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Chillangel

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Hi Icefalki!

Gerade BD gemessen: 116 : 70! Wow! (Puls 87 , bin ja gespannt, ob der sich noch bessert.)

Was Du schreibst, ist toll. Dahin möchte ich auch wieder kommen. Einfach keine Gedanken mehr machen, weil die innere Ruhe da ist.

la2la2 war mir schon sehr behilflich, dafür hier nochmals ein Dankeschön an ihn.

04.12.2018 20:36 • x 2 #21


la2la2

la2la2


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Zitat von Icefalki:
Da wird sich @la2la2 richtig freuen, dass wir so eifrige Nutzer sind.

Ja, vor allem, da es hier bislang so gut wie keiner kannte und ich es so massiv beworben haben, sowohl aufgrund eigener Erfahrungen damit, aber auch weil ich "Überzeugungstäter" bin, was die Verbreitung alternativer Behandlungsmöglichkeiten betrifft. Strophanthin, kann besser als Beta-Blocker, ACE Hemmer usw. wirken und hat gleichzeitig keine Risiken und Nebenwirkungen (bei Anwendung mit gesundem Menschenverstand). Da ist es natürlich sehr schön, wenn es hier unabhängige Erfahrungsberichte gibt, die dies bestätigen.


Ich hoffe natürlich, dass hier noch mehr Leute ihre Erfahrungen mit Strophanthin teilen.
Vor allem bei Leuten mit einer Herzneurose würde es mich interessieren, ob das beseitigen der harmlosen "Herzsymptome" mit Strophanthin schneller und einfacher zu einem ähnlichen Ergebnis führen kann, wie VIELE Stunden Psychotherapie.
Und natürlich wie wirksam Strophanthin bei Leuten mit Panikattacken ist, oder bei welchen Problemen ihr es sonst noch so ausprobiert....



Es ist auch mal wieder an der Zeit ein Update zu meinen eigenen Strophanthin Erfahrungen zu posten:

Bislang hatte ich Strophanthin in der Kombe Variante genommen. Seit knapp zwei Wochen nehme ich das Strophanthin in der gratus Variante von Maros (ist der einzige mir bekannte Herseller, bei dem alle Apotheken deuschlandweit schnell und unkompliziert Strophanthin bestellen können). Die exakte Bezeichnung fürs Privatrezept lautet:
Strophanthus gratus Urtinktur (HAB) 0,6 % g-Strophanthin, 100ml

Für mich war es zunächst eine Umgewöhnung das g-Strophanthin im Mund zu behalten (kombe trinkt man mit Wasser verdünnt auf nüchternen Magen). Es schmeckt bitter und durch den 70%igen Alk. ist es deutlich zu merken. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt und es stört mich inzwischen nicht mehr. Es war wohl ein Fehler von der kombe Variante sofort auf 3x10 Tropfen gratus umzusteigen. Die ersten Tage hatte ich deutliches Unwohlsein, was nicht angenehm war, aber auch nicht schlimm.
Also Strohanthin besser langsam einschleichen.

Nachdem mein Körper sich an die gratus Variante gewöhnt hat, habe ich einige Unterschiede im Vergleich zur kombe Variante gemerkt:
- gratus wirkt psychisch deutlich besser ausgleichend und entspannend als kombe
- mit gratus kann ich wirklich Mittagsschlaf machen - mit kombe (oder ohne Strophanthin), döse ich nur halbwach
- mit gratus wache ich morgens deutlich ausgeglichener und munterer auf, als mit kombe (oder ohne Strophanhtin)
- Wirkung auf Puls und Blutdruck scheint ähnlich zu sein bei beiden



Das ist mein 1. Eindruck nach knapp 2 Wochen mit gratus.
Damit scheine ich mit der Vermutung im Medizinschrank, dass die gratus Variante für die meisten hier deutlich besser als die kombe Variante geeignet ist, nach eigenen Erfahrungen richtig zu liegen. Da die Wirkung aber individuell ist, findet sich hier vielleicht auch jemand, bei dem es genau umgekehrt ist.

05.12.2018 09:32 • x 2 #22


Chillangel

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Hallo zusammen,

also ich habs gestern mal ausprobiert, schaffe es aber echt nicht, die G-Tinktur pur im Mund zu halten; ich habe den Eindruck, durch den hohen Alk.-Gehalt verbrennt es mir regelrecht die Mundschleimhaut. Ich nehme es also weiterhin in etwas Wasser und trinke auch gut nach (Magenschleimhaut); meine, mir bekommt es so am besten.

Interessant, solche Unterschiede ...

Wenn ich eines gelernt habe, dann ist es aber, dass kein Medikament, nicht mal eine einfache NE über einen Kamm zu scheren ist. Jeder, wirklich jeder reagiert unvorhersehbar individuell, und deshalb ist es vermutlich auch immer besser, einschleichend und vorsichtig zu dosieren. Denn was eine Wirkung hat, kann auch "nebenwirken".

Ich bin am meisten fasziniert von dem allgemeinen Stärkungsgefühl ... und ich kann es nur dem Strophantin zuschreiben.

05.12.2018 10:21 • x 1 #23


petrus57

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Zitat von Icefalki:
Übrigens, meine Traumwerte messe ich immer nach dem Sport, 5 km joggen und wenn ich es schaffe, beim Messen ruhig zu bleiben.


Ist bei mir genauso. Und das ohne Strophantin.

05.12.2018 10:29 • #24


Chillangel

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Na ja, niemand "muss" ja Strophantin einnehmen, so ist die Sache bestimmt nicht gemeint. Und wie weit die Placebo-Wirkung dabei ist, lässt sich eventuell auch nicht immer beurteilen, schon klar.

05.12.2018 10:30 • x 2 #25


petrus57

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Campher ist auch sehr gut zur Herzstärkung. Hatte das mal früher genommen. Fühlte mich danach dann auch meist besser.

05.12.2018 10:38 • x 1 #26


Chillangel

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Hoppla, so einfach ist es anscheinend nicht.

2 x 15 Tropfen sind wohl doch zu viel, ich hatte bei einer Messung vorhin ganz unerwartet, aus heiterem Himmer mit vorher Sport, einen erschreckend hohen Blutdruck - (die Werte nenne ich hier bewusst nicht, weil dann die Angst wieder hochkriecht).

Folgerichtig werde ich von 2 x 15 Tropfen auf 1 x 10 heruntergehen und dann weitersehen. Und ich nehme wieder meine Omega 3-Kapseln ein, die ich weggelassen hatte.

05.12.2018 13:04 • x 1 #27


petrus57

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Zitat von Chillangel:
Und ich nehme wieder meine Omega 3-Kapseln, die ich weggelassen hatte.


Vitamin D und Omega 3-Fettsäuren: Vital-Studie zeigt keinen Nutzen
Die Nahrungsergänzung mit Vitamin D und Omega 3-Fettsäuren ist genauso gut wie ein Placebo jedenfalls in Bezug auf Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Das zeigen die lang erwarteten Ergebnisse der Vital-Studie, an der rund 25.000 US-Amerikaner teilgenommen haben.

https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/ ... zen-12845/

05.12.2018 13:08 • #28


Chillangel

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Ist mir egal, wenn sie mir helfen.

Es wird eine Menge geschrieben: Beispiele gibt es genug - heute so, morgen so.

05.12.2018 13:09 • x 4 #29


petrus57

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Zitat von Chillangel:
Ist mir egal, wenn sie mir helfen.


Im Gegensatz zu anderen Medikamenten schaden die wenigstens nicht. Aber viele der Kapseln sollen ja mit Schwermetall belastet sein. Aber das ist ja Schokolade und Kakao auch.

05.12.2018 13:13 • #30


la2la2

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@Chillangel Merkwürdig, dass du plötzlich zu hohe Blutdruckwerte hast, nachdem du mit 2x15 Tropfen zuvor eher niedrige/optimale Werte mit 116/70 hattest.
Mess heute am besten nochmal - vielleicht hat das Gerät nur gesponnen oder die Manschette saß nicht richtig. Hattest du ohne Strophanthin denn auch zeitweise plötzlich zu hohe Werte?

1x10 Tropfen ist nicht optimal, da Strophanthin in der gratus Variante nicht so lange wirkt. Am besten 3x täglich nehmen - also 3x3 oder 3x4 Tropfen (oder zumindest auf morgens und abends verteilt)

@petrus57 Hier im Thema gehts eigentlich ausschließlich um Erfahrungen mit Strophanthin.....

05.12.2018 13:15 • x 1 #31


petrus57

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Zitat von la2la2:
Hier im Thema gehts eigentlich ausschließlich um Erfahrungen mit Strophanthin....


Also dann mal was zu Strophantin:

Zuschauerfragen: Ekkehard Bleidistel: Wie ist Ihre Meinung zu Strophanthin, einem früher wohl sehr erfolgreich angewandten Herz-Mittel?
Stephan Gielen: Strophantin ist ein historisches Herzmedikament, daß heute nicht mehr eingesetzt wird. Es gibt deutlich wirksamere und nebenwirkungsärmere Präparate. Reden Sie mit Ihrem Hausarzt.

https://www.mdr.de/hauptsache-gesund/ch ... ll746.html

05.12.2018 13:28 • #32


Icefalki

Icefalki


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@petrus , Ich weiss deine Bemühungen hier im Forum durchaus zu schätzen. Aber hier schreibe ich nur meine Erfahrung rein, wie ich das seit einigen Jahren im Forum auch mache. Meine Erfahrungen und mehr ist das nicht. Keine Werbung, kein Anpreisen, kein, das müssen jetzt alle nehmen. Und ganz ehrlich, du darfst gerne mitreden, wenn du Strophantin nimmst. Aber ich würde hier gerne nur über Strophantin schreiben. Keine Homöopathie, keine Neuraltherapie, keine anderen Vitamine etc. und Meinungen werden immer unterschiedlich ausfallen, insofern dürfen Mr. Gielen und Co gerne ihre Aussagen machen, ich probiere es einfach selber.

Wen das interessiert, soll hier gerne mitlesen, wer nix damit anfangen kann, lässt es bleiben. Ganz einfach.

@Chillangel , ich hab keine Probleme mit der Einnahme. Hab ne Pipette und tropfe damit unterschiedliche Areale im Mund und produziere ausreichend Speichel um die Schärfe zu minimieren. Nur mal so am Rande.

05.12.2018 13:49 • x 3 #33


Kay912

Kay912


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-Bradykardie (zu langsamer Puls)
-Asthmaanfälle.
-Überleitungsstörungen am Herzen.
-Verzögerte Symptome bei Hypoglykämie.
-Müdigkeit, depressive Verstimmungen,
-Erektionsstörungen.
-Verstärkung peripherer Durchblutungsstörungen.

Meinte er vllt diese geringe Nebenwirkungen, von harmlosen betablockern?

Oder vllt doch von Antiarrhythmika

Depressionen,Angstzustände, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Missempfindungen wie Kribbeln, Störungen der Bewegungskoordination, Hautrötung und ausschlag, Schwitzen, Zittern, Ohrensausen, Herzrhythmusstörungen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Schwächegefühl, Müdigkeit und Wassereinlagerungen.

05.12.2018 14:07 • x 2 #34


petrus57

petrus57


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Hersteller sind nun mal verpflichtet alle Nebenwirkungen aufzulisten. Die meisten bekommen wohl keine von dir beschriebenen Nebenwirkungen.

05.12.2018 14:12 • x 1 #35


Kay912

Kay912


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Schon klar, aber die schreiben nicht ohne Grund die Nebenwirkung auf oder denken sich die aus.
Oder wieso sterben jedes Jahr tausende Menschen (nachgewiesen) durch Blutungen im Hirn oder Magen-Darm, ausgelöst durch Aspirin?
Was auch bei manchen herzkrankheiten verschrieben wird.
Ich hatte zb Durchblutungsstörungen in den Füßen, als ich bei Beginn meiner Panikstörung betablocker verschrieben bekommen und genommen habe.
Meine Tante hatte durch betablocker einen langsamen Herzschlag und dadurch Schwindelanfälle und ein allgemeines komisch Gefühl.
Gibt natürlich auch Leute, die keine Nebenwirkungen haben.

05.12.2018 14:26 • x 2 #36


Icefalki

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Nochmals, ich habe auch das Internet genutzt und gegoogelt und mir durchaus eine Meinung gebildet. Arbeite mein Leben lang im med. Bereich und kenne durchaus Fürs und Widers und Diskussionen und super Neuerscheinungen und gute Medis vom Markt nehmen und bessere anpreisen, die dann ups, blöde Nebenwirkungen haben, oder der Hammer sind. Sprich, man kann endlos über alles diskutieren und verteufeln und/oder in den Himmel heben. Das ist absolut normal.

Jetzt bin ich aber ich. Und ich erlaube mir, etwas auszuprobieren, das mich anspricht. Und ich erlebe bei mir diesen Effekt, dass mein Reststress weg ist. Ich habe schon lange keine Panik mehr, keine Depri, ich schlage mich mit den Nebenwirkungen meiner Angsterkrankung herum. Sind nicht weiteres schlimm, erfordern aber Denkleistung. Die sind weg.

Ich habe es geschrieben, dass Veränderungen und seien es nur Urlaube mich getriggert haben. Nicht wirklich schlimm, aber deutlich merkbar. Ist definitiv weg. Ich tun es einfach, muss nicht darüber nachdenken, warum ich mir das jetzt mal wieder angetan habe, den Mist, in Urlaub zum fliegen, oder, speziell letzte Woche, übers Wochenende über 600 km nach Hamburg zu fahren, um beim Umzug zu helfen. Rauf, 1 Tag arbeiten und wieder runter. War easy, hab's einfach getan.

Und hab nicht ans Strophantin gedacht. Placebo? Wenn ja, auch recht. Mein Stresslevel ist definitiv niedriger.
Drum, Versuch mach klug. Mein Versuch, mein Risiko, meine Entscheidung.

05.12.2018 15:15 • x 4 #37


Kay912

Kay912


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Eine Diskussion über Medikamente und auch über pflanzliche Mittel sind einfach, wie du es schon sagst, sinnlos.
Es gibt immer Leute, die von eins der beiden profitieren und daher kein Verständnis für das andere haben und sich angegriffen fühlen, wenn man das Mittel in Frage stellt, welches einem selbst geholfen hat, verständlich. Ich habe kein Problem damit, wenn Leute Medikamente nehmen, da es mich persönlich in keiner weise negativ beeinflusst. Dennoch höre ich gerne, wenn es leuten durch vermeintlich einfache pflanzliche Mittel schaffen, Medikamente mit bedeutend mehr Nebenwirkungen (Wahrscheinlichkeit nicht beachtet) aus dem Weg zu gehen.
Auch freut es mich, wenn Leute durch Medikamente wie antidepressiva, betablocker, benzos usw eine neue Lebensqualität erhalten.
Eins ist bei beiden Seiten gleich
Wir machen es, um uns auf psychischer und physischer Ebene besser zu fühlen, Und das it doch das, was niemand dem anderen schlecht reden kann. Ich gönne jedem Gesundheit auf allen eben. Was man dafür macht, ist jedem selbst überlassen.
Man kann aufklären und darüber diskutieren, aber man kann niemanden etwas ausreden und das sollte man respektieren.
Wort zum Sonntag.

05.12.2018 15:36 • x 3 #38


Icefalki

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@kay , genau, darum geht es. Man profitiert im besten Fall von Erfahrungen anderer, sofern man gewillt ist, auch mal die "alten" Pfade zu verlassen und sich neuen Erfahrungen öffnen möchte. Das meine ich ganz allgemein.

Ziel ist, egal mit welchen Mitteln, die eigene Gesundheit oder das eigene Wohlbefinden zu erhalten , wieder herzustellen, bzw. Zu verbessern, um ein vernünftiges Leben führen zu dürfen. Mehr will eh niemand.

05.12.2018 15:58 • x 2 #39


Chillangel

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@Icefalki
Zitat:
ich hab keine Probleme mit der Einnahme. Hab ne Pipette und tropfe damit unterschiedliche Areale im Mund und produziere ausreichend Speichel um die Schärfe zu minimieren. Nur mal so am Rande.

Das ist wahrscheinlich bei mir genau der Punkt: Durch das Trimipramin und dessen anticholinerge "Neben-"Wirkung ist der Mund und sind überhaupt alle Schleimhäute sehr trocken. Ich denke, daher empfinde ich den Alk.-Gehalt als unangenehm stark für mich bei der Direkteinwirkung. Das ist aber leider ein Fakt, den ich gerade nicht ändern kann.

@all

Es ist schade, wenn sich im Verlaufe eines Themenfadens unterschwellig die Gegner auf den Plan gerufen fühlen, um Einwände - die durchaus berechtigt sein mögen - anzuführen. Ich meine, hier wurde so deutlich gebeten, dass nur selbst Betroffene und nur zu dem einen Mittel schreiben, so dass man sich, wenn man es nicht erträgt, doch auch stillschweigend zurückziehen könnte.

Und meine Meinung ist auch, es gibt für alles und jedes Befürworter und Ablehner. Hier folge ich ganz klar, der Prämisse: Was heilt (bzw. gut tut) hat Recht. Und da macht es die eigene Erfahrung aus, was mir gut tut und was nicht.

Wieso es mich heute so aufgekratzt und was den BD so hochgejagt hat, ist unterschwellig abgelaufen, und ob eine körperliche Ursache mitwirkte, kann ich noch nicht beurteilen. Ich bleibe am Ball und berichte weiter vom - erstmal verringerten - Strophantingebrauch.

05.12.2018 16:04 • x 4 #40




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