@Freya68:
Immerhin gibts ne Norm im berufspsychologischen Bereich
"Anforderungen an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen"
http://psychologie.de/ueber/gremien/din-33430/ @Frederick: passend dazu hab ich in einer älteren Ausgabe von "Psychologie heute" gelesen, daß in der heutigen Gesellschaft bestimmte Menschentypen - introvertierte nämlich, benachteiligt sind. Einfach weil heute vieles vieles über Auftreten, sich selbst präsentieren und viel Reden und in Gesellschaft sein, geht. Introvertierte Typen brauchen jedoch eine gewisse Menge an Auszeit, um sich wohl zu fühlen; was mit dem Bild einer erfolgreichen Person nciht übereinstimmt.
Genausogut kann ich mir vorstellen, daß es eben sensiblere Menschen gibt, die nicht
alles nach Ellenbogenmentalität machen wollen und einen gewissen sozialen Rückhalt brauchen.
In der modernen (Arbeits-) welt spielt soziales Gefüge und sensibilität aber kaum eine Rolle. Meiner meinung nach werden diese Aspekte im Arbeitsalltag zwar gerne instrumentalisiert, um aus den Mitarbeitern das Optimum rauszuholen,
aber wo der Mensch nach feierabend bleibt, das ist seine Sache.
Auch wird erwartet, von einer Woche auf die andere den Standort zu wechseln, um optimale berufliche Möglichkeiten zu haben. Wie man am neuen Standort zurechtkommt, bleibt jedem selbst überlassen....
Es gibt ein schönes (älteres) buch dazu. nennt sich Future-shock mom...
http://www.amazon.de/Future-Shock/dp/0553067001da bei amazon (ohne Werbung für diesen imo reccht ausbeutereischeen konzern machen zu wollen), und in gut sortierten Bibliotheken.
So mit dieser bettlektüre verabschiede ich mich in eine gute Nacht!