Pfeil rechts

Hallo,

ich habe 2 Fragen:

1. Weiß jemand von euch, ob es eine Selbsthilfegruppe für Klaustrophobie in München gibt?
2. Hat es schon mal jemand mit Hypnose versucht? Alles andere war bis jetzt vergeblich.

Vielen Dank!

22.11.2015 15:01 • 14.08.2017 #1


5 Antworten ↓


Delphie
Hallo knarf,

die erste Frage kann ich dir leider nicht beantworten, da ich nicht in München lebe und wohne.

Zur zweiten Frage: nein ich habe noch nie Hypnose probiert. Du schreibst hier, dass alles andere bis jetzt vergeblich war. Was hast du denn alles schon ausprobiert? Hast du Hilfe beim üben gehabt, wie zum Beispiel Hilfe von Therapeuten ect.?
Was hast du ganz genau an Ängsten?

Mit lieben Grüßen,
Delphie

22.11.2015 16:52 • #2



Erfahrungen bei Klaustrophobie

x 3


Hallo Delphie,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich war bei unterschiedlichen Therapeuten, die versucht haben, mir positive Gedanken zu suggerieren. Das hat leider genauso wenig gebracht wie die Konfrontation mit den schlimmsten Situationen - vor allem Flugzeuge, gefolgt von sämtlichen anderen geschlossenen Räumen wie Fahrstühlen. Generell sind Menschenmengen ein Problem, aus denen ich nicht herauskommen kann. "Normales Gedränge" ist dagegen kein Problem. Was ist bei dir am schlimmsten?

Viele Grüße

Danielle

28.11.2015 15:42 • #3


Vergissmeinicht
Hey knarf,

denke, darüber ist googeln erlaubt. Wir haben hier bei uns so Soziale Dienste die auch über SH-Gruppen Bescheid wissen und evtl. die Krankenkasse, die Diakonie, die Caritas, die AWO usw.

28.11.2015 15:47 • #4


Delphie
Hallo Danielle,

bitte für die Antwort !
Okay, dann hast du ja auch schon einiges an Therapie probiert. Ja, mit nur positiven Gedanken zu arbeiten ist bei solcher Angst bestimmt auch schwierig, da man ja erleben muss dass es nicht schlimm ist oder nichts passieren kann.
Hast du mal in einer Therapie versucht rauszubekommen, woher deine Ängste kommen?
Manchmal muss man es auch verstehen können und an der "Wurzel" gepackt werden das Problem ehe sich was ändern kann. Also Tiefenpsychologische Psychotherapie?

Das heißt du hast in der Konfrontation mit einem Verhaltenstherapeuten es zusammen gemacht oder halt in Anweisung gemacht?
Die erklären einen ja genau, wie man so eine Konfrontation genau angeht und was dabei wichtig zu beachten ist.

Ja, das verstehe ich, dass du davor angst hast. Was befürchtest du denn, wenn du da nicht herauskommst, also was wäre die schlimmste Katastrophe die da passieren könnte?
Gehst du denn mit anderen durch so Menschenmengen oder auch selbst mit anderen nicht hindurch. ?

Aber es ist schon mal gut, dass du durch normales Gedränge schon einmal durch gehst.

Ich habe Probleme auch, wenn es voll ist. Menschenmengen halt auch. Da kommen meine sozialen Ängste stark hoch, von anderen angeschaut zu werden. Oder dass jemand da runter sein könnte, der aus irgendeinem Grund plötzlich aggressiv werden könnte und einem was antut. Oder dass wenn etwas passiert, ich da nicht aus der Menschenmasse heraus komme dann.
Also unterschiedliche Ängste spielen da mit hinein.
ich gehe auch nur mit jemanden zusammen durch viele Menschen. Das traue ich mich noch nicht alleine. Das überfordert mich noch sehr.

Mit lieben Grüßen,
Delphie

04.12.2015 11:13 • #5


Hallo zusammen,

ich bin 18 Jahre alt und leide seit meiner Geburt an Klaustrophobie. Bis vor ein paar Jahren konnte ich nichts ins Kino gehen oder auf öffentliche Toiletten. Geschlossene Räume ohne Fenster sind halt immer das Problem. Mit Kinos komme ich mittlerweile sehr gut klar. Bei den meisten öffentlichen Toiletten auch. Allerdings kann ich die Türe nicht abschließen wenn ich nicht oben drüber klettern könnte. Dann muss immer jemand davor stehen bleiben.
Auch konnte ich nicht in Tiefgaragen fahren. Aber durch regelmäßiges Üben habe ich es irgendwann hinbekommen.
An das Aufzug fahren ist überhaupt nicht zu denken. Ich meide das Aufzugfahren wo ich kann. Ich habe totale Angst darin stecken zu bleiben und nicht mehr herauszukommen.
Aktuell bereitet mir das Zug fahren große Probleme. Ok, nicht unbedingt das Zug fahren. Schlimm wird es erst wenn der Zug mitten auf der Strecke stehen bleibt. Am Bahnhof kann ich immer aussteigen aber mitten auf der Strecke geht das nicht. Wäre auch viel zu gefährlich. Wobei ich es machen würde, hauptsache ich kann raus.
Normalerweise muss ich jeden Tag mit dem Zug zur Schule fahren. Ein paar mal ist es schon vorgekommen, dass morgens eine Großstörung war und ich nicht mit dem Zug in die Schule fahren konnte. Deshalb bin ich mit dem Bus gefahren und kam viel zu spät. Zum Glück stand an diesem Tag in der ersten Stunde keine Klausur an, aber wenn morgens eine Klausur wäre und ich wegen einer Großstörung zu spät kommen würde, verpasse ich die Klausur da ich nicht mit dem Zug fahren kann und das geht doch nicht.
Aber im moment sind Ferien weshalb ich gar nicht fahre. Heute wollte ich mit einer Freundin in die Stadt fahren, aber das musste ich absagen, da ich nicht in den Zug einsteigen konnte, es war auch keine Großstörung. Ich hatte einfach Angst, dass der Zug miotten auf der Strecke stehen bleibt
Ich habe mich total darüber geärgert weil ich sehr gerne was mit ihr gemacht hätte und mich meine Angst davon abgehalten hat.

Habt ihr auch Erfahrungen mit so etwas oder Tipps, dir mir helfen können wieder mit der Bahn zu fahren?

Vielen Dank, mauguin1640

14.08.2017 21:03 • #6




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag