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Hallo, ich bin ziemlich viel allein und treffe mich nur selten am Wochende mal mit Freunden. Irgendwie habe ich das Bedürfnis immer das Internet anzuschalten um zu gucken, was es so neues gibt, auf seiten wie diesen hier oder einfach um nach irgendwas zu googlen.

Es fällt mir total schwer das Internet bzw. den PC herunterzufahren und was sinnvolleres zu machen. Statt dessen lese ich mir hier stundenlang alle Beiträge durch die mich interessieren können und bin froh, dass es auch andere Menschen geht, denen es so geht wie mir. Aber als wirklich sinnvoll erachte ich das nicht, weil ich den ganzen Tag damit verbringe und am wenn das Wochenende dann vorbei ist merke ich, dass ich mal wieder überhaupt nichts gemacht habe und schäme mich irgendwie dafür, vor allem wenn eine Freundin anruft und fragt was ich gemacht habe.
Kann aus sowas nicht ziemlich schnell eine Internetsucht entstehen. Wann spricht man eigentlich von Sucht.
Vielleicht bin ich damit hier im Forum falsch, aber das hat ja auch was mit Einsamkeit zu tun.
Würde mich sehr über Antworten freuen!

09.03.2008 14:26 • 17.03.2008 #1


19 Antworten ↓


Missyou
Ich weiss gaaaanz genau was du meinst.
Mir geht es auch so. Heute z.b sitze ich schon vor dem Laptop seit ich aufgestanden bin. und das war um 10 uhr. Bin also jetzt seit 3 1/2 Stunden online.
Jetzt frag mich mal bitte, was ich denn in den 3 Stunden so gemacht habe?
tja..gute Frage. Ich glaube alleine diese Seite hier hab ich schon 50 mal angeklickt. Könnte ja sein, dass jemand etwas neues interessantes geschrieben hat (wie du z.b.

Naja...aber ich halte es erst für bedenklich, wenn man sich durch das Internet vom realen Leben abhalten lässt. So lange man weiterhin arbeiten geht, freunde trifft, dinge unternimmt, dann ist es doch in Ordnung. Andere glotzen dafür stundenlang TV.
Außerdem ändert sich das meistens, sobald die ersten Sonnenstrahlen raus kommen und man endlich wieder mehr Zeit draußen verbringen kann. Dann vergeht die Lust auf Internet schon von selbst!!

solltest du allerdings das Internet einem Treffen mit Freunden vorziehen, dann finde ich es schon bedenklich.

09.03.2008 14:36 • #2



Internet als Kontakt"ersatz"

x 3


danke für die schnelle Antwort:). Ich sitze auch seit dem Frühstück vorm PC und irgendwie ist es auch ganz entspannt, obwohl ich mir eigentlich schon vor einer Stunde vorgenommen hatte jetzt duschen zu gehen.. Ich ziehe das Internet niemandem vor, aber eigentlich wollte ich mich heute mit einer Freundin zum Lernen treffen. Gerade hat sie wegen Krankheit abgesagt und irgendwie bin ich beinahe froh, dass ich jetzt noch länger hier rumsitzen kann ohne irgendetwas zu machen.

Manchmal erschreckt es mich wie egal es mir ist einsam und kontaktlos zu sein. Ich rufe Freunde selten bis gar nicht an, weil ich keine Ideen habe was man unternehmen könnte oder ich habe irgendwie keine Lust. Dabei wäre ich gerne unternehmungslustiger, damit ich wenigstens ein bisschen zu erzählen habe und auf die Frage was ich so mache nicht immer krampfhaft überlegen oder mir irgendwas ausdenken muss. Außerdem fühle ich mich nach Unternehmungen meisten viel besser und selbstbewusster. Arbber mir fehlt so oft der Mut einfach mal was mit anderen zu unternehmen. Wahrscheinlich wäre ich im Forum soziale Angst.. auch nicht falsch.

09.03.2008 14:44 • #3


Missyou
ja..auch das kenne ich alles
Manchmal bin ich auch froh, wenn mir abgesagt wird. dann kann ich noch länger vor dem Teil hier rumhängen.
Aber naja..es gibt auch Zeiten, da nervt es mich so sehr, dass ich am liebsten meine Laptop aus dem Fenster schmeißen würde.
Das macht mich echt bekloppt wenn ich stundenlang hier reingaffe für nix und wieder nix.
Aber so ist das heut zu Tage. Ist ja nicht anders mit den Handys. Per SMS hat man sich auch ganz schnell mal ne Ausrede an den Haaren herbeigezogen.
Früher hat man sich verabredet und dann war das halt so!

09.03.2008 15:25 • #4


Hallo Ihr beiden !


Das ganze würde ich nicht so kritisch sehen, immerhin kommuniziert ihr via internet ja noch... Schlimm wird es dann, wenn es zu gar keinen kontakten mehr kommt... Ich jedenfalls bin froh, dieses forum gefunden zu haben; hier geht es offenbar einigen ähnlich wie mir und das gibt mir das gefühl, damit nicht so allein zu sein. Auch, wenn es keine natürlichen persönlichen kontakte sind: besser wie gar keine...

Gruß
Harry Haller
(Odysseus24)

09.03.2008 20:53 • #5


Jophiel
@unsicher
Wir sitzen ja auch nicht vor dem PC, weil wir süchtig danach sind und es uns so unheimlich gut gefällt ständig im Internet zu surfen, sondern es ist ja so eine Art Ersatzhandlung für den Mangel an sozialen Kontakten.

Oft ist es bei mir auch so, dass sich jemand mit mir am Wochenende treffen will, ich aber gar keine Lust dazu habe, es anstrengend und unbequem finde und wie Missyou schon geschrieben hat, man saugt sich dann schnell mal eine Ausrede aus den Fingern.
Es ist schon verrückt, man will eigentlich nicht allein sein, bekommt den Hintern aber trotzdem nicht hoch.
Ich sitze dann abwechselnd vor dem PC oder dem Fernseher und stelle am Montagmorgen fest, dass ich mal wieder das ganze Wochenende mit keinem Menschen geredet habe.

Aber wie Odysseus schon sagt, immer noch besser hier ein wenig zu texten, als überhaupt keine Kontakte zu haben, ich melde mich dann auch immer wieder mal auf solchen Single-Börsen an, komischer weise habe ich da dann auch die Motivation mich mit einer Frau zu treffen, es steht dann eben der romantische Aspekt im Vordergrund.
Ich hatte sogar schon mal eine Beziehung mit einer Frau, die ich im Internet kennen gelernt habe, leider hat es nicht besonders lang gehalten, was aber nicht unbedingt an meiner sozialen Unsicherheit lag, es paßte halt nicht wirklich

So, jetzt setzt ich mich wieder vor den Fernseher

09.03.2008 21:30 • #6


Mit Männern aus Singlebörsen habe ich mich auch schon mal getroffen, aber bisher ist auch nie jemand dabei gewesen und nach ein zwei Treffen ist der Kontakt eingeschlafen. Ich glaube ich unternehme einfach zu wenig um jemanden kennen zu lernen. Klar ich kann mich jedes Wochenende mit jemandem aus der Singlebörse treffen aber wahrscheinlich würde es mehr Sinn machen erstmal die normalen Freundschaften zu pflegen, andere anzurufen... Oft ist es mir einfach unangenehm mir einzugestehen, dass ich einsam bin und dann ist es mir auch unangenehm jemanden anzurufen, weil dann rufe ich ja nur an, weil ich mal wieder was unternehmen "muss", um nicht den ganzen Tag alleine zu sein. Andere merken das natürlich und eine gute Freundin hat mir auch schonmal gesagt sie hätte oft das Gefühl ich hätte gar keine Lust was mit ihr und anderen Freunden zu unternehmen.

Die Frage ist WAS kann ich machen, um LUST zu bekommen etwas zu unternehmen sprich unternehmungslustiger zu werden? Wie überwinde ich diese Hemmschwelle andere anzurufen und wie bekomme ich all die negativen Gedanken weg was sein könnte wenn ich anrufe...

10.03.2008 12:59 • #7


Hallo liebe unsicher,

den inneren Schweinhund überwinden und los geht`s.

Ich weiß, das ist einfach gesagt. Aber bei mir klappt es. Wenn ich mich dann überwunden habe, was zu tun, geht es mir gleich besser. Und ich bin stolz auf mich, dass ich es geschafft habe.

Sicher gibt es auch Tage, da ist alles schlimm. Aber die lasse ich dann einfach an mir vorüberziehen und sage mir, dass ich weiß, dass es auch wieder besser wird und dass ich selber etwas dagegen tun kann.

Tritt Deinem inneren Schweinhund in den Allerwertesten

Liebe Grüße
teichmaus

10.03.2008 14:19 • #8


Hallo nochmal unsicher !


Es macht auf mich ein wenig den eindruck, Du bist Dir gar nicht bewußt, was Du wirklich von freundschaften erwartest. Das wäre eigentlich der erste schritt, Dir selbst die frage zu stellen: "was brauchst Du wirklich, was wünscht Du Dir im innersten, was könnte Dir gut tun ?" Das ist gar nicht so leicht - habe auch lange dafür benötigt, mich als das menschlein anzunehmen, das ich bin und nicht nur von meinen idealbildern auszugehen...


Gruß
Harry Haller
(Odysseus24)

10.03.2008 14:52 • #9


hallo unsicher und co.,

ich bekomme heute auch wieder den Ar. nicht hoch. ich muss lernen, hausarbeit machen, aber nein, ich sitze hier rum und surfe durchs internet.

ich habe generell das problem, in allem ein problem zu sehen.. ich sehe andere menschen, die unternehmen so viel und auch mal aßergewöhnliche sachen, die verreisen oft oder leben sogar eine zeit im ausland.
ich stelle mir auch häufig vor, was ich alles machen könnte. das ich nicht hier sitze und so gut wie nichts tue. leider hab ich meist sowas wie ein brett vorm kopf. ich weiss nicht recht, wie ich manche dinge anfangen soll und feige bin ich auch.

ich unternehme sehr gerne etwas mit anderen, nur fühle ich mich manchmal auch unwohl, wenn viele leute um mich rum sind. hab dann das gefühl, ich kann mich nicht vernünftig in gespräche einbringen, weil ich weniger ahnung habe.
außerdem sitze ich hier und denke, warum meldet sich niemand? ich habe freunde, also ich sehe sie als solche und sie mich wohl auch, aber die haben immer genug zu tun, da meldet sich kaum einer regelmäßig. ich habe vll. zu hohe erwartungen, oder ist das normal? es ich nicht so, dass ich mich nicht melde, ich rufe immer wieder mal jemanden an. es fällt mir nur schwer, da ich oft denke, die haben vll. keine lust etwas mit mir zu machen.

es fällt mir schwer mit menschen umzugehen, sie zu verstehen und mich verstehe ich erst recht nicht. vll. ist meine situation annähernd normal, aber ich empfinde mich als ziemlich allein und sehe die leute um mich rum, was und mit wem sie so alles etwas machen.
ja, unangenehm ist mir das. ich würde es nie zugeben vor anderen, dass ich alleine bin. ich gehe oft auch nicht gern auf eine einladung ein, denn ich denke dann, es ist die einzige einladung, wenn ich dahin gehen, ist klar, sonst hätte ich nichts vor gehabt. bescheuert oder?!
ich habe mitbewohner, mit denen verstehe ich mich nicht so gut, aber die haben nie ein prblem mit allein zu hause sitzen. die haben einen freundeskreis, da macht immer einer was mit dem anderen, da ist das ganz klar.

ach, das mit den freundcshaften und kontakten macht mich tag ein tag aus wahnsinnig. ich denke und denke... ich sollte es lassen, mich auf mich konzentrieren, das es mir gut geht und ich die richtigen dinge mache. zb. mal nen job finden, der spaß macht und ablenkt.

aber wie ich mich kenne, werde ich den halben tag damit verbringen, darüber nachzudenken, warum sich niemand meldet, ob ich überhaupt freunde habe, warum sich eine ganz bestimmte person nicht mehr meldet und so weiter...
wie eine abhängigkeit von bestimmten gedanken und gefühlen und dass schon seit 13 jahren. echt eine belastung!

ich kann verstehen, dass man flüchtet, am pc hängt und sich zurück zieht. ich persönlich fühle mich dabei nur so schlecht oft, da ich natürlich denke, wie doof ich bin, mit sowas meine zeit zu vergeuden, andere erleben was und ich? ich denke eben bei allem viel zu viel!

viele grüße
rabeolf

10.03.2008 16:00 • #10


@ teichmaus: bei so sachen wie sport oder was leckeres kochen habe ich komischerweise überhaupt kein Problem mich aufzuraffen. Da habe ich gar keinen Schweinehund zu überwinden, weil ich das einfach gerne mache und ohne sport könnte ich gar nicht. Aber mit Verabredungen ist das so ne sache, es sei denn man verabredet sich zum Sport:). Ich will die Leute nur nicht abschrecken, wenn ich immer nur Sport als gemeinsame Aktivität vorschlage oder Kino..
Am Schwierigsten ist es sich mit mehreren zu treffen. Wenn solche Treffen dann mal negativ verlaufen kann ich das auch nicht einfach an mir vorüberziehen lassen, sondern denke ewig drüber nach (wieso hat der oder die das zu mir gesagt., ich war mal wieder zu ruhig, ich habe mich blamiert....). Naja da heißt immer wieder überwinden und postive Erfahrungen sammeln. Manchmal kann es ja auch spaß bringen was mit anderen zu unternehmen.

@Odysseus: Kann schon sein dassdu Recht hast... Freunde sind für mich Menschen, die mich mögen/akzeptieren, von denen ich weiß das sie da sind. ABer oft treffe ich mich mit ihnen und bin gar nicht sicher, ob ich das eigentlich will und ob es mir etwas "bringt". Dazu sei gesagt, dass ich nicht so viele Freunde habe ( 3-4) und bei einigen bin ich mir nichtmal sicher, ob man das noch als Freundschaft bezeichnen kann und ob diese "Freunde" mich noch schätzen..

@Rabeolf: Ich denke auch oft das alle anderen viel erleben nd sich weiterentwickeln und bei mir ist alles wie immer. Ich verreise schon auch ab und an mal alleine, aber leider habe ich mich danach immer noch so wie immer gefühlt:(. Es wäre schön, wenn all diese Gedanken nicht wären, die einen daran hindern mit anderen Kontakt aufzunehmen. Und es ist so verdammt unangenehm sich mit anderen zu treffen, mit dem Hintergedanken sie könnten merken wie alleine ich bin und das ich kaum Freunde habe. Aber ich denke viele wissen das, trotzdem unangenehm. Ich will was dagegen machen!!

10.03.2008 18:31 • #11


Upps, jetzt ist mir meine Antwort versehentlich leider in ein ganz neues Thema gerutscht. Ihr findet sie hier:

einsamkeit-forum-f37/internet-und-reales-leben-t12228.html

Gruß und Sorry!

10.03.2008 19:41 • #12


Gobi76
Hallo,
ich musste beim Lesen manchmal echt schmunzeln (den letzten Rest Humor hab ich noch behalten). Bei einigen Dingen dachte ich: "Hey, das hab ich doch jetzt geschrieben" .
Ich find den Gedanken, einen grossen Freundeskreis zu haben ganz toll, aber irgendwie hapert es sehr an der Umsetzung. Und ich krieg den A**** nicht hoch, um daran zu arbeiten. Dann ist mir manchmal sogar der Kontakt im Netz zuviel, weil da muss ich ja manchmal auch antworten...Ich denk dann auch, dass andere mich total langweilig finden. Wenn ich mich mit anderen treffe, dann überleg ich mir schon vorher, worüber ich denn reden könnte, weil mein Leben doch soooooo öde ist und eh keinen interessieren kann. Ganz schön paranoid, ich weiß .
Beruhigend, dass es nicht nur mir so geht.
LG Gobi

10.03.2008 21:06 • #13


Hallo nochmal, unsicher

Würdest Du sagen, daß Du Dich bei Deinen freunden so geben kannst (z.B. mit Deiner einsamkeit und Deinen soz. ängsten), wie Du Dich fühlst ? Habe etwas den eindruck, da bist Du Dir auch nicht ganz so sicher (eben unsicher; nomen est omen )... Schonmal vorsichtig ausgetestet, wie die rearieren ?

Gruß
Harry Haller

10.03.2008 23:05 • #14


Ich habe meiner besten Freundin davon erzählt, wobei wir uns im Moment nur noch sehr sehr selten sehen, weil sie ziemlich viel zu tun hat. Ich habe ihr nicht direkt gesagt "Ich habe soziale Ängste" oderso, aber ihr halt erzählt was genau mir schwerfällt im Kontakt mit anderen und das ich ihr gegenüber auch manchmal so fühle (mich unwohl fühle). Sie weíß ja sowieso, da wir uns schon lange kennen, dass ich nicht soo viele Freunde habe. Aber meisten war das zu ihrem Vorteil, weil ich eben immer "da" war, wenn sie angerufen hatte oder Probleme hatte, sich mit mir treffen wollte.. Umgekehrt hat sie dann oft kurzfristig abgesagt oder micht sitzen gelassen, wenn ich was wollte.

Ansonsten merkt es mir einfach jeder an, dass ich unsicher bin und viele wundern sich oder machen sich darüber lustig..

11.03.2008 17:02 • #15


Hallo unsicher !


Das hört sich irgendwie danach an, als reiche Dir das z.Zt. nicht. Geht mir auch so. Ein freund ist ist entweder arbeiten oder bei irgendwelchen politisch umtriebigen gruppen - oder macht mit seiner freundin 'was. Ein befreundetes paar hat auch viel um die ohren - arbeiten bis vier, sind dann völlig platt und gehen um acht schon wieder zu bett, da er um halb vier norgens schon wieder 'raus muß. Und deren kids haben auch ihre ansprüche. Bleibt also nur ab und zu 'mal ein Sonntag nachmittag...

Na ja - und wirkliche nähe ist das ohnehin nicht - wenn es auch immer ganz gut tut, die zu sehen. Und um richtig gut kontakt zu bekommen, müßte man eigentlich auch richtig "gut 'drauf" sein - was bei mir jedoch längst nicht mehr der fall ist. Man streckt die hand aus nach den sternen, doch der himmel bleibt "so nah, und doch so fern". Etwas positives kann ich Dir denn aber doch schreiben: ich kann Dich gut verstehen...


lg
Harry Haller
(Odysseus24)

11.03.2008 18:43 • #16


Jophiel
Typisch!

Ein paar Arbeitskollegen wollen gemeinsam auf eine Party in ein Lokal und haben gefragt, ob ich auch mitkomme, zuerst fand ich den Gedanken auch ganz gut, mittlerweile fallen mir etliche Gründe dafür ein, warum das nichts für mich ist.
Zb., dass es in einer anderen Stadt ist und ich von dort mit dem Taxi nach Hause fahren muss, was sicher sehr teuer wird.
Dass es eigentlich nicht die Art von Party ist, die ich gut finde.
Dass dort sicher nur „komische“ Leute rumlaufen.
Aber vor allem, dass ich mich blamieren könnte, weil ich in eine Situation geraten könnte, bei der die anderen Stimmung machen, ich aber wieder nur am „Rand“ stehe und mich beobachtet fühle.

Was aber noch viel schlimmer ist, ich habe dieses „Second Life“ entdeckt, in dem ich jetzt ständig stundenlang rumhänge und selbst dort bin ich relativ zurückhaltend und habe Angst mich anderen zu nähern. Auweia!

15.03.2008 10:17 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo an alle!

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man erstmal in diese Situation hineingerutscht ist, alleine Zuhause zu sitzen, dann gewöhnt man sich sehr schnell daran und es wird immer schwer, einen Schritt zu machen, sich aufzuraffen, um da wieder herauszukommen. Wenn man dann noch wenig Freunde hat, ist es umso schlimmer. Und dann führt das auch dazu, dass man anfängt, über alles ständig nachzudenken und zu grübeln, was einem aber auch nicht wirklich hilft. Um dann den Kontakt zur Außenwelt nicht völlig zu verlieren, ist das Internet natürlich ein verführerischer Weg.

Wie oft nehme ich mir vor, du gehst jetzt zum Sport, du versuchst, Freunde zu finden... aber dann kommt wieder die Trägheit... ach ne, doch keine rechte Lust dazu. In den vier Wänden ist es doch auch ganz schön....

Ich glaube, Teichmaus hat Recht, wenn sie sagt, man muss sich aufraffen, sich selber in den Hintern treten. Aber das ist leichter gesagt als getan.

Ich weiß aber auch aus Erfahrung, dass man sich wirklich gut fühlt, wenn man es dann mal geschafft hat.

Gruß
Zicke (Karin)

15.03.2008 12:38 • #18


Internetkontakte können nur für kurze Zeit den richtigen Kontakt ersetzen, langfristig ist eher hinderlich, weil man sich in eine virtuelle Welt verkricht und dann noch weiter abbaut und nicht mehr mit Leuten umgehen kann und weniger weiß, was man mit richtigen Leuten tun soll etc.

17.03.2008 00:52 • #19


Das stimmt, langsam hat sich mein Leben in eine virtuelle Welt verwandelt .
Eine sehr treffende Feststellung.

17.03.2008 02:03 • #20



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