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Hallo,
vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.
Ich hatte gestern 2 Panickattacken, einmal in der S-Bahn und eine nachts, natürlich furchtbar! Die letzte Attacke ist 5 Monate her.
Ich habe seit 18 Jahren Bulimie, zur Zeit ist es aber viel besser, weil ich eine Nahrungsergänzung mit Pyruvat nehme + Theraphie mache.
Was kann denn jetzt der Auslöser gewesen sein, die Essstörung, das Pyruvat...oder das übliche Gedankenkarusell?

17.01.2008 11:05 • 21.01.2008 #1


19 Antworten ↓


Hi

Also ich hab in einem Buch gelesen das man Panikattacken auch bekommen kann wenn man nicht richtig/unregelmäßig ist

Lg

17.01.2008 11:25 • #2



Panickattacke wegen Essstörungen?

x 3


Danke.
Weißt Du vielleicht noch den Titel von dem Buch?
LG

17.01.2008 13:18 • #3


Shirley Trickett
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Lg

17.01.2008 14:18 • #4


ZZerRburRuSs
hi

könnte es auch sein das die ess-störung und die panikattacken den gleichen auslöser haben ?

das heisst ja nicht zwangsläufig das sie auch gleichzeitig auftreten müssen .

lg ZZ

17.01.2008 14:46 • #5


hallöchen
also bei mir ist es auch eigenartig immer bei meinen pas könnte ich essen alles was ich finde somit komme ich auf andere gedanken und indem ich immer sehr spät schlafen gehe spielt sich alles in der nacht ab wodurch natürlich mein gewicht extrem leidet komisch auf was man alles kommt habe mir vorher eigentlich noch nie gedanken darüber gemacht erst durch euch na jetzt muß ich wieder nachdenken was ich ändern könnte
grüße isabella

17.01.2008 14:59 • #6


Gleicher Auslöser...
Oh je, dann würden sich doch auch die Panickattacken steigern, oder?
Kann es sein, dass wenn ich das Erbrechen unterdrücke, die "nicht ausgekotzten" Gefühle (sorry, für den Ausdruck) dann als Panickattacke hochkommen?

17.01.2008 15:01 • #7


hallo nerverstrang ich glaube wir müssen das herausfinden und uns auf die probe stellen wie wir reagieren
isabella

17.01.2008 15:05 • #8


ZZerRburRuSs
hi nervenstrang

ich weiss leider nicht wirklich was über essstörungen.
hast du deinen terapeuten schonmal direkt gefragt ?

zu meinen hochzeiten hatte ich entweder panikattacken oder
einen stein im bauch . das ist mir aber erst im nachhinein aufgefallen.

könnte mir vorstellen das das bei dir irgendwie in der ursache zusammenhängt und nicht in den symptomen.

aber wie gesagt nur n gedanke, dafür weiss ich zu wenig bescheid

LG ZZ

17.01.2008 15:55 • #9


Ich habe meinen Therapeuten noch nicht gefragt. Mir war das zu peinlich zu gestehen, dass ich wieder so Energiepillen genommen habe. Ich soll doch die (Kotz)anfälle am besten ohne alles bewältigen. Jetzt habe ich angst bekommen, dass die Panik-attacken von den Pillen kommen.
Vielleicht habt Ihr aber recht, dass beides die gleiche Ursache haben könnte...ich habe da noch nicht so drüber nachgedacht. Danke schon mal.

17.01.2008 17:04 • #10


ZZerRburRuSs
hallöchen noch mal

am aller aller aller besten bist du ehrlich bei deinem therapeuten!

der/die kann keine gute arbeit machen wenn du sachen unter
den tisch kehrst die evtl. wichtig sind.

jooo , ich weiss selbst dass das nicht leicht und auch
nicht immer schön ist !

mir hat der gedanke geholfen :
wie kann ich von ihm verlangen das er mir hilft (und das tu ich)
wenn ich selbst dafür sorge das er gar nicht alle voraussetzungen dafür hat ?!

geht irgendwie nich

alles gute ZZ

17.01.2008 17:57 • #11


Du hast recht.
Irgendwann merkt man einfach nicht mehr, wann man sich selbst in die eigene Tasche lügt

17.01.2008 18:03 • #12


ZZerRburRuSs
also ich habs immer gemerkt

und ich fands jedesmal sch....e

und dann hab ich an mir rumgemacht und getan und .....
und mich gezwungen es zu lassen !

wenn ich in irgendeiner weise gelogen hatte dann ja immer um irgendetwas zu "entschärfen" oder eine situation für alle beteiligten besser zu machen .

alles humbug !
man machts nur komplizierter und schlimmer , selbst wenns im ersten
moment besser aussieht.

ich machs übrigens jetzt immer so, offen und ehrlich.
das sorgt zwar hier und da mal für komische gesichtsausdrücke aber alles in allem lebt man wesentlich endspannter !

LG ZZ

17.01.2008 18:13 • #13


Naja, bei mir ist das ein bisschen anders. Habe mich jahrelang wegen meinen Essstörungen selbst belogen ( a la "das ist doch nix schlimmes" und "nur noch ein letztes mal"), wären die Schmerzen nicht so schlimm geworden ich wäre nie in einer Klinik gelandet.
Denke jetzt auch, dass ich zu viele Ängste/Sorge und Nöte unterdrückt habe. Habe oft die Starke gespielt, wenn mir auch nicht danach war.
Jetzt bekomme ich die (geballte) Rechnung dafür....

Bekomme auch manchmal Ängste vor Hunden, Bakterien, Fleisch, Dunkelheit, Alleinsein und male mir permanente Katastrophen aus....
Kennst Du/ Ihr das auch?

17.01.2008 20:54 • #14


Irgendwie hatte das Einloggen gerade nicht funktioniert, also, die Nachricht war von mir, Nervenstrang

17.01.2008 21:13 • #15


ZZerRburRuSs
hiho

man kann lange drüber nachdenken was man alles
falsch gemacht hat und was man hätte besser machen können !

man kann es aber auch lassen !

wenn man erkannt hat wo man in der vergangenheit fehler gemacht hat,
sich falsche denk und verhaltensweisen angewöhnt hat ist das sehr gut und wichtig.
aber dann muss man ab "jetzt" daran was ändern und nicht weiterhin denken
...... ach hätte ich doch nur .....
man kann sich selbst verändern , auch wenn es ein haufen arbeit ist und nicht immer leicht.
ach jo! schnell gehts übrigens auch nicht
das sind aber alles keine gründe nicht sofort anzufangen !

ich hab auch ewig gebraucht um vieles zu verstehen und mich dann auch zu trauen und viel energie hatte ich ,scheinbar, auch nicht zur verfügung.
es ist aber schon bemerkenswert was man schaffen kann wenn man anfängt kleine schritte langsam zu gehen.
________________

jo solche ängste kenne ich natürlich auch, oder so ähnlich.
da hilft Kognitive Verhaltenstherapie sehr gut .

man muss sich diesen situationen dann immer stellen und versuchen sie immer ein stückchen mehr auszuhalten. also üben üben .....
ausserdem helfen entspannungstechniken , progressive muskelentspannung nach jakobson (bei mir bombig) und atementspannung z.B.

Wenn Du Angst vor der Angst hast,
kann sie Dich überwältigen.
Aber wenn Du sie ruhig zu Dir einlädst
und ihr in Achtsamkeit zulächelst,
wird ihre Stärke nachlassen.

Thich Nhat Hanh

geht es in deiner therapie auch um angst und panik direkt?

LG ZZ

18.01.2008 02:51 • #16


Hello.
ich bin heute zum ersten mal hier, wollte mal schauen ob es noch andere menschen gibt, denen es so geht wie mir...
ich leide seit ca 3jahren an einer art agoraphobie...und es kam bei mir auf jd fall von einer essstörung die ich jahrelang hatte.
jetzt ist die angst leider hängengeblieben u ich wünsche mir nichts mehr, als dass sie endlich weggeht....
lg, eure lari

18.01.2008 22:41 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hi ZZ,
meine Therapeutin hat gemeint bei mir geht's hauptsächlich um eine post-traumatische Belastungsstörung, die Ess-störungen seien nur ein Teil davon...auf die Ängste sind wir noch nicht so eingegangen. Eher auf die Zwänge....manchmal habe ich ja auch tagelang vor gar nix angst und dann wieder vor jedem Frettchen.

Hi Lari,
die Ängste kamen von der Ess-störung? Woher weißt Du das? Und was machst Du dagegen? Das würde mich natürlich sehr interessieren.
LG Nervenstrang

19.01.2008 16:11 • #18


hei....
naja, durch die essstörung hatte ich ständig niedrigen blutdruck, unterzuckerung usw, was angstgefühle auslöste...und ich bin ständig umgekippt, das löste in mir diese panik aus....nun bin ich wieder gesund aber die angst ist einfach geblieben....natürlich kann man nie wirklich wissen, woher es genau kam, aber das ist so meine erklärung...

19.01.2008 18:19 • #19


Hallo!


Ich habe zwar keine richtige Essstörung, aber ich esse wenn ich unter Streß stehe sehr wenig bzw. garnicht. Ist dann nicht möglich.
Eine Ernährungsberaterin hab mir gesagt, daß man dadurch durchaus Angstattacken bekommen kann.
Der Blutzucker ist ja auch dementsprechend niedrig.

Alles Gute maja

21.01.2008 14:31 • #20



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