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Greta__
Guten Morgen.
Gestern war ein wirklich schlimmer Tag. Extreme Angst und auch Panikattacken, Gefühl von Hilflosigkeit, Trauer, Leere.

Ich hatte ein regelrechtes Körperzittern das ich dachte meine Beine tragen mich nicht mehr, so schlimm hatte ich das seit sehr langer Zeit nicht mehr.

Dann ist mir bewusst geworden wie es war, als ich ca. 8 oder 9 war. Meine sch.eiss Eltern haben mich ins Wohnzimmer gerufen. Meine Mutter saß mit Kippe in der Hand auf ihrem Sessel "Wir lassen uns scheiden. Bei wem willst du bleiben?". Kawumm! Ich konnte ab dem nächsten Tag für mehrere Wochen nicht laufen, Beine gelähmt.

Das ist gestern mit solch einer Wucht hoch gekommen, dieses Trauma sitzt regelrecht im Körper fest.

Das war gestern extrem schwer auszuhalten, insbesondere da ich regelmäßig raus muss mit meinem Hund.

Das sind Erfahrungen, Trigger die ungefiltert kommen und ich mich wieder wie die kleine Greta fühle. Sowas kann ich meinen Kindern nicht erzählen, das würde sie unnötig belasten, daher bin ich sehr froh heute meine psychisch funktionelle Ergotherapie zu haben. Ich denke ich möchte heute Gestaltung (malen) machen, zur Stabilisierung. Das brauche ich gerade ganz dringend.

x 4 #61


T
Guten Morgen Greta ,

Du hast in deinem Leben sehr viel mitgemacht . Die Kinder erleben aber auch ein schei.,heute ist es nicht anders . Damals klar warst du als Kind in Deiner Kindheit hilflos . Deine Mutter hatte nicht die passenden Worte gefunden oder Empathie dir die Trennung besser zu erklären und dir in dieser Situation beizustehen. Kinder brauchen das immens. Das kannst du dir heute selber schenken ,und du solltest es auch tun immer und immer wieder . Beistand geben und Fürsorge.
Dein Sohn ist nun ausgezogen,er möchte Sein Leben alleine leben lernen . Das ist sehr wichtig. Er muss Erfahrungen selber sammeln um resilienz für sein Leben aufzubauen. Überlege mal kurz wie es dir ergangen wäre wenn deine Mutter gesagt hätte,ne bleibe hier für immer ,ohje ,ich denke ganz schlimmer Gedanke .
Dein Leben solltest du jetzt alleine für dich ausrichten,was könntest du für dich tun du hast jetzt alles Zeit der Welt (bis die Enkel kommen )😉.
Trauer die du jetzt erlebst ist völlig normal und in deinem Leben kommt sie auch immer wieder mal in Wellen vorbei aber heute bist du nicht mehr hilflos als Erwachsene Frau heute kannst du für dich sorgen und sagen das du das Gefühl für einem Moment akzeptierst dennoch dann lässt du den Gedanken Hilflosigkeit ziehen ,wie die Wolken am Himmel denn heute ist es nur ein Wort damals war es wirklich so in deiner Kindheit . Mit der Zeit wirst du sehen das es dir immer besser geht und dein Sohn Recht glücklich ist darüber so eine taffe Mutter zu haben . Lasse ihn los ,Greta . In deinem Herzen ist dein Sohn ein Leben lang mit seine Hände lasse sie los .lg

#62


A


Mein Kind zieht aus - große Trauer

x 3


T
Einsamkeit ist überhaupt nichts schlimmes auch für einen Menschen mit Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung. Es ist lernbar so wie alles lernbar ist . Einsamkeit ist man nie wenn man sich selbst an seiner Seite hat und sich fühlt . Mir hat selbstfürsorge sehr gut getan und immer noch und Yoga ,

#63


Sprotte
@Greta__ Guten Morgen, du Liebe. Danke, dass du das mit uns teilst. Ich kenne jedes deiner Symptome und Zustände und fühle mit dir. Alles Liebe für heute ! 🌹

#64


Sentinel2003
Zitat von Logo:
Am Anfang tut es weh. Mir hat geholfen beim Umzug und einrichten zu helfen. Telefongespräche mit Video. Meine Frau hat sich das Kinderzimmer angeeignet. Trotzdem ist die Tür immer offen, wenn mal was schief geht.

Das heißt, deine Frau hat jetzt das Kinderzimmer für sich.... 😌

Ich hätte auch nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, dass ich mich einsam fühle! Ich bin 58 Jahre, habe keine Kinder und keine Frau! Meine Familie - Eltern und Schwester - sind alle leider tot!

Mein Vater ist im Januar 2008 an Demenz sehr qualvoll gestorben! Mein Schwesterherz am 1. Dezember an Gebärmutterhals und Eierstock Krebs und schließlich auch meine Mutter sehr qualvoll , Ende Juni 22 an ALS!

Ich habe auch nur einen sehr kleinen Freundeskreis, aber, die 2 freunde ich sích sehr selten.


Ich vermisse es, mich mit meiner Mutter zur Kaffe Zeit - mit Kaffe und Lidl Apfeltasche 👍👍👍😇- die ist so göttlich lecker ! - aus zu tauschen, sich über völligen belanglosen Käse auszutauschen und total drüber zu lachen...

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Icefalki
Zitat von Greta__:
dieses Trauma sitzt regelrecht im Körper fest.


Ja, das kann ich richtig nachvollziehen. Bei mir ist es, wenn ich etwas habe, das nicht "gut" ist, ich jedesmal damit zu kämpfen habe, dass jetzt alles aus ist. Jetzt droht Tod und Verderben.

Versuche mal, dir etwas mehr zu verzeihen. Verzeihen insofern, dass du natürlich ein Trauma hast, du jedes Mal nicht wirklich damit umgehen kannst, aber immerhin weisst, warum das so ist.


Ursache - Wirkung. Und nun geht es darum, irgendwie den Kopf überm Wasser halten zu können, bis wieder Grund zum Stehen kommt.

Mir hilft dieses Wissen, warum ich meine Defizite habe. Das Gefühl dabei ist s.cheisse, aber ich weiss auch, dass sich das wieder ändert.

Und du hast uns, und kannst da alles rauslassen.

Weisst du, viel spielt auch damit rein, dass man sich geiselt, dass man überhaupt so fühlt. Aber wenn einem das Vertrauen entrissen wurde, oder man es hat gar nicht entwickeln konnte, ja, wie soll man das dann zukünftig hinbekommen?

Deswegen, hab Erbarmen mit dir selbst. Es ist ok, wenn wir mal wieder leiden, wir wissen doch, warum sich das so schrecklich anfühlt.

x 2 #66


T
@Icefalki 😍❤

x 1 #67






Dr. Reinhard Pichler
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