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Wenn es mir schlecht geht bin ich viel am pc ist natürlich nicht das beste.
Wenn es mir Besser geht stehe ich Morgens recht zeitig auf dann habe ich eine Routine Mit Zähneputzen,Essen usw.
Danach fange ich dann an mache Sport. Wenn ich damit fertig bin schaue ich was in der Wohnung zu machen ist sprich putzen und so.
Dann wenn es das Wetter zulässt bin ich auf dem Balkon bis ich anfange und Mittagessen mache.
Nachmittags ist so zu "freien Gestaltung" mal gehe ich Spazieren oder übe meine E-Gitarre zu spielen.
Dann ist wieder Essen angesagt und Abends bin ich dann am PC je nachdem wie ich dazu lust habe.

07.10.2019 12:02 • #21


Gleichklang

Gleichklang


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Bist du in deinem Leben viel verletzt worden, sodass du daheim den "sicheren Anker" siehst?
Hattest du mal eine Partnerschaft gehabt/gelebt?

Wie siehts mit beruflichen Zielen bei dir aus?

07.10.2019 12:08 • #22


disser90

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Zuhause war schon immer mein Rückzugsort.
Ich hatte bisher 4 feste Partnerschaften 2 gingen nur 3 Monate und die anderen etwas Über ein Jahr
Mit zweit hatte ich dann auch Zusammen gewohnt.Die Probleme waren das die eine Krankhaft Eifersüchtig war das hab ich nicht ausgehalten und bei der Anderen waren da noch 3 Kinder dabei das war mir auf Dauer dann zuviel.

Beruflich bin ich zur Zeit ohne Job.Ehrlich gesagt möchte ich auch gerade keinen weil ich nicht recht weiss wie ich das hinbekommen soll ich fühle mich auf der Arbeit immer unwohl ich sehe dann keine arbeiten und stehe dann oft etwas doof rum.Was dann von meinen Kollegen natürlich ganz ungern gesehen wird.Sobald dann irgendjemand etwas gegen mich sagt dann schaffe ich es nicht wieder auf die arbeit zu gehen.
Ich habe schon ein Paar Berufe durch ich habe auch eine Ausbildung selbst in dem Beruf ist das so.Es liegt auch nicht am wissen im Theoretischen teil war ich Klassenbester und im Praktischen teil war das das genaue Gegenteil.
Wobei auch ein anderer Beruf lernen nicht so einfach wird weil ich halt nur Hauptschule habe wenn kann ich nur schauen wegen einer Umschulung weil es da nicht so wichtig ist

07.10.2019 12:39 • x 1 #23


Hoffnungsblick


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Hallo André,
es erschüttert mich, was du schreibst. Es ist gut, dass du hier bist. Schön, dass es dieses Forum hier gibt. Danke an denjenigen, der es eingerichtet hat und danke an alle, die hier schreiben!
Das Leben ist ein Geschenk. Unsere oft auch nicht perfekten und manchmal auch leidenden Eltern haben es uns auf ihre Weise weitergegeben. Aber auch sie haben es nur erhalten von der großen Kraft, die wir Leben oder Gott oder anders nennen können. Es ist ein Geschenk und wir haben es jetzt. Wir können etwas daraus machen.
Es gibt jeden Tag irgend etwas Schönes oder Gutes, das man wahrnehmen oder tun kann. Mir hat es unter anderem geholfen, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Es kommt darauf an, all das Gute, das wir jeden Tag erhalten, wahrzunehmen. Es gibt z.B. Kinder, die leben auf Müllhalden. Aber wir erhalten jeden Tag etwas zu essen. Es tut mir auch gut, immer mal wieder im Dankbarkeitstagebuch zu lesen.
Irgendwo habe ich mal den zugegeben etwas unbequemen Satz gelesen: " Geht es dir schlecht, tu etwas Gutes für andere."
Statt im Internet zu surfen kann man in der Natur "surfen". Das ist heilsam.
Ich bin davon überzeugt, dass es bestimmt ganz viele Menschen gibt, die über dein Lächeln oder deine Hilfe froh und glücklich wären.
Alles Gute dir!

07.10.2019 14:19 • x 1 #24


Odd_Thomas

Odd_Thomas


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Wir müssen alle sterben Jung

09.10.2019 21:11 • #25


Gleichklang

Gleichklang


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Zitat von Odd_Thomas:
Wir müssen alle sterben Jung


Interessanter Beitrag!

09.10.2019 21:28 • #26


disser90

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Zitat von Odd_Thomas:
Wir müssen alle sterben Jung


ok

10.10.2019 00:08 • #27


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Zitat von Hoffnungsblick:
Irgendwo habe ich mal den zugegeben etwas unbequemen Satz gelesen: " Geht es dir schlecht, tu etwas Gutes für andere."


Wer erstmal die Zeit gefunden hat, für andere Menschen da zu sein die sich das auch wünschen wird den Wert dieser Aussage schnell erkennen und kann einem auch dabei helfen seinen Selbstwert zu finden.

11.10.2019 23:43 • x 1 #28


Robinson

Robinson


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Wenn das Urvertrauen fehlt, lebt man sein Leben wie auf dem Schlachtfeld, wo überall Bomben rings um dich einschlagen.
Aber du musst so tun, als wäre nichts, sonst wirst du ausgegrenzt.
Daher grenzt man sich schon lieber selbst aus, weil man den Standards nicht entsprechen kann.
Das mit dem blöde rum stehen auf Arbeit kenne ich auch.
Ich bin dann Gedanklich so dicht, dass ich Handlungsunfähig bin.
Blackout.
Sowas traumatisiert schon.
Mit einem sensiblen Nervenkostüm ist es ja schwer, in dieser Gesellschaft zu überleben.
Früher konnte ich das noch wegstecken. Aber ich habe den Fehler gemacht, so stark sein zu wollen wie andere.
Ich bin jetzt 55 Jahre und bereue, so oft gegen die Wand gelaufen zu sein, immer wieder neu angefangen, immer wieder hat es nicht geklappt.
Besser ist, sich nicht zu vergleichen und seine Nische zu finden.
Die, die 'Normal' leben, sind auch nicht glücklicher, glaube das mal nicht.
ADS, Bettnässen....
Wir hatten einfach miese Startbedingungen und sind körperlich, also Gehirnphysiologisch garnicht in der Lage mitzuhalten.
Der Erwartungsdruck von aussen und von innen ist das Problem.
Daher müssen wir lernen, uns dagegen abzugrenzen, ohne Schuldgefühle.
Denn niemand dankt es dir, wenn du kaputt gehst!
Ich wünsche dir viel Kraft un Gelassenheit!

13.10.2019 11:55 • x 6 #29


disser90

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Danke für deine tollen Worte,das hast du echt gut gesagt.

13.10.2019 12:33 • x 1 #30


Robinson

Robinson


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Ich vermisse es dass niemand da ist, jemand der nicht zu nahe ist aber auch nicht zu fern.
Leider erwarten viele Partner das volle Program, zu viel Aufmerksamkeit, zu hohe Ansprüche an eine Beziehung.
Dann kommt irgendwann der Zickenkrieg, weil viele einen nicht um seiner selbst lieben und nicht genug Freiraum gewährt wird.
Ich tendiere da so ins Schizoide, weil mir zu viel Nähe Angst macht, Angst, dass ich Überwältigt und voll Eingenommen werde.
Vielleicht geht es dir ja ähnlich.
Ich möchte um meiner selbst willen geliebt sein, und nicht missbraucht und instrumentalisiert.
Aber wer möchte das schon.
Daher ist es wichtig sich vor allem nach innen hin abzugrenzen, gerade bei sensiblen Charakteren.
Leider wird das dann als Kühl und Arrogant angesehen.
Ich habe mich schon Menschen geöffnet, bin aber sehr auf die Fresse gefallen.
Da wo ich am sensibelsten, verletzlichsten war, wurde ich missbraucht.
Irgendwann habe ich dann auch bei ehrlichen Menschen dicht gemacht, und sie damit verletzt.
Menschen mit gesundem Urvertrauen stecken sowas leichter weg, denn sie haben eine sichere Basis.
Wer immer spürt, vom Leben nicht gewollt zu sein, ist ja auch leicht zu missbrauchen.
Böse Menschen spüren das ganz genau.
Und es gibt sie, die bösen Menschen, dass wollte ich auch lange nicht wahr haben, weil ich Aggresdivität, Neid, usw. früh Abspalten musste, (hatte ich einfach nicht) um meine Bezugspersonen nicht zu verlieren.
Heute ist es ähnlich:
Da ich durch meine Ängste, dem ADS ja immer noch auf mein Umfeld angewiesen bin, kommen diese Muster wieder durch.
Hast du mal bemerkt, wie wenig Aggressiv du bist?
Meist kommt sie erst, wenn das Fass schon am überlaufen ist.

13.10.2019 14:31 • #31


disser90

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Ich richte alle aggressionen immer gegen mich, bis das ich die gegen andere richte dauert das sehr lange.
Daher wehre ich mich auch nicht wenn jemand Sachen macht die ich nicht möchte.
Damit war ich immer ein gefundenes Fressen für Menschen die einen Sündenbock suchen.

13.10.2019 14:41 • #32


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Zitat von Robinson:
Ich bin dann Gedanklich so dicht, dass ich Handlungsunfähig bin.
Blackout.
Sowas traumatisiert schon.


Vielleicht bist du einfach nur echt, teils auch durch Erschöpfung und fehlender Energie deine Alltags Maske aufzusetzen.
Was es nicht einfacher macht aber auch erklärt warum andere nicht wissen wie sie damit umgehen sollen.

13.10.2019 14:46 • #33


Robinson

Robinson


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Zitat von disser90:
Ich richte alle aggressionen immer gegen mich, bis das ich die gegen andere richte dauert das sehr lange.Daher wehre ich mich auch nicht wenn jemand Sachen macht die ich nicht möchte.Damit war ich immer ein gefundenes Fressen für Menschen die einen Sündenbock suchen.


Naja, kein Wunder, wenn die Basis fehlt, auf die wir uns berufen können, wenns mal schlecht läuft.
Da hilft aber wirklich nur Kontakt, so sehr ich diese Weusheit hasse, denn ich sehe auch in anderen Menschen nur eine Bedrohung.
Aber ich verhalte mich ja auch schon so, dass ich negatives Feedback bekomme.
Nur sind diese negativen Emotionen im Kontakt schneller und stärker als meine lieben Gedanken.
Mir ist es sogar peinlich, bedürftig nach Nähe zu sein, weil ich in dieser Emotion von meiner Mutter (!) nicht ernst genommen wurde.
Das ist mein Entwicklungstrauma.
Wie kann man mich lieben, wenn selbst meine Mutter mich abgelehnt hat?
Die Person, die einem am meisten Prägt...
Ganz tief drinnen ist das Gefühl, abgrundtief schlecht zu sein, und man ist nur ein guter Schauspieler.
Und das projiziert man auch auf sein Umfeld:
ALLE denken schlecht über dich.
Dazu kommt noch, dass die Gesellschaft immer egoistischer wird.
Bei all den vielen Tipps und Ratschlägen weiss ich auch nicht, wie man das hinbekommt, das "schlechte-böse" Grundgefühl in einem drinn aufzulösen.

Durch positives Feedback von anderen?
Aber dann ist man ja wieder Abhängig von anderen und ihrem Wohlwollen!

Alles redet von Selbstliebe!

DU MUSST (!) DICH NUR SELBST LIEBEN LERNEN!

Das ganze Internet ist voll solcher Sprüche!
Da kommt mir was hoch.
Wieder ein Imperativ, der suggeriert, dass du noch nicht in Ordnung bist.

Aber keiner sagt dir wie.

13.10.2019 15:07 • #34


disser90

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Wenn das mit dem selbst lieben lernen mal so einfach währe.
Man bekommt immer gesagt mach das mal oder das nur es ist nicht so leicht wie viele es behaupten.
Es gibt ja echt viele die behaupten damit schafft man das garantiert.Das einzige was bei dem ganzen sicher ist das man viel Geld ausgibt.
Ich selber habe verschiedenste Sachen probiert dafür allerdings ist alles immer wieder kaputt gegangen.
Zudem das ist ja was worauf sich alles in unserem Leben aufgebaut hat, wir haben Mechanismen entwickelt die uns immer wieder in unsere Bahnen lenken so wie wir es gelernt haben.
Also ist das ein Prozess das zu ändern ist super schwer und dauert lange, wenn man es überhaupt schafft.
Ich versuche es weiterhin und hoffe das ich es irgendwann schaffe.
Ich wünsche jedem der damit auch kämpft die Kraft daraus zu kommen.

13.10.2019 15:30 • x 2 #35


Gleichklang

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Das ist ein harter Weg sich selbst zu lieben. Vorallem, wenn man es von daheim nicht lernte oder gesagt bekam, dies selbst zu erarbeiten. Puhh hart.

Ich denke ein paar Anregungen wären von außen diese zu bekommen, durch Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen etc. und/oder es sich selbst zu geben. Sich selbst ein guter Freund zu sein. Sich selbst DAS LIEBEVOLLE zu sagen/geben, was man sich eigentlich durch andere wünscht. Das ist sehr schwer, aber in kleinen Schritten erlernbar. Zb in den Spiegel schauen und sich was liebes sagen: Du bist toll so wie du bist! Gut schaust du aus! Schön, dass es dich gibt! Etc.

Da darf man keine Wunder erwarten, aber über Monate/Jahre kann das Balsam für die Seele sein!

Diese Gedanken wollte ich doch sehr gerne mal dazu äußern!

Ich sage mal aus der Ferne, ohne dass ich euch kenne: Schön, dass es euch gibt!

13.10.2019 16:41 • x 3 #36


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Zitat von Robinson:
DU MUSST (!) DICH NUR SELBST LIEBEN LERNEN!

Das ganze Internet ist voll solcher Sprüche!

Wieder ein Imperativ, der suggeriert, dass du noch nicht in Ordnung bist.


Wer soll es denn sonst tun?

Zitat von disser90:
Man bekommt immer gesagt mach das mal oder das nur es ist nicht so leicht wie viele es behaupten.


Niemand sagt das es leicht ist, aber nur weil es schwer ist darf man sich nicht aufgeben.
Und es kann auch kein Argument dafür sein sich von anderen Menschen emotional abhängig zu machen.

Zumindest kann niemand erwarten von anderen geliebt zu werden, wenn er sich selbst nicht mag.
Es geht eigentlich nur darum zu verstehen, dass die eigenen Erwartungshaltung vollkommen unrealistisch ist.

Jeder der unglücklich verliebt war oder ist wird verstehen warum das so wichtig ist.

13.10.2019 17:54 • #37


Robinson

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Ich lese grade den Riemann -Grundformen der Angst.
Besonders das Kapitel Depressive Persönlichkeit hat mir die Augen geöffnet.

Echt ein Tipp!

13.10.2019 17:58 • #38


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Zitat von disser90:
Ich selber habe verschiedenste Sachen probiert dafür allerdings ist alles immer wieder kaputt gegangen


Zunächst einmal hat nichts im Leben Bestand, dass gilt auch für die Liebe und genau das ist das Grundproblem für viele Menschen vor allem dann wenn sie keinen Glauben oder Hoffnung haben. Die Wahrheit tut weh.

Oftmals ist es auch nicht Liebe sondern Sehnsucht nach Aufmerksamkeit und das Gefühl gewollt zu sein und von jemanden "gebraucht" zu werden. Das projiziert man dann auf die nächstbeste Person, und dann wird es problematisch weil du auf dieses Gefühl vertraust und dich von einer Sache überzeugt die nicht wirklich existiert.

Liebe kann also auch nur eine Illusion auf Zeit sein und wenn diese Person nicht deine Sehnsucht erfüllen kann, stürzt du so tief ins Unglück wie man nur fallen kann.

Kurz um, ohne Selbstliebe kommst du da nur noch schwer raus weil dich die Sehnsucht nach dem unerfüllten auffrisst.
Der Mensch der dir das geben kann, fällt leider nicht einfach vom Himmel und oftmals wird man von seinen Gefühlen ganz gewaltig an der Nase herum geführt.

13.10.2019 18:09 • x 1 #39


disser90

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Ich weiss das ich das nur selber ändern kann.
Allerdings sich selbst zu lieben ist halt nicht so leicht darum ging es.
Ich hatte das nicht auf Beziehungen bezogen das sie mir das geben könnten.

13.10.2019 18:14 • #40




Dr. Reinhard Pichler

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