielt ist. Was meint Ihr dazu. Wüde mich über eine Antwort sehr freuen. Liebe Grüße, die Antje.

27.04.2008 10:44 • #11


Ich bin 47 Jahre alt, habe seit 27 Jahren Panikattacken. Finde es klasse das du dein Problem mit Alk in den Griff bekommen hast, war bestimmt eine sehr schwere Zeit. Ja mit den Freunden, wurde in schweren Zeiten oft hängengelassen. Das schlimmste daran,man ist so enttäuscht und verzweifelt, wenn man in Not ist und plötzlich ist keiner mehr da. Du wirst in diesem Forum bestimmt liebe Menschen treffen , die dir in so manch einer einsamen Stunde helfen. Wünsche dir alles liebe.
Grüssle Claudia

27.04.2008 12:21 • #12


Und ich finde es schade,dass aus dem ursprünglichen problem von "der kleine Prinz" eine ganz andere Diskussion bzw.vorstellungsrunde geworden ist

27.04.2008 12:29 • #13


Danke für die lieben Antworten und das ihr so direkt schreibt.

Ihr habt Recht, dass ich mir Unterstützung suchen sollte. Ich glaube auch, dass ich in einer Klinik besser aufgehoben wäre. Nur dann wüsste jeder, dass ich abhängig bin und meine Paartnerin auch. Ich weiß dass es sehr falsch ist, ihr das zu verheimlichen.
Ich bin schon 7 Jahre mit ihr zusammen und habe ihr versprochen, keine harten Dro. zu nehmen. Außerdem vertraue ich ihr nicht mehr so und vielleicht sollte das mir auch zu denken geben.

Wenn ich ein Urlaubssemester nehme und mir Hilfe suche, verliere ich sehr viel. Zum Beispiel kann ich dann meine Wohnung nicht mehr bezahlen, verletze meine näheren Angehörigen usw.

Auch müsste ich meine Studienrichtung ändern, da ich zur Zeit mit dem was ich mache sehr unzufrieden bin. Auch wenn ich mich anders entscheiden würde, könnte ich nicht mehr weiter studieren, da ich dann kein Barfög mehr bekommen würde.

Das alles macht mich fertig. Ich habe das Leben satt und denke mir manchmal, warum ich überhaupt leben sollte. Die Dro. hat mir geholfen Probleme zu verdrängen und hat mich selbstbewusst gemacht. Ich bin normalerwiese ein sehr introvertierter Mensch und wurde durch GBL offener und kontaktfreudiger. Man schafft durch die Dro. alles spielend einfach. Ich habe Angst wieder der introvertierte, zurückhaltene und nicht selbstbewusste Mensch zu werden.

Sorry, will euch nicht die Ohren zu heulen.

Liebe Grüße

27.04.2008 12:34 • #14


Sorry, es bleibt natürlich bei dem eigentlichen Thema von dem "kleinenPrinz". Habe ihn auch geantwortet. Wollte mich nur vorstellen und bin versehentlich hier gelandet. Bitte nochmals um Verzeihung. Antje

27.04.2008 12:38 • #15


Lieber kleinePrinz, ich habe Dir doch gerade geschrieben, was ganz wichtig ist, um den richtigen Weg zu gehen. Gib bitte nicht auf, bevor Du jemals angefangen hast. Wenn Deine Freundin in der schweren Zeit nicht zu Dir hält, dann glaub mir, ist sie nicht die Richtige. Du mußt darüber sprechen, egal was die Anderen über Dich denken. Wenn Du nicht zu Deinem Problem stehst, dann schaffst Du den Entzug nicht. Laß Dich doch erst einmal beraten und Du wirst sehen, dass es Leute gibt, die Dir helfen. Ich sage es nochmal, WIR sind für Dich da. Die anderen Probleme sind doch erst einmal unwichtig, wichtig ist jetzt, das Du von dem Teufelszeug wegkommst. Gib nicht auf. Antje

27.04.2008 12:46 • #16


Christina
Zitat von derkleineprinz:
Ich glaube auch, dass ich in einer Klinik besser aufgehoben wäre. Nur dann wüsste jeder, dass ich abhängig bin und meine Paartnerin auch.
Dem ist nicht so bzw. muss nicht so sein. Die reine Entgiftung dauert ja nicht allzu lange, Du musst also keine wochenlange Abwesenheit erklären. Gegenüber Bekannten könntest Du z.B. Schlafprobleme und eine Untersuchung im Schlaflabor oder etwas ähnliches vorschieben. Die Klinik selbst darf keine Auskunft darüber geben, ob bzw. dass Du Patient bist, und man kann außerdem veranlassen, dass mögliche Anrufe für Dich an der Pforte nicht weitergeleitet werden und dass der Aufenthaltsort "Psychiatrie" nicht genannt wird.

Zitat von derkleineprinz:
Ich weiß dass es sehr falsch ist, ihr das zu verheimlichen.
Ich bin schon 7 Jahre mit ihr zusammen und habe ihr versprochen, keine harten Dro. zu nehmen. Außerdem vertraue ich ihr nicht mehr so und vielleicht sollte das mir auch zu denken geben.
Ich glaube nicht, dass Du irgend eine Chance hast, Deiner Partnerin dauerhaft die Dro. und Abhängigkeit zu verheimlichen - mit oder ohne Entzug... BTW: Wenn sie sich mal das Versprechen geben ließ, dass Du keine harten Dro. nimmst, glaubst Du nicht, dass sie schon längst Lunte gerochen hat? Das kam doch wohl nicht ohne Grund zur Sprache, üblich sind solche Versprechen jedenfalls nicht. Und glaubst Du ernsthaft, dass ihr Deine Veränderung nicht aufgefallen ist?

Zitat von derkleineprinz:
Wenn ich ein Urlaubssemester nehme und mir Hilfe suche, verliere ich sehr viel. Zum Beispiel kann ich dann meine Wohnung nicht mehr bezahlen, verletze meine näheren Angehörigen usw.
Wenn Du das nicht tust, wirst Du voraussichtlich sehr viel mehr verlieren - nur eben später... Und wieso solltest Du wegen eines Urlaubssemesters Deine Wohnung nicht mehr bezahlen können?

Zitat von derkleineprinz:
Auch müsste ich meine Studienrichtung ändern, da ich zur Zeit mit dem was ich mache sehr unzufrieden bin. Auch wenn ich mich anders entscheiden würde, könnte ich nicht mehr weiter studieren, da ich dann kein Barfög mehr bekommen würde.
Langzeitstudierergebühren müsstest Du wohl auch noch zahlen... Aber: Du hast eine statistische Lebenserwartung von ca. 80 Jahren, Tendenz steigend. Willst Du da mit Anfang 20 eine Fehlentscheidung zementieren und einen Weg weiterverfolgen, von dem Du jetzt schon weißt, dass er falsch ist?

Zitat von derkleineprinz:
Ich habe Angst wieder der introvertierte, zurückhaltene und nicht selbstbewusste Mensch zu werden.
Du bist immer noch dieser Mensch. Und nach einem Entzug wahrscheinlich noch ein bisschen introvertierter, zurückhaltender und noch weniger selbstbewusst als vorher - weil Du möglicherweise auch noch in eine Depression rutschst. Aber das ist kein unabänderliches Schicksal, daran kann man arbeiten. Musst Du m.E. auch. Und Du tätest gut daran, so viele Dir nahestehende Mensche wie nur möglich ins Vertrauen zu ziehen, damit sie Dir helfen können. Übrigens fände ich persönlich es besonders verletzend und vertrauensmissbrauchend, wenn mir eine wichtige Person solche Probleme verheimlichen und geradezu ein Doppelleben führen würde. Ich fände es zwar auch nicht toll, wenn ein gegebenes Versprechen gebrochen wurde, aber Fehler kann man verzeihen.

Liebe Grüße
Christina

27.04.2008 13:23 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Prinzchen,

Zitat:
Ich bin schon 7 Jahre mit ihr zusammen und habe ihr versprochen, keine harten Dro. zu nehmen. Außerdem vertraue ich ihr nicht mehr so und vielleicht sollte das mir auch zu denken geben.


Dass Dich die Dro. auch paranoid machen, muß ich Dir nicht sagen, oder? Ich kenn Deine Freundin nicht, aber wenn Du selbst schon sagst, dass Du, seitdem Du Dir täglich ne Dröhnung verpasst, supergut drauf bist und überdreht fröhlich bist, dann besteht wohl ne gewisse Wahrscheinlichkeit, dass ihr Dein hyperhappy Verhalten auch schon aufgefallen ist, meinst Du nicht?

Zitat:
Ich glaube auch, dass ich in einer Klinik besser aufgehoben wäre. Nur dann wüsste jeder, dass ich abhängig bin und meine Paartnerin auch
s. o....Ob Deine Partnerin, Deine Kumpels, Kollegen oder Studienkumpane...die wissen vielleicht nicht im Detail oder sicher WAS mit Dir los ist, aber DAS etwas mit Dir los ist, das werden die meisten sowieso schon mitbekommen haben...natürlich versteh ich, dass Du Dir jetzt nicht auch noch die Blösse geben willst, bzw. ewig über Deine "Schwäche" diskutieren, erklären, erzählen willst...aber auch das wirst Du bei den Meisten gar nicht müssen...wenn die nicht völlig isoliert in irgendeiner Höhle leben, dann kennen sie die "Versuchung" und wie schnell und einfach man sich an gewisse Dinge gewöhnt und rankommt...

Dro. wirken - sehr schnell und effektiv - und genau deswegen bist Du von "Gelegentlich kontrolliert" ganz schnell in die "ohne die funktier ich überhaupt nicht mehr" Phase gerutscht. Das ist kein Mysterium, das ist ganz einfach und simpel. Und jeder der sagt: "Sowas könnte mir ja nie passieren" steckt schon mit einem Fuß in der Dro. fest...

Was ich Dir in Deiner jetzigen Situation mit den vielen anderen "Baustellen" raten würde - geh mal als aller erstes zur sozialen Dro. in Deiner Stadt, davon brauchst Du ja erstmal wirklich Niemandem zu erzählen...denn um auch nach dem eigentlichen Entzug clean zu bleiben, brauchst Du natürlich eine solide Grundlage (Wohnung, finanzielle Mittel etc)...bei der Dro., können die Dir schon vorher ganz viel über all die Optionen und Möglichkeiten erzählen und Dich in vielen Fällen auch an einen Arzt, Therapeuten o.ä. vermitteln, der sich in der Materie auskennt...die helfen Dir da - oft auch unbürokratisch und darauf bedacht, dass Du eben soweit als Möglich ein geregeltes Leben und Umfeld weiterführen kannst - erstmal ne Linie und Struktur in das "Chaos" zu bringen...vielleicht mußt Du gar kein ganzes Semester aussetzen, vielleicht muß Deine Krankenkasse auch für eine Weile zahlen, vielleicht wirst Du für die Zeit des Entzugs und ein paar Wochen danach auch einfach nur krank geschrieben etc...dass Du Dir über all diese Sachen ne riesen Rübe machst und Dich fragst was schlimmer ist: Weiter die Dro. missbrauchen oder obdachlos und mittellos, verlassen von Gott und der Welt im Chaos und Depressionen zu versinken etc...aber genau deshalb gibt es ja die Möglichkeit für Dich, viele dieser Sorgen und Ängste vielleicht sogar schon im Vorfeld zu klären bzw. Dich davon zu befreien, Dich von Profis beraten und unterstützen zu lassen. Mach das, geh zur Dro. und hör Dir an, was die Leute Dir da zu erzählen und berichten haben...

27.04.2008 13:36 • #18


Liebe Christina, zum ersten Punkt habe ich eine andere Meinung. Warum soll er es verheimlichen, dass er ein Problem hat. Er belügt sich damit doch nur selbst. Man muß offen über das Problem sprechen. Das ist der erste und beste Schritt, clean zu werden. Nur dann erkennt man auch, wer zu einem hält. Desweiteren muß er nicht nach dem Entzug unbedingt sein Selbstwertgefühl wieder verlieren. Das kann im Gegenteil sogar durch den Entzug sehr gestärkt werden. Immerhin hat er aus eigener Kraft was ganz Großes geschafft. Das stärkt. Ich weiß wovon ich spreche, nämlich aus Erfahrung. Wir müssen ihm Mut machen, dass er nicht von vornherein aufgibt, wie er geschrieben hat. Liebe Grüße, Antje

27.04.2008 13:39 • #19


Christina
Zitat von Antje65:
Warum soll er es verheimlichen, dass er ein Problem hat. Er belügt sich damit doch nur selbst. Man muß offen über das Problem sprechen. Das ist der erste und beste Schritt, clean zu werden. Nur dann erkennt man auch, wer zu einem hält.
Er soll gar nichts. Und er muss auch nichts - weder in die eine, noch in die andere Richtung. Wenn aber die Offenbarung das Haupthindernis ist, sich Hilfe zu suchen, scheint es mir sinnvoll, diese Offenbarung zumindest noch zu vertagen.

Zitat von Antje65:
Desweiteren muß er nicht nach dem Entzug unbedingt sein Selbstwertgefühl wieder verlieren. Das kann im Gegenteil sogar durch den Entzug sehr gestärkt werden. Immerhin hat er aus eigener Kraft was ganz Großes geschafft. Das stärkt.
Natürlich ist auf lange Sicht der Lohn groß und das Selbstwertgefühl zu Recht gestärkt. Aber unmittelbar nach dem Entzug einer aufputschenden Dro. ist mit Depressionen zu rechnen - aus hirnphysiologischen Gründen. Darauf muss man sich m.E. einstellen. Das ist kein Anlass, mutlos aufzugeben, aber ein zwingender Grund, den Entzug unter ärztlicher Aufsicht zu machen.

Liebe Grüße
Christina

27.04.2008 14:02 • #20



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