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Ich habe mir schon länger überlegt jeden Tag mit dieser Übung das Sich- selbst -annehmen zu üben.
Wenn ich mich selbst so lieben und annehmen kann, wie ich bin, dann werde ich gesund und leide nicht mehr so viel.
Allerdings ist es schwer. Niemand kritisiert uns soviel wie wir selbst. Und niemand ist so hart dabei.
Und zwar soll die Übung so gehen:

1. Was mag ich nicht an mir?
2. Annehmen des Verhaltens oder Eigenschaft
Dazu diese Fragen :
- welchen positiven nutzen hatte oder hat dieses Verhalten / Eigenschaft?
- was würde ich einer Freundin mit diesem Problem sagen, wenn sie darüber traurig ist und mich um Rat fragt?
3. Verständnis für sich zeigen. "Obwohl ich diese Eigenschaft habe liebe und akzeptiere ich mich selbst! "
4.wie fühlt es sich an? Kann ich mich damit annehmen?


Die Übung kann beliebig erweitert und ausgebaut werden, aber erstmal beginnen und testen.
Ich hoffe es macht jemand mit!

19.10.2016 20:12 • 04.12.2016 #1


5 Antworten ↓


Ich fange mal an.....
Ich mag nicht, dass ich ständig irgendwelche schmerzen habe! Ich finde dass ich zu empfindlich und zu wenig belastbar bin.

Der positive nutzen ist, dass ich so gezwungen bin, pausen zu machen. Ich kann außerdem leichter nein sagen, wenn mir etwas zuviel wird
Ich denke mehr über mich und das Leben nach, über das was wirklich wichtig ist

Obwohl ich immer so oft schmerzen habe, liebe und akzeptiere ich mich selbst!

Hmm, fühlt sich noch fremd an, aber auch schön. Ich glaube es wäre schön, wenn ich es mir auch glaube mit der zeit. Also dass ich trotz geringer Belastbarkeit ein liebenswerter mensch bin.
Einer Freundin würde ich es ganz sicher so sagen....


Ok, nun ihr...versucht es jemand?
Lg

19.10.2016 20:20 • #2



Der Ich nehme mich selbst an" thread

x 3


Ich mag nicht an mir dass ich ein so zartes empfindsames Pflänzchen bin
Positives: ich kann dadurch andere Menschen besser verstehen
Nutzen: ... da muss ich jetzt lange überlegen....ah ja, manchmal empfinde ich die Natur/das Leben rings um mich herum sehr stark irgendwie
Obwohl ich so fragil bin, liebe und akzeptiere ich mich selbst.
Nein, kann ich nicht annehmen. Weil ich diese Eigenschaft mit viel Leid verknüpfe. Dass ich weil ich so fragile bin Depressiv und ängstlich bin. Und Zack sticht es in meiner Herzgegend. Das Verurteilen ist also nicht der Weg, sondern kontraproduktiv. Ich dachte ich müsste ja empfindsam werden, Antennen ausstrecken, das war ja irgendwann mal nötig. Also als Kind dachte ich das nicht einmal, ich habs einfach getan. Es diente damals zu meinem Schutz und ist nichts, was mir Leid zufügen will. Oh ja.

19.10.2016 20:45 • x 1 #3


mehr
Ne schöne Idee. Ich hoffe, es hilft einigen weiter. Persönlich bin ich der Auffassung, dass Selbstliebe eine Frage der grundlegenden Einstellung ist und für den Menschen selbst logisch und nachvollziehbar sein muss. Solche Übungen sind vielleicht kein "Wundermittel", aber können vielleicht helfen, sich selbst mal anders zu betrachten.
Will kein Spielverderber sein, aber ich find mich schon so toll, dass ich nicht mitspielen brauch.
Meinen Senf gabs gratis dazu, aber für Würste bitte an der Theke anstellen. Viel Spaß noch!

19.10.2016 23:01 • #4


kleinerIgel
Zitat von Danysahne:

1. Was mag ich nicht an mir?
2. Annehmen des Verhaltens oder Eigenschaft
Dazu diese Fragen :
- welchen positiven nutzen hatte oder hat dieses Verhalten / Eigenschaft?
- was würde ich einer Freundin mit diesem Problem sagen, wenn sie darüber traurig ist und mich um Rat fragt?
3. Verständnis für sich zeigen. "Obwohl ich diese Eigenschaft habe liebe und akzeptiere ich mich selbst! "
4.wie fühlt es sich an? Kann ich mich damit annehmen?



für mich würde da noch ein 5. fehlen:

5a. was sollte ich ändern um mich (besser) anzunehmen und wie mach ich das? (dann wenn ich 4. mit fühlt sich nicht gut an / nein, kann ich nicht annehmen beantworte. Je nach persönlicher Situation ist es ja wirklich "nur" ein subjektives Problem, dass man sich selbst nicht akzeptiert. Aber was machen die Leute, die auch objektiv gesehen ihr Leben kaum noch leben können? Ich denke an die Leute mit Panikattacken die sich nciht mehr aus dem Haus trauen. Ich habe selbst absolut keine Erfahrung damit - zum Glück - würde aber vermuten das man dann oft schon bei Frage 3 scheitert)

5b. ist es auch wirklich wahr, dass ich mich so annehmen kann, oder ist das nur eine Ausrede um mich nicht dem eigentlichen Problem zu stellen? Nach dem Motto, es ist ja alles ok, also muss ich gar nichts ändern. (das wäre mein persönliches Problem. Ich hätte 4. lange Zeit mit "fühlt sich zwar nicht immer gut an, ist aber ok, so bin ich halt" beantwortet - das ist zwar für den Moment gut, aber letztendlich kommt man damit nicht weiter.)

Trotzdem find ich die Übung eine gute Idee, vor allem für den Anfang. Also dann wenn man anfängt sich mit sich selbst und seinen Problemen auseinander zusetzen.

Grüße vom kleinen Igel

20.10.2016 01:09 • x 1 #5


Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber ich mach mal mit:

1. Ich mag nicht mein negatives Grübeln und mein Jammern, meine Antriebslosigkeit , meine Ängste, die von Vielem abhalten.
2. Positiv...hmm... in hellen Momenten denke ich, ich muss etwas in meinem Leben ändern. Ohne die Ängste würde ich nie auf die Idee kommen.
Meiner Freundin würde ich sagen: Liebe dich selber, du bist toll. Du kannst ganz viel, mach weiter.
3. Mich selber lieben, das fällt mir sehr sehr schwer, ich schreibe trotzdem mal:
Ich liebe mich selber, so wie ich bin. Ich bin ganz prima.
4. Puh, hört sich komisch an. Aber nicht ganz schlecht.

04.12.2016 13:18 • #6




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