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Hallo,

ich weiß nicht so genau, wo das Thema reingehört, also poste ich es einfach hier.

Wie der Titel schon sagt wollte ich von euch gerne wissen, wie es um euer Körpergewicht steht. Wie sehr schwankt es, wenn ihr nichts Wesentliches an eurem Lebensgewohnheiten verändert?
Anlass dazu gibt mir die Waage, die mir heute sagte, dass 3 Kilo weg seien. An sich ein Grund zur Freude. Für normale Menschen. Für den Hypochonder ein Grund zur Beunruhigung.
Ich bin etwa 15 Kilo über meinem Idealgewicht, aber die verteilen sich relativ gut und kurvig auf meine 1,80 m, sodass ich nicht extrem unter Zwang stehe, abnehmen zu wollen. Ich sage mir immer, dass ein bisschen ja nicht schaden kann, aber das allein reicht ja nicht, um wirklich abzunehmen.

Was mich stutzig macht: Logischerweise sagt man ja, dass man, wenn man abnehmen will, mehr Kalorien am Tag verbrauchen muss, als man aufnimmt.
Ich kann mir das eigentlich kaum vorstellen. Ich esse zwei Mahlzeiten am Tag (ausgewogen und normal, von allem ist was dabei), dazu kommen abends oft mal Snacks oder ein Bierchen. Am Wochenende essen wir oft deftig zu den Hauptmahlzeiten plus ein gutes Frühstück und zu späterer Stunde dann eben auch öfter „Mist“. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Dagegen steht, dass ich täglich um die zwei, drei Stunden straff zu Fuß geh (7 bis 12 km und das meistens beladen), viel im Haushalt mache und ab und zu auch Extras wie Schwimmen und Eislaufen. Aber sehr unregelmäßig, also zählt das nicht. Ich bin nach meinen Strecken auch gut durchgeschwitzt, aber nicht fertig. Es fühlt sich halt gut an und ich bin auch relativ gut konditioniert und sportlich. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das schon reicht, um mein Essen zu kompensieren.

Wenn man nun von einer Krankheit abnimmt, würde man sicher vorher auch andere Symptome bemerken, oder? Und man würde vieles auch gar nicht mehr schaffen ohne hinterher fertig zu sein...? Ich weiß leider nicht, wie schnell die 3 Kilo runter sind, da ich mich nur sehr unregelmäßig wiege. Deshalb auch die Frage danach, wie es euch damit geht.

Danke für eure Antworten!

28.03.2017 21:04 • 23.07.2018 #1


14 Antworten ↓


Ein längerfristiger Schwankungsbereich von -/+ 3 kg ist nicht bedenklich. Das merkst du natürlich nicht, weil du ja nicht jeden Tag wiegst. Meins ist momentan bei -10,2 bis -11,5 kg, durch bewußtes Abnehmen in 11 Wochen. Wenn du also nur alle 3 Wochen mal wiegst, dann sind - 3 kg nicht viel, zumal da eine Menge Wasser bei sein wird und nicht tatsächliches Körperfett. Die Witterung ist die Tage anders, da reicht es schon, wenn du nicht mehr getrunken hast als im Winter und noch geschwitzt hast.
Wieg dich doch einfach mal die nächsten Tage zur Kontrolle.
Zitat:
Wenn man nun von einer Krankheit abnimmt, würde man sicher vorher auch andere Symptome bemerken, oder? Und man würde vieles auch gar nicht mehr schaffen ohne hinterher fertig zu sein...?

Wenn du durch akute Krankheit viel abnimmst, dann hast du meistens aber irgendwas an Magen/Darm und das würde man merken.

28.03.2017 21:58 • x 2 #2



Gewicht - abnehmen, zunehmen, Gewichtsschwankungen

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Danke. Ja, ich weiß, dass der Zyklus da auch eine Rolle spielt, weil man ja auch imemr wieder Wassereinlagerungen bekommt an bestimmten Tagen vor der Periode...

Zitat von Reenchen:
Zitat:
Wenn man nun von einer Krankheit abnimmt, würde man sicher vorher auch andere Symptome bemerken, oder? Und man würde vieles auch gar nicht mehr schaffen ohne hinterher fertig zu sein...?

Wenn du durch akute Krankheit viel abnimmst, dann hast du meistens aber irgendwas an Magen/Darm und das würde man merken.


Naja, Magen/Darm ist eine Sache, ich habe da eher Angst vor diversen Krebsarten, deren verschiedenste Symptome ja auch hin und wieder mal auftreten, wie Nachtschweiß und so :/

28.03.2017 22:48 • #3


Bei Krebs, der nicht Magen/Darm wäre, würdest du spontan abnehmen, weil dir der Appetit fehlt oder weil du Medikamente nimmst, also etwas sich bedeutend geändert haben müßte.
Die Periode hatte ich gar nicht vordergründig gemeint, denn da kann ich nicht mitreden, die habe ich schon 15 Jahre nicht mehr. Ich meinte ganz normales Schwitzen aufgrund warmen Wetters, falscher Kleidung oder dem normalen Alltag, wenn man dann zuwenig getrunken hat. Wenn man dann noch das Periodenphänomen dazu nimmt - klar, das kann es schon gewesen sein.

29.03.2017 08:29 • x 1 #4


@reenchen,

Naja, es gibt ja auch sowas wie zehrende Krebsarten, bei denen der Appetit sogar noch gesteigert sein kann.

29.03.2017 17:49 • #5


Da müßtest du aber mega Appetit gehabt haben und trotzdem leichter sein. Stoffwechsel wäre hoch und du würdest nicht wissen, ob du schwitzen oder frieren sollst oder warum du eigentlich so zitterst und andauernd hunger hast. Das wäre dann so wie bei Morbus Basedow: zittern, schwitzen und frieren in einem, Essen wie ein Scheunendrescher, aber auch genauso oft erfolgreich auf's Klo am Tag und vor allem schläfst du nicht mehr.

29.03.2017 17:56 • x 1 #6


Also kann man davon ausgehen, etwas Bösartiges auch an anderen Symptomen zu bemerken, bevor man abnimmt?
Es ist irgendwie total seltsam, ich fühle mich auch insgesamt viel weniger aufgeschwemmt und der Bauch ist flacher. Mh...

30.03.2017 14:11 • #7


Zitat von Persikka04:
Also kann man davon ausgehen, etwas Bösartiges auch an anderen Symptomen zu bemerken, bevor man abnimmt?
Es ist irgendwie total seltsam, ich fühle mich auch insgesamt viel weniger aufgeschwemmt und der Bauch ist flacher. Mh...

Na wenn du weiter keine Beschwerden hast, dann genieße das schöne Wetter und den Frühling. Für mich wäre das ein Signal, noch etwas weiter abzunehmen, aufzustylen und mir eine neue hübsche Bluse oder Shirt zu gönnen oder was anderes Nettes.
Egal wie schwer man ist, daß Gewicht schwankt immer mal und wenn du Zweifel hast, dann wiege dich jetzt einfach öfter und wenn dann immer noch was seltsam ist, dann kannst du ja einen Gesundheitscheck beim Arzt machen.

30.03.2017 14:25 • x 2 #8


Danke, so würde ich auch gerne denken. Nur wenn man, so wie viele hier, ständig auf sämtliche Körpersignale achtet, findet man ja immer etwas, dass innerhalb der nächsten Montate tödlich endet. -.-

30.03.2017 15:00 • #9


Hm, aber herbeireden muß man es auch nicht. Das kommt ja einer Beschwörung gleich.

30.03.2017 15:24 • #10


Könnt ihr mir sagen, wieviel Abnahme auf eine Krankheit hinweist? Es ist wieder ein Kilo runter und ich habe nichts verändert. Meine akute Krebsangst beschert mir gerade in dem Moment eine Panikattacke und ich bin kurz vorm Verzweifeln. Ich kann nicht zum Arzt, der ist diese Woche im Urlaub und ich kenne die Vertretung nicht. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.

18.04.2017 15:20 • #11


suekre
Wenn ich Angstphasen durchlaufe, nehme ich auch sofort ab. Sobald bei mir die erste Spur von innerer Anspannung vorhanden ist, hab' ich keine Chance mehr, da bleibt kaum was hängen. Hab' da auch immer fürchterlich Angst bekommen, was dann natürlich in einen Teufelskreis überging. Angst ist eine "zuverlässige" (aber natürlich auch höchst ungesunde) Diät!

Laut deines Auftaktposts isst du (meiner Meinung nach) völlig normal bis "nicht-sehr-viel", bewegst dich allerdings viel. Jetzt kommt die Anspannung hinzu. Auf mich macht dein Gewichtsverlust jetzt keinen sehr besorgniserregenden Eindruck. Du sagst, du hast nichts in deinen Gewohnheiten verändert? Ganz sicher? Das hab' ich nämlich auch immer gedacht, bis unter anderem mein Ex-Freund mich während einer dieser Phasen mal drauf hinwies, wie wenig ich eigentlich tatsächlich esse. Ich hab' das in meinem wirren Kopf nicht mehr mitgeschnitten und überhaupt nicht mehr drauf geachtet. Könnte das bei dir auch so sein?

18.04.2017 16:36 • x 1 #12


Danke. Ich habe wirklich nichts verändert. Im Gegenteil, da wir letzte Woche Urlaub hatten, waren wir öfter auswärts essen und haben auch mehr getrunken (Alk.). Zu Ostern gab es auch deftig und ich hab gut gegessen. Deshalb macht mich das ganze erst recht stutzig.

18.04.2017 16:44 • #13


Ich bin langsam am Verzweifeln...
Ich esse zwar in der Woche nach wie vor recht wenig, allerdings nicht zu wenig. Jetzt am WE gab es drei Tage lang ziemlich deftig und viel. Samstag waren wir essen und was (Alk.) getrunken habe ich Freitag und Samstag auch. Nach dem Essen wurde noch genascht etc.
Viel gemacht haben wir sonst nicht, außer ein bisschen gelaufen und gestern waren wir schwimmen. Wann ist das Essen von der vergangenen Tagen auf den Rippen? Ich hätte definitv zunehmen müssen, mindestens ein Kilo vom Gefühl... aber die Waage zeigt keine Veränderung zu Freitag. Ich habe so Angst, wo das hingeht...

23.07.2018 14:11 • #14


Schlaflose
Zitat von Persikka04:
Viel gemacht haben wir sonst nicht, außer ein bisschen gelaufen und gestern waren wir schwimmen. Wann ist das Essen von der vergangenen Tagen auf den Rippen? Ich hätte definitv zunehmen müssen, mindestens ein Kilo vom Gefühl... aber die Waage zeigt keine Veränderung zu Freitag. Ich


Bei mir kommt das böse Erwachen nach ein paar Tagen Völlerei auch immer erst Tage später, wenn ich mich schon gefreut, habe, dass ich trotz viel Essen nicht zunahm. Und plötzlich sind es dann 3 Kilo mehr, obwohl ich schon wieder am Fasten bin.

23.07.2018 15:05 • #15



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