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Hallo,

weiss nicht genau wie ich anfangen soll, aber ich muss mir einfach mal alles von der Seele reden.

Wie im Titel steht befinde ich mich in einer Beziehung die gerade mal nen knappes halbes Jahr andauert und fühle mich zumindest in Bezug auf diese Beziehung einfach nur einsam!

Das liegt daran, dass meine Freundin aufgrund Ihrer Erfahrungen ihre Gefühle blockiert und sich nicht fallenlassen möchte. Daraus entsteht dementsprechend das Problem, dass ich sie liebe und fast alles für sie tun würde, während sie alles einfach nur rational sieht!

Desweiteren kommt sie nicht auf den Gedanken sich einfach mal so bei mir zu melden! Wenn ich mich hingegen bei Ihr melde, kommt es gelegentlich vor, dass sie mir zu verstehen gibt das es sie ein wenig nervt, wenn ich sie so oft anrufe. (Wenn überhaupt einmal am Tag, es sei denn es ist irgendetwas wichtiges)

Ich könnte hier noch sehr viele Punkte nennen, aber das würde den Rahmen sprengen.
Dieses starke Einsamkeitsgefühl entsteht bei mir wahrscheinlich daraus, dass die Bedürfnisse, Erwartungen, usw. die ich an eine Beziehung habe einfach nicht befriedigt werden.
Hinzu kommt, das ich durch meinen Mitbewohner, der seid EINER WOCHE ne neue Freundin hat erst wieder merke, was mir alles fehlt, da er vor lauter Glück nur so sprudelt, was mir in dieser Form nur ganz selten zwischendurch und auch nur halb so intensiv in meiner aktuellen Beziehung passiert ist!
Soll heissen, dass ich mich selbst schon soweit eingeschränkt habe, dass ich gar nicht mehr wusste wie das in meinen früheren Beziehungen am Anfang lief.

Ich weiss, das jeder mir raten wird, die Beziehung zu beenden. Das sagt mein Verstand mir schliesslich auch! Das Problem ist halt, auch wenn es naiv und unglaubwürdig klingt ich diese Frau wirklich liebe und irgendwo noch Hoffnung sehe!

Ich hoffe mal, dass das jetzt nicht alles zu verworren klingt,habe mir einfach ohne gross zu denken alles aus dem Kopf gesaugt!

Wenn mir jemand nen Tip geben kann, wie ich besser damit umgehen könnte wäre ich sehr dankbar.

Gruss

Shadowhunter

P.s.: Mit meiner Freundin darüber zu reden muss man mir nicht als Tip geben, habe ich schon x-mal gemacht und das ohne um den heissen Brei herum zu reden!

16.01.2007 19:32 • 19.05.2007 x 1 #1


19 Antworten ↓


na super, da sind wir ja schon zwei, die dieses problem haben - und geteiltes leid ist ja bekanntlich halbes leid - smile.

im ernst - ich stecke in der selben situation wie du, das gleiche erscheinungsbild.

vielleicht kommen wir ja zusammen auf ideen,w ie wir das klären können.

ich habe so die leise ahnung, wir müssen da bei uns selber was klären, ändern.

wenn du nicht soweit weg von hamburg wohnst, könnenw ir uns gern persönlich treffen, aber auch chat oder telefon sind ok für mich.

gruß peter

email:

17.01.2007 08:02 • #2



Einsamkeit trotz "Beziehung"

x 3


hallo ,
ich bin erst seit kurzem auf diese seite gestoßen und ich habe ebenfalls einen
betrag zu meinem besten gegeben. deinen habe ich so eben gelesen und ver-
stehe dich nur zu gut. ich bin in keiner beziehung, zumindest nicht in einer richtigen es ist ein ballspiel - ich mache ein schritt vor und er einen zurück und umgekehrt.

ich höre heraus, das du immer schritte machst und sie keinen oder in eine andere richtung. das kann viele gründe habe, eine beziehung ist im wandel so wie alles und
nach den ersten drei monaten - sind die glückshormone weg und werden nur minimal produziert... dann stellt sich heraus ob man wirklich zu einander passt. gleiche interessen und gedanken hat. das ist ungemein wichtig und ohne das ist es schwierig zufrieden und ausgeglichen in einer beziehung zu sein.

stell dir doch einfach mal die frage, wie es dir ohne sie gehen würde...
oder was gut an eurer beziehung ist - was ihr gemein habt. vielleicht überrachst du sie mit einem essen oder irgendwas, was sie freut... vielleicht hast du dann eine chance sie für dich zu öffnen um ein gutes gespräch zu führen...
hilfreich ist es auch immer die sätze mit ICH fühle mich einsam ... ect.pp. zu beginnen und erst einmal die positiven dinge zu nennen... vielleicht sogar eine zeitangabe zu machen... damit sie nicht angst haben muß 2 stunden vorwürfe zu bekommen (nur als beispiel - dies soll dich nicht negativ darstellen) z.b. "du schatz hast du vielleicht eine halbe stunde zeit, ich muß dir was erzählen..." oder wie du denkst das du es sagen willst.

sei nicht traurig, alles hat seinen tieferen sinn und ich bin mir ganz sicher - das du herausfinden wirst ob du kämpfen oder abschied nehmen willst. ich wünsche dir viel glück und hoffe für dich das du deine einsamkeit überwinden kannst.

liebe grüße
barbara

22.01.2007 02:20 • #3


hallo zusammen,

ich kann das problem sehr gut verstehen.auch ich bin in genau derselben situation.ich liebe meinen freund über alles,wir kennen uns schon sieben jahre.damals waren wir beide noch in einer beziehung.aber er hat sich getrennt,für mich wie er sagt.und auch ich habe mich getrennt.wir waren immer ein herz und eine seele,haben uns blind verstanden,haben diesselben wünsche,träume,ziele gehabt.aber nach meiner trennung hat er sich so sehr verändert und läßt mich total im ungewissen was unsere zukunft betrifft.ich schwanke eigentlich nur noch zwischen hoffnung,trauer,schmerz,einsamkeit...
ich habe auch schon viele male versucht mit ihm zu reden aber es führt zu nichts.ich weiß daß es so nicht weitergehen kann und darf,weil es mich kaputt macht,aber ich habe auch nicht die kraft ihn zu verlassen.die lange zeit die so wunderschön mit ihm war hindert mich einfach daran.

liebe grüße
marie

31.01.2007 13:57 • #4


Ist ja irgendwie beruhigend zu wissen, dass es anderen auch so geht wie mir. Hilft zwar nicht wirklich aber trotzdem. In meiner Beziehung ist es zur Zeit auch so, dass ich total verliebt bin und sie alles sehr rational sieht, nicht so viel Nähe erträgt und sehr distanziert ist. Das ist dann so, dass nur sie bestimmt, wann wir uns sehen ich also die ganze Zeit auf "Stand by" bin. Das kostet viel Kraft und geht so langsam an die Substanz. Ich wollte, ich könnet mich von ihr trennen, aber sie hat mich total an sich gefesselt. Ihr komme einfach nicht von ihr los. Es ist nicht die Art Beziehung die ich möchte, aber löseb kann ich mich auch nicht. Also leide ich weiter, wenn sie sich tagelang nicht meldet. Ich weiß nicht wie lange ich das noch durchhalte.

16.02.2007 13:46 • #5


Shadowhunter schrieb am Di, 16 Januar 2007 18:32
Ich weiss, das jeder mir raten wird, die Beziehung zu beenden. Das sagt mein Verstand mir schliesslich auch! Das Problem ist halt, auch wenn es naiv und unglaubwürdig klingt ich diese Frau wirklich liebe und irgendwo noch Hoffnung sehe!




Und genau dieses rate ich Dir.

Ziehe einen Schlußstrich, auch wenn Dir das unendlich schwer fallen wird.

17.02.2007 09:58 • #6


Ich sehe das nicht so. Solange noch ein Fünkchen Hoffnung besteht, macht es Sinn an der Beziehung festzuhalten. Entscheidend ist einzig allein das Gefühl, nicht der Verstand. Das schmerzt zwar mehr, aber Liebe kann man nicht erklären. Liebe ist eins der stärksten Gefühle überhaupt. Manchmal müssen wir leiden und durch ein Tal der Tränen gehen, um am Ende das Paradies zu sehen.

17.02.2007 22:29 • #7


Hallo,
da bin ich ja beim "richtigen" Thema gelandet. Dazu kann ich auch was beitragen.
Bei mir wars ähnlich.
Große Verliebtheit, ca. 2 1/2 Monate lang, dann zog er sich zurück. Ich war vom Donner gerührt, er wollte gar nicht so viel Zeit mit mir verbringen, wollte allein sein, keine Komplimente, keine Liebesbekundungen mehr ... war war bloß passiert? Ich geriet in Panik und meinte, ich müsste den "Urzustand" wieder herstellen. Ich fragte, redete auf ihn ein, ich bekam keine schlüssige Antwort und auch nicht das, was ich haben wollte, dass er sich mir wieder zuwandte wie am Anfang.
Ich blieb viele Monate in der Panik, magerte ab, redete, machte, tat, war innerlich nur noch damit beschäftigt. Ich konnte nicht aufhören, an ihm rumzuanalysieren, rumzudoktern, rumzuarbeiten. Ich musste ihn "reparieren". Ich merkte, dass ich Hilfe brauchte und suchte sie mir. 1/4 Jahr Tagesklinik half mir, erst einmal wieder lebensfähig zu werden. Dazu gehörte auch eine kurze Kontaktsperre zu ihm. Es folgte (gottseidank)noch jetzt fast 1 Jahr Einzeltherapie.
Inzwischen sehe ich so einige Dinge.
Als allererstes: die Einsamkeit, die ich auch andauernd spüre, ist in mir. Es ist ein ganz, ganz altes Problem von mir. Er ist nur der, der mir spiegelt, was in mir ist. Ich will mich, wie das Wort "Beziehung" schon so ausdrückt, "auf jemanden beziehen", erst dann fühle ich mich nicht mehr einsam. Aber er ist anders als ich. Er will nicht so viel "Beziehung", braucht viel mehr Freiraum und war von meinem großen Beziehungsbedürfnis einfach total eingeengt. Logische Folge: Rückzug.
Zur Zeit versuche ich, auch "mein eigenes Ding" zu finden und zu machen. Wohl fühle ich mich dabei selten, es ist eben so ganz neu und ganz anders, als ich immer gedacht und gefühlt habe.
Ich muss auch nicht werden, wie er, sondern ich muss für mich herausfinden, wie ich mich am wohlsten fühle. Das kann ich aber erst, wenn ich es mal anders ausprobiere, wie früher immer.
Ob wir letztendlich einen Nenner finden, auf dem wir uns beide wohlfühlen, wird die Zukunft zeigen.
Aber den wichtigsten Teil, den ich brauche, um mich nicht ständig einsam zu fühlen, wenn ich allein bin, werde ich wohl in mir finden müssen. Zur Zeit fühle ich mich, als ob ich im Trüben fische und dabei noch nicht einmal weiß, was ich eigentlich suchen soll. Ich hoffe, ich finde was.

18.02.2007 19:24 • x 1 #8


Hallo Mikesch,
mir ging es ganz genauso, habe von Anfang an "Beziehung" gelebt wie ich es kannte, aber wie es letztendlich nie wirklich funktioniert hat. Ich habe mich immer über die Frau an meiner Seite definiert und war zeitweise allein garnicht lebensfähig. Ich habe immer sehr eingeengt, ohn es zu wissen, denn es war ja für mich normal. Jetzt bin ich an eine Frau geraten, die ausspricht was sie möchte bzw. eben nicht möchte und ich bin völlig am Ende, da ich so etwas nicht kenne. Ich muss lernen, dass es kein Problem darstellt, wenn ich sie nicht jeden Tag sehe oder auch nicht jeden Tag etwas von ihr höre. Dadurch liebt sie mich nicht weniger.
Das fällt mir sehr schwer. Auch habe ich versucht, sie mit andauernden Gesprächen "zu reparieren" wie du so schön formuliert hast. Jetzt rede ich mit ihr nicht mehr über uns, da eh alles gesagt ist. Ich weiß, dass sie mir treu ist, aber sie kann eben nicht diese Nähe zeigen(vielleicht noch nicht), die ich gerne hätte. Aber da ich sie sehr liebe, werde ich mich damit anfreunden müssen, mehr allein zu sein, als ich das möchte. Es fällt mir sehr schwer und ich hoffe, dass sie irgendwann mehr Nähe verträgt oder dass ich mich an weniger Nähe gewöhne. Ich weiß nur, dass wenn sie mir sagt, dass sie mich nicht sehen will, es nicht gegen mich geht, sondern sie einfach allein sein möchte. Damit muß ich besser umgehen lernen.

19.02.2007 00:24 • #9


Hallo "Lauterleben" (witziger Name),
und, hast Du schon was gefunden, was Du in das entstandene "Loch" füllen kannst?
Ich hab mal Deinen Beitrag gelesen: "Fühl mich abends immer so allein." Geht mir auch oft so. Komme von der Arbeit und allein in meiner Wohnung kommt erst mal das große Loch und die große Traurigkeit. Meine Therapeutin meint, dass es eben auch viel zu betrauern gibt, weil der Wunsch nach Verschmelzung mit anderen nicht erfüllt werden kann. Nun trauere ich und trauere, manchmal frag ich mich aber schon bang: soll das ewig so weitergehen?
Zudem versuche ich, Dinge zu tun, die mir Spaß machen. Fürchte nur, meine Erwartung daran ist auch wieder zu groß. "Erfüllt" fühle ich mich nie. Deswegen das "im Trüben fischen, ohne zu wissen, was ich eigentlich suchen soll." Irgendwas in mir drin. Angeblich soll es das geben, dass man sich mit sich allein wohl fühlen kann. Kann es nur hoffen, für mich ist das ziemlich abstrakt.
Wie geht's Dir (und Euch anderen) damit?
Mikesch

19.02.2007 18:47 • #10


Hallo,
bin zum ersten Mal hier auf diese webseite gestossen. Warum? -aus Einsamkeit und weil ich im Internet auch nach Menschen suche,die sich einsam fühlen.
Leider gehts mir genauso wie Euch, nur , ich bin jetzt 20 Jahre verheiratet.
Den Satz "Einsamkeit trotz Zweisamkeit" habe ich heute zum ersten Mal gehört. Aber dieser Satz berichtigt meine Situation.

Ich fühle mich dermaßen einsam, dass ich es fast nicht mehr aushalte. Die sogenannten Freunde gibt es nur mal zum Hallo sagen, ansonsten hat jeder mit sich zu tun.
Vielleicht würde ich meine Einsamkeit besser ertragen, wenn man einen Freund oder Freundin hätte, zum Reden meine ich.
Die Ehe ist kaputt, kann mich aber nicht trennen, zumal ich auch keine Arbeit finde (bin gesunheitlich angeschlagen).Aber diesen Schritt zu wagen , mich zu trennen,traue ich mich nicht. Ich hatte deswegen auch schon schwere Depressionen,ging in eine psychosomatische Klinik. Ich wollte stark sein, mein Leben leben und wieder Freude daran haben. Doch ich merke, dass ich es nicht schaffe. Wünsche mir vergebens einen Partner, der auch mal einen Arm um einen legt,der Verständniss zeigt,usw.
Aber jetzt nach 2 Jahren, fühle ich mich immer schwächer,hab das Gefühl,dass ich es doch nicht mehr schaffe.
Ich bin nicht der Mensch der alleine leben kann. Ich brauche jemanden, mit dem ich meine Freuden teilen kann.
Sind das alles nur Sehnsuchtswünsche? Träume?---

Ich kann dir Shadowhunter leider keinen Rat geben, wollte dir aber wissen lassen, dass es auch Menschen gibt, die nach vielen langen Jahren auch solche Probleme haben allein zu sein, trotz Beziehung oder Zweisamkeit.
Wenn Du auf dein Herz hörst , machst Du ewig lange noch so weiter. Ich kann Dich da so gut verstehen. Der Verstand sagt freilich dass es so nicht weitergehen kann(auch wie bei mir). Doch leider sitzen wir in einer Sackgasse. Wenn wir, Du und ich, selber nicht entscheiden können wie es weitergehen soll, wer dann? Ich suche ja auch ständig nach Antworten und guten Ratschlägen, doch entscheiden müssen wir es ganz alleine.

Die Liebe kann so verdammt weh tun! Weh tut es, wenn die Liebe nicht so erwidert wird wie man es sich vom anderen erhofft.Man gibt sich soviel Mühe den anderen glücklich zu machen und stößt trotzdem auf eine Wand. Man erwartet dieses auch vom Partner und ist enttäuscht wenns nicht so läuft wie man es sich erträumt .
Hör auf dein Herz , aber lass dich nicht kaputt machen, denn leider endet es all zu oft in Depressionen, in denen man nur mit harter Arbeit mit sich selbst und oft nur mit einem Therapeuten wieder rauskommt.

Du , ich wollte dir nur sagen, dass ich dich sehr sehr gut verstehen kann , und dir nur wünschen kann , den richtigen Weg zu finden.......auch wenn er vielleicht schmerzlich wird.Alles Liebe und Gute für Dich.

liebe Grüße
Michaela

20.02.2007 23:43 • #11


Hallo Petra,
ich fülle das Loch zur Zeit mit Arbeit. Ich lasse mir bewußt viel Arbeit für Abends liegen, wenn ich nach Hause komme, dann muss ich nicht darüber nachdenken, dass ich viel lieber etwas anderes machen möchte. Ich habe auch schon viel darüber gelesen, dass man sich allein wohl fühlen können soll, aber ich glaube, dass ich es nicht kann. Ich habe von 1980 bis Ende 2006 ohne Unterbrechung in Beziehungen gelebt. Jetzt muss ich lernen, allein zu sein, wenn meine Freundin keine Nähe erträgt und selbst allein sein möchte. Manchmal sehe ich sie dann die ganze Woche nicht, sie ruft nicht an, keine sms usw. und ich darf sie dann auch nicht anrufen. Das ist verdammt hart und so lenke ich mich dann mit Arbeit ab. Am schlimmsten ist es an den WE an denen ich zwangsweise allein bin. Alle Beschäftigung ist dann aufgesetzt und unehrlich, weil ich lieber bei ihr wäre. Ich hoffe, dass es irgendwann besser für mich wird. Jetzt werde ich wieder arbeiten.

22.02.2007 00:31 • #12


...ich las mir gerade die zeilen durch,vom gast die schon 20 jahre verheiratet ist und sich nicht stark genug fühlt sich zu trennen...

davon war ich auch mal schwer betroffen...doch bei mir war das alles viel verworrener..
ich war 12 jahre mit meiner 1.großen liebe zusammen...wir wohnten in den neuen bundesländern (im haus seiner eltern-und dazu brauch ich glaub ich nicht viel schreiben,denn sowas kann nie gut gehen)
wir bekamen einen sohn und als wir ein jahr nach seiner geburt geheiratet haben wurde unser baby schwer krank..das problem war,das ich schon wieder berufstätig war,da mein mann oft wetterbedingt arbeitslos war...also ich mußte die brötchen verdienen...ich wachte langsam auf und durfte das leben so richtig spüren,nur von der negativen seite...unser sohn lag über monate im krankenhaus...bin früh in einen nebenjob arbeiten gegangen (regale einräumen),danach in meine hauptarbeit..und ca 18 uhr zu meiem baby ins krankenhaus..ich blieb das so lang bis er tief und fest schlief,bis ich mit den ärzten alles besprochen haben....und das ging jeden tag so..über monate...ich hasste meinen mann u seine familie..denn sie verstanden meinen mann das er ihn nicht besuchen kann weil es ihm das herz zerriss..angeblich!
wir waren 2 mal zu einer 4-wöchigen kur....die 1.nahmen wir als wir noch im osten wohnten...die 2.dann als wir nach münchen gezogen sind...ich dachte ein neuanfang..mein mann hat arbeit,die sicher war..ich wurde nur versetzt und dem kleinen tat die veränderung auch sehr gut...die 2.kur mußtenmein sohn und ich mit mega schweren u vielen gepäck allein antreten,die wir mit dem nachtzug auf uns nahmen....
lange rede....ich habe mich da in diesen 4 wochen im inneren von meinem mann getrennt..doch die angst,se allein nicht zu schaffen mit meinem kind war so groß,das ich nach haus kam und dieses drama noch 2 jahre aushielt...doch dann war es nicht mehr zu ertragen..ich nahm allen mut zusammen und redete mit ihm..er nahm das ganz locker auf und meinte noch das solche probleme und gedanken doch normal wären u schlug mir ne ehetherapie vor..doch ich dachte,nein,jetzt hast du schon mal den schritt gewagt,jetzt bleib ich dabei...schließlich geht es um mein leben,mein empfinden,meiner seele....und dieser mann hat mich nicht verdient!
mein mann fuhr bevor der kleine in die schule kam zu seinen eltern,um dort noch mal urlaub zu machen..er wollte es da seinen eltern sagen,das wir uns getrennt haben..
ich blieb in muc,weil ich mir ne wohnung suchen wollte und auch arbeiten mußte,da ich keinen urlaub bekommen hab..
ich hatte endlich eine süße kleine wohnung für mich und meinen sohn,,ich war so glücklich...
als die 3 wochen um waren und sie eigentlich wieder kommen sollten rief ich an und fragte wo sie bleiben..darauf begann mein alptraum.....
er war beim anwalt...ich habe die wohnung und somit das kind verlassen..das heißt das ich erst mal nur das umgangsrecht hatte...ich war am ende...und dann noch diese arbeit,wo immer ein freundliches lächeln erwartet wurde...ich kämpfte um mein kind..doch der schulbeginn kam und er mußte da wo mein mann wohnte eingeschult werden...ich bekam fast jeden tag einen neuen brief von seinem anwalt...unterhalszahlungen, ehegattenunterhat,kredite...usw...mein anwalt hat sein bestes getan und einige sachen für mich aushandeln können,doch mein kind gab er nicht raus...
ich starb vor kummer,mein mamaherz war gebrochen....
ich ging mich ablenken,nach der arbeit mit leuten nen absacker trinken,an den wochenenden feiern gehen...doch das half nicht viel...
ich begann mit Dro. und rutschte so tief wie nur möglich rein..ohne Dro. dachte ich zu viel nach..mit Dro. war mir alles egal..und ich mußte nicht immer weinen..was mir oft passierte in der arbeit wenn ich kinder mit ihren mam`s sah...
ich stürzte ab und viel in eine schwere depression...als ich dann nur noch 46 kg wog schleppte mich mein papa zum arzt...ich wollte sterben...das erste mal über alles reden...ich schämte mich und gab mir für alles die schuld...auch für die kaputte beziehung...
ich mußte einen entzug machen..wenn ich in die klinik gegangen wäre,hatte ich mein sorgerecht verloren (welches wir beide hatten)...also machte ich den entzug bei mir in meiner wohnung...ich hatte nur 1 freundin..und einen arzt...es waren die 4 schlimmsten tage meines lebens...aber ich hab den rohentzug geschafft..danach gingen die psychotherapien los...ich war bei einer die ich 1 mal die woche sah und bei einer die die ganze sache auswertet und mich tabletten zu stopfte...ich machte die therapie fast ein jahr...die tabletten setzte ich nach einem 3/4 jahr ab...
ich schaffte es ohne tabl..und hörte die vögel zwitschern,sah das grün an den bäumen..betrachtet alles viel intensiver und spürte mich endlich wieder...

um es endlich zu beenden...
letzten jahres hatte ich meine scheidung...wieder einen schritt gemacht...
mein sohn lebt noch bei meinem ex-mann doch er hat eine neue beziehung und will mit dieser frau zusammen ziehen...
ich habe meine arbeitszeiten geändert und kann meinen sohn so oft wie nur möglich sehen...doch ich kämpfe noch immer um ihn..aber da heißt es geduld haben...
ich habe eine schöne wohnung die ich komplett mit viel liebe ganz allein eingerichtet habe...(bin damals nur mit einer matratze und 2 koffer ausgezogen)..

was ich damit sagen will...egal wie viel angst man hat..man schafft es..man muß nur genau wissen was man will und nicht so lange warten...
aller anfang ist schwer...

22.02.2007 13:00 • #13


Hallo Golondrina,
es ist einfach furchtbar, was Menschen sich antun....
Und absolut unverständlich ist mir, dass Anwälte sich auch noch dazu hergeben, solche Dinge zu unterstützen!

Ich wünsche Dir viel viel Kraft und sei ganz sicher: das Leben wird sich rächen und Du dein Recht bekommen, auch wenn es etwas länger dauert, sei stark!

Ich kenne auch das Gefühl, dass man einsam ist, obwohl man in einer Beziehung ist. Es war echt schlimm. Letztes Jahr habe ich mich mit Hilfe des Gewaltschutzgesetzes daraus befreien können. Trotz alles, was passiert ist, habe ich stark an mir gewzeifelt, tu es manchmal noch und kann einfach nicht begreifen, warum ein Mensch so ist.
Ich bin auch jetzt sehr einsam, sehne nich zwar nach einem lieben Menschen an meiner Seite, aber ranlassen kann ich es auch nicht.
Ich hoffe nicht, dass ich mein ganzes Leben lang an dieser Sache zu "kauen" habe und die Einsamkeit jetzt der Preis dafür ist, dass ich ein einziges Mal an mich gedacht habe und auch denken mußte. Es war aber so weit, dass ich etwas tun mußte, um eine weitere Eskalation zu verhindern und selbst vielleicht doch mal wieder irgendwann eine Chance zu haben.

Ich habe aber das Träumen noch nicht verlernt und auch die Hoffnung nicht und daran versuche ich mich jetzt festzuhalten!

Liebe Grüße!

22.02.2007 21:37 • #14


Hallo Golondrina ,
ich danke dir, dass Du auf meine Zeilen (vom 20.Feb) geantwortest hast. Allein zu wissen, dass sich überhaupt noch jemand für einen interessiert tut schon gut.
Deine Zeilen ,die ich jetzt gerade durchlas, haben mich sehr erschüttert ...und ich kann es dir nachfühlen dass Du dich nach deinem Kind sehnst. Ich habe auch 2 Kinder ,2 Jungs 13 und16.
Doch ihr Vater zeigt keinerlei Interesse an ihnen .
Kurzum , er ist wie ein drittes Kind.

Also bleibt alles an mir hängen.
Ich hatte die letzten 10 Jahre viele Schicksalsschläge, zudem war ich noch oft im Krankenhaus. Doch glaubst Du, dass er einmal Mitgefühl gezeigt hat? Vor 2 Jahren musste ich nachts in Krankenhaus , hielt es vor Bauchschmerzen nicht mehr aus. Als der Krankenwagen da war, stellte mein Mann nur meine Tasche in den Wagen und ging wieder ins Haus. Das war für mich der Punkt wo ich spürte, was für ein gefühlsloser Mensch er doch war.
Könnte noch Stunden schreiben....aber egal.

Golondrina , ich bewundere dich , dass Du trotz deiner schweren Situation , wieder den Mut gefunden hast , weiter zu machen. Ich denke auch, man tut es auch für sein Kind, das alleine macht schon stark.
Was ich nocht nicht ganz verstehe,ist, warum dein Mann auf einmal euer Kind hat? Ich verstand es so, dass er auch niemals Interesse zeigte. Warum hat er dir dann dein Kind weggenommen??
Ein Mann der sowas tut hat kein Herz , der denkt nur an sich.

Dass dein Papa dir geholfen hat find ich super. Alleine findet man nicht den Mut zu kämpfen .
Ich hab keine Eltern mehr,sind beide tötlich verunglückt bei einem Unfall.
Ich wäre froh, jemanden zu haben, zudem ich gehen könnte mit meinen Sorgen.
Nun flüchte ich mich ins Internet , um mit Menschen Probleme austauschen zu können....traurig aber wahr. Ehrlich gesagt, habe ich nicht gewusst, dass es für sowas auch ein Forum gibt , so wie hier....ich fand es durch Zufall. Ich flüchtigte mich immer in einen Chat ,aber die reden immer nur Quatsch, man findet kaum jemanden mit denen man eine normale Unterhaltung führen kann.Entschuldige ,wenn ich immer wieder auch von mir erzähle.....

Liebe Golondrina , ich wünsche dir auf jeden Fall , dass Du weiterhin kämpfst und ich weis, Du kannst es, denn den Anfang hast Du schon gewagt.Ich spüre, dass Du stark sein kannst.Dass Du damals in so ein Loch gefallen bist ist nur allzugut verständlich !Ich schließe dich in meine Gebete mit ein, dass sie dir bald dein Kind zusprechen werden , denn ein Kind gehört zu seiner Mutter.

Ich drück dich mal ganz feste Alles Gute für Dich

lb Gr - Michi

23.02.2007 00:56 • #15


Hallo Golondrina,

ich habe deinen Bericht gelesen. Ich bin zu tiefst beeindruckt. Du hast schon sehr viel durchgemacht, aber du bist eine ganz tolle und starke Frau.

Liebe Grüße

23.02.2007 10:22 • #16


...hallo ihr lieben..

ich find es als ein unbeschreibliches gefühl,dass man kaum beschreiben kann wie ihr mir kraft damit gebt,wenn ich eure antworten lese.......

mein mann weiß das er mir sehr damir weh tut wenn er mir mein kind weg nimmt und von daher ist er damals zu seinen eltern gefahren mit den kleinen weil dies schon von vornherein sein plan war und ich war leider so naiv,zu denken das er mich unterstützt...schließlich kenne ich ihn schon 12 jahre o war mit ihm 12 jahre zusammmen....und hätte nie gedacht das er so was machen würde..

seine eltern haben ihn dabei unterstützt...besser,ich glaube noch heute das sie ihm diesen flo in die ohren gesetzt habne..da ich noch nie so einen guten draht zu ihnen hatte und dann ziehe ich mit ihren sohn auch noch nach münchen...

23.02.2007 17:49 • #17

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Hallo Ihr!

Ersteinmal vielen Dank für all Eure Worte und eigene Erfahrungen. Es ist einerseits schön zu wissen, dass man nicht alleine ist mit seinen Problemen, andererseits ist es aber auch sehr traurig, da es viele von Euch sehr viel härter getroffen hat!

Was meine persönliche Geschichte angeht, hat sich inzwischen einiges geändert, da meine Freundin die Beziehung beendet hat. Der Grund hierfür war, dass sie der Meinung war, dass ich zu gut für sie wäre und ich sie mich nicht verdient hätte.

Das seltsame an der ganzen Sache ist, dass wir seitdem die Beziehung beendet ist, ein viel besseres Verhältnis zueinander haben.

Viel wichtiger jedoch ist, dass ich in der letzten Zeit viel über mich selbst gelernt habe. Meine Einsamkeit beruht im Endeffekt nicht auf mangelnde Zuneigung von anderen Personen sondern vielmehr auf meine Zuneigung mir selbst gegenüber. Mir ist aufgefallen, dass ich verlernt habe mich selbst zu "lieben" und als Kompensator hierfür um die Liebe anderer gekämpft habe!

Ich kann zwar nicht behaupten, dass es mir jetzt viel besser geht, allerdings ist die Erkenntnis ein erster Schritt in die richtige Richtung!

Versucht Euch mal darüber im Klaren zu werden, was die Grundlage für Eure Einsamkeit ist und versucht zu analysieren ob sie eher im Partner oder vielleicht doch in Euch steckt!

Auf jeden Fall möchte ich nochmal Dank sagen für die Worte von Michaela!

Was Dich angeht Golondrina so kann ich nur sagen, dass Du meinen tiefsten Respekt verdienst und Du ein unglaubliches Beispiel für einen Kämpfernatur bist! Danke, dass Du uns an Deiner Geschichte hast teilhaben lassen!

Liebe Grüsse,

Shadowhunter

11.05.2007 10:55 • #18



Hallo ihr Lieben,
der Titel der Katogorie, passt für mich,wie die Faust aufs Auge!
Ich Lebe seit 2003 in einer Beziehung, seit 3 Jahren verheiratet und die ersten 2 Jahre waren glücklich, aber er hat eine Mutter, sowas habe ich früher nur gelesen, wusste nicht,dass es das gibt, die hat Sachen erzählt über Ihn, die nicht stimmen, wollte Ihren Sohn nicht verlieren, manno Mann,schlimm, er war da fast 40 Jahre,als wir geheiratet haben,da ging es dann Los, auf dem Standesamt schon,Sie quatschte mir überall hinein,selbst beim Kleid, habe an gezogen,was ich will und wollte meinem zukünftigen Mann ´gefallen,nicht Ihr und mich selber schick finden! Meinte nachdem Standesamt,da er vor Rührung kein Wort im Standesamt heraus bekam,vor Glück damals,( meinte seine Mutter, war besser, so hätte er nicht Lügen können),Oh wie gemein:-( Ich hätte die am liebsten aus dem Auto geschmissen, so sauer war ich! Macht man dass am schönsten Tag,seines Sohnes? Wollten uns vor schreiben,wann die Hochzeit zu Ende ist, nachdem essen und so weiter, hat uns den Tag ein wenig verdorben,alle anderen waren gut zufrieden, mein Vater,s eine Freundin,meine Trauzeugin und Mann, der andere Trauzeuge und seine Freundin,seine Schwester, sein Schwager war wie immer am meckern, ging den Tag noch! Am anderen Tag wurde uns gesagt,seine Schwester: Essen war Mist,die Suppe aus der Tüte, Fleisch war kalt und so weiter, habe meinen Vater gefragt und den Trauzeugen, die lachten und meinten, so ein Blödsinn, Essen wäre lecker gewesen und nichts kalt, so ging es Los! DEr Schwager meines Mannes, meinte nun, Er hätte mehr zu sagen, wie ich, ich wäre ja erst gerade in die Familie hinein geheiratet u. wollte mich beleidigen, hat er net geschafft,habe den Spiess um gedreht,da lief er heulend zu seiner Frau,die Schwester meines Mannes! Seitdem redet der mit mir nicht mehr,seit 3 Jahren , Tz tz! Seine Schwester auch kaum, die war beleidigt, weil wir keine Verlobung gefeiert haben und weil ich sie nicht gefragt habe, ob sie meine Trauzeugin werden möchte,warum auch? Mein Mann hatte jemanden von seiner Seite, seinen Cousin und Freund und ich eben von meiner Seite, auf jeden Fall wurden wir seitdem gemieden, seine Mutter meinte: Ich hätte Ihr den Sohn weg genommen, wie Bitte? ER war fast 40 Jahre kopschüttelnd, dachte die spinnt! Nun seine Eltern meinten,ihr Sohn käme gar nicht mehr mit seinen Probleme zu Ihnen, der meinte, ich habe eine Frau und da gehe ich nicht zu meinen Eltern und wegen jedem Kram eh nicht! Kann euch fragen,aber meiner Frau vertraue ich und ihr habt mich zuoft enttäucht! Seitdem sehen wir seine Eltern kaum noch, ist Ihr Haus in dem wir zur Miete wohnen, der Tochter haben sie eine Neues Haus gebaut und bezahlt, über 5 Jahre und nun sind ´beide kaputt,die Eltern und hier wird nichts mehr gemacht, da es uns nicht gehört, wir Mieter sind und so weiter, sind wir langsam sauer! Dass Bad kann man kaum benutzen, die Fliesen fallen ab,der Wintergarten udn ein Zimmer stehen voll, mit Ihren Sachen,d ie Sie mit nehmen wollten in die andere Wohnung, stehen da nun schon seit ca. 7 Jahren und wir können hier nichts machen, da es uns nicht gehört, wir dazu kein Geld haben, bezahlen ja Miete und seiner Schwester wurde alles in den Hintern gesteckt, mein Mann leidet darunter, ist andauernd genervt und enttäuscht und sauer und leidet allmählich unter Depressionen, da Sie sich nicht kümmern und wir uns hier nicht mehr wohl fühlen, deswegen geraten wir immer aneinander, da wir beide enttäuscht sind und uns hier nicht wohl fühlen! Er hat sie x Mal gefragt, er sollte das Haus haben,wann sie es überschreiben und so weiter, keine Antwort, sie leben ja noch, kam dann u.a.! Letzes Jahr hat er einen Vorschlag gemacht und wieder keine Antwort und er leidet, war im Dezember im Krankenhaus,seine Eltern inteessiert es nicht gross,war Überarbeitung und da er damit nicht Klar kommt, Depressionen, er wollte mitten in der Nacht einfach weg inden Wald und nie wieder kommen, weiß nicht,wie weh er mir damit getan hat!? Ich muss darunter leiden, unter seinen Eltern und seinen Launen, er schreit mich nur noch an,wenn er frei hat, hat schlechte Laune und ist gereizt,zieht sich zurück , beschäftigt sich dann lieber mit seinem,unseren Hund oder Auto! Einmal da wollte er mit mir aus ziehen, ich dache, endlich! Aber er wechselt ewig seine Meinung! Wegen des Hundes bekommen wir keine Wohnung,meint er und so weiter, dann die Mieten sind teuer! Er geht arbeiten, kommt zum schlafen nach Hause und essen und trinken und schlafen und ist ewig nur noch müde! Gereizt und genervt,als er im Krankenhaus war, wollte er sein Leben ändern, an uns denken und unsere Liebe, war alles nachdem ersten Schreck so schön,aber nach 6 Wochen, war es wie vorher! Er läuft allem davon, ich bekomme dann zur Antwort, Es dauert alles seine Zeit, geht nicht so schnell! SEit 7 Jahren wartet er und ich seit 4 Jahren dass die hier was machen, ist dass net lange genug? Er lenkt sich ab, Fernseher läuft ewig,wenn er frei hat und ist immer am essen, hat dadurch Fressattaken und soll ab nehmen! Ich sitze hier alleine, wenn er arbeiten ist, ist er da, moserter nur herum und immer dass Thema Eltern, wenn wir reden, es steht mir schon sonstwo ! Ich möchte mal Tanzen gehen,Ja ja ! Immer Ja demnächst! Romantischer abend,da kommt er entweder zu spät hinein oder er geht mit dem Hund und dann Duschen und schon ist der Abend fast vorbei:-( Sex , Tja, seiner Meinung nach sind wir ja in einem Alter,wo es keine grosse Rolle spielt,Klasse , ich bin doch keine 70 oder 80 ,Idiot,sorry! Sehne mich nach Zärtlichkeiten, schmusen und so, der letzte Sex war Ja ewig her, letztes Jahr mal zwd, im Februar, er hat ja keine Zeit, beschwert sich aber, dass wir keinen mehr haben,wie denn? Wenn er an fängt,dann kurz bevor er zur Arbeit muss, um ab brechen zu müssen, er muss weg und jetzt,unter Druck,Nein sei nicht böse! Oder morgens mit knurrenden Magen,will gerade auf stehen,da meine Blase meldet, zu voll und ich Durst habe,Nein dann hat er ja auch Hunger, ist ja wichtiger! Es ist immer alles wichtiger, als Zeit zu Zweit! Und dass nach gerade 3 Jahren Ehe! Es wr soooo schön mit Ihm, habe ich ihm auch damals immer gesagt,er kannte es nicht,er war da ausgeglichener und hat viel gelacht und nun Lacht er kaum noch! Ich auch nicht,aber mehr, mache mir Musik an oder so , träume und wünsche mir so sehr, dass es wird, wie es mal war und hoffe,aber ich weiß nicht,wie lange Ich noch hoffe , ist doch kein Zustand:-( Fühle mich, wie eine Haushälterin und in seinen SMS steht dann täglich,Ich liebe Dich Brauche Dich,Vemisse Dich und was habe ich davon? ER ist eifersüchtig, wenn ich nur mit einem Mann rede, wäre unglücklich, wenn ich Ihn verlasse, sagte er mir! Ich sagte Ihm, ich kann aber so auf Dauer nicht Leben, ohne Gefühle und ohne Zukunftsperspektiven, man will doch mal wissen wie es weiter geht? Oder? Habe ihm gesagt,sonst suche ich mir alleine ne Wohnung,so habe ich keine Lust mehr,ewig auf seine Mutter und Vater zu warten,machen Ja nichts, Ich schäme mich schon Menschen ein zu Laden, wegen dem Bad und WC und Flur, sollte alles gemacht werden,seine Eltern haben hier in der Wohnung vorher gewohnt,alles verwohnt und so sieht es auch aus,Nie in dass Haus der Schwiegereltern ziehen, dachte ich immer und nun,habe ich es doch getan,da sie ja kaum da sind,aber es wird nichts geregelt! Warum sagt mein Mann denen nicht mal die Meinung? Ich verstehe ihn nicht? Er meckert und schimpft und erzählt es immer mir,ich kann Ihm da nicht helfen,seine Eltern sind da Ansprechpartner, habe ich gesagt! Er möchte dass ich denen dass sage, Warum ich? Traut er sich nicht, ist er feige? Ich fühle mich hier so alleine und kenne niemanden hier, da ich aus NRW komme und nun in Hessen wohne,Freunde hat er nicht,es kommt soviel Kälte herüber, ich habe doch auch Träume und Sehnsüchte und sehne mich nach Liebe und Zärtlichkeiten und was zusammen machen und so weiter! Verlange,Erwarte ich zuviel??
Liebe Grüsse , denke ist erstmal genug,bis dann
C.

15.05.2007 23:08 • #19


Hallo,

ich bin (wie wahrscheinlich viele) neu hier. und anhand der themen merke ich bereits, dass ich wohl an der richtigen stelle gelandet bin es ist schön zu wissen, dass man nicht alleine ist und auch andere menschen probleme haben. das vermittelt mir das gefühl durchaus normal zu sein!

zu deinem problem kann ich nur sagen: wenn du ihr keine freiräume lässt, wird sie dich verlassen. ich habe das einmal selbt mit einem exfreund mitgemacht. ich war unglücklich und hatte angst vor dem verlassenwerden. je mehr ich versucht habe es gut zu machen, umso mehr habe ich ihn eingezwängt. am ende war es so, dass er bereits eine halbjährige beziehung hatte, der gesamte "gemeinsame" freundeskreis darüber bescheid wusste und alle schon die verlobung der beiden vorbereiteten.
ich erfuhr es nur zufällig... keiner hielt zu mir, weil ich einfach nur als völlig durchgeknallt und krank rüberkam. als ich eine meiner "besten" freundinnen zur rede stellte, drückte sie mir einfach nur eine broschüre für den umgang mit geisteskranken in die hand und verschwand. anscheinend wussten sich alle beteiligten nicht mehr anders zu helfen. im nachhinein kann ich es ihnen auch nicht verdenken...

danach lernte ich erst wirkliche einsamkeit kennen... keine freunde, keine beziehung, überhaupt kein verständnis.
erst jahre später bin ich nach einem nervenzusammenbruch in einer gesprächstherapie zu mir gekommen. ich hatte mich in den wahn hineingesteigert das die ganze welt sich nur um mich dreht und alles gute wie schlechte sich nur auf mich bezieht. mal ein paar stunden ohne seinen partner zu verbringen bedeutet eben nicht ende der liebe, sondern einfach nur weiterhin ein mensch zu sein. ich habe ewig gebraucht um das zu begreifen.

glaub mir, manchmal ist etwas weniger besser als mehr. laß sie einfach mal "in ruhe". egal was sie für schlecht erfahrungen gemacht hat, mit den neuen mit dir wird es nämlich auch nicht besser. gib ihr den raum und die luft zu atmen. dann wird sie sich wieder frei dir zuwenden können. ohne eine pflichtübung zu absolvieren. und dur wirst auch ruhiger werden, weil sie sich nicht so völlig von dir abwendet.

klingt einfach ist aber echt hart. ich weiß das. aber lieber jetzt als später die ganz harte tour (so wie ich)

liebe grüße und viel glück
deny

19.05.2007 23:32 • #20



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