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S

30secondstomars
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Gibt es irgendwelche überlebensstrategien, um dies in einer oberflächlichen gesellschaft wie in deutschland zu schaffen ? wie kann man sich die ewige Einsamkeit schönreden? und sich dabei gut fühlen ? gerade JETZT so wichtig, in dieser dunklen Jahreszeit. antidepressiva verachte ich mittlerweile. chemiezeug, das nichts bringt. psychologen sind für mich größtenteils halsabschneider und scharlatane.

in keiner gruppe werde ich vollkommen akzeptiert bzw. fühle ich mich geborgen, so dass ich sagen könnte "ja, hier bist du angekommen".

entweder werde ich außer acht gelassen und ignoriert , oder mir wird einfach dazwischen geredet und das wort entzogen. komischerweise sind solche leute, die das machen und auch simple verhaltensweisen nicht einhalten (z.B. grüßen beim betreten des raumes) wiederum bei anderen beliebt.

thema lebenspartnerin ist für mich mit knapp 30 auch schon gegessen.

01.01.2013 #1


1573 Antworten ↓
W

Winterlybelle
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Hi,

habe die Beiträge aufmerksam verfolgt.
Ich bin auch eine der Menschen, die eher introvertiert sind und ich musste mir schon ein paarmal in meinem Leben anhören, dass ich negativ bin und bitte mal an mir arbeiten soll.
Was ich nicht einsah, denn ich bin Meister der Melancholie und habe einen Hang zur Dramatik, was ich künstlerisch auch sehr überzeugend umgesetzt habe, d.h. sehr authentisch. Wenn man melancholisch ist und alles negativ sieht, ist es von Vorteil, egozentrisch zu sein. Ansonsten funktioniert das alles nämlich nicht, wenn man sich permanent um andere kümmert oder so. So lässt es sich nicht gepflegt traurig sein. Und einsam. Das ist ja das Wichtigste, auch einsam zu sein. Ich für meinen Teil bin manchmal richtig misanthropisch drauf und gehe nicht mal zur Tür raus, wenn ich jemanden im Treppenhaus höre. Freunde habe ich zu wenige, manchmal sehe ich sie monatelang nicht - telefonieren ist auch nicht so mein Ding. (Du siehst also, du bist nicht alleine mit deinem Wesen.) Oft passiert es mir, dass ich mich mit anderen vergleiche, dann wird meine Stimmung gleich noch schlechter, denn dann schneide ich natürlich immer mit ganz schlecht ab.
Ich hab aber auch mal was anderes probiert: Trotz negativer Weltsicht und Zukunftsprognose für mich begann ich zu lächeln (wenn auch nicht echt) und alles positiv zu sehen. Damals war ich arbeitstechnisch in unhaltbaren Zuständen und oh Wunder, kaum hatte ich mich entschlossen, positiv zu tun, fand ich was anderes. Konnte das damals selbst nicht glauben.
Irgendwann hörte ich dann von der Quantenmechanik, die einige dieser Mechanismen sehr gut erklärte. Prinzipiell finde ich ja, dass die Straße zur Hölle mit Motivationstrainern gepflastert ist, aber einige Aspekte, die mir in meinem Leben begegneten, stimmten mich nachdenklich.
Grundsätzlich passierte zum Beispiel immer etwas, wenn ich eine klare Vision von dem hatte, was ich wollte. Dann ging es wie durch ein Wunder dorthin (Job, Schlüssel wiedergefunden etc.). In den Bereichen, wo ich aber nie so richtig wusste, was ich wollte, sondern eher, was ich nicht wollte (z.B. Partnerschaft) kam ich von einem ins andere. (Vielleicht, weil es dort auch eher ums Geben geht)
In der Quantenwelt ist der Einfluss des Beobachters entscheidend. Es wurden Experimente mit und ohne Kamera gemacht. Bei den Experimenten mit Kamera verhielten sich die Teilchen so, wie es logisch und vorauskalkuliert war. Kaum schalteten die Forscher aber die Kamera aus und schauten sich hinterher das Ergebnis an (z.B. was mit den Teilchen passiert war, die sie durch ein Loch schossen), verhielten sich diese plötzlich völlig anders als mit Kamera. Der Beobachter hatte demnach einen Einfluss und nicht nur das. Unsere Gedanken haben noch einen viel größeren Einfluss, als wir denken.

Die Grundaussagen der Quantenphysik sind:
1. Alles ist untrennbar miteinander verbunden (Bellsches Theorem)
2. Im kleinsten Teilchen ist alles enthalten (David Bohm)
3. Das Leben ähnelt mehr einem Prozess (Prof. H.P. Dürr)
4. Wir sind die Schöpfer der Wirklichkeit (Albert Einstein)
5. Die Zukunft bestimmt die Gegenwart (Alan Aspekt)

Wenn dich das interessiert, schau mal auf:

Du könntest also ein Experiment versuchen und einen Aspekt in deinem Leben eine Vision geben, d.h. dir ein Ziel vornehmen. Das müsstest du dann jeden Abend visualisieren und schauen, ob es sich erfüllt. Also mit Absicht die negativen Gedanken abschalten (das geht) und dich auf das konzentrieren, was du willst und dir es auch ausmalen.
In der Bibel steht ein starker Satz, der mich immer wieder daran erinnert, dass ich schon glauben muss, bevor DA IST, was ich mir wünsche:

"Mt 21,22: Alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihrs empfangen." (Das heißt, ich soll an etwas glauben, was ich noch nicht mal sehe)

Das widerspricht nicht der Quantenthese, hat allerdings einen anderen Hintergrund. Das heißt, nicht wir bewirken die Veränderung, sondern unser Glaube und natürlich Gott dahinter. Der christ­liche Glaube ist ein emp­fangender Glaube. Er empfängt Gaben, die von einem Geber kommen. Gott ist der Geber, der Glaubende ist der Nehmer. Damit wird klar: Der christ­liche Glaube ist kein Selbst­vertrauen, sondern eine vertrauens­volle Beziehung zu Gott, dem Geber aller guten Gaben.
Und wenn einige Wünsche nicht wahr werden, dann kann es sein, dass es nicht gut für uns ist oder eine Menge dagegen steht, zum Beispiel Böses, was wir selber tun. Aber ich glaube, das führt hier an der Stelle zu weit.
Trotzdem habe ich gemerkt, dass meine Einstellung seltsamerweise viel bewirken kann. (Und nicht aus dem Grund, weil ich eine positive Wirkung auf andere habe, die habe ich nämlich eher nicht.)

Die Frage ist: Möchtest du dich verändern?
Was möchtest du, was anders sein soll?
Erst wenn du das weißt, wenn du eine Vision von deinem Leben hast, kannst du - besonders gedanklich - darauf hinarbeiten.

Jetzt wirst du sagen, was quatscht sie da, sie ist ja selber "einsam", wie sie sagt. Allerdings habe ich festgestellt, dass das - aus welchem Grund auch immer - ein Teil meiner Persönlichkeit ist und ich das teilweise gar nicht ändern will. Ja, ich unterscheide mich vom Denken und Leben her von anderen, aber ich habe auch schon manchmal Menschen getroffen, die ähnlich denken und fühlen wie ich, zumindest in einigen Bereichen. Ich versuche quasi, mich und meine introvertierte Art zu akzeptieren. Das ist der Unterschied. Denn ich habe gemerkt, ich kann nicht gegen mich leben, ich bin nun mal kein Partymensch und mag keine Menschenmassen und kann dieses oberflächliche Getue und Gemache von anderen in meinem eigenen Leben nicht ertragen. Ich muss es eben nur akzeptieren können, dass ich anders bin und mich nicht schlechtreden, weil ich im Vergleich zu anderen nicht der "Norm" entspreche.

Ich hoffe, ich konnte dir damit ein paar Denkanstöße geben...

Liebe Grüße
Winterlybelle

20.11.2011 19:06 • #81


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wie alleine noch ca. 50 Jahre durchschlagen ?

x 3


D

Despair
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Die haben damals ja auch das leben der gruppe gesichert durch ihr mammut und unter einsatz ihres lebens .
Heute geht man in den Laden, kauft ein schnitzel, fährt heim, backt es in der pfanne und haut es der alten vor die füsse " Da iss ! " . Dafür wird man keinen sex wie damals bekommen . Zeiten ändern sich. Also muss man damit klar kommen oder nicht und macht dicht !
Du hast schon recht " für was zahlst du deine wohnung und gehst studieren ? Wenn du doch eh einsam bist ?" Wenn du nicht anders willst dann hast du definitv recht, es ist umsonst !

Du kommst kein schritt vorwärts wenn du nicht willst, wenn du dir sagt " bringt doch eh nicht, wie redet man sich einsamkeit schön, jeder ignoriert mich " dann ist es irgendwan auch so weil du es selbst glaubst durch das sinnlose einreden und weil die anderen menschen es spüren ( das hab ich dir aber schonmal gesagt in deinem thread mit der lady die dich da nicht nett behandelt hat ), wer nicht will hat schon, dass zeigst du den anderen, warum soll sich da also jemand mühe geben ? Du kannst ihnen die Gründe geben mit dir zu reden oder dir die chance geben dich integrieren zu lassen, nur du hast das in der hand, nicht die anderen !
Es ist möglich als Mensch wie du oder der rest von uns hier im Forum in dieser gesellschaft zu leben, wir sind nicht unbedingt etwas besonderes, wir haben halt (fast) alle paar probleme, dass heißt aber nicht das wir nicht in dieser gesellschaft leben können, wir müsses es einfach, wir müssen nicht werden wie die die wir nicht leiden können oder gar abstoßend finden, wir müssen nur lernen damit klar zu kommen, es teilweise zu ignorieren, drüber weg zu sehen und versuchen das beste daraus zu machen.
Die Medien zeigen zwar dank RTL2 und Co die elite der schlimmen gesellschaft, trotzdem gibt es noch tausende, millionen andere die nicht so sind wie in der flimmerkiste gezeigt ! Die findet man auch, die hat man eigentlich immer um sich, man kann auch an sie ran kommen, verhält man sich aber wie ein misantroph wird das nichts, wir haben gar keinen grund dazu alle Menschen zu hassen, nur weil uns paar vollidi*ten schlecht behandelt haben heißt es nicht das es jeder tun würde .
Ich sagte dir ja schonmal das ich auch so einiges an extremen durch gemacht habe und ich war genau wie du " Warum mach ich das alles eigentlich, ich kann doch auch allein sein, da macht mich keiner fertig, ich muss nicht leiden, alles gut " . Eben nicht, es ist die reinste Folter wenn man Einsam ist ! Wie es meine Signatur sagt " Allein zu können ist das schönste . Allein sein müssen das schlimmste " Das stimmt 100% . Es ist schön ab und zu allein zu sein, aber allein sein müssen ? Es gibt nichts schlimmeres ! Wir Menschen sind auch gar nicht dafür gemacht das wir alleine bleiben, wir sind dafür gemacht im Rudel zu leben, deshalb brauchen wir Familie und Freunde, hat man das nicht geht man zu grunde, also sollte man es gar nicht erst drauf ankommen lassen allein zu sein, lieber versuchen da raus zu kommen . Ich gib dir jetzt keine tipps wie du das machen kannst, hab ich ja auch schon im anderen thread, die wirst du hoffentlich noch wissen .

Gib dich einfach nicht auf . Du brauchst auch auf nichts zu hoffen, nichts kommt einfach so, nicht durch bestimmung nicht durch göttliche fügungen und nicht durch das schicksal, DU allein bist dafür verantwortlich ob du in 50 Jahren allein auf deinem Cheselon in einer dunklen bude hockst und es möglicherweise bereust vor 50 jahren nichts getan zu haben außer sich die einsamkeit schön zu reden ! Oder du hockst in 50 Jahren mit deiner Frau auf dem Cheselon mit Bilder an der Wand von Familie und Freunde und denkst dir " Zum Glück hab ich mich nicht aufgegeben " .

Achja falls du eine bessere Gesellschaft suchst . Die Japaner sind ein überaus höffliches, dankbares und zuvorkommendes Volk, die wirken zwar immer so verrückt und man vergleicht sie wegen ihrem äußeren oft mit den chinessen, eigentlich sind sie aber sehr lieb und friedlich .
Oder du gehst in ein kloster in Tibet, hab ich mir auch mal überlegt^^, da hat man seine ruhe, ne schöne landschaft, wird nicht von den Medien bombadiert .

13.01.2012 23:58 • #162


Zum Beitrag im Thema ↓


H
Einsamkeit schönreden.... fantstische Frage.

Wieso gibt's Menschen, die einfach immer danebenstehen und einfach nicht "dazugehören"? Und warum zum Geier gehört man dazu, wenn man selber ein Mensch ist, der nicht arrogant oder extrem Verhaltensgestört sind? Andere Leute werden ja schließlich auch akzeptiert, wie sie sind?
Andere Leute reden so selbstverständlich von "ihren Freunden" oder "der/dem Partner/in", und man selber wird nur abgelehnt oder ignoriert.


Noch 50 Jahre? Bei mir sind's noch 60. Ich weiß, kein Trost.

Oberflächliche Gesellschaft? Ja, da sagste was. Man(n) ist doch heutzutage eh nur noch ein "Typ" der eh nix mehr wert ist.

#2


J
Oh, oh, oh!

Mit den Wölfen heulen ist ja auch nicht so leicht.
Versuchst's mal mit den Coyoten.

Aber ich kenne Eure Ausgangssituation nicht und den gesellschaftlichen Background, in dem Ihr Euch bewegt. Man findet nette Menschen immer dort, wo sie für Ihre Träume Leben und einer Leidenschaft frönen.

#3


S
das ist mal ne interesante frage, bzw fragen.

was soll man dazu sagen? ich finde es hört sich stark nach selbstaufgabe an, und man sollte sich nie aufgeben, auch wenns leichter gesagt ist als getan, ich denke man sollte sich nicht zu sehr in sowas verkrampfen, häufig ist es ja so wer krampfhaft nach anschluss sucht der bleibt einsam, oder zumindest kommt es einem so vor, viele sachen ergeben sich auch oft von allein, man muss die sachen nehmen wie sie kommen und das beste drauf machen.
und auch auf die gefahr hinaus das ich jetzt was falsches sage, wer ständig klagt und immer sagt die anderen, immer die anderen, der sollte vieleicht mal bei sich selber suchen obs nicht eventuell an einem selbst liegen könnte.
und jetzt auch nicht falsch verstehen, bin von natur aus sehr selbstkritisch, bei ursachenforschung fang ich auch immer mit mir selbst an.

gruß matt

#4


S
Zitat von 30secondstomars:
in einer oberflächlichen gesellschaft wie in deutschland

Wenn Du die Mitmenschen eh ablehnst, dann kannst Du ja 'rübergehen, möchte man fast schreiben.
Zitat von 30secondstomars:
wie kann man sich die ewige Einsamkeit schönreden? und sich dabei gut fühlen ?

Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut. Wilhelm Busch
Zitat von 30secondstomars:
gerade JETZT so wichtig, in dieser dunklen Jahreszeit.

Darum wurden auch die stimmungsaufhellenden Lebkuchen und das Lichterfest und die Jahresendfiguren erfunden.
Zitat von 30secondstomars:
in keiner gruppe werde ich vollkommen akzeptiert

Wollen wir das nicht alle? Und beschweren uns dann, wenn keiner mehr eine Gegenmeinung sagen traut.
Zitat von 30secondstomars:
thema lebenspartnerin ist für mich mit knapp 30 auch schon gegessen.

Wenn Du meinst.

#5


S
ich bin durchaus selbstkritisch.

#6


G
Zitat von 30secondstomars:
Gibt es irgendwelche überlebensstrategien, um dies in einer oberflächlichen gesellschaft wie in deutschland zu schaffen ?
Was willst du schaffen? Was ist dein "es"?

Warum gehst du nciht woanders hin, wenn es dir in Deutschland nicht gefällt. Die Welt ist groß. In welchem Land gefällt es dir besser? (Das ist eine ernst gemeinte Frage!)

Zitat:
wie kann man sich die ewige Einsamkeit schönreden?
Muss man das?

Zitat:
und sich dabei gut fühlen ?
Würdest du irgendetwas davon umsetzen, wenn man dir dafür Tipps geben würde? Abgesehen davon fühlt sich jeder durch andere Dinge wohl.

Zitat:
psychologen sind für mich größtenteils halsabschneider und scharlatane.
Da scheint wieder deine menschenfeindliche Grundeinstellung durch. Mit dieser hältst du deine Einsamkeit selber am Leben.
Zitat:
in keiner gruppe werde ich vollkommen akzeptiert bzw. fühle ich mich geborgen, so dass ich sagen könnte "ja, hier bist du angekommen".
Kaum jemand wird "vollkommen" akzeptiert. Das ist eine Illusion. Es kommt drauf an, sich innerlich selber zu integrieren, und es ansonsten den anderen zu überlassen, was sie über dich denken und sagen. Es gibt kaum jemanden, der nicht auch kritisiert wird, sobald er den Raum verlassen hat. Das ist ganz normal und okay, denn es gibt keine vollkommenen Menschen (und damit meine ich jetzt den, der gerade rausgegangen ist).
Zitat:
entweder werde ich außer acht gelassen und ignoriert , oder mir wird einfach dazwischen geredet und das wort entzogen. komischerweise sind solche leute, die das machen und auch simple verhaltensweisen nicht einhalten (z.B. grüßen beim betreten des raumes) wiederum bei anderen beliebt.
Einerseits machen das so viele Leute, dass es schon völlig "normal" ist, einem anderen ins Wort zu fallen. Schau dir mal die poltischen Talk-Shows an, z.B. Zweitens: Warum sollte man dich nicht ignorieren? Wer soll für dich sorgen? Das muss jeder selber tun! Wenn dir ausdrücklich das Wort entzogen wird, kann es daran liegen, dass du etwas Unpopuläres äußerst (absichtlich? Mit welcher Absicht) oder dass du dich ungehörig benommen und geäußert hast. Letzten Endes musst du auch das für dich selber entscheiden, ob du dich so benehmen und äußern willst oder nicht, und die jeweiligen Konsequenzen in Kauf nehmen.
Zitat:
thema lebenspartnerin ist für mich mit knapp 30 auch schon gegessen.
Klingt wieder wie ein Vorwurf an .....wen? Der einzige, der sich darum kümmern oder es bleiben lassen kann, bist du selbst. So ist das nun mal im Leben, für uns alle. Auch wenn es nicht "gerecht" erscheinen mag. Diese Art Gerechtigkeit gibt es im Leben nicht.

Es sei denn, man glaubt an Karma. Das kann einem neue Perspektiven eröffnen. Wäre aber auch deine freie Entscheidung.

#7


S
ich kann mir kein urteil über andere länder erlauben, aber hier gehen die menschen nicht gut miteinander um. kann natürlich sein, dass dies in holland oder dänemark noch schlimmer ist. außerdem habe ich kein geld in ein anderes land umzuziehen.

wenn ich etwas unpopuläres äußere ,dann stehe ich dazu. leute, die das nicht akzeptieren sind oft aalglatt und uninteressant.
so viel zum thema "kopieren " und "abschauen".

entschuldige, aber nach dem ich mehrere psychologen erlebt habe, komme ich zu dem schluß, dass ausgerechnet in dieser branche viele schwarze schafe unterwegs sind.

#8


G
Zitat von 30secondstomars:
ich kann mir kein urteil über andere länder erlauben, aber hier gehen die menschen nicht gut miteinander um. kann natürlich sein, dass dies in holland oder dänemark noch schlimmer ist. außerdem habe ich kein geld in ein anderes land umzuziehen.
Wovon lebst du denn derzeit? Du studierst doch noch, oder?

Zitat:
wenn ich etwas unpopuläres äußere ,dann stehe ich dazu.
Das widerspricht aber deiner Aussage, dass du vollkommen akzeptiert werden möchtest. Man kann nicht beides gleichzeitig haben!

Zitat:
so viel zum thema "kopieren " und "abschauen".
Du pickst dir immer die verdorbenen Rosinen heraus, nicht wahr?

Zitat:
entschuldige, aber nach dem ich mehrere psychologen erlebt habe, komme ich zu dem schluß, dass ausgerechnet in dieser branche viele schwarze schafe unterwegs sind.
Das mag sein. Aber "viele" sind noch nicht "alle", oder? Wenn du "alle" sagst, gibst du keinem einzigen Menschen, der zu dieser Gruppe gehört, mehr eine Chance, weder menschlich noch beruflich. Mit "viele" lässt du zumindest eine Tür zu dir offen.

#9


S
1. Richtig, ich lebe von letzten Ersparnissen und studiere hier. Woanders wäre das erheblich teurer.

2. a) Es gibt aber relativ viele verdorbene Rosinen, die ständig in Gesellschaft anderer sind.
Dabei macht es auch nichts aus, wenn Person X in aller Öffentlichkeit sein Vorstrafenregister,Schulverweise,Hausverbote etc. herunter rattert und darauf stolz ist und seine Clique sich amüsiert bzw. an ihm WEITERHIN interessiert ist. So geschehen heute in einem Zugabteil.
Ich könnte täglich 2 Beispiele hier dran hängen, mache ich aber nicht.
b) Wenn ich ehrlich meinen Lebenslauf erzähle so ernte ich von gleichaltrigen, vermeintlich erfolgreichen Zeitgenossen Spott, falsches Mitleid sowie ein schiefes Grinsen. Entweder eins davon oder mehrere gleichzeitig.
Für mich das deutliche Signal zum Rückzug.

3. Das Thema Psychologen ist für mich durch. Wenn irgendwo in einem Dorf in Brandenburg ein guter Psychologe ist, bringt dies mir nichts.

#10


J
Zitat von 30secondstomars:
ich kann mir kein urteil über andere länder erlauben, aber hier gehen die menschen nicht gut miteinander um. kann natürlich sein, dass dies in holland oder dänemark noch schlimmer ist. außerdem habe ich kein geld in ein anderes land umzuziehen.

wenn ich etwas unpopuläres äußere ,dann stehe ich dazu. leute, die das nicht akzeptieren sind oft aalglatt und uninteressant.
so viel zum thema "kopieren " und "abschauen".

entschuldige, aber nach dem ich mehrere psychologen erlebt habe, komme ich zu dem schluß, dass ausgerechnet in dieser branche viele schwarze schafe unterwegs sind.





Kommt drauf an, wo Du lebst und in welchen Kreisen Du Dich bewegst.
In der Stadt ist es oft scheußlich anonym und grau. Man kennt sich nur oberflächlich.
Auf dem Land lebt aber ein ganz anderer Schlag von Menschen.
Sie sind freundlich und pflegen die Gemeinschaft. So habe ich es jedenfalls kennengelernt.

Gruß,
Joe

#11


G
Zitat von 30secondstomars:
1. Richtig, ich lebe von letzten Ersparnissen und studiere hier. Woanders wäre das erheblich teurer.
Hast du das wirklich schon mal geprüft?
Ob es dir woanders aber bezüglich "Oberflächlichkeit der anderen" wirklich besser ginge, ist eine andere Sache.
Zitat:
2. Es gibt aber relativ viele verdorbene Rosinen, die ständig in Gesellschaft anderer sind.
Dabei macht es auch nichts aus, wenn Person X in aller Öffentlichkeit sein Vorstrafenregister,Schulverweise,Hausverbote etc. herunter rattert und darauf stolz ist und seine Clique sich amüsiert bzw. an ihm WEITERHIN interessiert ist. So geschehen heute in einem Zugabteil.
Wenn ich mich nicht täusche, bekamst du in einem deiner Threads, in dem gefragt hast, was du tun kannst, von jemandem den Tipp, andere . natürlich IM POSITIVEN - zu beobachten und zu kopieren - stimmt's?
Wieso gaffst du dann dauernd auf Kriminelle und ähnliche?!?
Zum einen scheinst du die Zusammenhänge nicht wirklich zu verstehen, zum anderen scheinen dich solche Typen geradezu magisch anzuziehen.
Wie hat dir denn seine Clique gefallen?

Zitat:
3. Das Thema Psychologen ist für mich durch. Wenn irgendwo in einem Dorf in Brandenburg ein guter Psychologe ist, bringt dies mir nichts.
Gähn. Darum geht es doch gar nicht. Begreifst du wirklich nicht, was man dir sagen will, oder bestehst du einfach darauf, immer wieder das Negativste vom Negativen zu sehen und wiederzukäuen? Es geht darum, dass es nicht gut ist, ALLE Personen einer Berufsgruppe zu verteufeln. Wenn du das tust, scherst du alle Menschen über einen Kamm, und damit kannst du mesnchlich-sozial gesehen nur eine Bauchlandung machen. EGAL, ob du einen Psychologen für dich persönlich aufsuchen willst oder nicht!

#12


S
ich habe mir die clique nicht besonders eingeprägt aber an dem gespräch konnte ich nicht vorbeihören.

#13


G
Zitat von 30secondstomars:
ich habe mir die clique nicht besonders eingeprägt aber an dem gespräch konnte ich nicht vorbeihören.


Wenn du Leute um ihre Freunde beneidest, solltest du dir aber diese Freunde genau ansehen und dich fragen, ob du solche Freunde auch willst.

Falls nein, brauchst du die Typen nicht zu beneiden. Falls ja, solltest du einsehen, dass die Typen offenbar in dieser Hinsicht etwas besser machen als du, versuchen herauszufinden, was es ist und versuchen es auch so zu machen. So etwas nennt man lernen.

Und dies hier könnte dir eigentlich auch ein ganzes Stück weiterhelfen:
http://www.redenwelt.de/einzelansicht/t ... schen.html

#14


S
danke,small talk beherrsche ich.
aber bei anderen besteht kein bedarf an neuen freunden . blöde sache.

#15


G
Zitat von 30secondstomars:
danke,small talk beherrsche ich.
aber bei anderen besteht kein bedarf an neuen freunden . blöde sache.

Das glaube ich nie im Leben, dass du DAS ALLES beherrschst und tust, was da an Tipps aufgelistet ist!

Aber im Abwimmeln und Schlechtreden bist du wirklich Meister.
SOLCHE Freunde braucht wirklich niemand ...

#16


H
bei mir sinds höchstens noch 9 jahre
ich hab mir schon vor nen paar jahren die grenze gesetzt, wenns nich besser wird, ist bei mir mit 30 schluss

#17

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S
Zitat von GastB:
Zitat von 30secondstomars:
danke,small talk beherrsche ich.
aber bei anderen besteht kein bedarf an neuen freunden . blöde sache.

Das glaube ich nie im Leben, dass du DAS ALLES beherrschst und tust, was da an Tipps aufgelistet ist!

Aber im Abwimmeln und Schlechtreden bist du wirklich Meister.
SOLCHE Freunde braucht wirklich niemand ...


wen rede ich denn schlecht , wen wimmele ich ab ?

beherrschst du das alles ?

#18


J
Zitat von hold-on:
bei mir sinds höchstens noch 9 jahre
ich hab mir schon vor nen paar jahren die grenze gesetzt, wenns nich besser wird, ist bei mir mit 30 schluss


Sach mal - jetzt fängst Du auch noch an.

Wie oft habe ich das Handtuch schon werfen wollen. Aber es kamen wieder bessere Zeiten.
Ausweglose Situationen erfordern einen Schlußstrich, aber nicht "DEN" Schlußstrich.
Der ist nähmlich immer ne Kurzschlußreaktion, die später bereut wird.
Bei einem Mensch, der vor Leid (physisches Leid) nicht mehr kann, seh ich das anders.

#19


Strand
@GastB erstmal Applaus an Dich für Deine langen ausführlichen Antworten schade dass die garnicht wirklich geschätzt wurden.

Mir scheint dass manche auch ihre Grundeinstellung gegenüber dem Leben und den Menschen überprüfen sollten. Wenn man schon ganz negativ in die Welt reinschaut, kommt auch nichts positives zurück. Wie man in den Wald reinschreit, so schreit es zurück.

Ich habe sechs Jahre in Skaninavien gelebt, und muss dennoch beipflichten: in Deutschland geht's menschlich gesehen echt schlecht zu. Mir fiel es ganz schwer die deutsche Mentalität zu ertragen.
Aber: auch nicht alle sind gleich!

So, das war jetzt mal mein Senf dazu.

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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