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Einsamkeit Hilfe

201618.07




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Meck.Pomm/ Insel Rügen
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Gnomenreigen hat geschrieben:
@Josie 2
wenn ich Dir jetzt schreiben würde, dass ich Dich verstehen kann, wär' das gelogen. Denn ich lebe schon mein ganzes Leben allein, hatte nie eine Partnerschaft. Und denke gerade, wie schwer muß das erst in Deiner Situation zu ertragen sein, wenn man 28 Jahre mit jemandem zusammen gelebt hat, und dann verlassen wird! Dass Du da "nicht mehr aus noch ein" weißt, ist doch erst mal normal. Und Du mußt sicher sicher davon ausgehen, dass Dich die Gefühle der Trauer und des Schmerzes erst einmal weiter begleiten werden. Du kannst ja Dein Leben nicht nach fast 30 Jahren innerhalb weniger Monate einfach umschalten und neu ausrichten. Du wirst nicht umhin können, zu versuchen, auch alleine die Wohnung zu verlassen. Gerade jetzt ist es für Dich wichtig, auf Dich zu achten, herauszufinden, was Dir irgendwie gut tut. Und irgendwas muß es da geben. Mach einen Spaziergang, kauf Dir etwas, was Dir Freude macht, geh' ins Café.... nur mach was, bleib nicht allein zu Hause sitzen und denke immerzu an das Schlimme, das Du erfahren mußtest! Lass es nicht zu, dass Dein Mann auch allen Lebensmut alle Freude mit sich aus Deinem Leben genommen hat!


Wieso lebst Du alleine ? Ist das gewollt ? Oder hast nie einen Partner finden können.

Auf das Thema antworten


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8
Bayern
630
  18.07.2016 20:36  
Hallo josie..hätte vielleicht einen kleinen Tipp für dich. Weiß nicht inwieweit da vielleicht was möglich ist.
Also bei Facebook gibt es für Städte sehr oft Gruppen, wie zum Beispiel "Neu in...".
Da findet man sehr schnell Anschluss, wenn man neu in eine Stadt kommt. Ist aber auch für alteingesessene eine gute Möglichkeit Kontakte zu knüpfen.
Ansonsten gibt es bei Facebook auch mehrere verschiedene Freizeitgruppen (wandern, klettern, Fotografie. ..und und und)
Vielleicht wäre auch ein neues Hobby etwas für dich. Dann hättest du zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Wünsche dir alles Liebe! Das wird wieder. Es dauert einfach nur und momentan darf es dir auch ma richtig schlecht gehen.
LG



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35
  18.07.2016 21:17  
Brauchst Dich nicht zu entschuldigen - hast die Sache auf den Punkt gebracht ! VG



1129
6
an einem sicheren Ort
1223
  19.07.2016 08:54  
Josie 2 hat geschrieben:
Gnomenreigen hat geschrieben:
@Josie 2
wenn ich Dir jetzt schreiben würde, dass ich Dich verstehen kann, wär' das gelogen. Denn ich lebe schon mein ganzes Leben allein, hatte nie eine Partnerschaft. Und denke gerade, wie schwer muß das erst in Deiner Situation zu ertragen sein, wenn man 28 Jahre mit jemandem zusammen gelebt hat, und dann verlassen wird! Dass Du da "nicht mehr aus noch ein" weißt, ist doch erst mal normal. Und Du mußt sicher sicher davon ausgehen, dass Dich die Gefühle der Trauer und des Schmerzes erst einmal weiter begleiten werden. Du kannst ja Dein Leben nicht nach fast 30 Jahren innerhalb weniger Monate einfach umschalten und neu ausrichten. Du wirst nicht umhin können, zu versuchen, auch alleine die Wohnung zu verlassen. Gerade jetzt ist es für Dich wichtig, auf Dich zu achten, herauszufinden, was Dir irgendwie gut tut. Und irgendwas muß es da geben. Mach einen Spaziergang, kauf Dir etwas, was Dir Freude macht, geh' ins Café.... nur mach was, bleib nicht allein zu Hause sitzen und denke immerzu an das Schlimme, das Du erfahren mußtest! Lass es nicht zu, dass Dein Mann auch allen Lebensmut alle Freude mit sich aus Deinem Leben genommen hat!


Wieso lebst Du alleine ? Ist das gewollt ? Oder hast nie einen Partner finden können.


nein ist es nicht, ich bin schon seit mehr als 16 Jahren krank, es hat sich nicht ergeben, es ist mir in dieser Zeit nicht einmal, trotz vieler Versuche, gelungen, paar Kontakte zu finden, geschweige denn Freundschaften aufzubauen. - Und ich habe auch gar keine andere Wahl, als allein was zu unternehmen, denn würde ich das nicht tun, hätte ich keine positiven Erlebnisse außerhalb meiner Wohnung mehr.
Meinen Rat, unbedingt was zu unternehmen, bitte ich da auch nicht falsch zu verstehen. Wenn das für Dich nicht praktikabel ist, es Dir gar keine Freude macht, allein etwas zu unternehmen, ist es natürlich auch völlig in Ordnung, allein zu Hause zu bleiben. Die Hauptsache ist doch, dass Du das tust, was jetzt für Dich gut ist. Und manchmal möchte man dann eben auch ganz allein sein und nur seine Ruhe haben.



5
Meck.Pomm/ Insel Rügen
  26.07.2016 13:19  
Gnomenreigen hat geschrieben:
Josie 2 hat geschrieben:
Gnomenreigen hat geschrieben:
@Josie 2
wenn ich Dir jetzt schreiben würde, dass ich Dich verstehen kann, wär' das gelogen. Denn ich lebe schon mein ganzes Leben allein, hatte nie eine Partnerschaft. Und denke gerade, wie schwer muß das erst in Deiner Situation zu ertragen sein, wenn man 28 Jahre mit jemandem zusammen gelebt hat, und dann verlassen wird! Dass Du da "nicht mehr aus noch ein" weißt, ist doch erst mal normal. Und Du mußt sicher sicher davon ausgehen, dass Dich die Gefühle der Trauer und des Schmerzes erst einmal weiter begleiten werden. Du kannst ja Dein Leben nicht nach fast 30 Jahren innerhalb weniger Monate einfach umschalten und neu ausrichten. Du wirst nicht umhin können, zu versuchen, auch alleine die Wohnung zu verlassen. Gerade jetzt ist es für Dich wichtig, auf Dich zu achten, herauszufinden, was Dir irgendwie gut tut. Und irgendwas muß es da geben. Mach einen Spaziergang, kauf Dir etwas, was Dir Freude macht, geh' ins Café.... nur mach was, bleib nicht allein zu Hause sitzen und denke immerzu an das Schlimme, das Du erfahren mußtest! Lass es nicht zu, dass Dein Mann auch allen Lebensmut alle Freude mit sich aus Deinem Leben genommen hat!


Wieso lebst Du alleine ? Ist das gewollt ? Oder hast nie einen Partner finden können.


nein ist es nicht, ich bin schon seit mehr als 16 Jahren krank, es hat sich nicht ergeben, es ist mir in dieser Zeit nicht einmal, trotz vieler Versuche, gelungen, paar Kontakte zu finden, geschweige denn Freundschaften aufzubauen. - Und ich habe auch gar keine andere Wahl, als allein was zu unternehmen, denn würde ich das nicht tun, hätte ich keine positiven Erlebnisse außerhalb meiner Wohnung mehr.
Meinen Rat, unbedingt was zu unternehmen, bitte ich da auch nicht falsch zu verstehen. Wenn das für Dich nicht praktikabel ist, es Dir gar keine Freude macht, allein etwas zu unternehmen, ist es natürlich auch völlig in Ordnung, allein zu Hause zu bleiben. Die Hauptsache ist doch, dass Du das tust, was jetzt für Dich gut ist. Und manchmal möchte man dann eben auch ganz allein sein und nur seine Ruhe haben.

Das tut mir leid, dass Du schon solange krank bist.Und ich schätze mal das es auch keine Heilung gibt, wenn Du schon solange krank bist.



  07.08.2016 18:54  
nemesus hat geschrieben:
Hallo Doris,

ich habe mir ´mal den Artikel "Einsamkeit" auf https://www.psychic.de/einsamkeit.php durchgelesen.

Dort wird empfohlen, "...über Alltägliches zu reden: das Wetter, Fernsehprogramm, einen Zeitschriftenartikel..."

Offen gestanden kann ich mir kaum etwas langweiligeres vorstellen. Wie wäre es statt dessen mit: Das Alltags-Grau durchstoßen, mit aufregenden, spannenden Themen, sich eben gerade nicht auf Smalltalk einlassen, und durch Tiefe Anziehung gewinnen, anstatt durch sinnloses Geschwafel Menschen abzuschrecken, die ihre Synapsen noch beisammen haben? Ich meine, Für oberflächliches Geplänkel haben wir ja schon, Blogs, Facebook und Twitter, findest Du nicht?

Gruß,
nemesus


Dem kann ich mich zwar 100% anschließen, aber ich glaube was Doris meint ist daß zu viel Intensität /Tiefgang und damit ehrlich gesagt auch verbundene Erwartungshaltung am Anfang Menschen eher zurücktreten läßt. Jedenfalls habe ich genau das früher falsch gemacht und so erlebt. Ich weiß was du meinst und mir geht es ganz genau so. Aber beim Kennen Lernen ist es besser mit dem 1. Gang los zu fahren und nicht gleich mit dem Dritten. Und weil so viele Menschen sehr oberflächlich sind und oft genau die, die von sich behaupten sie hätten so viel Tiefgang ist das gleich ein KO-Kriterium. Aber natürlich auch eine Methode um die Flachmaten gleich von sich fern zu halten 8) So muß das jeder halten wie er will. Ich würde auch lieber das Alltags-Grau gleich durchstoßen. Nur viele Menschen haben vielleicht nicht so viel Grau zu durchstoßen und daher eine andere Ausgangs-Perspektive wie wir ? Daher fühlt man sich als Einsamer ja noch einsamer wenn man Menschen zu Zweit und in Gruppen sieht....



  08.08.2016 21:43  
Dubist hat geschrieben:
In verein gehen würg, gymnastikgruppen bäh..warum alles durch vor Jahren.
Es kam nichts zustande. Am besten niemals was tun, wo der innere beweggrund ist, hoffe ich finde jemand.
Keine bedürftigkeit signalisieren und immer wenn man was tut, wegen kontakte, oder was sucht: ist es doch wieder der eigene Mangel, die sehnsucht, der wunsch nach liebe, und kontakten, angenommen sein wie auch immer, der uns zu sowas angetrieben hat.
Basteln, oder tanzen mit wildfremden leuten jedesmal ein spiessrutenlauf und eine Freundschaft ist auch nie daraus enstanden.
Nachdem kurs, alle und tschüß"


So ging´s mir leider auch. GENAU so. Krampfig Dinge tun die man sonst nie tun würde das haut nicht hin. Habe mich auch schon mehrfach dazu
überreden lassen. Das Ergebnis ist daß man sich noch einsamer fühlt. Allerdings ist das immer noch kein Grund komplett in der Starre zu verharren.
Sonst ist man lebendig tot. Habe auch noch kein Rezept gefunden und kenne Adonis Schilderung genau so wie deine.
Bin allerdings noch immer nicht bereit aufzugeben.... Jetzt wo ich so vieles lese - das sich wie mein eigenener "Bericht" anhört schon gar nicht
denn ich kenne nur Paare und Freunde mit reichlich sozialen Kontakten. Läßt mich noch einsamer werden im Vergleich. Ja, ja das soll man nicht.
Aber der Mensch ist ein Rudel-Tier und lebt auch überwiegend in Rudeln (auch Familie und Freunde genannt ;-) zusammen, also leidet er unter
Einsamkeit Ohne dem Rudel.

Da helfen "Töpferkurse" kein bisserl weiter! Mehr sog i net.... :kichern:



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  29.08.2016 12:09  
Adonis hat geschrieben:
ich kann mit diesen Tipps mittlerweile nur noch sehr schwer umgehen!

Seit ich einige Todesfälle zu verarbeiten hatte, werde ich regelrecht zugeballert mit solchen Tipps.

Jeder meint, er müsse mir sein Hobby anpreisen, damit ich aus der Einsamkeit rauskomme.

Ergebnis: Jeder Versuch endete im Desaster und meine Einsamkeit wuchs jeden Tag mehr!

Ich habe Dinge mit gemacht, die hätte ich niemals aus eigenem Antrieb gemacht oder mich dafür interessiert - und alle meinten, das würde doch Spaß machen! Ich könne den Spaß nur nicht sehen - wie bitte?

Es ist zweifellos ein Problem bei Depressionen, dass der Depressive immer über ernsthafte Themen spricht oder sprechen will - was bei mir allerdings so nicht stimmt! die ganzen Floskeln von wegen, übers Wetter reden usw. kann ich auch. Mache ich auch, zu allen möglichen Gelegenheiten - aber eben im Spaß! Das geht auch gut - aber in 24 Stunden treffe ich nicht genügend Menschen, mit denen ich solche Späße machen kann!

Ich hatte mitunter den Eindruck, dass mir mein klarer Blick auf Missstände oder Fehlverhalten verboten werden soll - nach dem Motto: Wenn Du nicht mehr einsam sein willst, dann musst Du Dich damit abfinden!

Ergo: Ich bin bei unpassender Gesellschaft nicht mehr allein - aber einsamer denn je!

Adonis



Hallo Adonis,


auch ich verarbeite gerade einen Todesfall, den meiner engsten Vertrauten, die mir entsetzlich fehlt. Nur aus Selbsterhaltungstrieb heraus gehe ich manchmal heraus aus meiner Höhle und auf Menschen zu, nur, um dann festzustellen, dass ich mich in ihrer Mitte heimatlos fühle. Small Talk kann ich nicht ausstehen, akzeptiere ihn nur als Einstieg in ein Gespräch. Wenn es dann aber hinterher weiter seicht und oberflächlich bleibt, geht es mir elender als wenn ich mich gar nicht erst überwunden hätte, rauszugehen. Meinen Fall empfinde ich deshalb als besonders krass, weil ich auch aus meiner eigenen (trotzdem objektiven) Sicht in so ziemlich jeder Hinsicht kein gängiges Format darstelle. Neiiiiiin, das ist NICHT ironisch gemeint. :wink: So eigenartig das klingt, am meisten fehlt mir der Humor, den meine engste Vertraute - sogar bis zum Schluss - hatte. Mit ihr machte er Spaß, weil wir von einem Moment auf den anderen wieder ganz ernste Themen besprechen konnten. Ein kleiner witziger Schlagabtausch an einer Supermarkt-Kasse ist an manchen Tagen meine einzige soziale Interaktion, nur um quasi "im Training" zu bleiben und nicht weiter zu einem Eremiten zu mutieren. Nie hätte ich es früher für möglich gehalten, dass ich derartig schnell ins soziale Abseits rutschen könnte. Mein Selbsterhaltungstrieb brachte mich gestern immerhin dazu, neu Anschluss an die einzige menschliche Gruppe zu suchen, in der ich mich vor ein paar Jahren wohlfühlte, an der ich aber zeithalber nicht weiter teilnehmen konnte. Google sagte mir nun gestern, die Gruppe wurde schon letztes Jahr aufgelöst. :cry: Etwas Vergleichbares habe ich in meiner Gegend nicht gefunden. Ich sage nur soviel: Es war eine Ansammlung der verschiedensten Menschen, die aber allesamt interessant, humorvoll und ein äußerst kurzweiliger Mix waren. Ich klinge hier bestimmt wie eine verzweifelt Suchende, was ich heute auch wirklich bin. Blöd ist nur, dass ich dann wieder tage- und wochenlang total zufrieden bin mit meinem Alleinsein, es sogar in weiten Teilen genieße. Mir ist echt nicht zu helfen. :seufzen

Herzliche Grüße,

Sixmilesoff



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  29.08.2016 12:18  
Adonis hat geschrieben:
ich kann mit diesen Tipps mittlerweile nur noch sehr schwer umgehen!

Seit ich einige Todesfälle zu verarbeiten hatte, werde ich regelrecht zugeballert mit solchen Tipps.

Jeder meint, er müsse mir sein Hobby anpreisen, damit ich aus der Einsamkeit rauskomme.

Ergebnis: Jeder Versuch endete im Desaster und meine Einsamkeit wuchs jeden Tag mehr!

Ich habe Dinge mit gemacht, die hätte ich niemals aus eigenem Antrieb gemacht oder mich dafür interessiert - und alle meinten, das würde doch Spaß machen! Ich könne den Spaß nur nicht sehen - wie bitte?

Es ist zweifellos ein Problem bei Depressionen, dass der Depressive immer über ernsthafte Themen spricht oder sprechen will - was bei mir allerdings so nicht stimmt! die ganzen Floskeln von wegen, übers Wetter reden usw. kann ich auch. Mache ich auch, zu allen möglichen Gelegenheiten - aber eben im Spaß! Das geht auch gut - aber in 24 Stunden treffe ich nicht genügend Menschen, mit denen ich solche Späße machen kann!


Ich hatte mitunter den Eindruck, dass mir mein klarer Blick auf Missstände oder Fehlverhalten verboten werden soll - nach dem Motto: Wenn Du nicht mehr einsam sein willst, dann musst Du Dich damit abfinden!

Ergo: Ich bin bei unpassender Gesellschaft nicht mehr allein - aber einsamer denn je!

Adonis





Hallo Adonis,

soeben habe ich erst gemerkt, dass ich auf einen mega-alten Beitrag von dir antwortete und du wahrscheinlich hier gar nicht mehr zu Gange bist. Passt irgendwie zu mir ... :roll:



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  02.09.2016 14:44  
Tinabella hat geschrieben:
Hast recht, Annette, das hilft mir auch ein bisschen weiter. Keine Ahnung, warum manche Leute es so schwer haben Freunde zu finden. Ob uns da etwas Entsprechendes auf der Stirne geschrieben steht? Ich würde glatt denken ich wäre eine gute Freundin - aber es gibt halt keinen Bedarf. Schöne Grüße Tina :herz:


Hallo Tinabella,

ich bin zwar eine Ecke älter als du, wäre aber an einer Mailfreundschaft mit dir interessiert. Dein Profil gefiel mir gerade und daher habe ich dir spontan eine Blume geschickt und mir erst hinterher
überlegt, dass du das eventuell falsch verstehen könntest. Neeiiiin, ich bin hetero. :-) Also, ich würde mich freuen, von dir zu lesen.

Herzliche Grüße,

Sixmilesoff
mit ganz viel Text an der Stirne ;)



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  27.04.2017 19:08  
Ich bin auch einsam und ich denke ich kann in dem Alter nicht mehr anders. Bin sowas von gewöhnt immer und überall alleine zu sein. :-(
Außerdem kann ich mit andere Leute zusammen nicht schlafen, ich kann nur alleine schlafen. Aber keiner will das verstehen und akzeptieren.



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  27.05.2017 01:10  
Hallo Leute,

warum ist man überhaupt einsam?
Ich glaube es kommt durch die eigenen Glaubenssätze und durch die innere Haltung dem Leben gegenüber! Es fängt schon im Kindesalter an, in dem man verschiedene Glaubenssätze im Gehirn einspeichert. Z.B. wird einem immer und immer wieder klar gemacht, dass man so wie man ist nicht gut ist. Zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein, usw. Dann geht es im Kindergarten und in der Schule weiter. Durch unsere Erfahrungen (positiv und negativ) entwickelt unser Gehirn die Glaubenssätze.

Bei mir war es zum Beispiel so, dass mich meine erste große Liebe mit einem anderen betrogen hat. Ich weiß noch genau wie wir an einem Abend auf unserer Couch saßen und sie mir das erzählt hat. Das war für mich so ein Schock, als würde mir der Boden unter den Füßen weggerissen. Außerdem hatte sie auch immer etwas an mir auszusetzen. Dadurch hat sich bei mir der Glaubenssatz: "wenn ich ihr nicht gut genug bin = Trennung" einprogrammiert. Im nachhinein weiß ich, dass sie nur ihre eigenen Probleme auf mich projiziert hat. Jedes mal, wenn ich dann in einer anderen Beziehung war und durch irgendeine Situation nicht "gut genug" war, dann habe ich wieder diese Trennungsängste erlebt. Also das Gehirn erinnert sich dann wohl an die Situation von damals und löst die gleichen Gefühle und Emotionen aus. Dadurch verändert sich unser denken, fühlen und handeln enorm. Ich hatte jahrelang Schwierigkeiten Beziehungen aufzubauen.

Was ich damit sagen will ist, dass es auch ein Weg aus der Einsamkeit gibt! So komisch es sich anhört, aber wir müssen ganz viel an uns selber arbeiten! Wir müssen unsere Ängste und Glaubenssätze anschauen und sehen, wie wir sie in ins positive umwandeln. Dadurch verändern wir dann unsere innere Haltung und ziehen ganz andere Menschen in unser Leben (Gesetz der Resonanz). Ich habe mich sehr viel mit Büchern zum Thema Angst, Glaubenssätze, Selbstbewusstsein usw. auseinander gesetzt. Und es bringt etwas an sich zu arbeiten! Man kann es schaffen wieder glücklich zu sein! Es gibt immer Mittel und Wege.

Das wollte ich einfach mal hier loswerden, weil mir Menschen immer so leid tun, die vom Leben gebeutelt werden. ABER das Leben zeigt einem immer die Richtung. Wenn es in der einen Richtung nicht weiter geht, dann müssen wir in die andere Richtung gehen. Und meistens, wenn man zurück schaut, dann war es doch ganz gut, dass das so passiert ist.
Ich bin wieder glücklich geworden! Ihr schafft das auch!

Vg Steffen

Danke4xDanke


7
7
  31.05.2017 01:57  
Hey,

ich habe mal zum Thema Partner finden ein E-Book geschrieben. Vielleicht ist das auch etwas für euch.
Ihr könnt es euch ja mal anschauen: http://traum-partner-finden.net.
Es hilft auf jeden Fall weiter, wenn man einsam ist. Einsamkeit hat viel mit der inneren Haltung und mit antrainierten Glaubenssätzen zu tun.
Ich habe dort meine Erfahrungen nieder geschrieben. Vielleicht helfen sie euch weiter!

Vg Steffen



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  14.06.2017 15:30  
Sehr interessante Ansicht :daumen: Aber oft ist es auch eine Glaubenssache und wer an den Experten glaubt hat es leichter - denn oft wird das gesagte zu unserer Realität. Manches was propagiert wird, ist auch erwiesen bzw. wurde in Experimenten bestätigt.

lg



1
Grevenbroich/41515/NRW
  01.07.2017 21:24  
Ist nicht hilfreich, meiner Ansicht nach...




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  03.09.2017 15:21  
Thx Doris



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  09.11.2017 12:17  
Dubist hat geschrieben:
Die Einsamkeit hat eine Wurzel diese heißt:
Armut, Isolierte Strukturen der Herkunfsfamilie.
KRANKES UMFELD.
täter in der Nähe.
Ablehnung von Geschwistern oder eltern.
Die Wurzel der einsamkeit ist sehr schwerzu behandeln.
Wir machen oft nur eine Wurzelbehandlung, aber die Wurzel allen Übels ist noch da.
Nenne mir einen Menschen der diesen Kreislauf durchbrochen hat.
Es ist fast unmöglich.
Es ist fast so unmöglich wie das ein Mensch aus der dritten welt, dem Slum entrinnen kann.
Warum das so ist?
Weil wir in eine Familie hineingeboren werden, wo Beliebtheit da ist, oder eben nicht.
Isolation da ist, oder nicht.
Wenn das da ist, ist wie eine hohe Mauer.
WEr die überwinden oder überspringen möchte, muss sehr hart mit sich selber sein, stark, sein oder einen beherzten Menschen finden,der ihm hilft über die mauer zu kommen.
Selber drüberzuspringen ist fast unmöglich.
Ich rede nicht vom selbstgemeisselten Gefängnis, sondern in das schicksal wo man grundlos hineingeboren wurde.


Ohne Hilfe von Aussen, ist es oft unmöglich ein schweres Schicksal zu verändern :weinen:



wünsch uns allen Glück :freunde:

Das ist sehr gut beschrieben . Ich finde auch das man in der Gründungsfamilie oder wie man es auch immer nennen mag geprägt wird . In meiner Familie war es meine Mutter die das sagen hatte . Es fällt mir heute noch schwer Entscheidungen zu treffen . Auf Menschen zuzugehen .... Und vieles mehr . Man hatte nicht zu denken, nicht zu fühlen , man musste nur Artig sein und funktionieren . Damit Persönlichkeit und gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln wird zur Lebensaufgabe . Und Scheinbar sind die abschnitte der Einsamkeit schwer zu Tragen . Ich hatte gute Zeiten wenn ich gegeben habe , egal was ..... Oft tut man es unbewusst weil man sich ja Wärme Geborgenheit wünscht und auch etwas Anerkennung . Man wünscht sich vielleicht Familie . Aber wie Lebt man Familie ? Die Frage ist eher an alle gerichtet . Das sind einfach mal ein paar Gedanken meinerseits . Ich wünsche Euch allen die sich schwer tun so wie ich mit der Einsamkeit viel Kraft . LG Wurzellos/ Djamila



6
Gröbming/8962/Steiermark
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  03.01.2018 06:50  
Hat der Umstand dass du keine Freunde findest vielleicht damit zu tun, dass du diesbezügliche Maßstäbe zu hoch ansetzt? Ich selbst gehöre auch zu den Menschen, die in den Augen der Mitmenschen eine ganze Reihe von Freunden haben. Ich selbst sehe das ganz anders und diese vermeintlichen Freunde sind nichts als Bekannte für mich.

Danke1xDanke


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  07.01.2018 17:57  
Bergwolf1964 hat geschrieben:
Hat der Umstand dass du keine Freunde findest vielleicht damit zu tun, dass du diesbezügliche Maßstäbe zu hoch ansetzt? Ich selbst gehöre auch zu den Menschen, die in den Augen der Mitmenschen eine ganze Reihe von Freunden haben. Ich selbst sehe das ganz anders und diese vermeintlichen Freunde sind nichts als Bekannte für mich.



An wem ist die Frage gerichtet Bergwolf . ?



  07.01.2018 18:18  
66wurzellos51 hat geschrieben:
Aber wie Lebt man Familie ?



Vielleicht indem man vertraut, sich auf andere verlässt?
Auch gibt, wie du schreibst.
Vor allem aber auch dadurch, dass man nicht eine ideale "Welt" sucht (der perfekte Partner, die perfekte Partnerin).
Man muss akzeptieren, dass der Mensch nur sehr selten - wenn überhaupt! - ein Ganzes ist.
Man muss akzeptieren, dass der Mensch sich irren kann, nicht vollkommen ist, auch mal "spinnen", vollkommen daneben liegen kann.

Freilich hat das Grenzen.
Aber man muss sehen, wie der Mensch ist und nicht etwas suchen, was gar nicht oder kaum existiert.

Das ist auch gut für einen selbst, denn man selbst muss ja dann auch nicht perfekt sein, fehlerfrei usw.
Meistens geht es umgekehrt, nämlich indem man sich selbst "erlaubt", nicht perfekt zu sein, Fehler zu machen usw., wird man auch anderen gegenüber toleranter.

Wenn man einmal oder besser gesagt mehrmals erlebt, wie blöd man sich manchmal benommen hat, wie man sich geirrt hat und und und, dann
kann man seine Ansprüche herunterschrauben.
Freilich hat jeder gewisse Vorlieben, Prioritäten, aber das ist auch ok so, finde ich jedenfalls.

Danke1xDanke

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