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mozi
Hey,
ich leider derzeit sehr unter Zukunftsängsten. Vielleicht kurz zur meiner Person:

ich bin 26 Jahre alt (27 Frühjahr 2024), lebe bei meinen Eltern und arbeite bei diesen auch im Betrieb (sitze eig. den ganzen Tag Zuhause vorm PC/spiele Videospiele und bekomme dafür auch noch ein kleines Gehalt). Soziale Kontakte habe eigentlich keine (was eine Überraschung). Ich habe einen Kumpel, welchen ich noch aus meiner Zeit an der Realschule kenne und mit ihm täglich chatte (Er hat mir die letzten Jahre und Monate immer mal wieder angeboten sich auch mal wieder mit mir in echt zu treffen und was zu unternehmen, wofür ich immer eine Ausrede hatte). Ich war schon immer etwas socially-awkward.

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2013 Abschluss der mittleren Reife (Deutsch 4, Mathe 4, English 3, Bio 4, Chemie 2, Physik 3)
2013-2015 Ausbildung im Medienbereich (Wollte irgendwas mit Medien machen, stellte sich aber heraus, dass es nix für mich war)
2015-2016 Abschluss der Berufsoberschule mit Fachhochschulreife (Deutsch 3, Mathe 5 (mit Nachhilfe), Fachenglish 3)
seit 2016, also bereits seit fast 8 Jahren. arbeite ich nun bei meinen Eltern im Betrieb (oben bereits im Detail beschrieben).

Die ersten Jahre (2016-2019) hatte ich noch recht viel real im Betrieb zu tun. So habe ich meinen Eltern z.B. eine Webseite für ihr Unternehmen programmiert, bei Bestellungen geholfen oder mich zum Datenschützer fortgebildet.

Dann kam 2020/Corona und für uns als Betrieb hieß das dann erst einmal Stillstand, hier hatte ich meine erste, große Krise und so starke Zukunftsängste, dass ich sogar zu einer Psychiaterin gehen musste und Psychopharmaka genommen habe. Als es mir dann langsam wieder ging, konnte ich das Medikament Anfang 2021 wieder absetzen und es ging mit meiner psychischen Verfassung bergauf. Bis Anfang Dezember 2023 war eigentlich alles wieder in Ordnung.

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Ohne Auslöser kam mir dann vor gut zwei Wochen die Erkenntnis/Realisation, welche mich seither Tag und Nacht beschäftigt:
Du Vollidiot hast die letzten sieben Jahre damit verschwendet vorm PC zu sitzen, während andere in deinem Alter/ deine eigenen Verwandten eine, vielleicht sogar Zwei Ausbildungen abgeschlossen oder sogar Studiengänge absolviert haben und jetzt bereits voll im Berufsleben stehen/eine Familie gegründet haben

Ich habe Schlafprobleme, meine Hobby macht mir kein Spaß mehr, null Appetit und ich grüble den ganzen Tag.

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Die letzten zwei Wochen habe ich intensiv damit verbracht, mir unzählige Ausbildungsberufe anzusehen. vom Tischler über Elektroniker in Energie- und Gebäudetechnik bis hin zur Feuerwehr. Von den wenigen Berufen, die mich auch nur im Ansatz interessieren, fallen eigentlich alle direkt wegen meiner schlechten sozialen Kompetenzen bzw. meiner schlechten Mathe, Physik, Deutsch oder Sportlichen Fähigkeiten weg.

Außerdem würden die meisten Ausbildungen 3-5 Jahre dauern und natürlich frühestens zum 01.08.2024/01.09.2024 beginnen. Für mich würde das dann bedeuten - ich wäre bereits 31-32 Jahre alt, bevor ich auf eigenen Beinen stehen könnte.

Ich habe sogar überlegt das Fachabi zu wiederholen, aber dann kämen noch mindestens 2 Jahre ontop.

Außerdem gibt es schulische Ausbildungen (und natürlich die Wiederholung des Fachabis) die nicht vergütet werden, was bedeuten würde, dass ich nicht einmal ausziehen könnte. was nicht gerade meine sozialen Kompetenzen stärken würde.

Aussichten die mich verzweifeln lassen.

23.12.2023 22:55 • 24.12.2023 #1


14 Antworten ↓


Kimsy
@mozi ich wills mal kurz und knapp machen...du bist noch so jung, dir stehen alle Möglichkeiten offen..nutze sie, die Uhr tickt...ich habe mit 35 mich an die FOS eingeschrieben um mein Abi nachzuholen...also, nicht verzweiflen, packs an...

23.12.2023 23:20 • x 3 #2


A


Bald 27 Jahre alt und bislang nichts erreicht, was tun?

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S
Zitat von mozi:
Hey, ich leider derzeit sehr unter Zukunftsängsten. Vielleicht kurz zur meiner Person: ich bin 26 Jahre alt (27 Frühjahr 2024), lebe bei meinen ...

Ich sehe deine Situation nicht auswegslos. Ganz sicher nicht.
Natürlich eine Perspektivenfrage.
Aber es ist Fakt, dass dir mit 27 Jahren noch alle Türen offenstehnen.
Selbst wenn es noch das eine oder andere Jahr dauert, bis du da bist, wo du gerne sein möchtest, bist du dann immer noch jung.

Vergleiche sind immer schlecht. So schneidest du mal besser oder eben öfter mal schlechter ab. Wofür? Es ist wie es ist.

Allerdings wäre es zielführend in die Gänge zu kommen um dir nicht irgendwann sagen zu müssen, was du alles im Leben verpasst hast.
Manches Zeitfenster schließt sich irgendwann.
Also, wenn nicht jetzt wann dann?

Alles Liebe und Gute.

Das neue Jahr wartet auf dich.

23.12.2023 23:36 • x 2 #3


Schokowaffel_
Hey,
befinde mich in einer ähnlichen Situation wie du.

Wir sind genau im selben Alter. Werde in 2 Monaten auch schon 27 und hab noch keine abgeschlossene Berufsausbildung. Realschulabschluss 2014 gemacht, versucht danach Abi zu machen, aber zu schlecht gewesen und dann abgebrochen. Letztes Jahr immerhin Fachabi auf dem 2. Bildungsweg geschafft.

Hab zwar immer wieder etwas gemacht, war aber oft in irgendwelchen Maßnahmen und auch in einer Rehaeinrichtung, wo man eine Ausbildung im geschützten Rahmen machen kann, aber letztendlich war ich unreif, hab das auch verbockt, sodass ich sogar auf dem 2. Arbeitsmarkt gelandet bin.

Dann fand ich endlich dieses Jahr ein Ausbildungsplatz, war so froh und glücklich, weil ich genauso wie du mich unter Druck gesetzt fühlte „nicht mehr die jüngste“ zu sein, was eigentlich quatsch ist. Wir stehen noch am Anfang und haben noch 40 Jahre oder mehr zu arbeiten
Naja leider wurde ich noch in der Probezeit gekündigt und stehe nun wieder da und alles geht von vorne los…

Ich würde aber nicht sagen, dass du nichts erreicht hast. Du hast ja trotzdem etwas Arbeitserfahrung bei deinen Eltern sammeln können.

Hast du schon mal ein Beratungstermin bei der Arbeitsagentur gehabt?
Die können dir auch helfen dich erstmal zu sammeln und zu schauen, was das Richtige für dich ist.

Wenn du psychisch krank bist, gibt es auch die Rehaabteilung. Es gibt so einige Möglichkeiten als psychisch kranker einen Weg in die Berufswelt zu finden. Das wissen die aus der Rehaabteilung am besten.

23.12.2023 23:37 • x 2 #4


mozi
Zitat von Schokowaffel_:
Hey, befinde mich in einer ähnlichen Situation wie du. Wir sind genau im selben Alter. Werde in 2 Monaten auch schon 27 und hab noch keine ...


Nein, ein Beratungstermin bei der Arbeitsagentur habe ich seit der Mittleren Reife nicht mehr gehabt.

Ich bin mir nicht sicher, ob die mir mehr Ideen/Informationen liefern können als die Tools auf deren eigener Webseite, wo ich eine Stunde lange Fragen zu Interessen etc. beantwortet habe.

24.12.2023 00:45 • #5


Schokowaffel_
Deine Zweifel kann ich verstehen, aber ich würde es trotzdem nochmal probieren. Verlieren wirst du nichts dabei. Je nach Ansprechperson erwischt du vielleicht jemanden Gutes, der dir einen weiteren Gedankenanstoß gibt.

Du hast ja was von psychiatrischer Behandlung geschrieben. Hast du einen Therapeuten oder spielst du mit dem Gedanken dir in dieser Richtung Hilfe zu holen?

Denn, wenn du dich psychisch nicht so wirklich in der Lage siehst eine betriebliche Ausbildung zu machen, gibt es wie gesagt die Möglichkeit der beruflichen Rehabilitation. Je nach Einrichtung, kann man auch da eine anerkannte (von der IHK z.B.) Ausbildung machen. Du gehst ganz normal zur Berufsschule, nur mit dem Unterschied, dass du die Praxiserfahrung beim jeweiligen Träger machst. Hast psychologische Gespräche regelmäßig, Stützunterricht. Da wo ich war, hat man auch Praktika in normalen Betrieben gemacht.
Ja so ähnlich war es, ist halt schon ein paar Jahre her ^^

24.12.2023 01:29 • x 1 #6


Reconquista
Du kannst noch alles erreichen, was du willst. Die vergangenen sieben Jahre waren sicher nicht umsonst, da wirst du viele Erfahrungen gesammelt haben und auch einiges an Kenntnissen . Was sagen denn deine Eltern? Die müssten doch wie du ein Interesse an einem guten Leben ihres Sohnes haben. Eigentlich bist du mit 27 reif für ein eigenes Leben und die Abnabelung. warum warst du in Mathematik so schlecht, lag es an echtem Unvermögen oder an Lern-Faulheit?
LG

24.12.2023 01:44 • #7


mozi
Zitat von Reconquista:
Du kannst noch alles erreichen, was du willst. Die vergangenen sieben Jahre waren sicher nicht umsonst, da wirst du viele Erfahrungen gesammelt haben und auch einiges an Kenntnissen . Was sagen denn deine Eltern? Die müssten doch wie du ein Interesse an einem guten Leben ihres Sohnes haben. Eigentlich bist du mit 27 ...

Meinen Eltern habe ich mich anvertraut, die stehen voll hinter mir, egal ob ich noch ein paar Jahre brauche oder nicht. Das ist das einzig Positive was ich momentan sehe.

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Warum ich in Mathe so schlecht war? Heute schwierig zu beantworten, Spaß hat es mir spätestens seit der Bruchrechnung jedenfalls nie gemacht. Es auch wollte einfach nie klick machen, wenn es um komplexe Themen wie Algebra ging, war mir wahrscheinlich immer zu abstrakt.

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Die Gedanken in meinem Kopf und die damit verbundene-tickende Uhr in meinem Kopf ist momentan das Schlimmste für mich;

Soll ich das (Fach)Abi wiederholen, um vielleicht auf eine 2/3 in Mathe/Physik zu kommen? Damit ich wenigstens eine Chance auf einen höheren Ausbildungsberuf oder ein Studium habe?
Das würde jedoch bedeuten: ich müsste mindestens bis ich 29 bin Zuhause leben und könnte mich erstmal nicht abnabeln.

oder

Soll ich vielleicht doch einfach irgend eine Ausbildung anfangen, die ich am Ende dann vielleicht wieder bereue, weil ich fast 4 Jahre in den Sand habe? Dann könnte ich wenigstens ausziehen und mich endlich abnabeln!

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Ja ich weiß, wieder so ein doofer Vergleich und ja, vielen (inklusive mir) geht es nicht so; aber ich bewundere Menschen die schon als Kind oder Jugendliche wussten wo sie einmal hinwollten, oder die für eine Sache gebrannt haben, auf die sie dann hinarbeiten konnten.

Ich habe nichts dergleichen, ich interessiere mich weder für Automechanik, noch möchte ich die nächsten 20 Jahre auf den Knien sitzen und Fliesen verlegen oder Dachbalken auf der Schulter tragen und mir den Körper ruinieren.

Ich weiß das jeder Job mal anstrengend sein kann, aber ich möchte etwas finden, was mir wenigstens im Ansatz Spaß macht und mich erfüllt und ich finde nichts.

24.12.2023 02:39 • x 2 #8


mozi
Zitat von Schokowaffel_:
Deine Zweifel kann ich verstehen, aber ich würde es trotzdem nochmal probieren. Verlieren wirst du nichts dabei. Je nach Ansprechperson erwischt du vielleicht jemanden Gutes, der dir einen weiteren Gedankenanstoß gibt. Du hast ja was von psychiatrischer Behandlung geschrieben. Hast du einen Therapeuten oder spielst ...

Verlieren wirst du nichts dabei
...haben mir meine Eltern die letzten Tage auch oft mitgegeben und ihr habt bestimmt recht. Sie meinten z.B. auch ich sollte als ersten Schritt vielleicht mal den Führerschein machen, da der zumindest bei Handwerkern so gut wie immer gebraucht wird. Einfach damit ich mal wieder ein Erfolgserlebnis habe und einen Schritt weiter komme.

Du hast ja was von psychiatrischer Behandlung geschrieben. Hast du einen Therapeuten oder spielst du mit dem Gedanken dir in dieser Richtung Hilfe zu holen?
Nein in Therapie bin ich aktuell nicht und bin es auch noch nie gewiesen. Ich hatte zwei Termine bei einer Psychotherapeutin, habe mich dann aber gegen den Beginn einer Therapie entschieden. Es war 2020 dann eine rein medikamentöse Behandlung mit dem Antidepressiva Mirtazapin, gewirkt hatte es auf jeden Fall... dahingehend, dass ich schlafen konnte und emotional so tot war, dass ich auch keine Angst mehr hatte.

24.12.2023 02:56 • x 1 #9


Reconquista
Zitat von mozi:
Ja ich weiß, wieder so ein doofer Vergleich und ja, vielen (inklusive mir) geht es nicht so; aber ich bewundere Menschen die schon als Kind oder Jugendliche wussten wo sie einmal hinwollten, oder die für eine Sache gebrannt haben, auf die sie dann hinarbeiten konnten.
Ich habe nichts dergleichen, ich interessiere mich weder für Automechanik, noch möchte ich die nächsten 20 Jahre auf den Knien sitzen und Fliesen verlegen oder Dachbalken auf der Schulter tragen und mir den Körper ruinieren.


Dein Leben ist genau so viel wert und genau so gültig wie jedes andere. Du musst nicht einmal wissen, was dein Ziel ist. Zur Zeit hast du zu viele Gedanken im Kopf. Sie bringen dir wenig (außer Stress usw.). Ich würde dir am liebsten einen Coach empfehlen. Jemand, der dich gut kennt, der deine Talente und Interessen sieht und dich etwas an die Hand nimmt. Klug genug bist du für diese Welt und das Leben (das hört man aus deinen Zeilen schon heraus). Man muss auch nicht brennen für seinen Beruf, das wird uns eingeredet. Es gibt ein Buch, das heißt „Feierabend! Warum man für seinen Job nicht brennen muss“, kannst es ja mal lesen. Es gibt mehrere Dinge, die dich interessieren und aus ihnen heraus sollte der Weg für dich entstehen. Ohne Druck, ohne genauen Plan. Es gibt keinen Zeitdruck. Lass dich von deinen Talenten und Interessen leiten und sammle so viele Infos wie du nur bekommen kannst. Besuche alle Beratungsstellen für Berufsbildung in deinem Umkreis plus 20 Kilometer und treffe so viele Menschen wie es nur geht. Es gibt in größeren Städten auch „Berufsbörsen“ bzw. „-Messen“, auf denen sich haufenweise Firmen, Träger und Vereine mit ihren Tätigkeitsfeldern vorstellen. Sie suchen teilweise verzweifelt nach Leuten, die eins und eins zusammenzählen und einen PC bedienen können. Je mehr du dich umschaust und informierst, desto eher wirst du „dein Ding“ finden. Ich habe zwanzig Jahre in einem Beruf gearbeitet und dann, mit vierzig Jahren, noch eine andere Ausbildung gemacht und es war klasse.
Rausgehen, Dich informieren und bewegen du musst . . .
Sagt der Yoda

24.12.2023 04:20 • x 2 #10


Reconquista

24.12.2023 04:33 • x 1 #11


H
@mozi Ganz einfache Frage: was willst du eigentlich?
Worauf hast du vom Herzen Bock drauf? Hast du überhaupt Lust auf das kapitalistische Modell der Arbeit? Bloß weil andere etwas geschafft haben heißt es nicht, dass das DEIN Lebensmodell sein muss. In unserer Gesellschaft wirst du schnell abgestossen, wenn du nicht viel erreicht hast. Ich frage mich: wann hat man etwas erreicht? Vielleicht ist das, was andere/viele in der westlichen Welt als erstrebenswert erachten gar nichts für dich? Ist es Sinn und Erfüllung für sich, dich in ein System rein zu pressen, das andere von dir erwarten? Es gibt Menschen, die reisen mit einem Van queer durch die Welt, arbeiten nur für das Nötigste, wollen aber erstmal die Welt kennenlernen. Du kannst auch natürlich zocken und dich isolieren. Das geht auch. Aber wenn du glaubst, dass es dich zu einem konsumierenden und triebfolgendem Zombie macht, dann könnte es schon das Falsche für dich sein.
Ich glaube, du musst dir in erster Linie ein Lebenskonzept erschaffen, bevor du überhaupt darüber nachdenkst, wie andere das machen. Anhand DEINES Lebenskonzeptes denkst du dir aus, wie für dich DEIN Leben aussehen muss, unabhängig davon, was andere erwarten, was du zu sein hast oder was du erreicht haben musst.

24.12.2023 04:59 • x 2 #12


Fussfee88
Deine Situation ist nicht aussichtslos mir gibg es damals genauso. Bin jetzt 35 und hatte erst mit 27 meine Ausbildung angefangen die ich auch endgültig durchgezogen habe. Heute bin ich stolz darauf Podologin mit eigener Praxis zu sein. Ich habe einen tollen Ehemann, ein schönes Haus mitten am Wald und zwei wundervolle Hunde. Mit 23-25 wäre das undenkbar gewesen. Ich hatte kein Lebensziel hab in einer Spielothek im 3 Schichtsystem gearbeitet und hatte einen ganz schrecklichen Partner der getrunken hatte und Dro. konsumiert hat. Ich könnte noch viel mehr schreiben aber das möchte ich nicht dies ist dein Thema! Es ist nie zu spät das Ruder rum zu reißen Glaube an dich!

24.12.2023 06:22 • x 1 #13


KiraStuttgart26
Ich denke auch dass du noch Zeit hast… auch bezüglich Familiengründung steht dir noch alles offen . Viele kriegen heutzutage mit 30 und noch später Kinder . Da ist der Zug lange noch nicht abgefahren .
Und wenn du dich für einen beruflichen Weg entschieden hast , kommst du ja automatisch mit neuen Menschen in Kontakt und da kann sich jederzeit auch mehr ergeben .
Vielleicht ist es manchmal sinnvoll einfach anzufangen , auch wenn es nicht perfekt ist . Dieses ewige warten und hinausschieben macht es ab einem bestimmten Punkt noch schwerer . Dann sitzt man nach weiteren 5 Jahren wieder da und denkt ; Mist, hätte ich mal .
Der perfekte Beruf /die erfüllende Beschäftigung ist halt nicht für jedermann erreichbar. Aber eine solide Lehre , sich ein Standbein im Leben schaffen ist auch nicht zu verachten.
Also Führerschein und Ausbildung/Abi ,dann verlierst du nicht noch mehr Zeit und dein Grübeln wird bestimmt automatisch verschwinden wenn deine Energie in etwas fließen kann oder ?
Alles Gute für dich

24.12.2023 06:59 • x 2 #14


Silver07
@mozi
Hey Mozi mir geht es ähnlich ! Bin fast im selben Alter und habe auch noch nichts erreicht.
Habe zwar eine abgeschlossene Ausbildung aber in der Branche interessiert sich dafür niemand weil jeder Grundschul-Abbrecher die Arbeit verrichten könnte.

Lass dich doch mal bei der Agentur für Arbeit beraten was man dir empfehlen könnte, dort kannst du auch Tests machen welche Vorschläge auflisten.

Versuch dir für 2024 einen Ruck zu geben, fang an dich mit deinen Kumpel zu treffen. Soziale Kontakte sind das A und 0 und verdammt wichtig…

24.12.2023 17:19 • x 2 #15


A


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