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Also ich habe es nicht mal annähernd gewagt in das Mobiltelefon meiner Freundin zu gucken oder ihren Computer. Denn das wäre ein NoGo! Ich würde das wenn sie es bei mir täte auch nicht gut finden. Und so etwas geht auch überhaupt nicht, denn so etwas ist eine miese Sache, ein großer Vertrauensbruch und ich könnte das schon mit meinem Gewissen nicht mal vereinbaren. Da würde ich mich wirklich schlecht fühlen. Von daher verstehe ich das gut was du meinst @amanda Ich schiele zwar auch manchmal wenn meine Freundin neben mir liegt auf ihr Handy, jedoch ist das wohl noch normal. Zumal sie das ja dann schon merkt bzw mitbekommt.
Und mit diesen Likes usw. bei Fotos. Ich kann das gut nachvollziehen. Ich finde mich dann auch immer nicht attraktiv genug, wenn meine Freundin anderer Männer Fotos "liked" usw. Nur ist es doch im Grunde viel mehr unser Selbstwertgefühl das da eine große Rolle spielt. Ich meine unser Partner/In hat sich ganz bewusst für uns entschieden. Er/Sie lieben uns so wie wir sind. Und ich denke wir sind alle längst aus dem Alter heraus wo Menschen ein "ich liebe dich" nur so daher sagen oder es unüberlegt tun. Nein so etwas ist eine ganz bewusste Entscheidung! Im Indealfall wollen wir doch unseren Lebensabend mit unserem Partner/In verbringen.
Und zum Thema "Kontrolle" fällt mir noch etwas ein...
Was gab es in den letzten Wochen für einen "Medialen Aufschrei" nach bekannt werden, was zum Beispiel die NSA so alles von uns unbescholtenen Bürgern aller Nationen, abgehört, mitgelesen etc. haben. Man stelle sich das nur mal vor wir hätten nichts besseres zu tun und würden dies den ganzen Tag auch so bei unseren Partner/In machen, wenn wir die Möglichkeiten hätten. Genau! Das wäre eine ziemlich große Schei...!
Zumal doch die Frage ist: Wollen wir das? Wollen wir einen Menschen kontrollieren? Einen Menschen den wir lieben? Macht übern ihn/sie haben? So einen wunderbaren Menschen anketten? Und was wäre das Ziel?!
Genau! Ein Mensch der nicht mehr "frei" wäre. Warum gibt es wohl so Dinge wie eine Demokratie? Wir wissen alle wie es Menschen in der ehemaligen DDR ergangen ist. Und überall wo Kontrolle herrscht noch dazu im großen Stil, da ist kein Geist mehr wirklich frei. Ja so ein Mensch würde sogar auf Dauer gewisse Ängste bekommen. Und was würden man dann tun? Versuchen zu flüchten. Auszubrechen. Und genau das wollen wir doch gar nicht. Denn wir wollen gut zu unserem Partner/In sein. Sich gegenseitig lieben, anerkennen, sich Wert schätzen.
Es ist vor allem Wichtig auch miteinander zu reden. Offenheit und Ehrlichkeit zeigen. Egal worum es geht. Es ist einfach gut wenn man sich untereinander austauscht. Was man plant, vor hat, was man denkt und fühlt und auch wenn man mal einen neuen Freund oder Freundin in Sozialen Netzwerken oder Facebook hinzufügt. Einfach alles erzählen und nicht groß Geheimnisvoll tun. Denn das schafft Vertrauen und gibt Sicherheit. Und nicht immer alles sofort anzweifeln oder kontrollieren wollen. Denn sonst glauben wir ja irgendwann gar nichts mehr, würden wir alles anzweifeln. Und wenn uns doch mal eine Angst oder ein Gefühl überkommt, dann kann man ja darüber reden. Abwägen und vor allem die eigenen Gedanken erstmal in Ruhe sortieren und versuchen logisch ein zu ordnen. Ich mache das immer gerne auf einem Blatt Papier. Denn im Grunde sind es nur "Gedanken" die uns unser Verstand meint vorgeben zu müssen. Ich kann dazu übrigens ein tolles Buch empfehlen welches auf leicht verständliche Weise die "Akzeptanz- und Commitmenttherapie" näher bringt und anhand Übungen und Tipps sehr gut zu lesen ist und wirklich gut helfen kann.
Das Leben annehmen. So hilft die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) von "Matthias Wengenroth"
Ich bin auch ein sehr Kopflastiger Mensch. Denke über vieles nach, mache mir Sorgen usw. Nur meistens führt das ja zu nichts, außer das ich mich oft nur schlechter fühle.
Dabei ist es mir viel wichtiger das es mir und ihr gut geht, ich glücklich mit meiner Freundin bin und mich auf noch eine lange und schöne Zeit mit ihr freuen kann.