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gelahörnchen
Blockade auf andere zu reagieren, weil ich mich allein gelassen fühle. Ich wurde schon früh in m. Leben alleingelassen und mußte so fuktionieren, wie m. Eltern es wollten. Jetzt bin ich wieder in der gleichen Situation, nur das ich m. Kindern geben will, was ich nicht hatte. Mit meinen eigenen Defiziten falle ich dann aber immer wieder in ein großes tiefes Loch, der Schmerz ist so groß und ich bin allein damit. Das Gefühl fühl für andere das zu sein und zu müssen verwirkliche ich, auch alle wichtigen u. schwierigen Aufgaben für mich selbst zu lösen. Doch dann fall ich in ein tiefes Loch, was nur noch aus Schmerz, Verzweiflung uns Angst besteht.Wut und Angst und Verzweiflung. Bitte stell mir doch mal einer Fragen zu m. Leben.

17.01.2016 09:18 • 10.03.2016 #1


29 Antworten ↓


Icefalki
Gela, macht dir zu schaffen, dass du nicht geliebt wurdest?

Und wichtiger, kannst du andere lieben?

17.01.2016 12:53 • #2


A


Blockade weil alleingelassen

x 3


Hotin
Hallo gelahörnchen,
Zitat:
Blockade auf andere zu reagieren, weil ich mich allein gelassen fühle.


Was für eine Blockade empfindest Du denn? Kann es sein, das Du gar keine Blockade hast?

Zitat:
Ich wurde schon früh in m. Leben alleingelassen und mußte so funktionieren, wie m. Eltern es wollten.


Das ist schade. Dann hattest Du einen etwas schwierigen Start in Dein Leben.

Zitat:
Jetzt bin ich wieder in der gleichen Situation


Dies kann nur ein Irrtum sein. Jetzt bist Du erwachsen und frei. Wenn Du das
nicht so sehen kannst, versuche mal heraus zu finden, wo Du Dich selbst sehr stark einschränkst.

Zitat:
Mit meinen eigenen Defiziten falle ich dann aber immer wieder in ein großes tiefes Loch


Was sind das denn für schlimme Defizite?

Zitat:
Das Gefühl für andere da zu sein und zu müssen verwirkliche ich, auch alle wichtigen u. schwierigen
Aufgaben für mich selbst zu lösen.


Du hast das Gefühl Du funktionierst, aber niemand versteht Dich?

Viele Grüße

Hotin

17.01.2016 13:02 • x 1 #3


gelahörnchen
Hallo Hotin schlimme Zeit lange nicht geschrieben, hab mich aber dankbar gefreut, das jemand reagiert. Das mit der blockade meine ich so, das wenn ich niemanden mitteilen kann wie es mir geht und was so los ist, dann bin ich irgendwann so frustriert, das ich auch niemand anderem mehr zuhören mag. Nun gut bin heut noch unterwegs, muß nach hause und kann dann erst mal wieder nicht schreiben. Morgen nach m. Kurs an der vhs schreib ich weiter. Viele Grüße v. Gelahörnchen

29.01.2016 23:15 • x 1 #4


Hotin
Hallo gelahörnchen,

Zitat:
Das mit der blockade meine ich so, das wenn ich niemanden mitteilen kann wie es mir geht und was so
los ist, dann bin ich irgendwann so frustriert, das ich auch niemand anderem mehr zuhören mag.


Ich verstehe Dich, sehe dies aber ziemlich anders.
Auch wenn Du denkst, Du kannst niemandem mitteilen wie es Dir geht, zeigst
Du es allen Menschen ständig über Deine Körpersprache. Und weil dies so ist,
kannst Du mit etwas Übung bei den meisten Menschen schon sehen. Wie es ihnen
geht, ohne das Du ein Wort mit denen gesprochen hast.

Und wenn Du niemandem zuhören magst, zeigst Du vermutlich damit anderen.
Mir geht es im Moment nicht so gut. Ich bin in meiner eigenen Welt gefangen.

Und dann achte bitte auf folgendes. Wenn Du Kontakt mit einem Menschen bekommen möchtest, solltest
Du zuerst seine Angstsperre öffnen. Das machst Du am besten so, als wenn Du eine Tür aufschließt.
Es geht so.
Du lächelst Dein gegenüber an. Und stellst eine einfache Frage. Damit sagst Du
dem anderen. Du bist mir wichtig. Ich nehme Dich ernst. Und ich höre Dir zu.
Was dann passiert brauche ich eigentlich nicht mehr beschreiben.
Du hörst eine Weile zu. Und dann darfst Du auch etwas sagen. Ihr tauscht dann Worte und Gefühle.
Hört der andere nicht zu, dann verabschiede Dich.
So einfach kann das oft sein.
Bitte versuche das mal. Es braucht etwas Übung.

Was machst Du bei der VHS?

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Hotin

29.01.2016 23:54 • x 1 #5


gelahörnchen
Ja Danke Hotin für d. netten Zeilen. Wie und warum bist Du in d. eigenen Welt o. Gedanken gefangen?
Ich habe gestern ein vhs-kurs für Hochsensibilität gemacht oder wie man damit umgeht. Das ist makaber, weil danach ging es mir gestern abend sehr schlecht.
Hochsensibele Menschen nehmen andere Menschen, ihre Gefühle u. Stimmungen wie auch die eigenen sehr Intensiv war. Das ist dann gestern abend auch so passiert. Ich wollte was am Computer suchen und schreiben, brauchte von einem Sozialarbeiter Hilfe u. mußte ewig warten bis er Zeit hatte. Da kam eine andere Klientin rein und nahm den Raum so penetrant für sich in Anspruch, so das ich mich auf nichts mehr konzentrieren konnte. Hängt natürlich mit m. Urerfahrung zusammen als kind nicht als eigenes wesen wahrgenommen worden zu sein u.immer nach denen ihren Spielregeln tanzen zu müssen. Ich hab das in der aktuellen Situation gestern gar nicht gemerkt, erst hinterher als meine eigenen Gedanken völlig weg waren, ich völlig durcheinander war, Zahlendreher bei wichtigen nummern hatte, mein handy dadurch gesperrt wurde und nur noch wütend bin. In dem Kurs hatte ich versucht zu lernen, wie man sich von negativen Energien befreien kann, hat beim besten Willen nicht geklappt. Konnte nicht mehr essen und schlafen. Das ganze hat mich also so angetriggert das ich heut nicht zum kurs konnte weil völlig blockiert und keinen halt mehr.
Eine interessante Erkenntnis ist auch das zu viel input und gedanken im kopf geordnet, zu Buchstaben und worten gebildet werden und ausgesprochen werden wollen. Werden bei einem menschen zusätzlich noch andere starke emotion. Reize ausgelöst, wird Adrenalien ausgeschüttet, das sich mit der Nervenzelle verbindet und kristallisiert. So ist dann eine geistige Weiterleitung und Verarbeitung von Gedanken nicht mehr möglich.
Ich suche gerade eben noch einen Schutzraum, wo mich leute nicht verletzen können o. wie Vampiere über mich herfallen. Deshalb kann ich heut nicht raus. Komme aber auch nicht an m. eigene identität mehr ran, finde den roten Faden nicht, was ich tun kann um alles abzuschütteln, aufzulösen und zu kucken was grad geht u. jetzt wichtig für mich ist. Ablenken funktioniert nicht, da überkommt mich immer wieder der Schmerz der Verletzung, ünterdrücke ich den kommt die Angst. Da soll es angeblich noch Srukturen und Mechanismen geben, die man automatisch macht, damit sich die Nerven erholen können. Da fällt mir nichts ein. Am liebsten würd ich was zerstören u. kaputtmachen, wie z.B. Tassen. Nur dann hab ich nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Ja so und nun wo kommst Du nicht raus o. löst sich nix? Gr. von gelah.

31.01.2016 17:04 • #6


gelahörnchen
Hallo hotin hast mich nicht zurückgeschrieben, war das zu krass was ich da geschrieben habe. Wie geht es Dir und mit was beschäftigst Du dich wenn Du allein bist?
Mir geht es nicht gut, bin sehr verletzt und komme darüber nicht hinweg, versuche ich mich vom Schmerz abzulenken kommt die Angst. Wie schon erwähnt sehe ich m. Kinder sehr selten, gebe mir dann aber immer große Mühe und hab auch viel unternommen, bespreche das was wir machen und wie es so läuft immer mit einer Frau in einer Familienberatungsstelle und die findet es toll, was und wie die kontakte laufen. Bei den Betreuern werde ich aber immer nur kritisiert und das hat bestimmt auch Einfluß auf m. Kinder. Ich habe mir von Beratungsstelle sagen lassen, das es nicht an mir liegt, sondern die wollen einfach nicht das ich öfter meine Kinder sehe und vielleicht mögen die mich nicht.
Nun versuche ich mich aufzubauen, weil ich morgen m. Kinder wieder besuchen kann. wie würdest du das machen?

05.02.2016 15:07 • x 1 #7


Hotin
Hallo gelahörnchen,

sorry, dass ich noch nicht geantwortet habe. Diese Woche hatte ich kaum für etwas Zeit.
Muss jetzt erst mal ins Bett. Kann kaum noch über kompliziertes nachdenken.
Ich weiß nicht, ob ich heute noch antworten werde, aber meine Antwort kommt.

Viele Grüße

Hotin

05.02.2016 15:30 • #8


Hotin
Hallo gelahörnchen,

Zitat:
war das zu krass was ich da geschrieben habe. Wie geht es Dir und mit was beschäftigst Du dich
wenn Du allein bist?


Nein, was Du geschrieben hast war normal und völlig in Ordnung.

Bis auf eine ankommende Erkältung geht es mir gut. Habe diese Woche nur viel zu viel gearbeitet.
Meine Kräfte sind natürlich nur begrenzt. Ich achte sehr darauf, mich möglichst nicht zu überlasten.
Ich weiß nämlich, was dann passiert.
Wenn ich allein bin beschäftige ich mich fast immer damit, wie Menschen miteinander kommunizieren.
Dies ist ein unerschöpfliches Thema. Wahnsinnig interessant. Das ist so etwa, wie wenn Du Dein Lieblingslied
immer wieder bewusst hörst. Plötzlich hörst Du Instrumente und Töne, die Dir vorher noch nicht aufgefallen sind.
Viele wichtigen Erkenntnisse beziehen wir Menschen dadurch, das wir etwas wiederholt tun, lesen, hören und
fühlen.

Zitat:
Mir geht es nicht gut, bin sehr verletzt und komme darüber nicht hinweg


Du könntest schon darüber hinweg kommen, aber dafür brauchst Du eine (die richtige) Strategie.

Zitat:
Nun versuche ich mich aufzubauen, weil ich morgen m. Kinder wieder besuchen kann.


Ich würde mal anfangen, mich darauf zu freuen, die Kinder zu sehen. Sie freuen sich
bestimmt auch. Wie alt sind Deine Kinder? Hast Du eine Idee, was ihr zusammen machen könnt? Oder habt
ihr meistens ein festes Ritual. Was magst Du besonderes gern? Was mögen Deine Kinder gern?

Zitat:
Hochsensibele Menschen nehmen andere Menschen, ihre Gefühle u. Stimmungen wie auch die eigenen
sehr Intensiv war.


Was ist daran besonderes? Das tun doch weniger sensible Menschen genau so.
Sie reagieren nur komplett anders.

Zitat:
Ich wollte was am Computer suchen und schreiben, brauchte von einem Sozialarbeiter Hilfe u. mußte
ewig warten bis er Zeit hatte.


Wenn Du wenig Geduld zum warten hast, kannst Du nicht andere dafür verantwortlich machen. Findest Du
das schwierig, auf etwas zu warten?
Wie gehst Du damit um, wenn Du nicht das bekommst, was Du möchtest?

Zitat:
Werden bei einem menschen zusätzlich noch andere starke emotion. Reize ausgelöst, wird Adrenalien
ausgeschüttet, das sich mit der Nervenzelle verbindet und kristallisiert. So ist dann eine geistige
Weiterleitung und Verarbeitung von Gedanken nicht mehr möglich.


Es hilft Dir wenig, wenn Du versuchst zu erklären, das Du an Deinen starken Emotionen nichts ändern kannst.
Du könntest es doch.
Zitat:
Ich suche gerade eben noch einen Schutzraum, wo mich leute nicht verletzen können


Wie und wo suchst Du den denn? Den hast Du doch immer dabei.
Du selbst bist Dein Schutzraum.

Zitat:
Komme aber auch nicht an m. eigene identität mehr ran


Na bitte, Du weißt es doch. Also bist Du nicht hochsensibel, sondern vermutlich
ziemlich normal. Wie glaubst Du könntest Du an Deine Identität rankommen?

Zitat:
Da soll es angeblich noch Strukturen und Mechanismen geben, die man automatisch macht, damit
sich die Nerven erholen können.


Wir Menschen automatisieren sehr viel im Laufe des Lebens. Das machen wir bewusst. Und einige Jahre
später haben wir dann oft vergessen, das wir es selbst automatisiert haben. Und dann reden wir uns ein,
wir können nichts dafür.
Viel schlimmer noch ist aber dann, dass wir sagen, wir können das nicht mehr ändern.
Klug ist das nicht gerade.

Wenn Du an Deine Identität heran kommen willst, dann überlege bitte, wann und warum Du einige Sachen
automatisiert und damit in Dein Unterbewusstsein geschoben hast. Du könntest da zu sehr interessanten
Ergebnissen kommen.

Wünsche Dir morgen mit Deinen Kindern einen wirklich wunderbaren Tag.
Und erzähle hier mal, wie es gelaufen ist.

Beste Grüße

Hotin

06.02.2016 00:38 • #9


gelahörnchen
mit denk kindern war es wunderbar viel zusammen gemacht. wir haben fußball gespielt, karten gespielt mit fragen und schlagfertig o. lustigen antworten, zusammen mittag gegessen uns dann im kino. Mich macht nur fertig und zerfrißt es vor Schmerz, das andere den Kindern erklären ich wäre psych. krank und nicht gut für sie. Wenn ich mit m. Kindern zusammen bin habe ich aber keine Symptome, Ängste und seel. Schmerzen bereiten mir die Abwertung durch die anderen Bezugspersonen m. Kinder. Es verletzt mich und zerfrißt mich vor Schmerz, das ich heute nix anderes mehr machen konnte, von konzentration usw. Wie werde ich diesen schmerz nur los, weil m. kinder so stark beeinflußt werden, meint kontakt zu ihnen wäre schlecht. Ich würde m. Erkrankung, welche das auch immer sein mag auf m. kinder übertragen o.in ihrem beisein ausleben. Sie würden regressives Verhalten zeigen. In m. Beisein ist aber alles ok und die andern sind auch gar nicht dabei wenn ich mit m. kindern unterwegs bin. Ich weiß nicht was da läuft und das ich diesen Schmerz und die Verletzung nicht loswerde, da weiß ich einfach nicht weiter. gr. gelah.

07.02.2016 21:24 • #10


Hotin
Hallo Gelahörnchen,

Zitat:
mit den kindern war es wunderbar viel zusammen gemacht.


Na wunderbar. Dann kannst Du das ja wiederholen.
Diesen tollen Tag solltest Du gut in Deiner Erinnerung speichern.
Es wird noch mehr davon geben.
Zitat:
Mich macht nur fertig und zerfrißt es vor Schmerz, das andere den Kindern erklären ich wäre psych. krank
und nicht gut für sie.


Von wem weißt Du das? Wer sagt, Du bist nicht gut für sie?

Zitat:
Wie werde ich diesen schmerz nur los, weil m. kinder so stark beeinflußt werden, mein kontakt zu ihnen
wäre schlecht.


Bitte steigere Dich doch nicht in Deinen Schmerz hinein. Natürlich wird es
Dir immer weh tun, wenn Du Dich von Deinen Kindern verabschiedest.
Außerdem kann es sich doch auch mal verbessern, oder nicht?
Es muss da doch eine Vorgeschichte geben.
Was ist denn früher passiert? Warum hat man entschieden die Kinder
nicht bei Dir aufwachsen zu lassen.

Zitat:
Ich weiß nicht was da läuft und das ich diesen Schmerz und die Verletzung nicht loswerde, da weiß
ich einfach nicht weiter.


Was für eine Verletzung wirst Du nicht los? Magst Du das beschreiben?
Willst Du nicht versuchen, mit Deinen Problemen und psychischen Schmerzen leichter um zu gehen?
Dies würde zuerst Dir und dann auch Deinen Kindern helfen.

Viele Grüße

Hotin

08.02.2016 00:11 • x 1 #11


gelahörnchen
Herzlichen Dank für die vielen hilfreichen Gedanken. Jetzt fällt es mir wieder leichter mich positiv auszurichten, das liegt aber auch daran, das ich mir Leute gesucht habe, denen ich die positiven Seiten in meinem Umgang mit meinen Kindern schildern konnte. Ich fühle mich auch nicht psychisch krank, weil dieser Stempel tut nicht gut. Vielleicht bin ich nicht so belastbar und hab nicht so dickes Fell wie andere, brauche länger und brauche Unterstützung etwas emotional zu verarbeiten. Zumindest bin ich seit einiger Zeit die Angst los, wenn ich bei dem Gefühl bleib, was darunter liegt und das sind sehr schmerzhafte Geschichten. Zur Zeit beschäftigt mich die Opferrolle, wie ich da immer wieder reingerutscht bin, das werde ich auch in der Psychotherapie ansprechen. Es kommt auch immer wieder vor, das ich mich nicht durchsetze, wenn andere mir m. Platz streitig machen, die kriegen das selber anscheinend gar nicht mit. Manchmal sind es auch nur Kleinigkeiten und fühl mich dann schon sehr verletzt. Beim nächsten mal besser machen. Suche gerade wieder ehrenamtl. Tätigkeit als Lesepate, suche mehr o. andere Herausforderung in soz. Kontakten, will auch Verantwortung, aber als ehrenamtlich erstmal da wo es schon einen festen Rahmen gibt. In kita oder hort ein paar stunden für und mit anderen lesen.
Was machst Du eigentlich und füllt es Dich aus, oder ist es schwierig was Du machst?

10.02.2016 19:52 • x 1 #12


Hotin
Hallo gelahörnchen,
Zitat:
Ich fühle mich auch nicht psychisch krank, weil dieser Stempel tut nicht gut. Vielleicht bin ich nicht so belastbar
und hab nicht so dickes Fell wie andere, brauche länger und brauche Unterstützung etwas emotional zu verarbeiten.


Dies wird auch so sein.

Zitat:
Zur Zeit beschäftigt mich die Opferrolle, wie ich da immer wieder reingerutscht bin, das werde ich auch in der
Psychotherapie ansprechen. Es kommt auch immer wieder vor, das ich mich nicht durchsetze, wenn andere mir
m. Platz streitig machen, die kriegen das selber anscheinend gar nicht mit. Manchmal sind es auch nur Kleinigkeiten
und fühl mich dann schon sehr verletzt. Beim nächsten mal besser machen.


Besser machen hört sich nicht schlecht an
Wenn Du denkst, da Du Dich oft nicht durchsetzen kannst, dann beschäftige
Dich bitte mal damit, wie Du mit Menschen kommunizierst. Also, wie Du mit
anderen redest und welche Signale der andere über die Körpersprache spricht und welche Körpersprache
Du sprichst. Vor allem aber lerne fair und ruhig um Deinen Platz, Dein Recht und Deinen Vorteil zu streiten.
Dies ist überhaupt nicht schwer. Allerdings kannst Du nicht jeden Streit gewinnen. Dies bedeutet, wer fair streitet,
der sollte auch üben, immer wieder mal ein fairer Verlierer sein.
Solch eine Verhaltensweise kannst Du Dir auch gut von Tieren der gleichen Art abschauen.
Die beißen in der Regel nicht mehr zu, wenn der andere aufgibt.

Zitat:
Was machst Du eigentlich und füllt es Dich aus, oder ist es schwierig was Du machst?


Nach langer Arbeitslosigkeit bin ich seit 7 Monaten als Nachtpförtner tätig.
Dies füllt mich nicht aus und der Rhythmus nachts wachsam sein und
tagsüber zu schlafen ist nicht gerade angenehm.
Schwierig ist die Aufgabe aber nicht.

Viele Grüße

Hotin

11.02.2016 08:57 • #13


gelahörnchen
herzlichen Dank hotin für die Idee mehr auf die Idee mehr auf die körpersprache zu achten. Wie ich auf andere wirke schwierig herauszufinden, andere im Umgang miteinander zu beobachten einfacher oder welche Wirkung das auf mich hat.
Bin heute auch etwas alle und habe das gefühl ich trete auf der Stelle. Am we mach ich wieder ein vhs kurs lerne was u. lerne vielleicht neue Leute kennen. Da kann ich dann wieder genau hinkucken

18.02.2016 23:46 • x 1 #14


gelahörnchen
ja und dann wieder neue fragen an das Leben und die Menschen zu stellen um in kontakt zu kommen, sehen und gesehen werden, etwas find :w ink: en was verbindet oder unterscheidet. Eine gute Nacht und alles Gute bis bald

18.02.2016 23:59 • #15


gelahörnchen
mir geht es total schlecht grad, weil ich am we soz. Angst hatte als ich mich nicht verabschieden konnte, nur einfach weg. Das macht mir schlechtes Gewissen und ich weiß nicht warum ich das mach. Wahrscheinlich aAngst vor ZUrückweisung u.ä. soviel soz. Nahe hat mich abgeschreckt aber erst hinterher. In der situation o. im kurs kann ich mich einlassen, so lang es einen sicheten rahmen gibt. Danach bricht alles zusammen. weil ich k. vertraute person wirklichh festhalten mag.viele liebe gr. an und angst

21.02.2016 21:26 • #16


Hotin
Hallo gelahörnchen,
Zitat:
mir geht es total schlecht grad, weil ich am we soz. Angst hatte als ich mich nicht verabschieden konnte, nur einfach weg


Kannst Du das bitte etwas genauer beschreiben? Warum macht Dir das Angst?

Zitat:
In der situation o. im kurs kann ich mich einlassen, so lang es einen sicheren rahmen gibt. Danach bricht alles
zusammen. weil ich k. vertraute person wirklich festhalten mag.


Was bedeutet „k. vertraute Person wirklich festhalten mag“?


Viele Grüße

Hotin

21.02.2016 22:11 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

gelahörnchen
Lieber hotin danke für die schnelle Reaktion. Der kurs war schön und die Leute alle sehr nett. Das bin ich so nicht gewohnt, ich habe mich geärgert über mich selbst, das ich so aufgeregt war und nicht richtig verabschieden konnte. Es ist kompliziert das hir offen zu beschreiben, weil das Entstehehn von Vertrauen u. Sympatie auch Angst machen kann, zu viel Nähe, die sonst nicht da ist.

22.02.2016 07:47 • #18


Hotin
Hallo gelahörnchen,

Zitat:
Der Kurs war schön und die Leute alle sehr nett. Das bin ich so nicht gewohnt, ich habe mich geärgert über mich
selbst, das ich so aufgeregt war und nicht richtig verabschieden konnte.


Na das ist doch nicht schlimm. Besser so, als wenn die Leute blöd waren und Du Dich brav und ordentlich
verabschiedet hättest. Niemand kann Dir hier etwas vorwerfen. Wer sich an Deinem Verhalten gestört hat,
der hätte ja die Möglichkeit gehabt, sich besonders von Dir zu verabschieden.
Zitat:
Es ist kompliziert das hier offen zu beschreiben, weil das Entstehehn von Vertrauen u. Sympatie auch
Angst machen kann, zu viel Nähe, die sonst nicht da ist.


Warum das verstehen von Sympathie und Vertrauen Angst machen kann,
verstehe ich im Moment nicht so ganz.
Falls Du möchtest, kannst Du mir auch eine „PN, also Private Nachricht“ senden.
Da ich sehr viele Kontakte hier pflege, dauert es manchmal nur etwas lang mit der Antwort.

Viele Grüße

Hotin

22.02.2016 13:05 • #19


gelahörnchen
Ich weiß grad nicht wo ich zu einer PN Nachricht komme. Deshalb schreiibe ich einfach weiter. Mir tut es immer gut am we einen workschop zu machen und in netter Gesellschaft zu sein. Diesmal ging es eben um Hypnose, wo wir in der Gemeinschaft Übungen dazu gemacht haben, das erfordert aber eben auch eine offene wohlwollende Atmosphäre, die aus m. Sicht nur in d. geschützten Rahmen und mit fachl. guter Anleitung mgl ist. Ich habe mich da wirklich gut gefühlt, weil ich alles richtig und ehrlich war, so wie es im wahren Leben eben nicht ist. Da wird vieles nicht ausgesprochen und ich finde keinen Halt, weil ich vieles für mich behalten muß. Meine Kindern dürfen o. können m. emot. Tiefs nicht erfahren und m. Eltern sind zu alt o. krank dafür. Da hör ich mir denen ihre Nöte an und für meine Kinder muß ich immer gut drauf sein, sonst wird es mir zum Vorwurf gemacht. Das ich damals mit m. Kindern völlig erschöpft war und wegen d. fam. Verhältnisse starke Depressionen kriegte, weil ungerecht... davon will keiner was wissen und was ich da gebraucht hätte. Nämlich Anerkennung, Trost und Verständnis, vielleicht wäre es dann besser gelaufen. Sowas such ich mir jetzt immer wieder in angeleiteten Gruppen, wo alles richtig ist, wo ich mich wohl fühle, Vertrauen und Geborgenheit spüre, wo Verständnis füreinander da ist. Das läßt sich leider nicht auf meine pers. fam. u. soz. Situation übertragen und heilt auch die Wunden nicht, die da immer wieder aufgehen. Es sind eben immer nur kl. Inseln im gr. Meer. Will auch noch einen workschop besuchen, wo es um Vergebung geht, erhoffe mir damit altes mehr loslassen zu können.Optimistisch in die Zukunft blicken ist nicht einfach, vor allem eine sinnvolle Aufgabe finden. Ich möchte gern Lern- u. Lesepate bei Kindern machen, weil ich sehr gut in der Schule war, mir das Spaß gemacht hat und Kinder meist sehr einfach und ehrlich sind, wenn ihnen das nicht aberzogen wurde. Bilderbücher und Geschichten mit eigenen Phantasien auszubauen hab ich damals in m. Praktikas in Kitas auch immer toll gefunden.Meine Bedenken sind nur, nicht immer ne fröhliche
Ausstrahlung zu haben, immer gut drauf zu sein. Aber vielleicht bin ich das ja dann doch, wenn das drumherum, also die fam. Verhältnisse, was bei m. eigenen Kindern so war wegfallen, o. mehr Abstand dazu hab. Würde mir sehr wünschen das das sich dahin positiv entwickelt, dann hab ich ein Ziel. Viele Gr. Gelahörnchen

22.02.2016 22:34 • #20


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