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Ich wünsche mir emotionale und körperliche Zuneigung

201806.01




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MirkoS hat geschrieben:
Nun ist der Mensch aber zum einsam leben nicht geeignet.

Das kommt auf den Menschen selbst an, es gibt Leute, die fühlen sich alleine wohler, als in Gegenwart von Menschen und brauchen viel Rückzug von ihnen.

Auf das Thema antworten
Danke1xDanke


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Sachsen Anhalt
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  06.01.2018 22:37  
Blackstar hat geschrieben:
Das kommt auf den Menschen selbst an, es gibt Leute, die fühlen sich alleine wohler, als in Gegenwart von Menschen und brauchen viel Rückzug von ihnen.


Ja das stimmt wohl. Das kann ich unterschreiben. Danke für diese Ergänzung. :)





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  07.01.2018 02:47  
Greta81 hat geschrieben:
Daniel: wie geht's Dir?


Miserabel.





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  07.01.2018 03:19  
TomTomson hat geschrieben:
Positiver wäre es sich zu sagen, "Ich bin momentan unglücklich mit meiner Lebenslage, ich hätte gerne einen Partner in meinem Leben, also schaue ich mal wie ich dahin komme." Positive Gedanken haben einige wichtige Eigenschaften gemeinsam. Sie beziehen sich auf Fakten, sie ver/beurteilen nicht, sie akzeptieren das Jetzt wie es ist und sie sind offen für Neues.


Der erste Teil Deines Beispielsatzes ist eine Lagebeschreibung, mit der ich kein Problem habe. Den zweiten Teil bringe ich nicht über die Lippen. Denn wie Du weiter richtig schreibst, glaube ich nicht daran, dass ich dahin kommen kann:

TomTomson hat geschrieben:
Was dich wirklich fertig macht ist nicht die Tatsache, dass du keinen Partner hast, sondern viel mehr dein Glaube, dass sich dies auch niemals ändern wird. Und so werden Menschen depressiv, wenn sie das Gefühl haben Opfer zu sein und nichts ändern zu können. Aber wie bereits gesagt, du kannst das ändern. Ganz einfach indem du dich änderst, indem du lernst positiv zu denken und beginnst dein Leben nach deinen Prinzipien und Vorstellungen zu leben. Das scheint vielleicht zunächst nichts mit dem Thema Liebe und Partnerschaft zu tun haben aber das hängt alles zusammen.


Ich habe im Gegenteil den Eindruck, dass ich eben gerade nicht nach meinen Vorstellungen leben darf, wenn ich das haben möchte, was ich mir wünsche. Stattdessen muss ich mich bspw. den Vorstellungen von Frauen anpassen, wie ein "richtiger Mann" sich zu verhalten hat. Ich muss ein bestimmtes Werbeverhalten an den Tag legen, das ich als affig und demütigend empfinde.

Und das gilt im Übrigen auch bei Freundschaften: Ich darf nicht so sein, wie ich bin (introvertiert, traurig, tiefgründig), sondern muss mich erstmal lange durch oberflächlichen Smalltalk quälen, offen auf Menschen zugehen, und dabei bitteschön nicht deprimiert wirken...

TomTomson hat geschrieben:
Deine Prioritätenliste sieht momentan vielleicht so aus, dass an erster Stelle die Partnerschaft steht und an 2ter dann deine persönliche Zufriedenheit. Aber es kann so nicht funktionieren, es muss anders herum sein, an oberster Stelle muss deine persönliche Zufriedenheit sein, weil dies die Grundlage für eine Beziehung darstellt und nicht umgekehrt. Du kannst kein Dach aufs Haus bauen, wenn das Fundament noch nicht steht.


Und da drehen wir uns im Kreis: Du sagst, erst muss die Zufriedenheit kommen, dann die Erfüllung der Bedürfnisse. Und ich kann mir eben, wie gesagt, nicht vorstellen, zufrieden zu sein, wenn ich aufgrund der Nichterfüllung wichtiger Bedürfnisse frustriert bin. Und ignorieren soll ich die Bedüfnisse ja auch nicht:

TomTomson hat geschrieben:
Ich will dir hier nicht sagen, wie du lernst deine Bedürfnisse zu ignorieren und damit weiterzuleben, sondern wie du dich und dein Leben verändern kannst. Und lernen positiv zu Denken ist dabei ein gewaltiger Schritt, auch wenn es zu Beginn noch so trivial und nichtig erscheint, so ist es schlussendlich eben doch das Entscheidendste für eine Veränderung überhaupt. Ausserdem musst du dir überlegen, welche Werte sind dir wichtig im Leben, nach welchen Vorstellungen willst du Leben und was für ein Mensch möchtest du sein. Und dann beginnst du danach zu leben und dann wird es auch mit der Liebe klappen. Aber es beginnt alles bei dir, du musst dich aktiv dafür entscheiden dich und dein Leben verändern zu wollen.


Leider habe ich es offenbar immer noch nicht verstanden, wie das gehen soll.





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  07.01.2018 03:22  
Blackstar hat geschrieben:
Das kommt auf den Menschen selbst an, es gibt Leute, die fühlen sich alleine wohler, als in Gegenwart von Menschen und brauchen viel Rückzug von ihnen.


Ich habe es weiter oben schonmal erklärt: Mit Alleinsein hat dieses Thema rein gar nichts zu tun.





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  07.01.2018 03:34  
Blackstar hat geschrieben:
Männer ticken anders als wir Frauen, auch emotional. Emotionale Nähe, ist für die auch gleich körperliche Nähe! Bei uns Frauen, geschieht das schon über die verbale Schiene. Für Frauen bedeutet Verständnis eher, das man sich kommunikativ über etwas austauscht, was einen bedrückt. Das liegt daran, daß bei uns Weibchen für gewöhnlich dieses Gehirnareal wesentlich größer ist. Männer kann man sehr gut mit Dauergebabbele wirkungsvoll vergraulen, die denken vorwiegend lösungsorientiert und schreiten dabei lieber, schnell zur Tat um ein Problem manuell zu beheben...Ein Mann fühlt schon anders, weil er eine völlig andere hormonelle Einstellung hat...


Toll, dass mir eine Frau erklärt, wie ich mich als Mann fühle...



  07.01.2018 03:48  
Daniel84 hat geschrieben:
Mit Alleinsein hat dieses Thema rein gar nichts zu tun.

Wieso hast Du es dann aufgegriffen, indem Du schriebst, daß der Mensch allgemein angeblich nicht zum alleinsein geschaffen sei.
Daniel84 hat geschrieben:
Toll, dass mir eine Frau erklärt, wie ich mich als Mann fühle...

Wie Du Dich fühlst kann ich nicht wissen, aber daß es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt, wäre vielleicht eine Überlegung wert.
Der Mann hat nun mal wesentlich mehr Testosteron, als die Frau und daß dieses Hormon zu einer völlig anderen Art zu fühlen führt!

http://www.stronggeneration.com/die-aus ... in-gehirn/

Zitat:
Testosteron macht dominant, wirkt motivierend und stärkt deine Lust nach Wettkämpfen, Verbesserte Koordination und visuelle Vorstellungskraft,
mehr Testosteron sorgt für geringere empathische Fähigkeiten, Wie du siehst hat Testosteron einen großen Einfluss auf das Gehirn





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  07.01.2018 04:32  
Blackstar hat geschrieben:
Wieso hast Du es dann aufgegriffen, indem Du schriebst, daß der Mensch allgemein angeblich nicht zum alleinsein geschaffen sei.


Habe ich nicht.



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Sachsen Anhalt
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  07.01.2018 04:42  
Daniel84 hat geschrieben:

Habe ich nicht.


Stimmt, diese These habe ich proklamiert. :)



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  07.01.2018 04:54  
Daniel84 hat geschrieben:
Der erste Teil Deines Beispielsatzes ist eine Lagebeschreibung, mit der ich kein Problem habe. Den zweiten Teil bringe ich nicht über die Lippen. Denn wie Du weiter richtig schreibst, glaube ich nicht daran, dass ich dahin kommen kann:


Dann probier einfach das Positivste, das für dich gerade möglich ist. ZB: "Ich fühle mich gerade beschissen und funktioniere nicht, das ist ok, ich probiere jeden Tag einen kleinen Schritt zu unternehmen, damit es mir ein bisschen weniger beschissen geht." Probiers mal aus, ein wenig auf deine Gedanken zu achten und versuche sie so angenehm wie möglich für dich zu gestalten. Glaub mir das hat eine unglaublich starke Wirkung auf Dauer.

Daniel84 hat geschrieben:
Ich habe im Gegenteil den Eindruck, dass ich eben gerade nicht nach meinen Vorstellungen leben darf, wenn ich das haben möchte, was ich mir wünsche. Stattdessen muss ich mich bspw. den Vorstellungen von Frauen anpassen, wie ein "richtiger Mann" sich zu verhalten hat. Ich muss ein bestimmtes Werbeverhalten an den Tag legen, das ich als affig und demütigend empfinde.

Und das gilt im Übrigen auch bei Freundschaften: Ich darf nicht so sein, wie ich bin (introvertiert, traurig, tiefgründig), sondern muss mich erstmal lange durch oberflächlichen Smalltalk quälen, offen auf Menschen zugehen, und dabei bitteschön nicht deprimiert wirken...


Jo das kriegt man von der Gesellschaft ein bisschen so eingetrichtert, wie man sich zu verhalten hat, vor allem durch all die Hollywood Filme hat man das Gefühl, man müsse in einem Gespräch mit einer attraktiven Frau Kaninchen aus dem Hut zaubern. Aber das entspricht nicht der Realität. Klar es gibt oberflächliche Menschen, aber mit denen willst du eh nichts zu tun haben. Introvertiert und tiefgründig sind sehr attraktive Eigenschaften. Wieso glaubst du denn dass du nicht so sein kannst wie du bist? Ich bin auch eher introvertiert und genau das mag ich an mir und das mögen auch meine Freunde an mir. Ich habe selber einen guten Freund, der sehr introvertiert ist und mit ihm bin ich besonders gerne zusammen, einfach weil er nicht unnötiges Zeug quaselt und man mit ihm wirklich tiefgründige Gespräche führen kann. Es gibt wirklich genug Menschen die diese Eigenschaften zu schätzen wissen und vor allem auch Frauen.

Wenn du solche Glaubenssätze hast, würde ich die immer überprüfen ob sie auch der Realität entsprechen. Wenn du sie als falsch entlarvt hast, kannst du sie auch umkehren und zu dir selbst sagen, ich mag meine Introvertiertheit und auch andere Menschen finden das toll an mir.

Daniel84 hat geschrieben:
Und da drehen wir uns im Kreis: Du sagst, erst muss die Zufriedenheit kommen, dann die Erfüllung der Bedürfnisse. Und ich kann mir eben, wie gesagt, nicht vorstellen, zufrieden zu sein, wenn ich aufgrund der Nichterfüllung wichtiger Bedürfnisse frustriert bin. Und ignorieren soll ich die Bedüfnisse ja auch nicht:


Doch probiers einfach mal und schau was dabei herauskommt.

1. Versuche positiv zu denken
2. Überprüfe deine negativen Glaubenssätze und ersetze sie durch positive
3. Stelle dich deinen Ängsten
4. Meditiere
5. Mach ein wenig Sport

Ich meine du hast ja nichts zu verlieren. Die Flinte würde ich erst ins Korn werfen, wenn du wirklich alles ausprobiert hast und nichts geholfen hat. Das Gehirn ist wie ein Muskel, deines wurde halt auf Dauer so trainiert, dass es negativ denkt, aufgrund von negativen Erfahrungen. Aber wir können unser Gehirn auch wieder umtrainieren. Das ganze geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber je fleissiger du an dir arbeitest, desto mehr wird sich dein Gehirn verändern.

Das fiese bei dem ganzen ist halt, dass man die Ergebnisse eben nicht sofort sieht. Genau wie beim Krafttraining muss man zunächst mal einen Monat inverstieren, während dem du kaum Veränderungen wahrnimmst. Aber nach einem Monat beginnt das ganze Fahrt aufzunehmen und du wirst bemerken, wie sich dein Leben zum positiven verändert.

Danke1xDanke


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Hessen - Wiesbaden
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  07.01.2018 12:51  
Daniel84 hat geschrieben:
Ich habe im Gegenteil den Eindruck, dass ich eben gerade nicht nach meinen Vorstellungen leben darf, wenn ich das haben möchte, was ich mir wünsche. Stattdessen muss ich mich bspw. den Vorstellungen von Frauen anpassen, wie ein "richtiger Mann" sich zu verhalten hat. Ich muss ein bestimmtes Werbeverhalten an den Tag legen, das ich als affig und demütigend empfinde.

Und das gilt im Übrigen auch bei Freundschaften: Ich darf nicht so sein, wie ich bin (introvertiert, traurig, tiefgründig), sondern muss mich erstmal lange durch oberflächlichen Smalltalk quälen, offen auf Menschen zugehen, und dabei bitteschön nicht deprimiert wirken...


Ich sag Dir mal was. Immoment lerne ich für mich selbst sehr viel und einen Rat möchte ich Dir da mal auf den Weg geben:

Du bist so wie Du bist ! Ich würde mich von "niemandem" ändern lassen. Wenn Du gerne Spiele zockst mach das ! wenn Du gerne "deine" Musik hören willst mach das, wenn Du gerne stark sein wills dann tu es einfach, wenn Du gerne Auto fahren möchtest, dann steh dazu und vertritt deine Meinung dazu. Wenn Du einen Bart haben willst, dann lass dir einen wachsen ! Mir ist das alles völlig egal mit Werbung und Gesellschaft. Das ist alles total oberflächlich und wirklich nicht erstrebenswert geworden. Die Dinge müssen zu mir passen und wenns nicht passt dann gehts eben nicht und fertig.

Ich würde mich für "keine" Frau/Mensch auf dieser Welt ändern, ich sag Menschen direkt meine Meinung (aber nicht unverschämt !) ob ich etwas gut finde und wie ich Dinge empfinde. Und wenn alles sinnlos ist und mir schadet, gehe ich aus der Situation sofort raus.

Das ist für mich der richtige Weg, dadurch bin ich innerlich wesentlich stärker geworden...und weißt das was das komische ist...die Leute fangen langsam an meinem Beispiel zu folgen oder sagen das es richtig gut ist was ich tue, sogar auf meiner Arbeit ! Wenn ich sage ich arbeite ohne Überstunden, ziehe ich das durch, egal was kommt.

Bisheriges Resultat: Ich bin stärker geworden, mehr zufrieden, erreiche meine Ziele, hab richtig Humor bekommen und hab meine Arbeit immer noch ;)

Dafür muss man allerdings am Anfang ziemlich kämpfen...auch mit sich selbst. Das ist eine ziemlich krasse Erfahrung, aber auch eine wo ich ab und zu über mich lachen kann, wo ich auch mal Angst habe und mich dieser Angst stelle.

Und von mir aus können die ganzen Mädels mich ablehnen und machen was sie wollen...die werden eh alle nachher in "Single-Altersheimen" rumhängen (das wird ein Spaß in 20 Jahren), weil sie durch ihre eigenen völlig überzogenen Ansprüche die besten Menschen einfach nicht sehen wollten!

So long...mach dein Ding und fertig, vergiss die Anderen, Du wirst bestimmt Leute kennenlernen die zu Dir passen und dich respektieren, es braucht halt Zeit.

Danke8xDanke




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  09.01.2018 23:51  
TomTomson hat geschrieben:
Dann probier einfach das Positivste, das für dich gerade möglich ist. ZB: "Ich fühle mich gerade beschissen und funktioniere nicht, das ist ok, ich probiere jeden Tag einen kleinen Schritt zu unternehmen, damit es mir ein bisschen weniger beschissen geht." Probiers mal aus, ein wenig auf deine Gedanken zu achten und versuche sie so angenehm wie möglich für dich zu gestalten. Glaub mir das hat eine unglaublich starke Wirkung auf Dauer.

Auch das schaffe ich nicht. Diese "Strategie der kleinen Schritte" habe ich doch längst hinter mir. Danach ging es mir noch miserabler, weil es nicht geklappt hat. Ich hatte für meine zusätzliche Mühsal nur zusätzliche Frustration geerntet. Gut, vielleicht muss ich länger weiter kämpfen, mich durch's Leben quälen, so lange bis es dann doch plötzlich wundersamerweise auch mal angenehm oder schön ist. Irgendwann muss es ja mal klappen, könnte man meinen. Kann ich mir nur nicht vorstellen. Ich habe das Gefühl, ich bin einfach falsch, wie ich bin. Bzw. ich mag zwar nicht falsch sein, passe aber eben nicht in die Welt.

Zitat:
Jo das kriegt man von der Gesellschaft ein bisschen so eingetrichtert, wie man sich zu verhalten hat, vor allem durch all die Hollywood Filme hat man das Gefühl, man müsse in einem Gespräch mit einer attraktiven Frau Kaninchen aus dem Hut zaubern. Aber das entspricht nicht der Realität. Klar es gibt oberflächliche Menschen, aber mit denen willst du eh nichts zu tun haben. Introvertiert und tiefgründig sind sehr attraktive Eigenschaften. Wieso glaubst du denn dass du nicht so sein kannst wie du bist? Ich bin auch eher introvertiert und genau das mag ich an mir und das mögen auch meine Freunde an mir. Ich habe selber einen guten Freund, der sehr introvertiert ist und mit ihm bin ich besonders gerne zusammen, einfach weil er nicht unnötiges Zeug quaselt und man mit ihm wirklich tiefgründige Gespräche führen kann. Es gibt wirklich genug Menschen die diese Eigenschaften zu schätzen wissen und vor allem auch Frauen.

Ich habe noch keine Frau kennengelernt, die sich aktiv für mich interessiert hätte. Sondern es muss immer ich die Initivative ergreifen und mir irgendwas aus den Fingern saugen. Und ich mache es auch, um zu bekommen, was ich mir so sehr wünsche. Obwohl ich es verabscheue. Aber egal ob ich ehrlich, lustig, provokant, selbstbewusst oder sonstwie auftrete, es endet immer in Ablehnung. Ich habe absolut keine Lust mehr auf diese demütigende Erfahrung. Aber dass eine Frau auf mich zugeht, da kann ich warten bis ich schwarz werde! Obwohl ich zugeben muss, dass mich hier im Forum sogar eine Frau nach einem Treffen gefragt hat. Das fand ich schön.

Zitat:
Wenn du solche Glaubenssätze hast, würde ich die immer überprüfen ob sie auch der Realität entsprechen. Wenn du sie als falsch entlarvt hast, kannst du sie auch umkehren und zu dir selbst sagen, ich mag meine Introvertiertheit und auch andere Menschen finden das toll an mir.

Wie werde ich mir meiner Glaubenssätze bewusst? Und noch viel wichtiger: Wie finde ich denn heraus, ob meine Glaubenssätze der Realität entsprechen? Ich halte sie ja bereits für Realität, sonst würde ich sie ja nicht glauben! Und ich glaube sie, weil ich entsprechende Erfahrungen gemacht habe. Und weil ich mitbekomme, wie andere Leute es viel leichter haben. Und weil ich nachdenke und analysiere.

Zitat:
1. Versuche positiv zu denken
2. Überprüfe deine negativen Glaubenssätze und ersetze sie durch positive
3. Stelle dich deinen Ängsten
4. Meditiere
5. Mach ein wenig Sport

Die drei Stunden in der Woche, wo ich Sport mache, ist die einzige bewusste Zeit (in der ich also nicht schlafe) in der ich nicht sterben möchte.

Zitat:
Ich meine du hast ja nichts zu verlieren. Die Flinte würde ich erst ins Korn werfen, wenn du wirklich alles ausprobiert hast und nichts geholfen hat.

Warum? Es stimmt nicht, dass ich nichts zu verlieren habe. Weiterleben bedeutet weitere Frustration, weitere Mühsal (erst recht, wenn ich noch mehr ausprobiere), weiterer Schmerz. Suizid bedeutet sofortiger Friede. Auf den muss ich zumindest noch eine Weile verzichten, wenn ich weiterlebe.

Bitte sei nicht frustriert von meinen Widersprüchen und Nachfragen. Ich habe ja auch in meinem Eröffnungspost geschrieben, dass ich den Suizid vorerst (bis nach dem Klinikaufenthalt) aufgeschoben habe. Und ich suche nach einem Grund, weiterzuleben. Und dann hätte ich auch wieder die Kraft, mich zu entscheiden, es vielleicht nochmals mit "kleinen Schritten" zu probieren. Im Moment ist es aber aufgrund der zuletzt gemachten Erfahrungen zu schwer.





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  09.01.2018 23:59  
Spacemarine82 hat geschrieben:
Und von mir aus können die ganzen Mädels mich ablehnen und machen was sie wollen...die werden eh alle nachher in "Single-Altersheimen" rumhängen (das wird ein Spaß in 20 Jahren), weil sie durch ihre eigenen völlig überzogenen Ansprüche die besten Menschen einfach nicht sehen wollten!

Das ist der Unterschied zwischen uns. Mir macht es viel aus, von den ganzen Mädels abgelehnt zu werden, da ich mir nunmal das Gegenteil wünsche. Und sollten die dann in Single-Altersheimen rumhängen, würde mir das keinerlei Genugtuung verschaffen. Sie sind ja keine schlechten Menschen, weil sie mich ablehnen. Sie mögen einfach keine Männer wie mich. Und Präferenzen kann man niemandem vorwerfen.

Zitat:
So long...mach dein Ding und fertig, vergiss die Anderen, Du wirst bestimmt Leute kennenlernen die zu Dir passen und dich respektieren, es braucht halt Zeit.

Einen Freund habe ich sogar, der mich respektiert. Leider habe ich zu ihm aber nur wenig Kontakt, u.a. weil er in einem anderen Land wohnt. Da könnte ich ihn zwar auch mal besuchen, aber ich bin jemand, der weitaus mehr Kontakt braucht als zweimal im Jahr, wenn ich ihn im Urlaub besuchen könnte...



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  10.01.2018 01:01  
Daniel84 hat geschrieben:
Bitte sei nicht frustriert von meinen Widersprüchen und Nachfragen.


Ne ich habe volles Verständnis dafür. Ich weiss wie kompliziert und widersprüchlich das alles erscheint. Es hat mich selber ein paar Jahre gekostet, bis ich da wirklich durchgeblickt habe, aber wenn mans mal verstanden hat, dann läufts eben wirklich gut. Das Prinzip dahinter ist eigentlich sehr simpel, es geht darum, dass man seinen inneren Widerstand aufgibt. Denn das ganze Leid stammt von unseren Gedanken.

Z.B. wenn du dich mit einer Frau triffst läuft bei dir vielleicht innerlich so ein Gedankenmuster ab: "Eigentlich will ich doch gar nicht, die lehnt mich ja eh ab, jetzt muss ich kämpfen um mich zu beweisen, jetzt wirds ernst" sowas in der Art. Du hast also einen inneren Widerstand gegen das Jetzt, du möchtest den aktuellen Moment nicht so haben wie er ist und fühlst dich dadurch unter Druck gesetzt und ziehst dich runter. Und genau das verursacht dein Leid, nicht deine Situation, sondern deine negativen Gedanken, und das übermittelt man halt automatisch auch auf seine Mitmenschen.

Und der Trick besteht jetzt darin, diese Gedanken einfach loszulassen, also den inneren Widerstand zu lösen. Wenn du es nicht schaffst, eine Situation positiv zu bewerten, dann lass immerhin auch die negativen Bewertungen sein und sag dir einfach, das Jetzt ist wie es ist. Dies ist eigentlich auch der buddhistische / erleuchtete Ansatz, dass man von jeglicher Bewertung ablässt und das Jetzt einfach so akzeptiert wie es ist. Sobald du diese innere Handbremse gelöst hat, beginnt das Leben wie von selber zu fliessen.

Du kannst den aktuellen Moment nicht ändern, aber du hast die Wahl, ob du dir selber mit deinen Gedanken Leid zufügen möchtest oder nicht.

Du kannst dir ja mal folgendes überlegen, wenn du keine Gedanken mehr hättest und einfach präsent wärest. Wer wärst du dann? Wie würde sich das für dich anfühlen?

Danke2xDanke


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5
45138 Essen
3
  18.01.2018 11:44  
Du so
Da ich einmal mehr frustriert und einsam zu Hause sitze und mir alles sinnlos erscheint, kann ich genauso gut hier etwas schreiben. Bin 33 und habe offensichtlich keine Freunde oder Verwandte, mit denen ich mich jetzt stattdessen treffen und reden könnte. Hatte auch noch nie eine Beziehung. Seit mehreren Jahren aufgrund von Depression in Behandlung, aber es wird nur immer schlimmer. Ich brauche emotionale und körperliche Zuneigung, die ich aber nicht bekomme. Erlebe stattdessen sehr viel Ablehnung und Desinteresse.


Kenne ich zu gut. Was du geschrieben hast ich bin 34 W hab Behinderung deshalb lehnen mich die meisten Menschen auch alles nur ab! :( Hatte noch nie Freunde immer schon einzel Gängerin und Familie geh auch jeder nur seine eiige Wege :cry:




1
Sachsen-Anhalt
  06.02.2018 13:49  
Guten Tag oder Abend an Alle!

Bin nicht sonderlich gut im schreiben über meine Emotionen, bitte daher um Verständnis.

Ich bin Patrick und 32 Jahre alt, sitze gerade auf arbeit und schreibe die folgenden Zeilen.
Habe schon eine ganze Weile das Gefühl das ich für das weibliche Geschlecht scheinbar unsichtbar bin, egal was ich unternehme und wie nett und Hilfsbereit ich zu Frauen bin es fruchtet nie, stattdessen bemerke ich bei einigen mit den befreundet bin das ich sowas wie ein "Glücksbringer" bin. Weil alle die ich je durch zu Fall getroffen habe und sie mich abgewiesen hatten sie kurz danach Ihre liebe gefunden haben.

Ich versteh nicht weshalb es nie bei mir funktioniert! Ich hab das Gefühl das ich weder Hübsch, Begehrenswert oder die passenden Eigenschaften für eine Frau mitbringe.

Es ist sehr Schmerzhaft und bedrückend, das Alle in meiner Umgebung (Freunde, Familie) ihr Glück gefunden haben.

Habe keine Rat mehr geschweige den die Hoffnung!

LG.......



24
Hessen - Wiesbaden
19
  06.02.2018 15:36  
Ikki hat geschrieben:
Guten Tag oder Abend an Alle!

Bin nicht sonderlich gut im schreiben über meine Emotionen, bitte daher um Verständnis.

Ich bin Patrick und 32 Jahre alt, sitze gerade auf arbeit und schreibe die folgenden Zeilen.
Habe schon eine ganze Weile das Gefühl das ich für das weibliche Geschlecht scheinbar unsichtbar bin, egal was ich unternehme und wie nett und Hilfsbereit ich zu Frauen bin es fruchtet nie, stattdessen bemerke ich bei einigen mit den befreundet bin das ich sowas wie ein "Glücksbringer" bin. Weil alle die ich je durch zu Fall getroffen habe und sie mich abgewiesen hatten sie kurz danach Ihre liebe gefunden haben.

Ich versteh nicht weshalb es nie bei mir funktioniert! Ich hab das Gefühl das ich weder Hübsch, Begehrenswert oder die passenden Eigenschaften für eine Frau mitbringe.

Es ist sehr Schmerzhaft und bedrückend, das Alle in meiner Umgebung (Freunde, Familie) ihr Glück gefunden haben.

Habe keine Rat mehr geschweige den die Hoffnung!

LG.......


Hi ja kann ich nachvollziehen. Die Zeit hatte ich und habe ich teilweise noch. Allerdings arbeite ich daran dies zu lösen.

Ich geb Dir allerdings sehr dringend den Rat aufzuhören "nett" zu sein. Das ist sehr sehr schädlich für die Frauensuche. Das wollen Frauen nicht. Hilfsbereit würde ich auch nicht "zuviel" sein. Mach einer Frau von Anfang an klar: Du bist gerne mal hilfsbereit, aber nicht "everybodys Depp". Zudem Du "führst", nicht die Frau. Nimm Dir das was Du möchtest.

Du musst dabei nicht unfreundlich oder schroff sein. Zeig ihr einfach Deinen Weg. Wenn sie nicht will Pech für sie und next one.

Lauf den Frauen (und auch allgemein Menschen) nicht hinterher! Zeig dennen das Du es nicht nötig hast. Die kommen schon alle von selbst nachher zu Dir, wenn Du diese neue Ausstrahlung bekommst.

Bei Leuten die sich nicht für Dich interessieren, vergiss sie einfach. Du findest bestimmt neue Leute. Wenn Du eine coole Frau siehst, frag Sie einfach nach einem Kaffee oder Nummer. Auch hier gilt: Will sie nicht, pech für sie und die nächste bitte. Ich sehe es als "Weg" zu der Richtigen...irgendwann...

Das ist ein harter und schwerer Weg und teilweise auch ab und an am Anfang schmerzhaft und manchmal einsam, weil Du alte Gewohnheiten ablegen musst. Aber nach einer Zeit findest Du "in Dir" plötzlich Deine Kraft und das ist echt richtig cool. Du findest an Dir plötzlich ganz andere Seiten und Du bist selbstsicherer.

Vielleicht hilft Dir das weiter

Danke1xDanke


326
5
Zuckerwattewolke
181
  08.02.2018 14:36  
Aus eigener Erfahrung möchte ich den Rat geben: Wer sucht, der findet nicht.
Wer die ganze Zeit nur das Ziel hat jemanden zu finden, der trägt das auch nach außen und wirkt damit uninteressant.
Wenn man aber die Situation akzeptiert und das Leben und die Kleinigkeiten genießt, dann ergibt sich eher das ein oder andere Kompliment, die ein oder andere Freundschaft und sogar Beziehung. Wie man sich fühlt, strahlt man auch aus und je nachdem zieht man dadurch Leute an oder stößt sie ab.
Menschen wie wir brauchen vor allem eher Persönlichkeiten, die mit sich im reinen sind, stabil sind und nicht ähnlich schwere Probleme mit sich rumschleppen. Zwei instabile Menschen können sich nicht tragen :knuddeln:

Danke1xDanke


625
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  08.02.2018 14:41  
Narandia hat geschrieben:
Aus eigener Erfahrung möchte ich den Rat geben: Wer sucht, der findet nicht.
Wer die ganze Zeit nur das Ziel hat jemanden zu finden, der trägt das auch nach außen und wirkt damit uninteressant.
Wenn man aber die Situation akzeptiert und das Leben und die Kleinigkeiten genießt, dann ergibt sich eher das ein oder andere Kompliment, die ein oder andere Freundschaft und sogar Beziehung. Wie man sich fühlt, strahlt man auch aus und je nachdem zieht man dadurch Leute an oder stößt sie ab.
Menschen wie wir brauchen vor allem eher Persönlichkeiten, die mit sich im reinen sind, stabil sind und nicht ähnlich schwere Probleme mit sich rumschleppen. Zwei instabile Menschen können sich nicht tragen :knuddeln:


Das sehe ich anderst.



326
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Zuckerwattewolke
181
  08.02.2018 14:57  
loudnhard hat geschrieben:
Das sehe ich anderst.


Ist ja völlig legitim. Im Bezug auf was, würde mich allerdings interessieren :)


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