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Dubist

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Das gibt es sicher so jemand wie dich, der die gleiche situation hat. Oder noch schlimmer, in der psychiatrie eingesperrt ist irgendwo auf der welt.
Wie ist es eigentlich wenn du an der kasse sitzt, schauen auch mal nette Männer nach dir, damit meine ich,
ja genau,
ob du wenigstens da merkst, das du weißt schon...räusper, das mal einer nach dir schaut...
und du am blick merkst, der findet dich ganz gut, oder mehr?
Du fällst wahrscheinlich aus dem familiären rahmen so wie ich auch.
Dann ist es schwer so ganz mit nichts leute kennenzulernenm, die alle schon jemand haben und ne tolle Familie. Dubist

26.07.2012 14:59 • #41


Dubist

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wie ist denn so deine Grundeinstellung im Moment:

am meisten...


ich bin sooo allein

was mach ich nur

ich häte so gerne jemand...


traurigst


suchend


hart mit dir selber


ich kämpfe

Angst



denk dann drüber nach wie das auf andere wirkt, wenn es offen vor dir liegen würde dieses gefühl...

dubist

26.07.2012 15:04 • #42


Dubist

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So, ich will dich nicht zutexten, aber heut hab ich echt zeit...
und mag dir nur sagen, so wie du wirkst im forum,scheinst du ein ganz normales nettes Mädel zu sein..
und es ist schon komisch wie einsam du bist schon länger.
kann ich mir nicht wirklich erklären warum das so ist bei manchen Leuten.
du?
dubist

26.07.2012 15:05 • #43


AQDAE2Y

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Zitat von Itsybitsy:
Wenn ich mal so richtig durchhänge, stelle ich mir vor, ich werd daheim mal krank, fall aus dem Bett und verrecke....erstens würde das niemand merken, bis man es dann riecht....und zweitens - und das finde ich noch viel viel schlimmer....es würde niemanden interessieren und kein einziger Mensch wäre traurig, dass ich nicht mehr da bin....oh Mensch, das ist schon bitter....

Itsy


Mich würde es traurig stimmen. Ganz einfach deswegen weil das wieder ein Beweis wäre für die traurige Welt in ihrer Gesamtheit.

DuBist hat auch Recht. Viele Menschen sind einsam aber die Wenigsten geben es auch zu oder wollen überhaupt jemanden.

MAn kann sich aber auch fragen: Was ist an einer Superfreundin denn anders als an der Frau im Supermarkt? Sind die denn wirklich so verschieden? Es gibt Menschen die überhäufen dich mit Geschenken die rufen dich an die machen dir Komplimente und dann...wollten die nur irgendwas von dir und lassen dich voll sitzen wenn´s dir echt dreckig geht.

Ich an deiner Stelle würde es positiv sehen. Du hast niemanden um dich herum den du dir schönreden musst. Niemanden wo du ein Auge zudrücken musst und niemanden der dir auf die Eier gehen darf weil er dein Freund ist. Im Grunde hast du Glück, nutze diese Zeit um dir klar zu machen welche Menschen überhaupt was wert sind. Und warum sollte die Frau im Supermarkt weniger wert sein als zB die eigene Mutter? Warum?

26.07.2012 15:41 • #44


Dubist

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Nein Aqay ich meinte was ganz anderes...
und zwar, viele die einsam wirken sind es dann doch nicht so sehr, dass sie die hand die man reicht annehmen.
Oder gar schon zu krank, schämen sich und machen ganz zu, aus Angst.
Das gibt es sicher auch. aBer seltener, die meisten sind dann doch nicht ganz verlassen.

Mir ist klargeworden auch wenn es gegen deine Natur zu wiederstreben scheint.
Gh mal einen kleinen weg raus aus deinem schneckenhaus. Nicht gleich den großen weg.
Nicht in einen Club, oder Tanzkurs, erstmal einen kleinen weg.
Wie ich dir schon sagte im Internet.
und dann gebe ich dir eine Aufgabe, ab und an mal einem Kerl deine Handy geben oder einem Mädel die freundlich mit dir schreiben tut da.
Und dann wenn der kerl anruft, besonders nur bei einem Mann, danach schauen, das du die erste bist die auflegt. Du bist der die beendet, nicht er.
bei Frauen ist es anders, da kann man auch mal labern, alles okay. Aber auch da nicht immer sie sollte das gespräch beenden.
Auf jeden fall ist mir eins klar geworden, mit lieb fragen und grüßen hab ich leider weniger kontakte bekommen.
Als mit l. A haltung und ihr könnt mich alle mal und nichts wollen. Mit kalt und niemand wollen, kriegst noch eher jemand. Ist bei der Männersuche nicht anders. Deshalb teste es und lern das abservieren, bei den kerlen die eh nichts taugen.
lg Dubist

26.07.2012 17:41 • #45


Dubist

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Adreywy?? eigene mutter wert?? versteh nur bahnhof.
Warum soll sie sich freuen? Sie leidet.
Hast du auch keine kontakte Adreewey, wenn nicht, ,dann wundert mich der satz nicht.
Denn was man selbst nicht erlebt kann man nicht beurteilen wie schlimm das ist.
Denn schönreden kann man das nicht. Es ist ein Leiden.
Man kann nur lernen mit diesem leiden umgehen zu lernen und hoffen eines Tages einen kleinen weg da rauszufinden.
Dubist

26.07.2012 17:55 • #46


Dubist

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Auf der einen seite hat Audrey aber voll recht.
Die leute lassen dich meist in der Not hocken. Ich hab damals eine stimme gehört innere, sonst hättest du die leute nicht wirklich kennengelernt. Als ich ganz unten saß wandten sich sogar sehr fromme leute ab. Die gut taten oder sehr zum Wohl des menschen dienten..
ich hatte keinen mehr. Ausser mal paar leute zum telefonieren. Auch mal treffen, aber nicht zum Händchen halten. oder in der NOt so richtig da sein und naja.
War halt wie zuckerbrot und peitsche.
Dubist

26.07.2012 17:58 • #47


Dubist

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Deshalb Itsby lern in dieser Zeit nicht jedem menschen zu schnell vieles preiszugeben von dir. tu das bitte lange zeit nicht mehr, bei keinem menschen.
Auch im internet nicht viel preisgeben, ausser alter, hobbys oder so. Aber auf keinen fall wie einsam du bist.
Und auch keinen fall kollegen in zukunft zuviel erzählen von dir.
Schütze dich, du wirst dann nicht mehr so verletzbar sein.
Bleib wie du bist, aber verhalte dich auch mal gegen deine Natur.
Sehr gut.
Dubist

26.07.2012 18:00 • #48


AQDAE2Y

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Hi DuBist.

Bei mir ist es eine 2-Schneidige Sache. Ich wohne in einer WG und treffe so eben immer irgendwen, komme so zu Gesprächen aber mehr eben nicht.
Wenn du mich so fragst muss ich sagen "Nein ich habe niemanden". Also niemanden der mir nahesteht. Leider. Und ich weiss wie das sein kann aber ich fühle mich erst einmal wohl dabei. Ehrlich. Ich weiss es klingt komisch und vielleicht ein wenig asozial aber mir geht´s ganz gut so. Es zieht sich zwar schon seit echt vielen Jahren so dahin, es dürften ganze 15 Jahre sein, also seit ich 16 bin habe ich keine echten Freunde mehr.
Aber. Warum sollte ich traurig sein? Ich bin froh dass mir niemand zur Last fällt, dass niemand ein Spielchen spielt nach dem Motto "Ach irgendwie habe ich dich gerne" oder so.
Lieber bin ich alleine als lauter falsche Schlangen um mich herum, um´s mal so zu sagen.
Mit den Jahren merkt man schon wer einen gut tut und wer nicht. Mit wem man eine Freundschaft möchte und mit wem nicht. Und dieses "Emeritendasein" das hilft einen zu klaren Gedanken. Ich find´s eigentlich ganz okay. Ist halt meine Meinung dazu.

26.07.2012 18:09 • #49


Dubist

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Wg leben kannst trotzdem nicht vergleichen mit ganz alleine leben. hab das selber durch. So alleine fühlt man sich da nie. Aber auch da kann einem so einiges fehlen.

27.07.2012 07:33 • #50


Nyan


Das anspruchsdenken macht einsam; keine anderen leute, nur eure ansprüche und vorstellungen wie alles sein sollte, damit es euch gut und besser geht. dass aber jeder die gegenwart gechenkt bekommt mit ihren unendlichen möglichkeiten, was das eigentliche g u t bedeutet, sieht man nicht. wenn man verachtet und verwünscht, was man dankbar annehmen soll, wie kann es einem besser gehen? das schlechte gefühl dabei ist ein zeichen dafür, dass man falsch denkt - und wird als alarmsignal, das zu einer positiven veränderung führen kann, ebenfalls verwünscht. wenn man sich eine traumhafte welt audenkt und sich als opfer der umstände oder anderer leute sieht, weil sein traum nicht der realität entspricht, was soll daraus werden? auf die art macht man sich blind und taub und unempfänglich für alles, was da ist, und es ist nicht wenig - und d a s ist im grunde die einsamkeit, die beklagt wird und für die schuldige gesucht werden. ob man sich selbst oder andere bezichtigt, ist im grunde egal. weil das alles aber so schwer durchzublicken ist, gibt es die möglichkeit der psychotherapie. ein anderer zeigt einem, dass seine denkrichtung falsch ist und ist dabei behilflich eine andere denkrichtung zu finden. und trotzdem ist das denken nicht das ziel, das denken ist nebensächlich und soll nur in der art neu ausgerichtet werden, dass es das eigentliche dasein nicht negativ beeinträchtigt.

27.07.2012 08:33 • #51


AQDAE2Y

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DuBist.

Das Negativ-Denken kommt ja nicht von Nirgends. Menschen die immer Dankbar durch die Welt hüpfen werden dort verarscht und hier ausgenutzt und Sie fragen sich immer wieder "Warum geschieht mir das Alles?"


Mit purem Optimismus ist noch niemand wirklich weiter gekommen. Man stelle sich einen Menschen auf Krücken vor (Auch ein psychischer Knacks ist wie ein gebrochenes Bein) der zu sich sagt "Ach was! Ich memme und flenne nur unnötig rum! ich kann ohne Probleme über den Graben springen!"...tja das waren dann seine letzten sehr optimistischen Worte in seinem Leben *Knack!*

Also so leicht es auch klingt, so billig ist die Sache nicht zu meistern. Es gibt Gründe weshalb Menschen so sind und so denken und es ist besser diesen Gründen auf den Grund zu gehen als Ihnen zu sagen "Lächle doch noch deinem Schänder in´s Gesicht und wünsch ihm alles Gute für die Zukunft"

Also das mal so als Gegenpart zu deinen Worten gehalten damit man auch die Andere Seite der Münze sieht gelle?

27.07.2012 09:22 • #52


Dubist

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Es gibt leute die sind nicht selbst schuld das sie alleine dahocken.
viele denken doch gleich, es muss an demjenigen selber liegen.
Aber es liegt doch auch nicht an einem Mobbingopfer (ausser in seltenen Fällen) wenn es gemobbt wird.
Bin hundertpro überzeugt das sie ins draussen gedrängt wurde itsby und wer erstmal draussen ist bleibt meist auch draussen (für lange) (wie lange?).
kapiert?

27.07.2012 10:02 • #53


Dubist

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Viele sind nicht SELBER SCHULD.

Aber kapieren tu ich es trotzdem nicht warum sie dann allein sind wenn sie doch nicht selber schuld sind ??

27.07.2012 10:03 • #54


Nyan


Zitat von AQDAE2Y:
Menschen die immer Dankbar durch die Welt hüpfen werden dort verarscht und hier ausgenutzt und Sie fragen sich immer wieder "Warum geschieht mir das Alles?"

Niemand muss für sein leid dankbar sein. das wäre krank. im gegenteil. schmerzen sind real, das leiden aber nicht. das geschenk der mutter natur ist der moment. wenn ich gelähmt bin und vor einem graben stehe, habe ich die freiheit zu denken: sch* ich kann nicht rüber springen, oder ich bleibe stehen und schaue mir die lebewesen im wasser an, eine erfahrung, die viele gesunde verschmähen, weil sie im springen das ziel sehen, das sie aber im grunde gar nicht befriedigt. was glück ist, ist die freiheit der entscheidung, und nicht das urteilen über die anzahl der optionen.

27.07.2012 10:12 • #55


AQDAE2Y

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Zitat von Dubist:
Viele sind nicht SELBER SCHULD.

Aber kapieren tu ich es trotzdem nicht warum sie dann allein sind wenn sie doch nicht selber schuld sind ??


Naja. Wer nichts tut ist oft trotzdem schuldig. Wer ein Verbrechen sieht und nicht eingreift der ist Mitschuld. Wer nur rumhockt und nichts für seine Freunde tut der ist eben selber schuld.

27.07.2012 11:51 • #56


Nyan


Ich verstehe nicht, um welche schuld es gehen soll und warum das alleine da zu hocken so schlimm ist. wenn ich in meinem leben keine beschäftigung finde, die mir spaß macht, dann stimmt doch etwas mit mir nicht und nicht mit anderen leuten. die können dann doch keine ärzte oder den pausenclown spielen..

27.07.2012 12:22 • #57


Dubist

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Wie soll man was für jemanden tun, wenn itsby niemand hat für den sie was tun kann?
und sie hat keine langeweile, denn sie arbeitet.

und wenn sie pausenclown spielt kriegt sie ne verwarnung


Man kann für vieles danken, auch wenn es noch so klein.
Das bringt einem total viel ein.
Ich denke ein leben ohne dank ist armselig.

Dubist

27.07.2012 12:43 • #58


Dubist

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Lächeln ist immer noch besser als

27.07.2012 12:44 • #59


Nyan


Zitat von Dubist:
Wie soll man was für jemanden tun, wenn itsby niemand hat für den sie was tun kann?

warum für jemand anderen? warum nicht für sich selbst? vielleicht deshalb geht es einem so schlecht, weil man nicht auf sich selbst schaut? nicht im sinne des egoismus, sondern entwicklungstechnisch. als ich klein war, habe ich irgendwo gelesen, dass eine frau anstatt über eine zerbrochene beziehung zu jammern, damit angefangen hat, fremdsprachen zu lernen. sie hat den ganzen kummer in diese energie umgewandelt und sich dadurch ein komplett neues leben eingerichtet. auch wenn es mir nicht immer so gelungen ist, diese option ist für mich immer da gewesen. ich kann es aber ebenfalls anhand meiner erfahrung so sehen, dass viele menschen, die nicht mit sich alleine auskommen, einen entertainer suchen, oder jemand, um den sie sich "kümmern" können. das ist aber keine lösung für das problem, das man selbst hat, sondern auch wieder nur eine verdrängung. man kann und will es nicht einsehen, dass es die sinnkrise bezüglich des eigenen daseins grundsätzlich gibt, dass es aber auch lösungen für dieses problem gibt, und dass sich davon mit aller kraft ablenken zu wollen keine zufriedenheit geben kann.

27.07.2012 12:58 • #60




Dr. Reinhard Pichler

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