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Ich weiß nicht mehr wie ich das allein alles durchhalten soll bis ich irgendwann hoffentlich aus der Einsamkeit raus bin: Es ist so verdammt frustrierend wenn man niemandem etwas bedeutet. Wurde heute wieder enttäuscht, wäre ja ein echtes Wunder wenn es einmal anders wäre ...

Ich versuche ja mich zu bessern, ich weiß, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Nur ... will trotzdem keiner was von mir wissen. Ich versuche optimistisch zu sein, nett zu sein, anderen Aufmerksamkeit zu schenken, ihnen zuzuhören. Das alles kostet mich sehr viel Kraft und Überwindung in meiner Situation. Und was bekomme ich dafür? NICHTS. Niemand interessiert sich wirklich dafür wie es mir geht, niemand will mir zuhören und von meinen Problemen will sowieso keiner etwas wissen. Ich bekomm nicht mal Lob oder Anerkennung von denen die es wissen dass es mir so schlecht geht dafür dass ich mich aufraffe und was ändern will. Die merken es ja wahrscheinlich nicht einmal weil es sie einen Sch*** interessiert wie es mir geht ... Es ist so frustrierend zu sehen wie alle Anstrengungen umsonst sind, egal ob es jetzt echte oder Internetkontakte sind.

Dabei bräuchte ich so dringend jemand der mir zuhört, jemand der sich für mich interessiert, jemand dem ich vertrauen kann und jemand der mit Nähe und Wärme gibt. Aber anscheinend bin ich so unnahbar, langweilig und abstoßend dass keiner etwas mit mir zu tun haben will. Es hat auch den Anschein, dass alle, absolut alle attraktiven und interessanten Frauen vergeben oder unerreichbar sind
Kann ich denn nicht 1 mal ein Mädel treffen das mich versteht, das mir Zuneigung zeigt und das Interesse an mir hat?

Wohl alles nur Wunschdenken ...


Sorry wenn der Post wenig interessant/hilfreich ist ... ich bin zu aufgewühlt und frustriert jetzt. Bin es satt immer alles reinzufressen, es muss einfach raus. Hab ja niemandem mit dem ich reden kann.

26.09.2010 03:15 • 19.10.2010 #1


11 Antworten ↓


Hallo Bär!

Es tut mir leid zu hören, dass es Dir so schlecht geht. Es ist eine üble Lage, die Du da beschreibst.. und ich wünsche Dir, dass Du bald nette Leute kennenlernst, die Dir das geben, was Du Dir so wünscht.. (was sich im Grunde vermutlich jeder wünscht).

Ich kann es nachvollziehen, dass es hart ist sich immer wieder abgewiesen zu fühlen. Es ist sicher nicht leicht dann 'am Ball zu bleiben', wenn man das Gefühl hat, dass es eh immer wieder zu nichts führt.

Versuche nur bitte den Mut nicht komplett zu verlieren. Denn irgendwann werden Dir noch die richtigen Leute begegnen.. und Deine Traumfrau.. und dann wäre es schade, wenn Du sie übersehen würdest, weil Du schon die Hoffnung aufgegeben hättest. (Und deswegen kaum noch die Augen offen halten würdest, oder kaum noch den Mut hättest auf Leute zuzgehen, oder ihnen Vertrauen zu schenken.. usw.)

Ich weiß, dass Dir das wohl alles auch nicht super viel hilft, aber.. vielleicht hilft Dir ja der Gedanke, dass es Leute gibt, die auch ähnliches fühlen, vielleicht sogar ähnlich leiden.. und genauso nach anderen Leuten suchen.. mit Rückschlägen zu kämpfen haben.. oder sich einfach nur unbändig freuen, wenn es Mal gut mit jemandem klappt. (Diese Leute müssen sich nun nur noch finden.. ^^ ..und mögen. )

Und so eine Person wünscht Dir auch einfach mal alles Gute.. und dass bald tolle neue Leute in Dein Leben treten. =)

P.S.: Noch ein kleiner Tipp am Rande: versuche es doch sonst damit die anderen ganz ausführlich nach ihren Sachen zu fragen.. (Problemen und sowas).. und vielleicht.. mit etwas Glück, werden sie danach die gleiche Frage an Dich richten. ..aber.. Du schreibst ja schon, dass Du darauf achtest den anderen Aufmerksamkeit zu schenken.. also.. wenn Du das so schon machst, dann.. vergiss den Anhang hier einfach. ^^' )

26.09.2010 04:59 • #2



Wie durchhalten?

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Hallo bär,

mir scheint ein wenig, du bist noch kein bär, sondern noch ein bärchen.

Zitat:
Ich bekomm nicht mal Lob oder Anerkennung von denen die es wissen dass es mir so schlecht geht dafür dass ich mich aufraffe und was ändern will.

Du erwartest Lob und Anerkennung von anderen für etwas, das du als Erwachsener ganz selbstverständlich eigenveranwortlich und für dich selbst tun solltest. Für so etwas bekommen (im idealfal) Mnderjährige und Behinderte von ihren Erziehungs- und Förderpersonen.

Erwachsene untereinander gehen nicht davon aus, dass sie den anderen dafür loben müssten, dass er z.B. jeden Morgen sehr früh aufsteht und zur Arbeit fährt, auch wenn es ihm noch so schwer fällt. Weil das Astrengungen sind, die jeder im eigenen Interesse und nach seiner eigenen Entscheidung durchführt - oder auch nicht.

Wenn du das also von anderen erwartest und ihnen offenbar übel nimmst, dass sie das nicht für dich tun, ist es nicht verwunderlich, dass die anderen sich zurückziehen.

26.09.2010 07:12 • #3


Danke Moni für deinen ausführlichen Post! Hat mich aufgemuntert War gestern sehr schlecht drauf weil ich wieder entäuscht wurde. Der Post war nicht objektiv. Ich erwarte einfach zu schnell zu viel von anderen. Vertrauen baut sich nun mal sehr langsam auf.

Was die Frauen angeht ... meine Traumfrau habe ich schon gefunden, nur will sie bestenfalls eine Freundschaft mit mir haben und sie wohnt auch sehr weit weg. Immer wieder zu merken, dass sie kein wirkliches Interesse an mir hat tut sehr sehr weh. Das ist glaub ich auch das Problem, dass ich sie nicht aus dem Kopf kriege und alle anderen mit ihr vergleiche ...

Aber was solls, sind alles nur Träume dass ich jetzt eine finde die mich versteht, der ich vertrauen kann und bei der ich mich fallen lassen kann. Muss da wohl erstmal selber mit meinen Problemen fertig werden bevor ich eine Beziehung eingehen kann.


Zitat von GastB:
Hallo bär,

mir scheint ein wenig, du bist noch kein bär, sondern noch ein bärchen.

Zitat:
Ich bekomm nicht mal Lob oder Anerkennung von denen die es wissen dass es mir so schlecht geht dafür dass ich mich aufraffe und was ändern will.

Du erwartest Lob und Anerkennung von anderen für etwas, das du als Erwachsener ganz selbstverständlich eigenveranwortlich und für dich selbst tun solltest. Für so etwas bekommen (im idealfal) Mnderjährige und Behinderte von ihren Erziehungs- und Förderpersonen.

Erwachsene untereinander gehen nicht davon aus, dass sie den anderen dafür loben müssten, dass er z.B. jeden Morgen sehr früh aufsteht und zur Arbeit fährt, auch wenn es ihm noch so schwer fällt. Weil das Astrengungen sind, die jeder im eigenen Interesse und nach seiner eigenen Entscheidung durchführt - oder auch nicht.

Wenn du das also von anderen erwartest und ihnen offenbar übel nimmst, dass sie das nicht für dich tun, ist es nicht verwunderlich, dass die anderen sich zurückziehen.

Habe ich vllt etwas übertrieben formuliert, will keinen Lob von allen möglichen Leuten. Das wäre mir sogar zuwider. Nur etwas Anerkennung dafür, dass ich mich aufraffe von den paar wenigen denen ich angeblich nicht egal bin und die mir mehr oder weniger gute Ratschläge geben ... Sie fragen ja fast nie nach wie es mir geht, ob ich Fortschritte mache schon gar nicht. Da merke ich schnell dass ich sie gar nicht wirklich interessiere. Und das tut weh. Habe ja sonst niemanden.

Aber du hast auch teilweise recht, bin noch ein bärchen manchmal^^

26.09.2010 16:15 • #4


Zitat von bär:
Nur etwas Anerkennung dafür, dass ich mich aufraffe von den paar wenigen denen ich angeblich nicht egal bin
Das habe ich gemeint, bärchen. Anerkennung dafür, dass du deinen eigenen Interessen nachgehst?

Gibst du denn etwa deinen Freunden Anerkennung dafür, dass sie für ihr Auskommen und Wohlergehen sorgen?

26.09.2010 18:54 • #5


Zitat von bär:
Traumfrau [...] sehr weit weg.

ALARM ALARM ALARM

Traumpartner sind was zum träumen, aber niemals was für ne reale Beziehung und reale auf dem Boden rumliegende Socken. Das mit dem Weitwegsein hat sicher auch den unterbewussten Grund, die Wahrscheinlichkeit gering zu halten, dass die Träume zwangsläufig an der Realität zerplatzen müssten.

Gibt ja auch noch andere Frauen, nur zur Info.

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26.09.2010 23:37 • #6


Zitat von GastB:
Zitat von bär:
Nur etwas Anerkennung dafür, dass ich mich aufraffe von den paar wenigen denen ich angeblich nicht egal bin
Das habe ich gemeint, bärchen. Anerkennung dafür, dass du deinen eigenen Interessen nachgehst?

Gibst du denn etwa deinen Freunden Anerkennung dafür, dass sie für ihr Auskommen und Wohlergehen sorgen?


Uh.. das hatte ich in der Tat übersehen.. dass er sich Anerkennung von Freunden wünscht. (Das bemängelt meine Therapeutin auch oft, dass ich mir das von anderen wünsche.. oder manchmal vielleicht sogar nen leichten Schupps in die richtige Richtung.) Bisher hat sie mir nur sagen können, dass es nicht üblich ist zwischen Erwachsenen.. 'nach dem anderen zu schauen'.. sozusagen. Aber gibt es davon abgesehen einen anderen Grund sich von wirklich guten Freunden nicht auch mal nen verbalen leichten 'Schulterklaps' zu wünschen?

Ich bin gespannt was Bär noch so dazu sagen wird, aber ich oute mich einfach mal: Ja, ich lobe meine Freunde schon mal dafür.. wie toll sie ihr Leben in den Griff bekommen. Wenn ne Freundin das Rauchen aufhört und ich weiß wie sehr sie sich dafür überwinden muss, oder jemand hat toll abgenommen.. oder.. macht sonstwas, das einfach nur toll für die Person ist.. dann kriegt die Person von mir Anerkennung. (Vor allem wenn die Person mir so sehr am Herzen liegt, dass ich mich womöglich sogar um sie gesorgt habe, als sie noch im Tief gesteckt ist.) Ist das nicht sogar üblich? Dieses "ah.. Du hast ja abgenommen.. Du siehst toll aus.. und viel gesünder".. das ist doch auch nichts anderes, als eine Art Anerkennung für etwas für sich selbst geleistetes, oder?

(Ich vermute, dass Bär sich keinen Lob für's Schuhe zubinden wünscht. Aber von guten Freunden, mal ein paar anerkennende Worte zu wünschen, wenn man wirklich was großes geleistet hat.. finde ich persönlich [die ich aber leider scheinbar unter dem selben Anerkennungs-wünsch-Problem leide - also bitte nicht zu viel drauf geben.. ] vollkommen okay.)

Ich bin schon auf eure Meinungen gespannt..

27.09.2010 06:21 • #7


Zitat:
ALARM ALARM ALARM

Zitat von -Moni-:
Das bemängelt meine Therapeutin auch oft, dass ich mir das von anderen wünsche.. oder manchmal vielleicht sogar nen leichten Schupps in die richtige Richtung.) Bisher hat sie mir nur sagen können, dass es nicht üblich ist zwischen Erwachsenen.. 'nach dem anderen zu schauen'.. sozusagen.
Da bin ich froh, dass deine Therapeutin das auch so sieht.

Es kommt drauf an, aus welcher Position heraus diese "Anerkennung" erwartet und gegeben wird. bär erwartet Anerkennung für seine Fortschritte, und das hört sich für mich sehr eindeutig nach Mitleidheischen aus einer Kindposition an. Es sollen also schon kleine Fortschritte gelobt werden, weil man doch so arm, schwach und unfähig ist und für alles Lob braucht. Das ist unwürdig. Nicht gleichwertig. Man sollte niemals auf Lob angewiesen sein und sein Verhalten nicht davon abhängig machen. Außer vielleicht im Beruf - denn da hängt die berufliche Entwicklung tatsächlich von der Anerkennung/Belobigung gewisser andere ab.

Wenn du sagst "toll, wie du abgenommen hast" o.ä., spielt Bewunderung eine Rolle, nicht Mitleid. Bewunderung schaut zu einem Menschen auf; Mitleid schaut zu ihm hinunter.

27.09.2010 08:21 • #8


schokominza
ich weiß, was GastB meint...erwartungshaltung eines kleinkindes und eigenverantwortung eines erwachsenen.
diesem gesunden verhalten geht jedoch ein guter umgang mit sich selbst vorraus.

gedanken wie : ich bin ICH...ICH mag mich so wie ICH bin...ich kann MIR SELBST annerkennung geben, weil ich EIGENE entscheidungen treffen kann und EIGENE erfolgserlebnisse daraus bekomme und habe ICH mal fehler gemacht, dann LERNE ICH daraus ....

sich abhängig machen von der anerkennung anderer, ist ja verbunden mit nur geringem vertrauen zu sich selbst.
erst wenn wir uns selbst annehmen wo wir stehen, und uns selbst vertrauen, können wir mit uns selbst sein, also nicht abhängig von meinungen anderer leben...

wenn ich mit mir selbst schlecht umgehe(mir selbst nicht vertraue, etwas mache, was ich eigentlich gar nicht wirklich tun will, nur weil ich auf die anerkennung oder die angst vor zurückweisung angewiesen bin), dann gehen die anderen auch so mit mir um, weil ich mich selbst nicht gesund abgrenzen kann (selbstachtung, selbstliebe)und das aber vorrausgesetzt wird....
es wäre wohl gesund, nicht zu erwarten, von außen zuwendung zu erhalten, die man sich selbst nicht geben kann...

ich selbst habe mich immer versucht anzupassen, um ja nicht zurückgewiesen zu werden, habe mich mit meinen wahren bedürfnissen zurückgestellt, mich verbogen,mich mit meinem gegenüber so sehr identifiziert und mich selbst stehengelassen.
mit meinem wahren selbst verachtet zu werden, das war die angst.
das bringt einen nur nicht sonderlich weiter, sondern man zerstört sich damit nur selbst.

ich habe auch die erfahrung gemacht, dass jemand nach meinem ergehen, geschaut hat und rücksicht genommen hat auf meine vermeintliche unselbständigkeit...und mir entscheidungen abgenommen hat...das hat aber nur dazu geführt, das ich die rücksichtnahme schon erwartet habe, damit noch weniger zu selbstvertrauen kommen konnte und mich noch abhängiger gefühlt habe.
und das fühlt sich auf dauer auch nicht gut an...

....es ist also sehr wichtig, erst einmal ein gutes gefühl zu sich selbst zu bekommen(leicht gesagt ), um sich nicht der zuwendung anderer abhängig machen zu müssen.

....jedoch ganz ohne jede zuwendung anderer können wir nur schwer leben...
und die frage und sorge nach dem wohlergehen eines echten freundes gehört für mich dazu...entscheidungen treffen müssen wir selbst

gruß

schokominza

27.09.2010 12:30 • #9


In schokominzas Beitrag steckt viel Wahrheit.

Zitat von schokominza:
....es ist also sehr wichtig, erst einmal ein gutes gefühl zu sich selbst zu bekommen(leicht gesagt ), um sich nicht der zuwendung anderer abhängig machen zu müssen.

....jedoch ganz ohne jede zuwendung anderer können wir nur schwer leben...
und die frage und sorge nach dem wohlergehen eines echten freundes gehört für mich dazu...entscheidungen treffen müssen wir selbst

Ein gutes Gefühl zu sich selbst zu bekommen ist schwierig wenn man immer wieder Enttäuschungen erlebt ...
Und das man Zuwendung und Zuneigung braucht ist mir leider erst in den letzten Jahren langsam bewusst geworden

Zitat von GastB:
Zitat von bär:
Nur etwas Anerkennung dafür, dass ich mich aufraffe von den paar wenigen denen ich angeblich nicht egal bin
Das habe ich gemeint, bärchen. Anerkennung dafür, dass du deinen eigenen Interessen nachgehst?

Gibst du denn etwa deinen Freunden Anerkennung dafür, dass sie für ihr Auskommen und Wohlergehen sorgen?

Hab mich wohl falsch ausgedrückt, will keine Anerkennung für Kleinigkeiten. Anteilnahme an meinem Schicksal würde es wohl besser beschreiben ... Niemanden interessierts wirklich wie es mir geht, niemand beschäftigt sich mit mir. Raff ich mich auf, bessere ich mich etwas - interessiert es keinen, die drückende Einsamkeit bleibt. Das ist sehr frustrierend wenn man sieht, dass seine Anstrengungen nichts bewirken. Könnte mich genauso gut vom Hochaus stürzen, würde auch niemanden kümmern. Ein paar Leute wären vielleicht schockiert, aber vermissen würde mich niemand.

Ich kann aber natürlich auch nicht erwarten, dass ich nach fast einem ganzen Leben in Einsamkeit innerhalb von ein paar Monaten echte Freunde und einen Partner finde - das wird noch lange dauern. Dass mich niemand auf diesem Weg begleitet und ich alles alleine schaffen muss erschwert das ganze halt ungemein und lässt mich oft verzweifeln.

19.10.2010 00:13 • #10


Hallo Bärchen! : )

Es gibt Menschen die sind sehr rücksichtsvoll und nehmen das zur Kenntnis. Manche schenken dir dann ein lächeln. aber nur selten, denn sie haben selber ängste und zb angst, dass du ihr lächeln dann abweist. ich hab auch lange genug in erwartungshaltung gelebt, bis ich begriffen habe, dass man am meisten eigentlich nur von sich erwarten kann. fast jeder mensch hat probleme und bedürfnisse. so rennt jeder ein wenig wirr durch die welt. es gibt auch böseingestellte menschen, die gern sehen, dass du fällst, nachdem du dich aufraffst, bzw denen es egal ist. deshalb nehmen sie es nicht zur kenntnis. was macht man da bloß..

genau, theoretisch wäre es eine lösung sich vom hochhaus zu stürzen. es würde niemanden interessieren. aber was willst du im leben? was ist dir wichtig? was könnte dir wichtig werden? finde es langsam heraus und stelle diese grundbedürfnisse immer für dich fest hin, dass du sie für niemanden umsäbelst. so entwickelst du nach und nach persönlichkeit. ist natürlich nicht leicht "nein" zu sagen, aber manchmal muss man eben durch unangenehmes hindurch. und wenn man erst einmal gemerkt hat, wie gut es am ende des tunnels sich anfühlen kann, dann kommt man später leichter über fallen hinweg.

so am punkt deiner bedürfnisentwicklung ist der nächste schritt diese zu äußern und die stand zu halten. jeder mensch hat bedürfnisse und es gibt auch passende menschen für dich, die sie ähnlich oder vll sogar gänzlich teilen. sogar jene, die diese nur ähnlich teilen, können zu deinem traumpartner werden. im leben muss man vor allem kompromisse schließen. das gilt auch in der liebe. vielleicht erscheinst du den menschen dadraußen etwas farblos. du lächelst immer und bist ewig nett. das ist ganz angenehm. für sie aber nicht weiter interessant. und du kannst dann von niemandem verlangen, dafür etwas zurückzu bekommen. kannst du schon, aber menschen machen eigensinnige dinge. und der jenige, der dir irgendwann eines tages zurücklächelt, weil du schon ein paar ecken und kanten gezeigt hast, der ist dir gleich und dann kommt auch mal was auf dich zu

Viel Spaß dabei!

19.10.2010 15:48 • #11


der sieht in dir dann die farbe die du ausstrahlst und kann für sich erkennen ob das die gleiche oder ähnliche farbe ist, die er auch in sich hat und traut sich dann eher auf dich zuzugehen. auchnegativ ankommen ist gut. somit erzeugst du respekt. keine scheu. und kein stress. alles in ruhe.

19.10.2010 15:54 • #12



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Dr. Reinhard Pichler