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Clementine

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Guten Morgen,

ich habe eine Frage an ALLE die es geschafft haben ihre Ängste/Panikattaken/Hypochondrie zu überwinden.

Wie habt ihr das gemacht?

Ich habe einen interessanten Beitrag von einem Betroffenen gefunden der folgende wichtige Punkte erklärt.

1. Radikale Akzeptanz (das Gefühl Angst komplett annehmen, keinen Widerstand leisten)
2. Achtsamkeit (durch Übungen , z. B. Meditation IMMER wieder mehrfach am Tag zurück ins Jetzt finden. Aufhören in der Vergangenheit/Zukunft zu sein mit den Gedanken)
3. Gesunder Lebenstil (gesund essen, Sport, ausreichend Schlaf, Stress Faktoren reduzieren)

Was meint ihr dazu?

Liebe Grüße Clementine

17.02.2022 x 10 #1


152 Antworten ↓
Clementine

Clementine
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Hallo,

wie geht es euch?

Versuche mal nach Mindeed Andre Herrmann zu suchen. Er hat einen Schmetterling als Symbol. Ich kann nochmal seine Videos nur empfehlen.

Mir geht es seit 2 Wochen wieder besser, sehr viel besser. Der Schwindel ist komplett weg, keine PAs mehr und nur ganz wenige körperliche Symptome.

Bei mir war der 1. Schritt anzunehmen das meine Beschwerden überhaupt psychisch sind. Denn ich habe täglich viele Stunden im Internet nach Krankheiten gesucht als Ursache.

Aber die Ursache ist ein komplett überlastetes Nerven System. Also aufhören zu googeln.

2. Punkt extrem Achtsam sein. Sobald ich merke, dass mir etwas zu viel ist, bremse ich mich sehr. Auf der Arbeit habe ich meine Mittagspause auf 1 Stunde erhöht statt 30 Minuten vorher. Ich geh jetzt nicht mehr ohne Frühstück aus dem Haus, esse gesund, Salat, koche frisch. Kaffee stresst das Nervensystem noch mehr. Ich trinke nur noch morgens einen schwachen Kaffee, sonst kein Koffein mehr.

Ich versuche immer am Tag kurz inne zu halten. Pause zu machen. Hab mit Sport und Meditation angefangen. Fahrrad fahren ist super.

3. Wenn ein negativer Angst machender Gedanke kommt, lasse ich ihn einfach ziehen. Ein Gedanke ist nur ein Gedanke. Ich habe keine Krankheit die bewirkt, dass ich sterben muss. Ich bin im Moment gesund. Und nur das zählt, der Augenblick. Ich versuche nicht über die Zukunft nachzudenken und nicht über die Vergangenheit. Ich kann beides so wie so nicht ändern.

Ich wünsche euch alles Gute.

Habt ihr noch Tipps?

Liebe Grüße Clementine

03.09.2021 19:31 • x 10 #28


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A


Wer hat es geschafft?

x 3


silverleaf

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Hallo @Clementine,

es tut mir sehr leid, dass Du in dieser schwierigen Lage steckst und es Deiner Tochter (und Dir natürlich) so schlecht geht Trost !

Mein erster Gedanke dazu:
Psychosomatische Klinik mit Jugendabteilung für Deine Tochter, keine Psychiatrie. Oder eine betreute Wohngruppe für Deine Tochter. Aber das ist auch nur ein erster Impuls aus meinem persönlichen Erfahrungsbereich heraus. Wie komme ich darauf:

Ich komme einfach nur auf den Gedanken, weil ich schon so einige Jugendliche in dieser Situation erlebt habe.
Es gibt ja stationären Kliniken (Psychosomatik), in denen auch Jugendliche mit SVV-Problemen behandelt werden (mit und ohne Borderline-Verdachts-Diagnose (kann ja erst ab 18 wirklich diagnostiziert werden)). Ich kann es natürlich nicht wissen, vermute aber, dass die Freundin Deiner Tochter wirklich dringend behandlungsbedürftig ist, bei Deiner Tochter steht es noch auf der Kippe, würde ich sagen. Offenbar scheint sie zur Zeit noch das Verhalten der Freundin zu "imitieren" (ohne das abfällig zu meinen), aber wenn man nicht aufpasst, können sich solche Verhaltensmuster sehr schnell vertiefen und verselbstständigen.

Was ich mitbekommen habe, ist, dass die betroffenen Jugendlichen ihren Eltern oftmals nicht mehr zuhören, aber durchaus noch offen sind, wenn Therapeuten mit ihnen sprechen. Viele dieser Jugendlichen wechseln von der Klinik direkt in eine betreute Wohngruppe und gehen nicht nach Hause zurück.
Es ist natürlich schade, dass Deine Tochter so gegen einen stationären Aufenthalt ist. Aber wahrscheinlich kommt das auch von der Erfahrungen ihrer Freundin, die ja wohl in einer KJP war.
Was ich da erlebt habe: Oftmals sind die Widerstände nur so groß, wenn es sich um KJPs handelt (also Kinder- und Jugendpsychiatrie). Es gibt aber auch psychosomatische Kliniken, die Jugendstationen haben, und viele der Jugendlichen, die ich erlebt habe, hatten einen echten Hass auf die KJP, fühlten sich aber in einer psychosomatischen Klinik recht wohl und gut aufgehoben. Vielleicht würde sich Deine Tochter ja davon überzeugen lassen, dass das etwas völlig anderes ist und mit den Erfahrungen ihrer Freundin nichts zu tun hat.
Ich habe natürlich keine Ahnung, ob irgendwas von dem für Dich hilfreich ist, ich kann auch wie gesagt nur beitragen, was ich mitbekommen und beobachtet habe. Wenn die Jugendlichen erstmal in der Klinik sind, verändert sich sehr schnell sehr viel. Und es ist durchaus möglich, den Jugendlichen einen solche Aufenthalt "schmackhaft" zu machen, positive Berichte auf YouTube z.B., wo Jugendliche selber von ihren Erfahrungen berichten.

Ich kann Dir nur raten, am Ball zu bleiben, was die therapeutische Hilfe für Deine Tochter angeht. Du hast ja schon so viel versucht, gab es denn irgendwo einen Ansatzpunkt, der zumindest etwas geholfen hat? Ein Therapeut für Jugendliche, ein Schulsozialarbeiter, gab es irgendwo jemanden, dem Deine Tochter sich zumindest ein kleines bisschen öffnen konnte?

Und was sagt Dein Mann überhaupt zu all dem? Wie ist seine Position?

Ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und wünsche Dir wirklich alles Gute Trost !

LG Silver

20.09.2021 19:29 • x 7 #106


Zum Beitrag im Thema ↓


A
Besser kann man es als Betroffener nicht machen. Es ist der Goldstandard. Herausragend ist die Trias:
1.Aushalten, nicht flüchten, Meditation und durch Achtsamkeit in das Jetzt. Damit haben die angstantreibenden Sorgengedanken kein Platz im engen Bewusstsein (Flaschenhals)
2.Sport (Ausdauer, kann gemäßigt sein, zweimal pro Woche mindestens 20 Minuten)
3.Gutes Gewicht

acul
(Arzt)

x 2 #2


I
@Clementine
genauso hab ich es geschafft...Reste werden wohl immer bleiben, aber das Gröbste hab ich tatsächlich hinter mir und es wird auch immer mal wieder schlechtere Momente geben, aber man weiß, wie man da wieder raus kommt.

x 4 #3


A
Großes Kompliment, Sie sind über den "Berg". Die Amygdala, der Warnhund, muss ja auch zum Schutz vor wirklichen Bedrohungen bleiben. Doch jetzt wird er immer besser "erzogen". Es war eine Freude, solch einen Verlauf mit der modernsten Angsttherapie zu lesen. Mehr gibt die Wissenschaft von Neurobiologie, Psychologie und Medizin zum jetzigen Stand nicht her.
Zum Schluss noch zu Medikamenten: So segensreich sie in bestimmten Situationen sind, doch sie bringen den "Wachhund" zum Einschlafen und so kann man ihn nicht erziehen.

acul

x 4 #4


I
Also, ich muss sagen, dass ich einige Therapien und Klinikaufenthalte hinter mir habe. In keiner erhielt ich derartige Tipps, die ich mir selbst gesucht habe und mich selbst damit intensiv beschäftigt habe. Nach der letzten Therapie ging es mir sogar noch schlechter, deshalb brach ich sie ab. Medikamente haben mir auch nicht geholfen, ich hatte etwa 13 verschiedene über Jahre. Hatte mal ein Bericht gelesen, dass Antidepressiva etwa nur 20 - 30 % helfen. Meine traumatischen Erlebnisse in der Kindheit wurden nur kurz angesprochen. Verarbeitet und damit abgeschlossen hab ich selbst (wer sonst auch).
Ich habe mich einfach hinterfragt und aufgeschrieben, was in meinem Leben falsch gelaufen ist. Das hat mir Aufschluss gegeben und ich konnte damit abschließen, weil ich nicht in der Vergangenheit lebe und auch nicht in der Zukunft.
Ich bin wirklich froh, dass ich das allein geschafft habe. Aber es musste erst einmal eine heftige Panikattacke Bescheid sagen, erst da begann ich, mich intensiv mit mir zu beschäftigen. Heute bin ich dankbar für diese Panikattacke, sie hat mich weiter gebracht.

x 13 #5


Clementine
Hallo,

ich bin voll bei euch. Das ist der Weg. Der Fokus zum geändert werden.

Soviel zur Theorie aber WIE sieht das konkret aus. Wie kann man das umsetzen?

Liebe Grüße Clementine

#6


I
Z. B. mit bestimmten Atemübungen, Yoga, Entspannungstechniken, Training des Geistes täglich, Beobachten der Gedanken, sich auf das Tun zu fokussieren wie z. B. achtsam Zähneputzen, achtsam Duschen etc.

x 6 #7


Clementine
Hey,

das werd ich umsetzen. Raus aus diesem Gedanken Karussell. Ich bin heute z. B. in meiner Mittagspause bewußt spazieren gegangen, hab mir die Blumen angesehen, Schmetterlinge gezählt und hab sogar Eidechsen gesehen. Ich war in diesem Moment voll im jetzt ohne mit meinen Gedanken weg zu treiben.

Ich habe zusätzlich zu den PAs, viele körperliche Symptome, die sind eigentlich immer da. Ich sollte diese akzeptieren, sie gehören zu mir und mein Körper will mir nur sagen, dass etwas extrem falsch läuft.

Gefühle sollte man nicht ausschalten oder besiegen wollen sondern jedes Gefühl darf da sein auch Angst.

Ich muss mich, da wahrscheinlich auch eine Depression mitspielt ZWINGEN Sport zu machen. Ich kann ja mit täglich spazieren gehen anfangen.

Die körperlichen Symptome bremsen mich aber aus.

x 4 #8


Icefalki
Zitat von Clementine:
Soviel zur Theorie


Kennst du dich absolut wirklich, all deine negativen und all deine guten Seiten? So
eine richtig knallharte Selbstreflektion betrieben, ohne Beschönigung, ohne innere Verurteilung , sondern ganz sachlich: Das bin ich, das ist mein Problem und das gehe ich nun an.

Bin voll bei @ichbins Weg. Meiner war ähnlich. Und unterm Strich bedeutet, wenn du dir deiner voll bewusst bist, hast du echtes Selbstbewusstsein. Und kannst Ängste und Co erkennen, vorher abwenden, oder akzeptieren, wie: Mist, mal wieder im alten Schema unterwegs gewesen. Und gut ist.

Man braucht keine Angst mehr vor sich zu haben, da man ja weiss, wer man ist, was problematisch ist, was nicht. Und weiss, dass man in bestimmten Situationen immer Richtung Übererregbarkeit tendiert, ist eben so, nix Neues, also Augen zu und irgendwie überstehen.

Ich bin der Meinung, dass niemand mehr ganz aus der Nummer rauskommt. Immerhin hat man alleine durch die Angst eine traumatische Erfahrung machen müssen, aber auch das kann man akzeptieren lernen.

Und welche Wege man dabei einschlägt, ist vollkommen egal. Mir persönlich hat Sport geholfen, weil es eben zur Angst passt: Weglaufen und kämpfen. Rein körperlich genau das, was Angst einem ja suggeriert.

Helfen einem Entspannungstechniken, auch gut. Ich bin total analytisch unterwegs. Problem erkannt, Problem wird angegangen, ohne Ausreden, oder Schönreden, reine Logik und Vernunft. Unvernünftig war ich viel zu lange.

x 5 #9


I
Und sich auch nicht dafür verurteilen, wenn man mal wieder eine schlechtere Phase hat. Ich bin auch nicht völlig frei von Ängsten, aber ich kann jetzt gesünder mit ihnen umgehen.

x 5 #10


A
Zitat von -IchBins-:
Und sich auch nicht dafür verurteilen, wenn man mal wieder eine schlechtere Phase hat. Ich bin auch nicht völlig frei von Ängsten, aber ich kann jetzt gesünder mit ihnen umgehen.

👍 @Clementine Mache die Angst zum Freund geht nicht immer aber ist ein Motivierender Gedanke . Sie kann dich warnen aber auch am Leben halten , kurz vor dem sterben wirst du Angst haben , weil Sie dich am leben halten will , ist eigenlich etwas gutes . Dann hast du es aufeinmal verstanden , lässt los und bist frei

x 1 #11


AnnaBlack
Ich war über 1 Jahr komplett von der Angst befreit, leider wurde diese wieder Ende Juni getriggert und seit dem sind die Ängste und Panikattacken wieder da, Juli war ganz akut, jetzt fange ich mich aber langsam wieder.

Was mir damals geholfen hat:

1. Sich mit dem Thema Tod intensiv auseinandersetzen (erstmal wird es schlimmer, aber dann kommt die Akzeptanz und die Angst lässt massiv nach)
2. Ernährungsumstellung (kein Zucker, Koffein aufs minimum reduzieren, weniger Gluten)
3. Sich um den Körper kümmern, habe 2 mal Wöchentlich Sport zu Hause getrieben (Hula Hoop + Kraftsport, Stretching), 23 kg bis jetzt abgenommen (hatte Adipositas Grad 3, jetzt Grad 1)
4. Die körperlichen Symptome die du schon kennst nicht beachten, sag dir einfach immer wieder - das kenn ich schon/das hatte ich schon und ich bin immernoch da und lebe, es ist alles gut.
5. Sich ablenken mit Putzen/spazieren gehen/Bücher lesen/Filme schauen/ein schönes Spiel auf dem Handy spielen/positive Musik hören.

Habe übrigens auch körperliche Symptome, und die meisten waren übers Jahr komplett weg, bis auf ein paar.

x 7 #12


Clementine
Hallo,

ja das habe ich verstanden. Ich kann euren Worten folgen und ich bin dankbar über eure Erfahrungen.

Bei mir wäre es wahrscheinlich auch eine Kombination aus Sport und Entspannung. Ich werd gleich heute Abend joggen gehen.

Manche Dinge sind mir klar auch die Umsetzung.

Z. B. ausreichend zu schlafen, gesund zu Essen, Sport machen, mehr Dinge zu tun die mir gut tun. Wenn PAs kommen dann dieses Gefühl annehmen.

Ich habe in meinem Leben bestimmte Faktoren die Stress auslösen manche kann ich reduzieren manche aber nicht. Z. B. meinen Job (der mir sehr viel Spaß macht und in dem ich erfolgreich bin) der aber natürlich auch Stress bedeutet. Oder z. B. meine Tochter, mitten in der Pubertät.

Ich habe in meiner Kindheit ein Trauma erlebt und seit dem Tod von meinem Vater letztes Jahr im Oktober sind meine Symptome noch stärker geworden.

Ich glaube nicht, dass ich genau weiß wer ich bin. Sollte ich Tagebuch schreiben und jeden Tag die positiven Dinge notieren um mich auf das positive zu konzentrieren.

Ich brauche ganz konkrete Tipps, als handwerkszeug um ganz konkret Dinge umzusetzen zu können.

Liebe Grüße Clementine

x 1 #13


Schlaflose
Zitat von AnnaBlack:
2. Ernährungsumstellung (kein Zucker, Koffein aufs minimum reduzieren, weniger Gluten)

Weniger Gluten bzw. gar kein Gluten macht nur Sinn, wenn man nachgewiesenerweise eine Unverträglichkeit hat. Gluten an sich ist in keinster Weise schädlich.

x 2 #14


I
Was @AnnaBlack beschrieben hat in Punkt Nr. 4 habe ich auch oft praktiziert. Das hat mir auch sehr oft geholfen.

x 2 #15


AnnaBlack
@Schlaflose Gluten ist schwer verdaulich und kann dadurch zu verschiedenen Symptomen führen, die ein gesunder Mensch vielleicht gar nicht merkt, aber jemand, der an Hypochondrie erkrankt ist wird diese Symptome sicherlich bemerken und falsch deuten. Und wenn man abnehmen möchte, ist es sowieso ratsam weniger Gluten zu sich zu nehmen, habe ja auch keinen dafür animiert, nur meine Erfahrung geteilt.

#16


Nora5
Zitat von Clementine:
1. Radikale Akzeptanz (das Gefühl Angst komplett annehmen, keinen Widerstand leisten)
2. Achtsamkeit (durch Übungen , z. B. Meditation IMMER wieder mehrfach am Tag zurück ins Jetzt finden. Aufhören in der Vergangenheit/Zukunft zu sein mit den Gedanken)
3. Gesunder Lebenstil (gesund essen, Sport, ausreichend Schlaf, Stress Faktoren reduzieren)

super gut, vielen vielen Dank!

#17

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zukunft-2021
Zitat von Clementine:
Guten Morgen, ich habe eine Frage an ALLE die es geschafft haben ihre Ängste/Panikattaken/Hypochondrie zu überwinden. Wie habt ihr das gemacht? Ich habe einen interessanten Beitrag von einem Betroffenen gefunden der folgende wichtige Punkte erklärt. 1. Radikale Akzeptanz (das Gefühl Angst komplett annehmen, keinen ...

Sehr gut gemacht. Ich habe folgendes gemacht. Ich habe meine Angst akzeptiert.
Bin wieder auf Menschen zugegangen. Konnte ihnen nach einiger Zeit beim Reden in die Augen schauen.
Es dauerte lange bis ich auch mal widersprechen konnte. Meine Meinung äußern konnte.

Ich habe meine Angst mitgenommen, aber sie hat mich begleitet, nicht mehr beherrscht

x 4 #18


Schlaflose
Zitat von AnnaBlack:
Und wenn man abnehmen möchte, ist es sowieso ratsam weniger Gluten zu sich zu nehmen,

Warum? Glutenfreie Produkte haben nicht weniger Kalorien. Zum Abnehmen sollte man weniger Kohlenhydrate essen, so hat automatisch auch weniger Gluten. Aber das ist nicht das Entscheidende.

x 1 #19


Clementine
Guten Morgen,

in diesem Forum wird der Blick oft auf die Dinge gerichtet die NICHT gut funktionieren. Ich habe das Gefühl, dass das kontraproduktiv ist. Man sollte sich darauf konzentrieren wie man aus dieser Spirale wieder raus kommt.

Wenn man im Leben erfolgreich sein will, sich z. B. Selbständig machen möchte, dann fragt man ja auch am besten erfolgreiche Kollegen wie sie es gemacht haben.

Deswegen bin ich euch sehr dankbar für eure Tips.

Angst ist ein Gefühl, wie Liebe, Freude, Trauer. Alle Gefühle dürfen da sein und sind nicht schlimm. Akzeptieren ist hier der Schlüssel und raus aus der Opferrolle kommen. Ich bin sehr wohl für mich und meine Gedanken verantwortlich und ich bin auch der einzige der das stoppen kann.

Der Abstand zwischen meinen Schwindelanfälle wird länger. Ich habe immer wieder Tage ohne Schwindel. Gestern z. B. war ein sehr schöner Tag. Hab gestern sogar Sport gemacht.

Ich stehe mir selber im Weg. Ich muss auch lernen NEIN zu sagen. Jedes Nein zu jemand anderen ist ein JA zu mir. Ich sollte in meinem Leben an 1. Stelle stehen und das hat nix mit Egoismus zu tun sondern ist reiner Selbstschutz. Sonst zerbreche ich an den Erwartungen anderer.

Eine Frage habe ich noch : Die Ursache meiner Probleme ist mein Trauma in der Kindheit. Sollte ich trotzdem eine Therapie machen? Bzw. habt ihr eine gemacht? Oder es auch so geschafft?

Ihr könnt alle stolz auf euch sein. Ich werd jetzt achtsam in meinen Tag starten und bewußt mit meinen Gedanken im hier und jetzt sein. Danach gesunde Lebensmittel einkaufen fahren und mich dann aufs Fahrrad setzen. Ab in die Natur.

Ich habe auch gehört das Gluten nicht gesund sein soll aber ich denke die Masse ist ungesund. Toast Brot hat sicherlich viele Kalorien aber gegen ein gutes Körnerbrot lecker belegt ist nichts einzuwenden. Jeder sollte seinen eigenen Weg finden.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Clementine

x 3 #20


A


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