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Hallo Ihr Lieben,
wusste jetzt nicht so recht in welches Thema das passen könnte. Gibt es hier Leute die in irgendeiner Art Essstörung leiden?

Ich fange einfach mal an von mir zu erzählen. Ich leider seit 20 Jahren an einer Essstörung. Angefangen hat alles damit dass ich mich ungeliebt gefühlt habe und einfach nur schlanker sein wollte. Mein Bauch sollte weg... Ruckzuck war es dann so weit dass ich immer mehr abnehmen wollte und dass ich angefangen habe immer weniger zu essen. Irgendwann bin ich dann in die Bulimie gerutscht. Zum einen musste ich so auf mein geliebtes Essen nicht verzichten (bin ein kleines Schleckermaul) und zum anderen ist Essen eine Art Befriedigung für mich. Ich esse aus allen möglichen Gründen. Das kann Kummer, Sorge, Entspannung oder Belohnung sein. Naja und irgendwann ertragt man dann leider auch das Gefühl von viel Nahrung nicht mehr im Magen....Mittlerweile ist mein Grundumsatz derart im Eimer dass ich tatsächlich kaum noch etwas Essen kann ohne zuzunehmen.

22.11.2016 13:56 • 23.11.2016 #1


5 Antworten ↓


Willkommen im Forum,

an einer Essstörung leide ich nicht, eine langjährige Freundin leidet aber unter einer Essstörung. Ich habe sie viel in ihrer Therapie begleitet (und tue es immer noch) und kenne die Höhen und Tiefen, die man haben kann.

22.11.2016 14:04 • #2



Essstörungen - auch Betroffene hier

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Schlägt denn die Therapie bei ihr an? Seit ca einem Jahr zwinge ich mich dazu, das Abendessen nicht zu erbrechen. Meine Magen/Galle usw Schmerzen sind allmählich besser geworden. Aber ich kann eben kaum etwas Essen ohne zuzunehmen. Und das ist ein großes Problem für mich. Ich war vor einem Jahr drei Kilo leichter, mir passt nichts mehr und da ich klein bin sieht man es auch. Ich fühle mich unwohl und ich ertrage es nicht dass ich keine Kontrolle über meinen Körper habe...

22.11.2016 14:08 • #3


Sie hat unterschiedliche Form von Therapien versucht: Gruppengespräche, Einzeltherapie, Hypnose und einen Klinikaufenthalt. Einen Schritt in die richtige Richtung war für sie eine Kombination aus Gruppengesprächen und Einzeltherapie. Leider macht da die Krankenkasse nicht immer so mit. Die sind der Meinung eine gewisse Summe an Stunden sollte jawohl ausreichen, um das Problem zu überwinden. Das ist natürlich absoluter Blödsinn....

22.11.2016 14:14 • #4


Schlaflose
Zitat von lolamontez:
Ich esse aus allen möglichen Gründen. Das kann Kummer, Sorge, Entspannung oder Belohnung sein.


Im Prinzip geht es mir auch so, abgesehen davon, dass für mich Essen auch einfach Genuss und Lebensqualität bedeutet. Ich war von klein auf übergewichtig und habe mit 13 schon meine erste Diät gemacht. Es folgten unzählige Diäten, wo ich durch richtiges Hungern bis zu 25kg abnahm, was ich ich aber nie dauerhaft halten konnte, weil ich einfach zu gern esse und mich nicht ständig kasteien kann.
Um ehrlich zu sein habe ich auch öfters mal versucht, den Finger in den Hals zu stecken, um zu erbrechen, aber es klappte nicht. Stattdessen habe öfter mal Abführmittel genommen, wenn ich einen Fressanfall hatte und mich das schelchte Gewissen plagte.

22.11.2016 17:46 • x 1 #5


Mit Abführmitteln habe ich es früher auch versucht. Irgendwann hat dann mein Darm nicht mehr richtig gearbeitet und dann habe ich nach und nach das Erbrechen "erlernt"

23.11.2016 11:48 • #6




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