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Nora5
Zitat von Lilith8990:
Das die Körperlichen Beschwerden durch die Psyche erzeugt werden.

und wenn Du das akzeptieren könntest, was würde sich dann ändern oder was wäre dann für dich besser oder leichter?

15.09.2021 09:09 • x 1 #81


Lilith8990
Zitat von Nora5:
und wenn Du das akzeptieren könntest, was würde sich dann ändern oder was wäre dann für dich besser oder leichter?

Die ganze Situation wäre viel einfacher und ich könnte mein Leben wieder genießen.

15.09.2021 09:19 • x 1 #82



Wer hat es geschafft?

x 3


@Nora5 dieses Gefühl zu akzeptieren. Gedanken wie: was ist wenn es so bleibt, obwohl ich weiß das es vorbei geht. Versuche alles mitzumachen aber manchmal ist es so schlimm und die Angst kommt. Wenn es weg ist bin ich so frei und ich wünschte ich würde es schaffen diesen Zustand beizubehalten

15.09.2021 09:46 • x 1 #83


@Nora5 alles wäre einfacher und freier

15.09.2021 09:48 • #84


Nora5
Zitat von Lilith8990:
Die ganze Situation wäre viel einfacher und ich könnte mein Leben wieder genießen.

und was würdest Du zum Beispiel in Deinem Verhalten konkret verändern, wenn Du akzeptieren könntest, dass Deine körperlichen Beschwerden von der Psyche erzeugt würden?

16.09.2021 09:04 • x 1 #85


Nora5
Zitat von Hopefully111:
dieses Gefühl zu akzeptieren. Gedanken wie: was ist wenn es so bleibt, obwohl ich weiß das es vorbei geht. Versuche alles mitzumachen aber manchmal ist es so schlimm und die Angst kommt. Wenn es weg ist bin ich so frei und ich wünschte ich würde es schaffen diesen Zustand beizubehalten

Du bräuchtest Akzeptanz für den Zustand, in den Du kommst, wenn Angst ganz stark da ist? Und wenn Du die hättest, würde der Zustand ohne Angst länger anhalten?

16.09.2021 09:09 • x 1 #86


Nora5
Also, wenn ich versuche, das zu reflektieren, was mir geholfen hat, nicht mehr permanent Infekte zu bekommen (das war so alle zwei Wochen der Fall und ich musste quasi dauernd Freunden absagen, was mir immer mehr Angst gemacht hat und ich konnte nicht zum Sport, was mich immer resignierter gemacht hat) --- es war wohl auch Akzeptanz.

Ich glaube, ich musste den Gedanken oder die Illusion meiner übermenschlichen Leistungsfähigkeit aufgeben. Ich habe einfach ununterbrochen unrealistisch geplant. Zuviel Anforderung an Effizienz mir selbst gegenüber.

16.09.2021 09:12 • x 1 #87


Lilith8990
Zitat von Nora5:
Also, wenn ich versuche, das zu reflektieren, was mir geholfen hat, nicht mehr permanent Infekte zu bekommen (das war so alle zwei Wochen der Fall ...

Ich setze mich selbst seit Jahren unter Druck. Bekomme das aber auch öfters Mal gesagt, auch dass ich meine Ziele notieren und versuchen soll diese nach und nach zu erreichen. Das mache ich auch immer wieder aber Falle immer wieder in diesen Modus, wo ich denke "ach am Tag ist noch soooo viel Platz, da kannst du noch was zusätzlich erledigen".
Dadurch immer alles abgebrochen, weil psychisch nirgendwann nichts mehr ging.

16.09.2021 10:21 • x 1 #88


Hallo, ich habe auch viele körperliche Symptome. Ich habe immer gegoogelt, bin oft zum Arzt usw. Es wurde nix gefunden und immer war mein Gedanke, die Ärzte haben was übersehen, hab weiter gegoogelt. Kreislauf

Der 1. Schritt war zu akzeptieren, dass alle Symptome psychisch sind und entstehen weil mein Nervensystem extrem überfordert ist.

2. Schritt aufhören zu googeln und somit akzeptieren das die Symptome keine Krankheit in dem Sinne als Ursache haben sondern die Psyche.

3. Aufhören zu DENKEN, dass die Symptome etwas schlimmes sein können. Wenn der Gedanke kommt, dann ihn bewußt ERKENNEN und stoppen. Diese Gedanken lösen Stresshormone aus, die die Symptome am "Leben erhalten" oder neue Symptome entstehen lassen.

4. Wenn die bekannten und ärztlich abgeklärten Symptome kommen, bewußt wahrnehmen, dass man sich überfordert hat. Genau hinschauen, was war zu viel? Zu wenig geschlafen, zu viel Arbeit, zu viel zu tun? Wenig Bewegung, schlechte Ernährung. Usw, denn auch das löst wieder Stresshormone aus, und der Kreislauf geht weiter.

Meine körperlichen Symptome werden immer weniger. Wenn andere Symptome auftreten, die neu sind, dann würde ich es ärztlich abklären lassen und wenn nix gefunden wird, weiter Stress reduzieren.

Ich habe viel abgegeben. Der Haushalt darf auch mal liegen bleiben. Mein Mann übernimmt viele Aufgaben die mich stressen.

Liebe Grüße Clementine

17.09.2021 11:39 • x 3 #89


@Lilith8990

Die Frage ist WARUM stellst du dich selbst unter Druck? Warum? Schau genau hin?

Wem muss man gefallen? Wem will man alles Recht machen? Warum musst du alle Aufgaben erfüllen? Du versuchst die Erwartungen anderer zu erfüllen ? Warum ? Warum gibt man anderen Menschen so viel Macht über sich selbst ? Um Anerkennung zu bekommen ? Achtung ? Respekt ? Liebe ? Aufmerksamkeit ? Man kämpft die ganze Zeit und wundert sich warum der Körper streikt und STOPP sagt .

Jedes Nein, zu jemand anderen ist ein Ja zu dir.

An erster Stelle sollten immer deine Bedürfnisse stehen. Du hast das Recht, den Haushalt liegen zu lassen und spazieren zu gehen. Du hast das Recht Termine abzusagen und daheim ein Buch zu lesen. Du hast das Recht auf dich aufzupassen und deine Bedürfnisse sind WICHTIGER als die der anderen Menschen. Außer man hat eventuell kleine Kinder, Baby.

Pass auf dich auf. Du bist es Wert.

Liebe Grüße Clementine

17.09.2021 11:51 • x 4 #90


Hallo,

wieder Samstag und wieder Symptome heute. Irgendwie habe ich diesen Tag schon im Kopf, dass was passieren muss oder könnte. Ich konditioniere mich selbst negativ. Der Tag war stressig, ich habe mir heute einfach wieder zu viel zugemutet.

Als Ausgleich bin ich mit meinem Mann auf dem Feld heute Abend spazieren gegangen und kurz vor der Haustür kam der Schwindel und die weichen Knie. Der Körper hat den ganzen Stress versucht zu verarbeiten. Ich muss besser auf mich aufpassen.

Habt ihr auch Schwindel als Symptom bei zu viel Stress?

Clementine

18.09.2021 21:21 • x 2 #91


Meine Panikattacken sind Geschichte, und auch meine Herzneurose. Ängste mh, ich werde wohl nie der mutigste Mensch werden, aber das ist ja mein Charakter.
Ich gehe nichts aus dem Weg, auch die Dinge die mich früher in Panik versetzten, sind heute kein Thema mehr. Geschafft habe ich es durch Konfrontation und aushalten der Panik.
Einzig Arzttermine sind bei mir noch problematisch. Ich hasse es zum Arzt zu gehen. Leicht hypochondrisch bin ich auch heute noch, aber lange nicht mehr so schlimm wie früher.

18.09.2021 21:46 • x 5 #92


Zitat von Clementine:
Hallo, ich bin voll bei euch. Das ist der Weg. Der Fokus zum geändert werden. Soviel zur Theorie aber WIE sieht das konkret aus. Wie kann man das ...

Bei mir war mal das Auto fahren ein Riesen Thema. Hatte mal einen sehr schweren Motorradunfall.
Und trotzdem bin ich immer gefahren, trotz Panik am Steuer.
Ich wollte mich einfach nicht dieser Sch.e.iss Angst beugen. Ich wollte unbedingt meine Selbstbestimmtheit behalten.
Ich kann doch nicht immer wen fragen, mich immer fahren lassen, no way!
Also hinters Steuer und los.
Learning by doing und es funktioniert, aber leicht ist es nicht. Aber der einzige Weg, sich der Angst stellen.

18.09.2021 21:51 • x 4 #93


zukunft-2021
Zitat von Lottimotti:
Bei mir war mal das Auto fahren ein Riesen Thema. Hatte mal einen sehr schweren Motorradunfall. Und trotzdem bin ich immer gefahren, trotz Panik am Steuer. Ich wollte mich einfach nicht dieser Sch.e.iss Angst beugen. Ich wollte unbedingt meine Selbstbestimmtheit behalten. Ich kann doch nicht immer wen fragen, mich ...

Genau die richtige Einstellung. Wenn es auch schwer fällt.

19.09.2021 07:12 • x 3 #94


zukunft-2021
Bei mir war die Angst sehr groß unter Menschen zu gehen. Ich hatte mich eine Zeit lang zu Hause eingeschlossen, bin nur mit meinem Hund ganz früh morgens, oder spät abends, schon bald nachts raus. Aber dann dachte ich mir, es muss auch anders gehen. Ich ging am Nachmittag in den Hof. Jeden der vorbei lief, schaute ich an, und grüßte freundlich. Und siehe da, niemand tat mir etwas. Es war zwar sehr schwer, aber ich hatte einen wichtigen Schritt geschafft. Wenn es auch nur ein kleiner war.

19.09.2021 07:16 • x 5 #95


Vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps.

War bei euch auch Schwindel ein Symptom in der stressigen bzw. angstauslösenden Situation?

Bei mir war es anfangs ganz schlimm mit Schwindel, täglich hatte ich einen Dauerschwindel mit immer wieder starken Anfällen. Es ist viel besser geworden. Erst hatte ich Stunden ohne Schwindel, dann Tage, jetzt auch knapp von Samstag zu Samstag mal eine Woche. Der Schwindel kommt bei mir oft in Ruhemomenten aber im akut Stadium hatte ich es auch auf der Arbeit.

Schwindel hat mir halt immer viel Angst gemacht und diese Angststörung am laufen gehalten.

Jetzt geh ich anders damit um. Aber hattet ihr das auch? Schwindel als Symptom?

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Clementine

19.09.2021 08:59 • x 1 #96


Zitat von Clementine:
Vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps. War bei euch auch Schwindel ein Symptom in der stressigen bzw. angstauslösenden Situation? Bei mir war ...

Ja, hatte und habe ich noch manchmal.
Früher im Auto nie, aber da die Angst sich immer neue Varianten sucht, hatte ich mal eine Attacke im Supermarkt und die kam mit Schwindel angerauscht.
Mein erster Impuls war auch die Vermeidung. Aber das geht natürlich nicht, das wusste ich, das es dann schlimmer wird.
Also ging ich immer dann wenn es nicht zu voll war, und habe die Angst ausgehalten.
Im Supermarkt kam es immer in Verbindung mit Schwindel und Kreislaufproblemen.
Was mir auch hilft, jeden Morgen ein großes Glas Wasser. Da ich zu wenig trinke, kommen Kreislaufprobleme auch manchmal dadurch. Seit ich mich zum trinken zwinge, ist auch der Schwindel besser geworden.

19.09.2021 09:08 • x 2 #97

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Tabe77
Zitat von Clementine:
Vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps. War bei euch auch Schwindel ein Symptom in der stressigen bzw. angstauslösenden Situation? Bei mir war ...

Ja fast dauerhaft, und dann noch anfalle dazu täglich wo es noch schlimmer ist , und Benommenheit oft noch dazu.

19.09.2021 10:00 • x 1 #98


LillyDream
Zitat von Clementine:
Vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps. War bei euch auch Schwindel ein Symptom in der stressigen bzw. angstauslösenden Situation? Bei mir war es anfangs ganz schlimm mit Schwindel, täglich hatte ich einen Dauerschwindel mit immer wieder starken Anfällen. Es ist viel besser geworden. Erst hatte ich Stunden ...


Liebe Clementine, ich hatte/habe Schwindel auch als Symptom. Was mir da wirklich sehr gut hilft, ich konzentriere mich auf den Schwindel, und steuere dem entgegen. Also annehmen, und die Richtung wechseln. Das braucht ein wenig Übung aber es funktioniert bei mir tatsächlich. Also angenommen, dich schwankt oder dreht es nach links, dann versuche mit deinen Gedanken die Richtung zu ändern.

Ich habe diesen Tipp aus dem Buch: Panikattacken und andere Angststörungen loswerden- Klaus Bernhardt.

Liebe Grüße

19.09.2021 10:32 • x 1 #99


Ich danke euch, für eure Antworten.

Klingt blöd aber es hilft mir sehr, zu wissen, dass ich nicht alleine bin.

Clementine

19.09.2021 10:50 • x 2 #100



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