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S
hallo bin die mutti von steffi

habe ein Alk. komme alleine nicht raus wer kann mir helfen

22.04.2010 20:05 • 02.05.2010 #1


10 Antworten ↓


P
Was ist los? Was willst Du tun?

22.04.2010 20:11 • #2


A


Komme alleine nicht raus - wer hilft mir?

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T
Hi,
kann man helfen? alles klar wieder?
Mein Nachbar kennt sich bisschen aus (ich nicht), und er meint bei einem akuten Alk. hilft nur Entzug in einer Klinik. Geht das bei dir?

Tierchen

26.04.2010 23:11 • #3


S
Hay ich bin jetzt wieder als steffi hier meine mum hatte das über meinen namen geschrieben ich danke dir das problem ist das meine mum nicht in dieklinik will ich war jetzt ein paar tage bei ihr und sie ist sehr kraftlos und mut los ich weiß mit ihr selbst nicht weiter ich kann sie ja nicht zwingen

27.04.2010 14:43 • #4


Schlafkappe
Nein, zwingen kannst du sie nicht. Aber ich glaube, sie ist langsam so weit, dass du sie durch gutes Zureden überzeugen kannst. Sie gibt ja immerhin schon zu, dass sie ein Problem hat und verzweifelt ist. Biete ihr mal an, mit ihr zu einer Beratungsstelle zu gehen. Die übernehmen dann den Rest. Aber zeig ihr, dass du hinter ihr stehst. Meine Kinder haben mir gezeigt, dass sie mich unterstützen. Mit ihnen und meiner Schwester hab ich es in Angriff genommen und habe es inzwischen geschafft. Es wird nicht leicht, das sollte sie von Anfang an wissen, dass sie genügend Durchhaltevermögen mitbringt. Falls sie Fragen hat, kann sie mich gerne anschreiben.

27.04.2010 18:22 • #5


S
Hallo Steffi,
bin selbst EKA, also erwachsenes Kind eines Alk.. Erst mal für dich den Tipp, dass es sowohl Selbsthilfegruppen als auch Beratungsstellen für Angehörige von Alk. gibt. Am besten mal beim DRK nachfragen, die haben recht gute Ansprechpartner.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass DU die Probleme deiner Mutti nicht lösen kannst und auch nicht lösen solltest. Das solltest du aus einem ganz einfachen Grund nicht tun. Du nimmst ihr damit die Möglichkeit, erkennen zu können, was sie mit ihrem Trinken anrichtet. Bleib Beobachter und Begleiter, zeige ihr Wege auf, aber gehen muss sie sie selbst.

Vor allem versuche, dich nicht isolieren zu lassen. Das versuchen Süchtige jeder Art gern, weil sie glauben, dass ihre Bezugsperson dann nur auf sie angewiesen ist. Hol dir Unterstützung im Freundeskreis und lass dir KEINESFALLS einreden, dass du irgendetwas versäumt hättest. Das machen diejenigen gern, die der Prolematik selbst hilflos gegenüber stehen, um von der eigenen Unfähigkeit zur Hilfe abzulenken.

Versuche, dich emotional ein Stück weit von deiner Mutti zu distanzieren, auch wenn das schwer fällt. Mit einer Kommunikation auf einer sachlichen Ebene erreichst du hier einerseits mehr und andererseits kannst du dich vor vielen seelischen Verletzungen schützen, zu denen es in einem fortgeschrittenen Stadium immer kommt. Dass deine Mutti sich hier so offenbart, ist ein Hilfeschrei. Aber hol dir unbedingt professionelle Hilfe an die Seite. Die Krankenkassen zahlen übriges auch Psychiotherapien für Kinder von Alk.. Dort lernst du viele Verhaltensweisen, mit denen du IHR und DIR wirklich helfen kannst.

Liebe Grüße und viel Erfolg wünscht dir Simi

27.04.2010 21:30 • #6


S
Ich hab selber schon gegen den Alk. gekämpft daher weiß ich was zu tun ist.

Meine mum ist kurz davor an den Alk. kaputt zu gehen ich will ihr doch nicht beim sterben zusehen.

28.04.2010 19:40 • #7


S
Hallo Steffi,
das musst du auch nicht.

Erst einmal Hut ab, dass du es geschafft hast!!

Ich wollte dir damit auch nur sagen, dass du dich nicht mit in den Abgrund ziehen lassen solltest. Damit würdest du weder dir noch deiner Mutti helfen. Aber manchmal muss man emotional ein Stück weit loslassen, um helfen zu können.

Bei einigen Beratungsstellen kannst du übrigens auch einen Hausbesuch vereinbaren. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, deiner Mutti einen Weg aufzuzeigen. Viele Betroffene schämen sich nämlich auch, selbst dorthin gehen zu müssen.

Liebe Grüße Simi

29.04.2010 00:03 • #8


S
Morgen telefonier ich mit der Institutsambulanz vieleicht nehmen sie sie auf auch wegen der Psyche die geben mir dann den Termin den bekommt dann sie ob sie hin geht muss sie entscheiden

29.04.2010 18:51 • #9


P
Wirst Du Sie begleiten?
Deine Fürsorge finde ich toll Steffi_Ken24, aber vergiß Dich selbst nicht dabei.

29.04.2010 19:15 • #10


S
Hallo Steffi,
noch ein kleiner rechtlicher Tipp. Das ist zwar hart, aber manchmal notwendig. Wenn akute Lebensgefahr besteht, kannst du sie auch bis zu sechs Wochen zwangseinweisen lassen. das geht sowohl über die Staatsanwaltschaft als auch über das Vormundschaftsgericht. Allerdings solltest du dir dafür eine Einschätzung vom Hausarzt dazu holen.
Halte durch und lass dich nicht unterkriegen. Das wünscht dir Simi

02.05.2010 23:47 • #11


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