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Hallo zusammen, ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll.
Ich bin 25 zur Zeit wohne ich bei meinen Eltern, und finde bei uns in der Umgebung keine vernünftige Wohnung die ich mir leisten kann.
Wir wohnen in einer Eigentlich guten Wohngegen, aber leider sind die Mieten hier zu teuer.
Allgemein sind mieten in unserer Stadt und umgebung zu viel zu Teuer angelegt.

Es gibt hier Schöne und günstige Wohnungen, aber fast nur Bezirken in denen keiner Wohnen will, zu viel Kriminalität etc.
Dazu kommt noch das ich Rente bekomme weil ich an einer Stoffwechselstörung leide, und viel streß und Hektik nicht vertrage.

Eigentlich kommen für mich nur die besseren Bezirke in Frage, leider habe ich kein Geld für diese.
Bei meinen Eltern halte ich es aber auch nicht mehr aus.

Ich überlege mir weiter weg zu ziehen, eine Schöne kleinstadt im Osten vielleicht.
Ich habe schon welche in Auswahl.
Wenig kriminalität, viel Natur und günstige Mieten.
Dann bin ich aber 500 km entfernt von der Heimat.

Leider habe ich keine Ahnung wie ich dort alleine überleben soll, ich bin krank, kann kaum kochen, habe nicht viel Geld, und falls ich mal die falsche Person treffe kenne ich dort niemanden.

Einerseits will ich normal leben, Arbeiten, freunde und bekannte kennenlernen, warscheinlich würde ich wenn ich umziehe ganz alleine bleiben.

Wem geht es ähnlich, wer lebt noch ganz alleine, und wie geht ihr damit um wenn es mal Probleme gibt ?
Was haltet ihr von der Idee einfach wegzuziehen ?

19.05.2015 16:37 • 19.05.2015 #1


3 Antworten ↓


Schaf
Vielleicht gibt es die Möglichkeit, eine Stadt zu wählen, in der es spezielle Selbsthilfegruppen für deine Krankheit gibt? Das wäre schonmal ein Anknüpfungs- und Kontaktpunkt.

Oder...vielleicht gibt es einen Schulfreund, eine K u si ne (ernsthaft...dieses Wort wird hier gesternt?), irgendjemanden, der weiter entfernt wohnt (mit dem du dich verstehst natürlich) und den du in der ersten Zeit als Ansprechpartner hättest?

Kochen kann man übrigens leicht lernen. Für die 5-Sterne-Küche wird's vermutlich nicht reichen, aber dass du satt wirst schon. Ich bin auch mit nahezu null Kochkenntnissen ausgezogen und mittlerweile klappt es ganz gut. Kochbücher und Google sind deine Freunde

19.05.2015 16:47 • #2



Alleine umziehen

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Danke für die schnelle Antwort
Übers kochen mache ich mir weniger sorgen, kann man ja irgendwie lernen
Alte Schulfreunde oder Verwante die weiter weg wohnen habe ich nicht.

Selbsthilfeguppe wäre ein guter Anfang, auch wenn ich da lieber nicht hingehen möchte.
Am meisten Sorgen mache ich mir das ich dort einfach alleine Bleibe, hier habe ich immerhin 2 Bekannte mit denen ich ab und zu Zeit verbringe, die kennne ich aber schon seit der Schulzeit.

Krankheitsbedingt muss ich immer wieder absagen und kann keine termine wahrnehmen, ich hab langsam keine Lust mehr neue Kontakte zu knüpfen.
Ich wenn ich dann noch zufällig pech habe, und dort an die falschen Leute gerate kann es schnell vorbei sein.

Darüber mache ich mir am meisten Gedanken.

19.05.2015 17:04 • #3


Vielleicht kommt ja jemand von euch aus dem Osten, und kann mir eine schöne Kleinstadt empfehlen, in der es ruhig zugeht und nicht viel Kriminalität gibt ?
Vielleicht auch wenig Jugendliche ?
Vielleicht dazu noch einen ruighen Stadtteil ?
Man weiß ja nicht genau wo man hinzieht wenn man sich nicht auskennt.

Kennt jemand das Gefühl alleine zu sein, und plötzlich wird man angepöbelt, und plötzlich hat man feinde ?
Durch meine Krankheit bin ich leider häufig nervös und zittrig.
Ich glaube eine Angststörung kommt auch noch dazu, manchmal wird sogar einkaufen, oder der nächtilche spaziergang zur Qual, weiß jemand wie es ist plötzlich alleine zu sein ?

19.05.2015 18:07 • #4




Dr. Reinhard Pichler