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Eigentlich ist es ja nicht zum Lachen.
Hast du das Gefühl, dass du dich zwingen musst, die Leute danach zu fragen, wie es ihnen geht? So geht es mir meistens. Es kommt nicht von Herzen und was nicht von Herzen kommt, hat meist etwas mit der inneren Unzufriedenheit zu tun. Das merkt dein Gegenüber. Also nicht, dass du mit dir selbst unzufrieden bist, sondern, dass du dich zwingst. Besonders schwer fällt es mir, jemanden zu loben oder mich für jemanden zu freuen.
Leute anzusprechen fällt mir auch nicht schwer, solange wir uns nicht gut kennen. Sobald es an Freundschaft aufbauen herankommt, schleichen sich diese blöden Gedanken ein. Selbstzweifel, Angst enttäuscht zu werden. Das hält mich zurück, unnötige Kraft zu vergeuden, wenn es sowieso keinen Zweck hat. Das ist irgendwie nicht richtig so zu denken. Es abstellen, fällt mir aber auch schwer.

04.01.2009 16:12 • 07.01.2009 #1


9 Antworten ↓


Zitat von helfersyndrom:
gar keine Antwort oder es wird etwas oberflächliches ins lächerliche gezogene geantwortet.
Zitat von www.helfersyndrom.de.tl:
Sorry, diese Seite befindet sich in Vorbereitung !

a) Hast Du *wirklich* eine Frage gestellt? b) Hast Du *wirklich* eine Antwort erwartet?

Beginne mit dem Notwendigen, tue dann das Mögliche und plötzlich wirst Du das Unmögliche tun. Franz von Assisi

04.01.2009 16:57 • #2



Innere Unzufriedenheit überwinden

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Ich meine es so das es auf andere echt wirkt.
Den ersten Satz hab ich doch glatt überlesen. Willst Du nur so tun als ob oder hast Du ein schlechtes Gewissen bei der Informationsbeschaffung?

Der Meister himself. Samy Molocho Er sagt, daß es besser ist, seine inneren Einstellungen zu verändern als seine nonverbale Körpersprache vorteilhaft zu trainieren, weil es unecht wirkt.

04.01.2009 17:31 • #3


Hallo Petra,

die Berichte von"Ixmugl" sind knallhart und sehr gewöhnungsbedürftig.
Sie sollen aber sicherlich eines: Zum nachdenken anregen.

Willst Du jetzt schon aufgeben?

04.01.2009 20:35 • #4


Sehr schön,

ich habe mal kurz, bei Dir gelesen und zwei Fragen.
Könntest Du eventuell mal ein Beispiel schildern, wie so ein Gespräch bei Dir verläuft?
Vielleicht kommst Du, aufgrund Deiner familiären Probleme etwas zu "mütterlich" rüber und die Leute fühlen sich bedrängt?

Nur so ein Gedanke

04.01.2009 21:08 • #5


Hallo helfersyndrom,

irgendwie widersprechen sich deine Aussagen, schau mal hier:
Zitat von helfersyndrom:
Nein, so nicht. Eher viel zu gut. Ich habe eine Rückmeldung bekommen das ich es zu gut mache. Ich frage so herzlich und vielleicht zu interessiert. Ich lobe gerne und weiß war Mensch sich wünscht und braucht. Ich sage sehr gerne war nettes und bedanke mich immer.

Zitat:
Ich habe schon öfter gehört das ich mich für andere nicht interessiere.

Das sind ja eigentlich zwei gegensätzliche Aussagen, findest du nicht?

Zitat:
bei mir hapert es am behalten. Ich traue mich gar nicht mehr zu fragen.

Verstehe ich das richtig, dass du nicht behältst, was dir die Leute auf deine Fragen erzählen?

04.01.2009 21:19 • #6


Zitat von helfersyndrom:
Ich werde euch weiter beglücken.

Das war positiv formuliert. Ein anderes Beispiel wäre: Ich werde mich schützen.

Wenden Sie einem Hai niemals den Rücken zu.

04.01.2009 21:24 • #7


Trick: Wie gehts dir? Gut. Und wie gehts dir wirklich?

04.01.2009 21:46 • #8


Zitat von helfersyndrom:
Nun zerlege bitte nicht den Thread ins widersprüchliche.

Meinst du mich?

Und willst du damit sagen, es interessiert dich nicht, wie ich deine Aussagen verstehe?

04.01.2009 21:54 • #9


Hallo helfersyndrom,

danke für den Beispieldialog. Auf den ersten Blick wirkt das auf mich wie ein völlig normales Small Talk Gespräch. Wie gut kennst Du denn die Menschem, mit denen Du normalerweise so einen Dialog führst? Und in welchen Situationen sprichst Du mit Ihnen?

Also wenn ich eine Bekannte z.B: auf der Straße treffe, gebe ich kaum andere Antworten. Das mache ich nicht, um den Anderen zu ärgern, es ist ein ganz normales oberflächliches Gespräch. Ich hab keine Lust aus dem Nichts heraus zu erzählen, wa smich wirklich bewegt. Dazu braucht es

a) Vertrauen zu meinem Gegenüber, sprich: ich muss die Person schon länger kennen und zu meinen Freunden zählen.

b) Zeit und eine ruhige Umgebung

Meine Fragen an Dich: Wie gut kennst Du diese Leute?
Wann sprichst Du mit Ihnen?
Wieviel gibst Du von Dir selbst preis?

Liebe Grüße, Smilla

07.01.2009 21:52 • #10



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