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S
Zitat von User_0815_4711:
Mit der Zeit wird einem das egal.

Mir leider nicht es macht einsam.

• x 2 #61


User_0815_4711
Zitat von Soulmate_2026:
Die tollsten Menschen, die ich je kennenlernen durfte, hatten eines gemeinsam: Sie hatten ausnahmslos viele Ecken und Kanten.

Das ist so etwas von wahr.

Aber diese Menschen hatten auch nicht so etwas wie einen Freundeskreis, das waren Einzelgänger, teilweise jedoch verpartnert.

• #62


A


Das Gefühl haben nirgends hinzupassen

x 3


User_0815_4711
Zitat von sarah2:
Mir leider nicht es macht einsam.

In deinem Alter habe ich auch noch anders gefühlt.

Was in 20 Jahren sein wird, wie es dir dann geht und was du dann fühlst, kann man nicht sagen.

• #63


S
Ich finde auch die Dynamik von Kontakten schwer. Dieses wie oft darf man sich melden ( nicht zu viel und nicht zu wenig). Auf welcher Ebene steht der Kontakt ( Freundschaft, Bekanntschaft etc.). Hat die Person wirklich Interesse oder ist sie nur nett. So diese ganze Dynamik von Kontakten.

• x 1 #64


S
Ein "Kontakt" auf Augenhöhe ist ein sicherer Ort der einem anderen Menschen hilft dabei, Kraft zu schöpfen, den eigenen Gefühlen zu vertrauen und den Mut nicht zu verlieren. Das ist so wichtig. Man muss keine Rolle spielen oder stark sein. Gefühle wie Angst oder Zweifel dürfen da sein, ohne bewertet zu werden. Gegenseitiges Verständnis schützt davor, innerlich hart zu werden oder aufzugeben. Bleibt bitte zuversichtlich 🫶

• #65


R
Zitat von sarah2:
Man gilt aber überall als komisch und eckt überall an.

Wenn man komisch sein möchte und anecken will ist das im zwischenmenschlichen Umgang kein Problem. Dann ist das eben so und man kann die Konsequenzen, wenn man sowieso bei sich bleiben will, ohne weiteres aushalten. Dieses 'alle sollen mich lieben' ist eben ein Irrtum. Ich liebe mich, das reicht und die Anderen sollen machen, was sie wollen. Ich nehme mich in den Arm und drücke, das ist die Hauptsache bei Körperkontaktbedürfnissen. Da braucht es keine Mama oder Papa mehr, das ist man inzwischen selbst. Bin schon Opa und habe die Enkel vor Augen.

• #66


User_0815_4711
Zitat von realo:
Wenn man komisch sein möchte und anecken will ist das im zwischenmenschlichen Umgang kein Problem. Dann ist das eben so und man kann die Konsequenzen, wenn man sowieso bei sich bleiben will, ohne weiteres aushalten.

Frei nach Wilhelm Busch (?):
"Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert."

• x 1 #67


S
Hey 🙂 Man ist weder komisch noch anders. Man ist besonders. Ich kenne das Gefühl, nirgends richtig reinzupassen, nur zu gut. Aber genau das macht uns doch so wertvoll! Wir sind keine Massenprodukte, sondern absolute Unikate. Wir müssen uns für niemanden verändern oder anpassen. Wir dürfen so sein, wie wir sind – mit all unseren Ecken, Kanten und unserer wunderbaren Art. Schön, dass es uns gibt!
💯🍀👏

• #68


Aponi
Mir geht es auch so. Es war schon immer so. In Gruppen fühle ich mich gar nicht wohl.
Ständig in Angst nicht akzeptiert und respektiert zu werden. Gekränkt zu werden. Dann bin ich lieber alleine oder in Gesellschaft alleine.

• x 1 #69


S
Ich würde mir natürlich für uns alle wünschen, dass euch eure offensichtlich schlechten Erfahrungen mit Menschen nicht dauerhaft davon abhalten, neue positive Erfahrungen mit anderen Menschen zu machen. Es erfordert oft viel Mut, sich nach Enttäuschungen wieder zu öffnen, aber genau diese Offenheit macht tiefe und positive Verbindungen erst möglich 🫶

• #70


R
Zitat von User_0815_4711:
Frei nach Wilhelm Busch (?): "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert."

Genau, das ist für Psychose erfahrene der beste Leitspruch, denn, dass man einen an der Waffel hat, lässt sich nicht leugnen, es fällt auf unter den 'Normalen' und 'Angepassten' , dass man eigenwillig ist. Aber das ist nicht schlimm, wenn man den ruinierten Ruf akzeptiert, dann lebt es sich ganz locker damit. Dann bin ich bei mir, das ist gut so und nicht bei den Anderen. Auch wenn ich einen starken Rücken brauche, es ist mein eigener, denn ein fremder Rücken kann zu unschönen Abhängigkeiten führen. Selbst wenn man sich nach einer Liebesbeziehung sehnt, man sollte genau wissen, was man tut, sonst geht es in die Hose. Lernen mit sich auszukommen ist meiner Ansicht nach eine Voraussetzung und Ruf ruiniert, lebt sich ungeniert auch.

• x 2 #71


S
Das Problem ist halt, dass es mich extremunruhig macht.
Weil es mir jetzt gerade eigentlich gut geht ( im Sinne von Selbstakzeptanz etc).
Und jetzt bin ich aber in einer Sacke,weil irgendwie alles unveränderbar ist.
Soulmate ich kann dir leider nicht persönlich antworten ( funktioniert technisch irgendwie nicht).

• #72


S
@sarah2
Alles gut, Sarah 🍀

• #73


R
Alles gut ist wahrscheinlich übertrieben, denn das kommt in der Realität nicht vor, irgendetwas ist immer.

• #74


RainmanX
Zitat von sarah2:
Ob beruflich oder privat ich finde es schwer passende Orte, Gruppen für mich zu finden.
Ich kann mit diesen Normen und dem Verhalten der anderen meistens nichts anfangen und spüre keine Verbindung und bin auch sehr unsicher weiß nicht wie ich mich verhalten soll.

Das kenn ich praktisch mein ganzes Leben, und kämpfe auch bis heute noch damit. Das Schwierigste daran (für mich zumindest) ist die sogenannte "Selbstbestimmung" in Bezug auf das eigene "soziale Persönlichkeitsprofil", "Klarheit" zu erlangen, also für sich ganz persönlich wirklich herauszufinden, "wohin" man eigentlich gehört/gehören möchte (da denk ich immerzu an das bekannte Zitat von G. Marx..), zu welchen Menschen man am ehesten passt, was man sich eigentlich unter Freundschaft/Beziehung/Bindung, usw. konkret vorstellt, inwieweit man überhaupt "bindungsfähig" ist, usw. alles das, von dem man (leider) vermeintlich oft glaubt, dass die meisten Menschen das sowieso ganz gut im Griff haben (ist vermutlich eine ganz große Illusion)..speziell die von dir beschriebene "Verbindung" spüre ich seit jeher bei den allerwenigsten Menschen (vielleicht 1 von 100 maximal), woran das liegt? Da müsste ich vermutlich 10 Seiten schreiben, und wäre immer noch komplett am Anfang mit meinen Vermutungen..zumindest hab ich das in vielen Therapien nie wirklich rausfinden können..ich bin "anders" als die meisten Menschen, das steht für mich fest, "neurodivers" in so vielen Dingen, geradezu obsessiv tiefgründig und verkopft (obwohl eigentlich auch hyperemotional und HSP), kein Widerspruch, sondern Realität..könnte endlos darüber schreiben, aber beschränke mich nur auf ein paar spontane Gedanken dazu..bin leider auch der letzte Mensch, der dir da eine "Lösung" anbieten könnte..

• x 1 #75


Soulclaw90
Hallo Sarah,


mit geht es auch so das ich sehr oft das Gefühl habe nirgendwo richtig reinzupassen. Ich habe zwar ein paar einzelne Kontakte aber richtig in die Tiefe gehen nicht obwohl ich es versucht habe aber meist haben die Leute eben schon viel mit eigener Familie/Beruf/festen Freundeskreis zu tun sodass man eher ein weiterer bekannter ist

• x 2 #76


R
Um in die Tiefe zu gehen braucht man eine tiefen fundierte Therapie und den Therapeuten dazu oder alle Menschen, die sich danach berufen fühlen, das sind nicht so viele. Menschen mit tiefen fundierten Qualitäten sind Rah gesät.

• x 1 #77


A


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Dr. Reinhard Pichler
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