Sorry Schlaflose und Coonie, hatte euch ganz übersehen ...
PS: Ich bin als Atheist sogar noch steuerlich (zahl ja nix mehr) in der evangelischen Kirche. Aber eigentlich nur, damit man mich ordentlich an die Würmer verfüttert, und nicht sinn- los irgendwo verbrennt wenn es einmal so weit ist.
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#41
Dubist Mitglied
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Es geht nicht darum, wer hier wen aus der Kirche raustritt, lach, sondern was euch jesus bedeutet. SChreibt doch einfach dazu. Dubist
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#42
A
Wer oder was bedeutet Jesus für Euch?
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Schlaflose Mitglied
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Wieso bist du dir da so sicher? Es gibt doch auch kirchliche Urnenbestattungen. Ist viel billiger als eine Erdbestattung mit einer großen Grabstelle. In manchen Friedhöfen gibt es auch so Wände mit Urnenfächern. Sehr platzsparend und preiswert. Ich nehme mal an, deine Beerdigung wird auf Staatskosten durchgeführt, also wäre die Urnenvariante für die Solidargemeinschaft am zweckmäßigsten. Wenn es bei mir soweit ist, will ich gar nicht auf einen Friedhof. Am liebsten wäre mir, wenn meine Asche irgendwo in der Gegend verstreut wird. Leider ist das hierzulande (noch) nicht erlaubt.
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#43
Schlaflose Mitglied
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Zitat von Dubist:
Es geht nicht darum, wer hier wen aus der Kirche raustritt, lach, sondern was euch jesus bedeutet.
Äh, also wenn man aus der Kirche austritt, heißt das doch, dass einem Jesus nichts bedeutet, weil man nicht an ihn und das ganze andere Gedöns glaubt. Ich jedenfalls bin vor 20 Jahren deswegen ausgetreten. Vorher war es mir egal, aber als ich zu arbeiten anfing und mir jeden Monat die Kirchensteuer abgezogen wurde, obwohl ich Kirchen nur zu reinen architektonischen Besichtigungszwecken betrete, bin ich ausgetreten.
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#44
B
Beobachter Mitglied
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Ich habe das auf Seite 1 dieses Threads schon geschrieben :
" Huhu
Ich sehe und achte in Jesus einen der bedeutensten Menschen der Geschichte.
Allerdings nicht als überirdisches Wesen (Gottes Sohn), sondern als Mensch aus Fleisch und Blut wie wir alle.
Er zeigte uns was passiert, wenn man "anders" ist, mit offenen Augen und off- enen Ohren die Wahrheit sucht, und das Gefundene laut verkündet.
In diesem Sinne erlebe ich also nicht an den Weihnachtstagen, sondern in der Osterzeit, die eigentliche Botschaft dieses Menschen.
" Ergänzung:
Darüber hinaus glaube ich an keine übergeordnete Macht oder Instanz jedweder Art.
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#45
J
Jana_ Gast
@Schlaflose
Gott sei Dank schwirrt hier nicht von jedem die Asche in der Luft rum.
Nochmal Glück gehabt.
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#46
J
Jana_ Gast
@Beobachter
Sehe ich fast genau so, nur das an Weihnachten die Botschaft für mich auch durchkommt.
An paar übergeordnete Mächte und Instanzen muss man sich allerdings notgedrungen anpassen, manche davon sind aber auch von positivem Nutzen.
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#47
Schlaflose Mitglied
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Zitat von Jana_:
Gott sei Dank schwirrt hier nicht von jedem die Asche in der Luft rum.
Nochmal Glück gehabt.
Aus anderen Ländern kann aber etwas rüberwehen Die Asche kann aber auch gut als natürlicher Dünger verwendet werden. Im Roman "Brave New World" von Aldous Huxley wurde das so praktiziert. Dort wurden die Menschen genetisch so vorprogrammiert, dass sie mit 60 innerhalb von wenigen Tagen starben und ihre Asche wurde verwertet.
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#48
J
Jana_ Gast
@Schlaflose
Warum nur habe ich das Gefühl das die Idee mit der Vorprogammierung von Dir stammen könnte?
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#49
G
gänseblümchenfr. Gast
Wenn ein Mensch beschließt das es für ihn Gott nicht gibt, achte ich diese Entscheidung. Trotzdem kann es menschlich ein freundschaftliches schönes Verhältnis sein mit guten Gesprächen, hab ich schön öfter im realen Leben erfahren. Es mag mit dem Leben bzw. der Erkrankung von Menschen hier zusammen hängen das sie meinen sie müssen dauernd kundtun was sie über den Glauben oder die Kirche halten. Mit abfälligen Bemerkungen dazu die sehr verletzend sein können. Aber das berührt diese Menschen wohl nicht.
Aber nichts was sie sagen kann kaputt machen was ich im Inneren erfahren habe und ihr tut mir ehr leid. Was ein für ein trauriges Leben hab ich so gedacht. Auch wenn ihr denkt ihr seid viel klüger als ich... denkt das nur weiter... Mir macht das nichts.
Ich habe mich entschieden an Gott zu glauben und lebe im Inneren mit Jesus und ihr wisst gar nicht wovon ihr schreibt...ihr wollt anderen kaputt machen was ihnen viel bedeutet, ich frage mich was bringt euch das? Wie traurig das ist...zum Glück erlebe ich das im realen Leben nicht in dieser Art.
In anderen Ländern werden Christen verfolgt, ermordet oder ihre Häuser angezündet. So etwas passiert einem hierzulande nicht, da wird man nur lächerlich gemacht oder belehrt oder beleidigt...
Es wäre doch mal viel interessanter wenn ihr mal schreiben würdet was euch im Leben Halt gibt in Schwerem z.B. oder bei Leid oder Krankheit oder warum ihr zu dem Entschluss gekommen seid alles zum Glauben so ab zu lehnen. Statt dessen kommen nur immer diese dummen Kommentare, die wirklich kein Mensch braucht...
Wem hilft das schon weiter? Oder was hilft es euch?
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#50
B
Beobachter Mitglied
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Im Buch "Make Room! Make Room!" von Harry Harrison (später verfilmt unter dem Titel "Soylent Green") hat man sich den Umweg über den Dünger gespart.
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#51
Wulf Mitglied
43
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Wenn ich einen imaginären Freund habe, den niemand außer mir sehen kann, dann werde ich mich über kurz oder lang in eine Therapie begeben müssen. Möglicherweise würde ich dadurch sogar im Umfeld als Verrückt dargestellt werden. Nun sehe ich keinerlei Unterschied zwischen einem eingebildeten Gott und einem eingebildeten Freund.
Ich glaube auch nicht, dass mir jemand diesen Unterschied schlüssig erklären kann.
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#52
B
Beobachter Mitglied
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Huhu Gänseblümchen
Zitat von gänseblümchenfr:
oder warum ihr zu dem Entschluss gekommen seid alles zum Glauben so ab zu lehnen.
Ich habe als Kind im Alter von 10 bis 14 Lebensjahren täglich gebetet.
Jedesmal wenn mich meine Mutter verprügelt und als "unwerte Missge- burt" beschimpft hat, habe ich Gott um Hilfe gebeten.
Er hat mich jedoch irgendwie damals überhört, und heute will ich nichts mehr von ihm hören.
Ganz liebe Sonntagsgrüsse, der Beobachter
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#53
G
gänseblümchenfr. Gast
Lieber Beobachter, es tut mir von Herzen leid das Du so viel schlimmes als Kind erfahren musstest. Hattest Du keine Vertrauensperson außerhalb der Familie? Ich weiß wie furchtbar schwer und einsam es in einer Familie sein kann.
Du hättest ein viel schöneres Leben jetzt verdient... ich glaube Du bist ein warmherziger Mensch und kannst stolz sein nicht so mit anderen Menschen um zu gehen wie Deine Mutter z.B. oft geht sowas von Generation zu Generation.
Ich grüße Dich herzlich
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#54
Schlaflose Mitglied
39762
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Zitat von Jana_:
Warum nur habe ich das Gefühl das die Idee mit der Vorprogammierung von Dir stammen könnte?
Ich weiß jetzt nicht genau, was du damit meinst. Die Idee ist nicht von mir, das ist in dem Roman so beschrieben. Aber wenn du das jetzt im weiteren Sinn meinst, ich bin tatsächlich dafür, dass Gentechnologie angewendet wird, um z.B. Krankheiten zu elimineren. Oder dass Stammzellen hergestellt und damit Krankheiten geheilt werden.
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#55
B
Beobachter Mitglied
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Huhu Gänseblümchen
Leider nein, es gab zwar noch ein Bruder meiner Mutter (Patenonkel) der eigentlich alles wusste und auch die Kompetenz zu helfen gehabt hätte, aber ihm war der scheinheilige Familienfrieden damals wohl wichtiger.
Jedenfalls hat mir die eigene Erfahrung, dass eine Mutter ihr erstgeborenes Kind verachten und wegwerfen kann, für alle Zeit und sehr deutlich gezeigt, dass es kei- nen Gott geben kann.
Ich achte aber den Glauben anderer Menschen, wehre mich nur, wenn ich bekehrt oder missioniert werden soll. Denn dies konfrontiert mich mit demjenigen, der mich damals im Stich gelassen hat (sollte es ihn doch geben).
Ganz liebe Restsonntagsgrüsse, Der Beobachter
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#56
Schlaflose Mitglied
39762
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Zitat von gänseblümchenfr:
In anderen Ländern werden Christen verfolgt, ermordet oder ihre Häuser angezündet. So etwas passiert einem hierzulande nicht, da wird man nur lächerlich gemacht oder belehrt oder beleidigt...
Es geht doch nicht nur um Christen. Ich kann allgemein nicht nachvollziehen, wie man in der heutigen modernen Zeit, wo man für alles eine wissenschaftliche Erklärung hat, überhaupt an irgendeinen Gott oder sowas glauben kann, egal in welcher Religion. Ich meine früher, wo man bei jedem Gewitter dachte, dass irgendwelche Götter zürnen und man für viele natürliche Phänomene, die man heute wissenschaftlich erklären kann, nur übersinnliche Erklärungen hatte, da kann ich nachvollziehen, dass die Menschen sich aus Angst in die Religionen flüchteten. Aber wir leben im 21. Jahrhundert, da müsste man doch meinen, dass einem der gesunde Menschenverstand sagt, dass es das alles nicht geben kann.
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#57
crazy030 Mitglied
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Es ist doch völlig egal, welche Religion, gibt ja nicht nur Christen. Aber Leute, wer saß schon mal mit Gott am Tisch, wer hat mit ihm schon real gesprochen, ihn gesehen oder was auch immer? Keiner. Man hört und liest ja oft, "Gott sagte zu mir", "Gott erhörte mich", "Gott sah mich", "Gott machte..." und was auch immer. Wer bitte kann das denn real behaupten?
Wie gesagt, mir soll es recht sein. Ich würde nie versuchen, eine Person von ihrem Glauben abzubringen. Wenn ich aber sage, alles (Gott etc.) Humbug, wie soll mir jemand das Gegenteil beweisen? Das Gegenteil in Richtung real sehen, hören und von mir aus auch die Sinne riechen und schmecken? Es geht nicht. Weil da nichts ist, jedenfalls sehe ich das so.
Und wenn ich sehe, was auch heute noch für Glaubenskriege geführt werden, Mord und Totschlag, Selbstmordattentäter und so weiter, alles aus tief religiösen Gründen, mir kommen da Zweifel. Selbst diese sogenannten Ehrenmorde, auch in Deutschland, an muslimischen Frauen, alles aus religiösen Gründen. Weil die Täter durch ihre Religion völlig gestört und verdummt sind. Verbrechen im Namen des Glaubens, auch heute noch, Tag für Tag.
Ohne all das wäre der Menschheit in den letzten hunderten Jahren sehr viel Leid erspart geblieben.
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#58
G
gänseblümchenfr. Gast
Oh, in den letzten 100 Jahren haben Menschen denen Gott völlig egal war eine Menge Unheil angerichtet, gerade auch in unserem Land....oder in Russland Niemals wenn Krieg geführt wird, oder Menschen gequält oder ermordet hat das mit einer Religion zu tun, vielleicht schreien das die Verbrecher laut vor sich her... aber in Wirklichkeit geht es da nur um Macht und niemand dieser Menschen liebt Gott wirklich, davon bin ich überzeugt.
Deine Darstellung von Verbrechen der Religonen finde ich so zu wenig nach gedacht, aber es ist ja auch leichter gleich über alles zu urteilen, ist immer leichter die Fehler bei anderen zu sehen als bei sich selber... Ohne geschichtliche Kenntnisse oder Kenntniss der Bibel, aber immer schön urteilen... bla bla....