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BlaueLilie86

BlaueLilie86

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guten abend,

ich habe mir gedacht, ich eröffne mal einen neuen thread. aktuell habe ich allen grund zur freude, denn ich habe meinen aktuellen angszustand überwunden. vielleicht machen meine äußerungen ja dem ein oder anderen mut. das würde mich freuen

bei mir ist es so, dass ich keine wirklichen angstattacken habe, sondern die starke angst den ganzen tag über und die ganze nacht da ist. sie ist nicht mit atemproblemen oder sonstigen körperlichen beschwerden verbunden. es fühlt sich so an als würde mein herz schneller schlagen, aber ich spüre mein herz in meinem bauch. das war schon immer so. außerdem habe ich eine sehr starke unruhe und mir - so als wäre ich mitten in einem autounfall o.ä. diese angst ist aber nicht mit konkreten dingen verknüpft. das macht mich immer so hilfslos, bisher.

ich hatte solche phasen jetzt schon drei mal. allerdings konnte ich diese die ersten zwei male immer mit einer konkreten belastungssituation in verbindung bringen. dieses mal war es wohl stress, der über mehrere wochen verteilt war und dann irgendwann zugeschlagen hat, als was körperliches dazu kam.

nun dazu, wie ich es aus dieser phase heraus geschafft habe: ich muss dazu sagen, dass ich eienn wirklich sehr lieben, fürsorglichen partner habe. er ist immer für mich da und spricht mir mut zu. ich finde es wichtig, so jmd. in seinem umfeld zu haben. einfach jmd der einem immer wieder sagt "hey, es ist alles i.o. auch wenn es sich für dich gerade nicht so anfühlt. du hattest ein leben vor der angst und du wirst auch eines danach haben. es ist nur ein aktueller zustand und der wird vorübergehen. gib dich nicht auf". genau das brauche ich in solchen phasen immer, denn ich weiß nicht mehr dass es ein davor gab und ein danach geben wird. ich möchte dann einfach nur noch nicht mehr sein...
meine 2. stütze ist mein therapeut, der mich schon seit jahren begleitet. meine therapiesitzungen konnten nicht mehr verlängert werden, aber jeder kann immer ein mal pro quartal ohne richtige genehmigung zum psychotherapeuten. und diese sitzungen haben mir sehr geholfen. mein therapeut ist einfach sehr menschlich, gepaart mit fachlicher kompetenz. er hat mir gesagt, wie wichtig es ist, der angst keine zu große bedeutung beizumessen. denn wenn wir das tun und unseren ganzen alltag verändern, merkt die angst, dass sie macht hat. und da, wo man regieren kann, bleibt man doch gerne. niemand möchte sich gerne unterordnen - erst recht die angst nicht. laut meinem therapeuten sollte ich also weiter arbeiten und alles wie bisher tun, auch wenn dadurch unruhe und angst stärker werden. ablenkungen für den kopf sind wichtig und der glaube daran dass es besser wird. es fiel mir sehr schwer mitten durch die angst zu gehen, aber ich habe es geschafft. nach 4 komplett strukturierten tagen mit dem aushalten der stärker werdenden angst gingen die ängste weg!

ich habe hier auch viel gelesen dass man die angst einfach aushalten muss ohne sich abzulenken. ich selbst halte davon nichts, denn es besteht dann die gefahr, sich reinzusteigern. aber jeder muss die für sich beste methode finden. und ihr solltret euch auch nicht scheuen, für diese phase medizinische hilfe in anspruch zu nehmen. mein neurologe/psychiater hat mir opipram (ein sedativum) verschrieben. dieses habe ich über 2 1/2 wochen genommen (eine halbe tablette von 100 mg und damit insgesamt 3x 50 mg am tag), aber außer mich müde zu machen hat es nicht geholfen. ich konnte jedoch ein wenig besser schlafen. trotzdem möchte ich dies nicht unerwähnt lassen, da dieses medikament oder andere bei jmd. verschieden wirken können. jetzt dosiere ich gerade das opipram runter. ob ich angst habe dass die ängste dann wiederkommen? ja. aber ich weiß jetzt dass sie auch wieder weggehen. allerdings fiel es mir die ersten tage nach der angst schwer, nicht gleich jedes "nicht-happy-gefühl" fehl zu interpretieren. es gibt mehr als nur schwarz und weiß bzw. zu tode betrübt und mega happy. ich lebe nun seit letztem samstag angstfrei und hoffe, dass es so bleibt.

vg,
BlaueLilie

09.03.2017 18:26 • 07.01.2019 x 3 #1


14 Antworten ↓


Malin

Malin


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Danke für diesen schönen Beitrag.
Das hat mir echt viel gegeben!
Ich werde ihn immer wieder lesen,wenn es mal wieder schlimm ist.
Lieben Gruß

11.03.2017 17:09 • x 1 #2


BlaueLilie86

BlaueLilie86


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Zitat von Malin:
Danke für diesen schönen Beitrag.
Das hat mir echt viel gegeben!
Ich werde ihn immer wieder lesen,wenn es mal wieder schlimm ist.
Lieben Gruß



Das freut mich, zu lesen. Genau dafür war er gedacht - zum Mutmachen. Ich weiß selbst, wie schwer es manchmal ist, während der Ängste zu sehen, dass es da noch so viel mehr gibt. Aber wir schaffen das da raus - und es gibt ein 'Leben nach der Angst

11.03.2017 18:42 • #3


Patty -di


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Vielen dank für deinen Beitrag das macht mir Mut weiter zu kämpfen.
Schön das du ein Partner hat der zu dir haltet und dir Mut zuspricht.
Mein Partner regt sich nur auf wenn ich über meine Beschwerden spreche. Ich sag ihm schon nichts mehr und kämpfe alleine weiter.ich habe mich schon sehr zurück gezogen, weil er mich nur kritisiert und nörgelt,das ich ständig krank bin usw.

11.03.2017 19:27 • x 2 #4


yellow_belly

yellow_belly


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Hallo BlaueLilie86,
Gratulation und ich glaube ich begeide (ein Kunstwort aus beneiden aber auch gönnen) dich. Respekt! Du hast es ja selbst geschrieben, das dein Partner dir einen großen Halt gegeben hat. Bei mir ist es leider so wie bei Patty-di. Ich glaube meine Ehe ist dabei daran zu zerbrechen. Ich bin zwar zu zweit, aber dennoch alleine und muß alleine auch damit zurecht kommen. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich versuche mich an die Empfehlungen des Therapeuten zu halten und mich der Angst zu stellen, ob mit oder ohne Ablenkung. Ein wenig gewonnen habe ich, wenn ich zu mindestens nicht weglaufe. Die Angst einfach über mich ergehen zu lassen, schaffe ich nicht wirklich.
Ich drück dir die Daumen, dass es so bleibt.

11.03.2017 20:12 • x 1 #5


BlaueLilie86

BlaueLilie86


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Hallo Patty -di.
Das tut mir sehr leid zu hören. :-/ Leider ist es so, dass man in so schweren Phasen erst wirklich merkt, wer die wahren Freunde sind. Auch wenn es hart klingen mag und sich leichter sagt als aushalten lässt, musste ich die letzten Jahre für mich feststellen: Wer aus meinem Leben verschwindet, war meiner nicht wirklich wert. Am Ende des Aussortierens bleiben nur die wertvollsten Mernschen. Nur leider sind das manchmal sehr wenige.
Wenn ich an meinen Ex-Partner denke, bin ich mir auch sicher, dass er das nicht mitgemacht hätte. Er war wenig verständnisvoll, was aber auch daran lag, dass er selbst Kämpfe zu fechten hatte. Mein jetziger Partner hat eine stärkere Persönlichkeit. Er kann für mich da sein, weil ihn selbst so schnell nichts umhaut. Ich könnte ihm das gleiche sicherlich nicht zurückgeben. :-/
Vielleicht hilft es dir ja, wenn du dir eine Freundin/Kumpel suchst, welche dich in solchen Fällen unterstützen können? Es ist ja kaum möglich, dass solche Ängste den Alltag und das Zusammenleben nicht beeinflussen.

Alles Liebe dir!

15.03.2017 09:13 • #6


BlaueLilie86

BlaueLilie86


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Zitat von yellow_belly:
Hallo BlaueLilie86,
Gratulation und ich glaube ich begeide (ein Kunstwort aus beneiden aber auch gönnen) dich. Respekt! Du hast es ja selbst geschrieben, das dein Partner dir einen großen Halt gegeben hat. Bei mir ist es leider so wie bei Patty-di. Ich glaube meine Ehe ist dabei daran zu zerbrechen. Ich bin zwar zu zweit, aber dennoch alleine und muß alleine auch damit zurecht kommen. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich versuche mich an die Empfehlungen des Therapeuten zu halten und mich der Angst zu stellen, ob mit oder ohne Ablenkung. Ein wenig gewonnen habe ich, wenn ich zu mindestens nicht weglaufe. Die Angst einfach über mich ergehen zu lassen, schaffe ich nicht wirklich.
Ich drück dir die Daumen, dass es so bleibt.



Hallo yellow_belly.
Dankeschön. Eigentlich würde ich dir fast das gleiche schreiben wie Patty -di. :-/ Es ist traurig, wenn einen der Mensch, der eigentlich versprochen hat "in guten wie in schlechten Zeiten" dieses Versprechen nicht halten kann. Wahrscheinlich macht dein Mann dies nicht aus Bosheit. Vielleicht merkt er nur, dass er nicht so für dich da sein kann, wie du es bräuchtest. Für dich ändert das natürlich erstmal nichts. Es ist doof, alleine da durch zu müssen. Aber wenigstens scheinst du einen guten Therapeuten zu haben. Vielleicht würde dir ja auch unterstützend eine Gruppe mit Menschen helfen, die ähnliche Probleme und Ängste haben? Oder unterstützend ein Medikament? Ich hatte ja über einen Zeitraum Opipram bekommen. Das ist eine Art Sedativum, aber aus der Gruppe der Antidepressiva. Mir hat es geholfen, weil es mich runtergefahren hat, wodurch ich die Kraft hatte, durchzuhalten. ES wirkt aber sicherlich nicht bei jedem und ich möchte hier auch keine Medikamentenempfehlung aussprechen. Hast du denn einen guten Psychiater, mit dem du mal sprechen könntest?

Halte durch. Du bist stark - auch wenn du es nicht glaubst. Und bald kommen wieder schönere, hellere Momente.

15.03.2017 09:17 • x 1 #7


yellow_belly

yellow_belly


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Hallo BlaueLilie86,
Danke für deine Worte. Ich habe überlegt, ob ich nochmal antworten soll und vielleicht hilft es mir ja mein Gefühlscaos sortiert zu bekommen. Ich will halt nur nicht deinen Beitrag kaputt schreiben. Ja, das mit den "... in Guten wie in schlechten Zeiten ...". Ich bin mir eigentlich sicher das meine Frau das nicht aus Bosheit macht. Es hat sich seit meinem ersten - ich nenne es mal Schub - in 2011 hat sich so viel verändert und das leider nicht zu Guten. Sie versteht halt nicht die Signale die ich sende. Sie ist sich halt selbst am nächsten und jedesmal wenn ich denke es kann ja nicht mehr schlimmer kommen, findet sie wieder einen Weg, mir mit Worten wieder so richtig eins zu geben. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch ertragen kann. Ist es denn wirklich zu viel erwartet, dass sie sich auch mal belesen kann? Ich glaube sie weiß im Moment noch nicht mal, weshalb ich derzeit Krankgeschrieben bin - denkt bestimmt na der Spinner wieder. Ja ich nehme Medis Mirtazipan und Pregabalin, habe halt im Moment ein schei... Tiefpunkt. Aber das Zitat vom Anfang geht ja auch noch weiter.
Danke für "zuhören".

15.03.2017 09:43 • #8


BlaueLilie86

BlaueLilie86


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Zitat von yellow_belly:
Hallo BlaueLilie86,
Danke für deine Worte. Ich habe überlegt, ob ich nochmal antworten soll und vielleicht hilft es mir ja mein Gefühlscaos sortiert zu bekommen. Ich will halt nur nicht deinen Beitrag kaputt schreiben. Ja, das mit den "... in Guten wie in schlechten Zeiten ...". Ich bin mir eigentlich sicher das meine Frau das nicht aus Bosheit macht. Es hat sich seit meinem ersten - ich nenne es mal Schub - in 2011 hat sich so viel verändert und das leider nicht zu Guten. Sie versteht halt nicht die Signale die ich sende. Sie ist sich halt selbst am nächsten und jedesmal wenn ich denke es kann ja nicht mehr schlimmer kommen, findet sie wieder einen Weg, mir mit Worten wieder so richtig eins zu geben. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch ertragen kann. Ist es denn wirklich zu viel erwartet, dass sie sich auch mal belesen kann? Ich glaube sie weiß im Moment noch nicht mal, weshalb ich derzeit Krankgeschrieben bin - denkt bestimmt na der Spinner wieder. Ja ich nehme Medis Mirtazipan und Pregabalin, habe halt im Moment ein schei... Tiefpunkt. Aber das Zitat vom Anfang geht ja auch noch weiter.
Danke für "zuhören".



Das hört sich so traurig und verzweifelt bei dir an. Und keine Angst, niemand macht hier einen Beitrag kaputt. Das Forum ist doch dazu da, sich gegenseitig zu helfen und Unterstützung zu bieten.
Vielleicht wird das hier ja auch ein Mut-Mach-Thread, aber dazu muss man natürlich erstmal schreiben, wofür man Mut braucht.

Also wenn ich das so lese, weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob deine Frau "die Richtige" für dich ist. Hast du sie denn mal offen darauf angesprochen? Sie gefragt, ob Sie weiß, was mit dir los ist? Sie aktiv nach Unterstützung und Verständnis gefragt? Manchmal brauchen Menschen das, wenn sie nicht selbst merken, was jetzt angebracht wäre. Einen Versuch ist es wert. Denn eine Ehe sollte beiden Halt geben und nicht dafür sorgen, dass sich einer schlecht fühlt. Evtl. kann deine Frau auch mal mit zur Therapie und einfach nur zuhören? Dann kann sie vielleicht besser nachvollziehen, wa smit dir los ist? Es gibt aus meiner Sicht nur 2 Möglichkeiten:
1. Du lässt deine Frau gehen und gehst deinen eigenen Weg, ohne ihre Unterstützung
2. Oder du versuchst, sie mit ins Boot zu holen. Kann sein, dass du sie ein wenig schubsen musst.

Ich hoffe, das konnte dir ein wenig weiterhelfen.

Helfen deine Medis denn nicht? Oder nur unzureichend?

Über eine Tiefphase hilft mir manchmal auch gute Musik drüber hinweg. Und mit meiner Ergotherapeutin habe ich ein Kästchen gemacht, in welchem Kärtchen sind, auf denen steht, was ich normalerweise gerne tue. So als Erinnerung. Die Box hole ich raus, wenn ich wieder so einen Tiefpunkt habe und dann mache ich erst eine Sache davon. Gucke ob es mir besser geht. Falls nicht, kommt die nächste. Usw. Ich habe auch gelernt, dass vor dem Fühlen das Handeln kommt. In so einer Phase machen uns keine Dinge Spaß, die es sonst tun. Aber wenn wir sie trotzdem machen, auch zunächst ohne gutes GEfühl, stellt sich dieses früher oder später von selbst ein. Das Gehirn braucht bei dieser Dauerbelastung mehr Zeit, die richtigen Stränge miteinander zu verbinden.

15.03.2017 09:57 • x 1 #9


yellow_belly

yellow_belly


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Danke!
Den Tipp mit den Kärtchen, werde ich mal umsetzen.
Zitat von BlaueLilie86:
Ich habe auch gelernt, dass vor dem Fühlen das Handeln kommt. In so einer Phase machen uns keine Dinge Spaß, die es sonst tun. Aber wenn wir sie trotzdem machen, auch zunächst ohne gutes GEfühl, stellt sich dieses früher oder später von selbst ein. Das Gehirn braucht bei dieser Dauerbelastung mehr Zeit, die richtigen Stränge miteinander zu verbinden.

Ich denke, genau das ist das Geheimnis - aber auch das, was am schwersten umzusetzen ist.

15.03.2017 10:16 • #10


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Zitat:
dass vor dem Fühlen das Handeln kommt.


Absolutes JA dafür!
Ja mann muss etwas dafür tun und nich bloß darauf warten, dass es von alleine besser wird. Denn das wird es nicht.
Es ist ähnlich wie wenn man sagt "der Hunger kommt beim Essen"

ich gebe mir immer Mühe normalen Alltag zu leben um mich wieder normal zu fühlen. und ich bemühe mich Dinge zu tun die Spaß machen um wieder Spaß zu haben, zu empfinden.

Raus aus der Erwartung! Raus aus dem Warten!
MACHEN!

15.03.2017 10:29 • #11


Patty -di


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[quote="BlaueLilie86"]Hallo Patty -di.
Das tut mir sehr leid zu hören. :-/ Leider ist es so, dass man in so schweren Phasen erst wirklich merkt, wer die wahren Freunde sind. Auch wenn es hart klingen mag und sich leichter sagt als aushalten lässt, musste ich die letzten Jahre für mich feststellen: Wer aus meinem Leben verschwindet, war meiner nicht wirklich wert. Am Ende des Aussortierens bleiben nur die wertvollsten Mernschen. Nur leider sind das manchmal sehr wenige.
Wenn ich an meinen Ex-Partner denke, bin ich mir auch sicher, dass er das nicht mitgemacht hätte. Er war wenig verständnisvoll, was aber auch daran lag, dass er selbst Kämpfe zu fechten hatte. Mein jetziger Partner hat eine stärkere Persönlichkeit. Er kann für mich da sein, weil ihn selbst so schnell nichts umhaut. Ich könnte ihm das gleiche sicherlich nicht zurückgeben. :-/
Vielleicht hilft es dir ja, wenn du dir eine Freundin/Kumpel suchst, welche dich in solchen Fällen unterstützen können? Es ist ja kaum möglich, dass solche Ängste den Alltag und das Zusammenleben nicht beeinflussen.

Alles Liebe dir!

Hallo BlaueLilie86

Danke für deine worte,du hast vollkommen recht,
ich habe mich von meinem Partner entfernt, ich habe ihn seit Tagen nicht mehr gesehen und gehört.und das ist auch gut so ....
Ich hoffe nur das ich stark bleibe falls er sich wieder meldet und nicht wieder nachgeben.
Aber ich fühle mich von ihm unverstanden,
Er nörgelt nur rum und kritisiert mich wegen meinen öfteren arztbesuche.wo bei ich sagen muss das ich in der letzten Zeit ohne seines wissen bei Ärzten war. Ich habe versucht ihm die Angst und Panik Attacken zu erklären er meinte nur sowas gibt es nicht es ist .naja wie auch immer,ich versuche es selbst in den Griff zu bekommen.
Danke nochmal , liebe grüße.

15.03.2017 21:22 • #12


BlaueLilie86

BlaueLilie86


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Zitat von Patty -di:
Zitat von BlaueLilie86:
Hallo BlaueLilie86

Danke für deine worte,du hast vollkommen recht,
ich habe mich von meinem Partner entfernt, ich habe ihn seit Tagen nicht mehr gesehen und gehört.und das ist auch gut so ....
Ich hoffe nur das ich stark bleibe falls er sich wieder meldet und nicht wieder nachgeben.
Aber ich fühle mich von ihm unverstanden,
Er nörgelt nur rum und kritisiert mich wegen meinen öfteren arztbesuche.wo bei ich sagen muss das ich in der letzten Zeit ohne seines wissen bei Ärzten war. Ich habe versucht ihm die Angst und Panik Attacken zu erklären er meinte nur sowas gibt es nicht es ist .naja wie auch immer,ich versuche es selbst in den Griff zu bekommen.
Danke nochmal , liebe grüße.


Oh, ein großer Schritt, den du da gegangen bist. Aber sicherlich ein notwendiger. Ich steckte auch mal 7 Jahre in einer Beziehung fest, in der ich mich fast täglich dafür entshculdigen musste, dass ich bin wie ich bin. Einfach weil er mir dieses Gefühl gegeben hat. Das nagt zusätzlich zu den Problemen, die man sowieso schon hat. Oftmals erscheinen uns Situationen auswegloser, wenn wir unser Leben mit Menschen teilen, die uns, anstatt uns zu unterstützen, Steine in den Weg legen.
Trotzdem weiß ich, dass auch in solchen Fällen die Zeit einer Trennung hart sein kann. Immerhin hat man mehrere Jahre mit diesem Menschen zusammen gelebt, Dinge miteinander geteilt. Ich wünsche dir, dass du stark bleibst und bald einen lieben Menschen findest, der dir das gibt, was du verdient hast und in dieser Situation brauchst!
Fühl dich gedrückt.

17.03.2017 09:31 • #13


Patty -di


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Vielen Dank BlaueLilie86 , ich hoffe es auch das ich es schaffe .....
Es macht mir Mut weiter zu machen vielen Dank.

17.03.2017 21:50 • #14


Libelle 33


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Zitat von Patty -di:
Vielen dank für deinen Beitrag das macht mir Mut weiter zu kämpfen.
Schön das du ein Partner hat der zu dir haltet und dir Mut zuspricht.
Mein Partner regt sich nur auf wenn ich über meine Beschwerden spreche. Ich sag ihm schon nichts mehr und kämpfe alleine weiter.ich habe mich schon sehr zurück gezogen, weil er mich nur kritisiert und nörgelt,das ich ständig krank bin usw.

Geht mir genauso. Ich bin von meinem Mann getrennt und der hat auch null Verständnis für meine Situation.Es kommen nur dumme Sprüche,also behalte ich das meiste für mich und kämpfe alleine

07.01.2019 12:20 • #15




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