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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Einsamkeit
Da seid ihr ja wieder Smile
@Zando ich antworte noch...bin so schreibfaul

x 1 #41


Zando
Hallo Einsamkeit! Mach Dir keinen Stress... Smile

#42


A


Einsamkeit - wie komme ich aus diesem Loch?

x 3


G
Hallo an Euch, ich hab mich jetzt mal hier eingeloggt da dieses Thema auch mein Thema ist. Ich hoffe ich finde hier ein wenig Kontakt.
Ich fühle mich einsam, das kenne ich schon seit meiner Jugend.
Aktuell lebe ich allein mit meinem Sohn.
Er ist fast erwachsen und mit sich selbst beschäftigt und das ist richtig so. Kommunikation gut aber wenig.
Nach 1 jähriger Krankheit arbeite ich nun wieder.
Ich habe einen 70 km Arbeitsweg.
Mein Leben ist
Allein zu Hause
Allein im Auto
Allein am Arbeitsplatz
Ich möchte das nicht so hinnehmen, das quält mich, denn ich bin sehr kommunikativ und unterhalte mich sehr sehr gern.
Das Schweigen macht verrückt.
Wenn ich einkaufen gehe dann stehe ich noch auf dem Parkplatz herum wo Leute sind und lehne mich ans Auto und rauche ein Zig., warum sollte ich heimfahren?
ich habe dieses akute Problem seit 5 Jahren als mein Mann sich plötzlich trennte, meine anderen 2 Kinder auszogen und mein Zuhause verkauft werden musste.
So etwas nenne ich Entwurzelung.
Erst da merkte ich das da sonst niemand war. Einfach Leere, keine guten Freunde
Ich habe schon viel unternommen um da raus zu kommen...Ich werde Euch davon berichten.
Gern hätte ich regelmäßigen Kontakt mit anderen den es ähnlich geht.

Ich werde sicher mindestens jeden 2. Tag mal online sein.

#43


Einsamkeit
hallo gritsonne,

schön, dass du da bist. mein problem ist ein anderes, denn ich habe viele kontakte und bekannte und ziehe mich gerne zurück und bin oft froh, nicht reden zu müssen. die entwurzelung ist bei mir eher familiär und weiter fortschreitend. aber so wie du hatte ich es auch mal, da war wirklich niemand. ich weiß manchmal nur nicht, was schlimmer ist. wenn mann keinen hat der einem nahe steht aber viele, die um dich rum sind, oder wenn gar keiner da ist. und dann gibt es ja noch die dritte einsamkeit, nämlich die in dir drin. und die ist immer da, wenn du es nicht schaffst, sie gehen zu lassen. also mit "du" mein ich eher mich....oder alle die das problem haben.

#44


G
Hallo Du Einsamkeit,danke ich verstehe was Du schreibst. Ich fühle das ähnlich wünsche es mir aber anders.
Ich mache ja viel....könnte noch dies und das, Verein, Sportclub...all diese schlauen Tipps. Mache ich auch aber ich bin trotzdem einsam.
Nicht weil ich mich in eine Ecke stelle, nein ich finde einfach keine echten Leute die wie ich sind. Ich kann nicht oberflächlich.
Das wird mir dann zuviel und ich schweige, auch innerhalb der Familie wenn wir mal zusammen sind.
Ich konnte das noch nie, deshalb war ich schon immer allein. So richtig kenne ich das seit ich 13 war
Ich geh zur ADHS/ Diagnostik im April.

#45


Einsamkeit
ja dann willkommen im club. dieses gefühl, niemanden zu haben der so ist wie man selbst kommt ja von dieser tiefen inneren einsamkeit. und die kommt meiner meinung nach aus der kindheit. da ist in der regel kräftig was schiefgelaufen.

x 1 #46


E
Naja, geben wir dem Maggus noch etwas Zeit. Wink

#47


G
Hallo Guten Abend, ja da ist etwas schief gelaufen und später auch, vor allen privat immer wieder.
Das Komische ist dass mich die Menschen mit denen ich zu tun habe mögen, ja sogar bewundern.
Vor allen die , die selbst mal etwas loswerden wollen und Probleme haben.
Und andere auch, z.B. geschäftlich und im täglichen Alltag unterwegs.
Aber niemand weis wie einsam ich trotzdem bin.
Ich habe mir schon immer gewünscht irgendwo dazuzugehören, z.B. in einer Dorfgemeinschaft.
Das habe ich 46 Jahre in meinem Dorf nicht geschafft und bin in eine fremde Stadt gezogen.
Das Leben im großen Mehrfamilienhaus fühlt sich besser an. Man hört Geräusche von den anderen.
Was machen die anderen hier?
Totaler Rückzug und nur noch am Rechner?
Macht Ihr auch viel allein? Ich ja eigentlich alles. Andere staunen, das würden sie nie tun sagen sie.

#48


P

Hallo- bin der neue

Hallo und guten Abend,
bin eben auf das Forum hier aufmerksam geworden und erhoffe mir so meine Einsamkeit ein wenig zu nehmen und mit anderen in Austausch zu kommen.
Bin 25 Jahre jung und leide mitlerweile seit guten 7 Jahren an Sozialen Rückzug und Einsamkeit.
Es fing alles an mit meiner Ausbildung.. plötzlich anerkennung erhalten nach der ich mich immer gesehnt habe seitens der Familie (Familär gab es immer nur negatives "du kannst nichts... warum können das ALLE anderen und du nicht.... junge was kannst du überhaupt... usw.) sprich selbstvertrauen konnte ich hier nicht aufbauen. Mit der Ausbildung und damit das ich überraschend gut die Aufgaben meistern konnte bekam ich schnell ein Selbstvertrauen was sich jedoch ausschließlich auf die arbeit bezog - jedoch mochte ich das Gefühl und habe viel sehr viel zeit gerne gearbeitet und da find es an mit dem Sozialen Rückzug... die Arbeit war plötzlich das ein und alles und wofür ich gerne morgens aufgestanden bin, am Abend war ich jedoch so erschöpft das ich auf nichts weiter lust hatte.
Das hat sich paar Jahre so durchgezogen, habe meine Ausbildung beendet und plötzlich als Arbeitsstelle fast wie eine eigene Abteilung / Spate geleitet... wie hätte es anders sein können nach gut 2 Jahren und mit 23 war ich total im burnout.. (Diensthandy von 06.00 - 23.00 und am Wochenende auch jederzeit erreichbar..). Habe den Job gekündigt und bin für 10 Monaten Reisen gewesen in Neuseeland.. in der zeit habe sehr viel Zeit alleine verbracht und habe mich selber erst einmal kennengelernt, was mir gut tut und was ich gerne tue... welche bedürfnisse ich habe und welche probleme ich habe. Es war eine sehr schöne Zeit mit sehr vielen höhen und tiefen. Seit der wiederkehr ist ein zurück finden in meinen Job nicht mehr möglich, ein Großraumbüro ist inzwischen nicht länger vorstellbar. Habe diverse Jobs angefangen, bin in eine WG gezogen und wollte so das ganze auffangen und am Stadt Leben wieder teil haben. Dann erneut ein schlag und ich war bedingt durch die Menschen in der WG in Dro. geraten was einen Stationären Entzug mit sich brachte. Seit diesem lebe ich jetzt auf einem Dorf in einem Waldgebiet und arbeite auf einer "Baustelle". Hier gibt es nicht viel was, die nächste Einkaufsmöglichkeit ist 8km entfernt und die nächst größere Stadt 15km. Mir tut die ruhe hier unheimlich gut und ich fühle mich von meinem selbst recht wohl... nur das problem mit der Einsamkeit und der Sozialen kontakte besteht nach wie vor. Auf der arbeit rede ich mit ein paar Kollegen aber nach der arbeit bin ich meist zuhause alleine.. viele Raten mir ich solle einfach mal auf Flirtjagt gehen und versuchen einen Partnerin so zu finden, nur bin ich ein sehr komplexer / komplizierter Mensch der sehr seinen Rückzugsraum und Ruhe benötigt. Sowas in der heutigen Zeit und dann mit nicht sehr großen Selbstbewusstsein ist sehr schwer..
Dazu lebe ich jetzt entfernt von der Familie die ich oft vermisse, wobei ich weiss das es mir im wesentlichen so besser hier geht.
Das ist häufig zum verzweifeln wobei ich im nächsten Moment weiss das ich dankbar sein darf weil ich weiss das es vielen Menschen noch viel schlechter geht als mir...

Naja jetzt bin ich erstmal hier und hoffe darauf das eigene Gefühl der Einsamkeit besser kompensieren zu können Daumen hoch

Einen schönen Abend euch allen

#49


A
Hallo @Pandabaer

herzlich Willkommen im Forum und einen guten Austausch.

#50


M
Herzlich willkommen @Pandabaer

Jeder Mensch ist auf seine Weise kompliziert Wink

Fühl dich wohl hier.

#51


M
Hi auch von mir @Pandabaer Smile
Es ist zunächst schön, dass du in deiner Ausbildung die Erfahrung machen konntest, dass deine Arbeit wertgeschätzt wird. Ich denke auch, dass deine Kollegen dich als Menschen wertgeschätzt haben. Das Elternhaus kann man sich leider nicht aussuchen. Wie man so schön sagt, die Eltern tun zu jedem Zeitpunkt das, von dem sie denken, es sei das Beste, dabei wissen sie manchmal leider nicht was das ist. Aber bestimmt nicht Sprüche wie, "Das kannst du nicht" stirnrunzeln
Ich hoffe, dass du da inzwischen einen besseren Abstand zu haben kannst und weißt, dass du nichts dafür kannst, dass es sich u.a. in Form von sozialem Rückzug äußert.
Du schreibst, dass du dich gerne zurückziehst und deine Ruhe hast. Hier fände ich es interessant zu wissen, ob es sich nur auf eine /-n Partner/-in bezieht oder allgemein auf Freundschaften?
Leidest du dann durchgehend darunter, so dass es dich unglücklich macht oder fehlen dir "nur" ab und zu der zwischenmenschliche Austausch? Oder fehlt dir eigentlich eine Partnerin, die dich so nimmt wie du bist?
Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass es sehr wohl Partner gibt, die sehr gut damit umgehen können. So selten ist das gar nicht, dass man sich einfach mal zurückziehen möchte. Man kann auch in einer Partnershccaft nicht ewig aufeinanderhocken. Etwas befremdlich finde ich es auch immer, wenn jmd nur noch von einem "wir" redet.
Wenn du dich jedoch verliebst, wirst du deine Partnerin erstens gerne sehen wollen (zumindest am Anfang Mr. Green ) und irgendwann ist die Vertrautheit auch so groß, dass man offen sagen kann, dass man seine Zeit für sich braucht...Was man natürlich auch anfangs bereits sagen kann.

Würde es dir denn vielleicht helfen, in die Nähe deiner Eltern zu ziehen? So dass du da zumindest in einem vertrauten Umfeld integriert bist? Du kannst dich ja dennoch zurückziehen, wann immer du möchtest, hast ja deine eigene Wohnung.

#52


P
Guten Abend
Vielen dank für das willkommen heissen hier im Forum! Smile

Zitat von Monjah:
Du schreibst, dass du dich gerne zurückziehst und deine Ruhe hast. Hier fände ich es interessant zu wissen, ob es sich nur auf eine /-n Partner/-in bezieht oder allgemein auf Freundschaften?
Leidest du dann durchgehend darunter, so dass es dich unglücklich macht oder fehlen dir "nur" ab und zu der zwischenmenschliche Austausch? Oder fehlt dir eigentlich eine Partnerin, die dich so nimmt wie du bist?


Gute Frage.. schon im allgemeinem ist es wichtig das ich meinen Rückzug bekommen und vor allem mir auch bewusst nehme und diese dann auch genieße. Häufig habe ich das Problem das wenn ich jemand neues kennenlerne etwas in der art Maske trage, gar nicht bewusst und das es mir klar ist - aber ich habe versuche mich der anderen Person meist anzupassen und verbringe anfangs sehr viel zeit mit einer Person und kann gar nicht genug von diese bekommen. Auch wenn mir das wissen vorliegt das ich den Rückzug benötige und das ich die Zeit für mich selber brauche, aber wenn ich es dann tue fühlt es sich für den moment nicht gut an und so als würde ich meinen Körper dazu zwingen. Ich denke auch das wenn ich erstmal einen Partner habe welcher mich kennt und bei der ich sein kann wie ich möchte und wie ich bin, das wäre super! Vor allem bin ich im wesentlichen überzeugt davon ein guter Kerl zu sein, ehrlich, treu, hilfbereit etc.. (genau das gegenteil von einem Ar., vlt. liegt hier auch der fehler).
Das Problem ist das ich es immer versuche der anderen Person recht zu machen und das Ihre bedürfnisse gedeckt sind wobei ich meine eigenen dabei ganz außen vor lasse. Ich bräuchte im Grunde eine Person die sich um mich sorgt und ich sorge mich im gegenzug um Sie. Aber so jemanden erst einmal kennenzulernen ist verdammt schwer und ich bisher ist mir so eine Person noch nicht über den weg gelaufen. Das einzige was passiert wenn ich das Gefühl habe so eine Person kennengelernt zu haben werde ich am ende enttäuscht und verletzt und ich mit mir wurde nur "gespielt".
Es ist zum verweifeln wenn ich so darüber nachdenke und vor allem auch darüber was dadurch bereits geschehen ist in der vergangenheit.
Derzeit habe ich wieder mal einen extremen sozialen zurückzug.. womöglich aber auch Wetterbedingt.
Mhhh... Sad

#53


A

Wie kommt ihr aus der Einsamkeit raus?

Hallo ihr lieben, ich heiße amy und bin 33 Jahre alt. Ich habe schon oft in solchen Foren mitgelesen aber mich noch nie wirklich getraut zu schreiben. Jetzt habe ich aber seit einiger Zeit Urlaub und. leider ist dies oft so bei mir, sitze ich nur rum, esse, sehe fern, und naja trauere alten Zeiten bzw nicht gelebten träumen nach.
Ich war schon immer eher Einzelgängerin, jedoch eine gute Freundin bzw ein paar kontakte zum treffen hatte ich schon immer. mittlerweile bin ich so ziemlich alleine. ich habe keinen kontakt zu meinen eltern da sie in meiner kindheit nicht gut waren und meiner meinung nach dazu beigetragen haben dass es jetzt so ist wie es ist bzw. dass ich jetzt so bin wie ich bin. Früher bin ich in Einsamkeitsphasen dann trotzdem raus unter leute gegangen (wohne in einer größeren Stadt) und somit war wenigstens unter leuten und hab mich sofort nicht mehr ganz so alleine gefühlt.
jetzt ist es allerdings so dass ich seit einigen Monaten Antidepressiva nehme und sehr stark zugenommen habe und mich auch deshalb zurückgezogen habe. ich fühle mich wie eine versagerin und manchmal denke ich dass sich niemand für mich interessiert. man muss dazu sagen dass ich außerhalb der Wochenenden und urlaube ein normales leben führe. ich bin Kinderpflegerin und arbeite in einem kindergarten. diese arbeit tut mir sehr gut und ich bin froh dort zu sein. aber an wochenenden bzw. jetzt im urlaub und in der weihnachtszeit bin ich alleine. das ist sehr schmerzhaft. und ich weiß mittlerweile einfach nicht mehr wie ich da rauskommen soll. ich nehme zwei "pushende" Medikamente und trotzdem bin ich sehr apathisch und hänge nur rum bis es dunkel wird. es ist einfach schlimm. ich denke ich habe in meinem leben viel falsch gemacht und vielleicht ist das die quittung dafür und ich bin allein. aber es tut schon weh.
kann das jemand von euch verstehen? geht es vielleicht jemandem ähnlich und hats aus dem raus geschafft?

viele grüße amy

#54


J
Wie sieht es mit Hobbies aus, die dich aufmuntern und aktivieren könnten und durch die du andere Menschen kennen lernen könntest?

#55


A
Ich habe nicht wirklich hobbys, also bin nicht im verein oder so. ich habe seit ca 10 jahren immer wieder depressive phasen. wenn ich dann bessere phasen hab und etwas anfange wie z.b mal einen tenniskurs habe ich schon leute kennen gelernt aber das hat sich auf den kurs beschränkt und ist dann auch wieder auseinander gegangen als ich wieder in dier krise war. mir fällt es zudem sehr schwer auf neue leute zuzugehen weil ich meine dass die mich für doof, hässlich, dumm und so weiter halten könnten. ich habe ein sehr labiles selbstwertgefühl und fast schon angst vor menschen entwickelt. ab und zu schaffe ich es bisschen spazieren zu gehen aber meistens sitz ich in meiner freizeit nur rum und bin sehr traurig.

#56


J
Wie wäre es mit einem Hund?

#57

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Sara80
Diese Frage, wie man aus der Einsamkeit herauskommt stell ich mir selbst schon ziemlich lang. Es ist schwierig. Gibt es Selbsthilfegruppen in deiner Nähe? Eventuell hier im Forum in der Rubrik Treffpunkt und Kontakte schauen ob jemand aus deiner Umgebung ist?

#58


A
Machst du eine Therapie? Könnte ja auch eine leichte Depression sein?
Selbsthilfegruppe finde ich gut,schau Mal was es in deiner Nähe gibt,dass geht natürlich nur wenn du vor die Türe gehst,deswegen Depri?
Ansonsten finde VHS auch immer gut,sie bieten soviel an und ist nicht sehr teuer.
Liebe Grüße

x 1 #59


Acipulbiber
Zitat von Akinom:
Machst du eine Therapie? Könnte ja auch eine leichte Depression sein?Selbsthilfegruppe finde ich gut,schau Mal was es in deiner Nähe gibt,dass geht natürlich nur wenn du vor die Türe gehst,deswegen Depri?Ansonsten finde VHS auch immer gut,sie bieten soviel an und ist nicht sehr teuer.Liebe Grüße

Gute Erfahrungen mit vhs kann ich nur bestätigen

x 1 #60


A


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Dr. Reinhard Pichler
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