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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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A

Die Einsamkeit überwinden, fühle mich allein

Hallo,

ich leide seit meinem 11. Lebensjahr an Neurodermitis und möchte mich gern mit Menschen über diese Krankheit und den damit verbundenen Leidensweg austauschen.
Wer hat auch Erfahrungen mit dieser Hautkrankheit machen müssen?

Viele Grüße

#281


Lottaluft
Zitat von Adl:
Hallo,ich leide seit meinem 11. Lebensjahr an Neurodermitis und möchte mich gern mit Menschen über diese Krankheit und den damit verbundenen Leidensweg austauschen.Wer hat auch Erfahrungen mit dieser Hautkrankheit machen müssen?Viele Grüße



Entschuldige aber was hat die Überschrift mit dem Thema zutun

#282


A


Ich fühle mich einsam!

x 3


A
Hallo ich grüße dich,es ist bestimmt nicht einfach mit solch einer Hauterkrankung zu leben,oft wird so etwas auch durch die Psyche ausgelöst.Hoffe du bist in guter Behandlung....denn man kann auf jeden Fall etwas dagegen machen.
Liebe grüße

x 1 #283


A

Ich fühle mich so einsam

Hallo Smile

Wie soll ich anfangen, ich bin momentan einfach sehr traurig und fühle mich einsam.
Ich bin 27 Jahre alt, wohne seit 9 Monaten alleine, ich habe keine Freunde, keinen Partner, ich habe niemanden zum quatschen, ich sitze Tag für Tag alleine zuhause und langweile mich. Sad Jeder Tag läuft so ab, dass ich irgendwann morgens um 7-8 Uhr aufstehe, vielleicht mal einkaufen gehe und ansonsten nur zuhause auf dem Sofa sitze, Musik höre, Filme schaue, etwas lese, jeden Tag koche ich, was mir Freude bereitet und mir viel Spaß macht, das lenkt mich ab, ansonsten weiß ich gar nichts mit mir anzufangen.
Manchmal ist es so, dass ich tagelang nicht die Wohnung verlasse, wenn ich es nicht unbedingt muss.
Corona macht es nicht leichter, vorher bin ich gerne mal alleine irgendwo hingefahren, möglich ist dies gerade nicht mehr bzw nur mit Einschränkungen. Ich bin auch gerne bummeln gegangen, was ja nun auch (wieder) nicht mehr geht.
Natürlich habe und kenne ich ein paar Leute, diese sehe ich aber ziemlich selten, der Kontakt ist auch sehr oberflächlich, es sind keine Menschen, denen ich privates anvertrauen würde, die ich spontan fragen würde, ob sie Lust auf ein Treffen haben, es sind halt "nur" Bekannte.
Ich hatte mal viele Freunde, nur hat sich jede Freundschaft irgendwie aufgelöst.
Ich hatte auch eine dreijährige Beziehung, von meinem Freund trennte ich mich aber damals, als dieser mich plötzlich ziemlich schlecht behandelte.
Es ist nicht so, dass ich keine Chancen hätte oder dass ich niemanden kennenlernen könnte, ich bin nur ein sehr ruhiger und schüchterner Mensch, ich habe Angst davor, neue Leute kennenzulernen, auch wenn ich es so gerne möchte und so oft schon mein Interesse definitiv vorhanden war, irgendetwas hindert mich, ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich breche neue Kontakte ab, scheue mich vor jedem Treffen, mit einer Person, die ich so noch nicht kenne. Sad

Jeder Tag ödet mich irgendwie total an, ich bin immer froh, wenn der Tag endlich vorbei ist.
Mir fehlt jemand zum reden, ein guter Freund. Überhaupt fehlen mir Menschen, mit denen ich Zeit verbringen kann.
Falls ihr euch fragt, ob ich nicht arbeite, ich hatte meine nächste Ausbildung im Rettungsdienst angefangen, leider wurde diese, wegen Corona, letztes Jahr abgebrochen, nun fehlt mir die Motivation, von vorne zu beginnen, obwohl ich es so gut geschafft habe und alle sehr zufrieden mit mir waren, obwohl es mein Traum ist und ich so gerne weiter machen möchte, es ist jedesmal so schwer für mich, etwas anzufangen, den Mut aufzubringen, alleine nur wegen der Angst, die Angst vor den neuen Menschen, Angst vor dem versagen. Ich kann es mir selbst nicht erklären. Als ich erstmal dort war, war ich glücklich, ich hatte keine Probleme mehr, bin total aus mir rausgekommen, jetzt sitze ich wieder hier und finde keine Kraft und keinen Mut.

Vielleicht gibt es hier Menschen, denen es ähnlich geht?

#284


FeuerWasser
Zitat von al95ina:
Ich hatte mal viele Freunde, nur hat sich jede Freundschaft irgendwie aufgelöst.

Wie hat sich das "irgendwie" aufgelöst? Kann es sein, dass du Freundschaften und Bekanntschaften zu wenig pflegst? Du musst aus deinem Schneckenhaus raus denn du drehst dich im Kreis. Du schreibst, dir fehlt ein guter Freund und schreibst gleichzeitig, dass du monatelang das Haus nicht verlässt. Du schreibst du hattest eine Ausbildung die wg. Corona abgebrochen wurde und gleichzeitig, dass dir der Mut fehlt von vorne zu beginnen. Dabei hattest du den Mut ja schon. Was ist dein Plan B?

x 2 #285


fourofour
Zitat von al95ina:
Es ist nicht so, dass ich keine Chancen hätte oder dass ich niemanden kennenlernen könnte, ich bin nur ein sehr ruhiger und schüchterner Mensch, ich habe Angst davor, neue Leute kennenzulernen, auch wenn ich es so gerne möchte und so oft schon mein Interesse definitiv vorhanden war, irgendetwas hindert mich, ich weiß nicht, was mit mir los ist.


Wenn Du tendenziell zurückhaltend, schüchtern bist und Du dann das aktive auf Leute zugehen reduzierst, dann kannst Du an einen Punkt kommen wo sich nach und nach Blockaden aufbauen.
Da hat Schlaflose recht .- da drehst Du dich im Kreis.

Ziel ist es sich selbst dem so auszusetzen, sich zu konfrontieren und sich dem zu stellen, das Du so weit gefordert wirst das eine Vermeidungshaltung gerhindert wird, aber Du selbst auch nicht überfordert bist.

Gerade das Internet bietet hier 1k-Möglichkeiten um Kontakte aufzubauen und die Leute in der Dosis an dich herauzulassen wie Du das gut aushalten kannst.

x 2 #286


AriN
Hey al95ina,
Ich verstehe dich und in einigen Dingen geht es mir wie dir. Ich denke es ist nach der Schulzeit einfach schwerer, Freunde zu finden und irgendwie sind die Bekanntschaften auch anders als früher. Das muss man wohl akzeptieren. Ich habe auch lange versucht, Anschluss zu finden und bin mittlerweile eher dafür, das zu machen was mir Spaß macht (Kurse etc.) und zu hoffen, dass sich dabei irgendwann mal was ergibt. Man fühlt sich ohne "Gemeinschaft" einfach merkwürdig unvollständig.
Ich denke auch du solltest zunächst alles daran setzen, wieder eine Ausbildung zu finden und evtl ein Hobby zu betreiben oder dich irgendwo zu engagieren, zur Zeit vielleicht auch eher in einem Forum aktiv zu sein. Dann wird dein Allgemeinbefinden sicherlich besser und der Rest wird sich mit der Zeit ergeben.
Anstrengend ist das aber alles, das weiß ich. Ich wünsche dir ganz viel Kraft dabei!

x 1 #287


Ranibo
Der erste Schritt ist häufig der schwerste. Gerade als zurückhaltender Mensch mit der Angst etwas nicht zu packen, kann das sehr schwer sein. Aber man muss halt den ersten Schritt machen um sich selber aus diesem Sumpf zu ziehen. Andere Menschen können dir Rat geben, dir ein offenes Ohr schenken und versuchen dich zu motivieren, aber am Ende des Tages, liegt es an dir dich selbst aus dieser Situation zu befreien.
Wichtig ist zu begreifen, dass alles was du tust, ungeahnte Möglichkeiten eröffnen kann. Selbst wenn du es am Ende des Tages nicht packen solltest, wer weiß welche neuen Dinge sich dir eröffnen? Such dir Dinge die dich schon immer interessiert haben und fang einfach an. Tritt einer entsprechenden Community im Internet bei und fang an dich dort über deine Intesseren auszutauschen.

Eins meiner Lieblingszitate ist "Ich verliere nicht. Entweder ich gewinne oder ich lerne.". Ich weiß gar nicht woher ich das habe, aber darin steckt so viel Wahrheit.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute.

x 1 #288






Dr. Reinhard Pichler
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