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S
Ja das ist ein echter Teufelskreis.

28.03.2024 21:04 • x 1 #21


S
Und die Frage ist auch was ich dagegen tun kann.
Wenn mich viele Dinge so aussaugen.

01.04.2024 17:31 • #22


A


Wie wird eine Depression diagnostiziert?

x 3


B
@sarah2 Wichtig wäre, Dinge zu finden, die dir noch Spaß machen. Und damit so viele positive Erlebnisse zu kreieren, wie es nur geht. Das muss auch gar nichts Großes sein. Hauptsache du hast ein positives Gefühl dabei.

01.04.2024 18:49 • x 1 #23


S
Da finde ich im Moment gar nichts.
Irgendwie frage ich mich eh was das Leben für einen Sinn macht.
Und mich saugen schon Alltagsdinge z.B überlegen was ich anziehen soll aus.

06.04.2024 19:06 • x 1 #24


D
Zitat von sarah2:
Irgendwie frage ich mich eh was das Leben für einen Sinn macht.

Das Leben als solches immer mit Sinn füllen zu wollen ist so eine sinnlose Unart, die manchen Menschen antrainiert zu sein scheint. Dabei ist vieles was Menschen tun im Grunde ohne Sinn und sogar manchmal ohne Verstand. Trotzdem tun sie es.
Erschöpft zu sein, beim überlegen was man anziehen könnte, ist natürlich schlecht wenn es darum geht, schnell angezogen sein zu müssen. Ansonsten könnte man die Auswahl an Klamotten auch reduzieren und somit gar nicht viele Möglichkeiten zur Auswahl haben, die einem ein ermüdendes Denken abfordern.
Über Sinn nachzudenken erfordert zunächst nur eines, nämlich dass man die Zeit dazu hat.
Und ob man die erübrigt liegt ja auch daran, ob man nicht etwas anderes tut. Tun verfolgt meist einen Zweck, dennoch muss dieser keinen besonderen Sinn ergeben. Da das Leben endlich ist, könnte man von vornherein jeglichen Sinn in Absprache bringen, selbst wenn man den Zweck der Arterhaltung an sich erkennt, denn die Nachkommen sterben ja ohnehin irgendwann.
Wer also nicht in der Lage ist, auch unsinniges zu tun, kann entweder nichts tun, oder will nichts tun. Da Tun aber nur durch einen selbst veranlasst werden kann, egal ob jemand anderes einen dazu auffordert oder nicht, liegt es nunmal ausschließlich an einem selbst, ins tun zu kommen, wobei ja nicht definiert ist, wie anspruchsvoll oder anstrengend ein Tun zu sein hat.

07.04.2024 11:32 • #25


T
Zitat von sarah2:
Irgendwie frage ich mich eh was das Leben für einen Sinn macht.


Als Gläubiger habe ich Gott sei Dank nicht mit solchen Problemchen zu kämpfen.

07.04.2024 15:47 • x 1 #26


S
Vielleicht ist es bei mir auch nur eine Folge der Vergangenheit.
Im Berufsleben nicht Fuss gefasst.
keine sozialen kontakte in der Jugend aufgebaut.
den Umgang mit Menschen nicht richtig gelernt.
Das führt dann eventuell zu einer Depression.
Ich bin natürlich mit dem Problem nicht alleine.
Eine Lösung ist natürlich trotzdem schwer zu finden.

09.04.2024 23:08 • #27


Schlaflose
Zitat von ThE-Joker:
Als Gläubiger habe ich Gott sei Dank nicht mit solchen Problemchen zu kämpfen.

Habe ich als Atheist auch nicht

10.04.2024 07:58 • #28


sandracookie
@sarah2
Huhu, fühl dich erstmal gedrückt.
Das, was du hier beschreibst, klingt für mich (ohne jetzt Diagnosen stellen zu wollen) schon nach Depressionen.
Hast du diese Symptome, also wie du dich fühlst, mal bei deinem Hausarzt angesprochen? Das ist eigentlich so der erste Ansprechpartner, wenn es um konkrete Diagnosen geht, aber wie bereits geschrieben wurde, ist das nicht immer einfach. Alle psychischen Krankheitsbilder sind komplex und können auch parallel vorkommen bzw. sind sich teilweise untereinander sehr ähnlich. Und der Hausarzt kann auch organische Ursachen ausschließen, wie z.B. Schilddrüsenprobleme.
Ansonsten ja, es ist leider schwer und Erfahrungen aus der Vergangenheit, die noch nicht aufgearbeitet sind, können einem in der Gegenwart zur Last werden. Was das Aufarbeiten/Erkennen der Ursachen betrifft, hilft vielen und auch mir selbst eine Therapie.
Was den akuten Alltag betrifft, möchte ich hier das Stichwort Akzeptanz anbringen. Dir fallen vermeintlich einfachere Sachen, wie die Überlegung was du anziehen sollst, schwer und sie laugen dich aus? Dann ist das momentan so und darf auch so sein. Es ist unangenehm, aber wenn man versucht es für den Moment zu akzeptieren, hört man auf dagegen anzukämpfen, oder anders gesagt, sich zB zusätzlich selbst Vorwürfe zu machen, dass es gerade so ist. Ist nicht einfach und klappt auch nicht immer, aber es war und ist für mich ein Schritt in die Besserung zu akzeptieren, dass meine Grenzen, so wie ich sie gerne hätte und meine tatsächlichen Grenzen völlig unterschiedlich sind. Von daher vielleicht die Idee sich Kleinigkeiten vorzunehmen und es auch anerkennen, dass selbst sowas wie Duschen eine Leistung ist, so blöd es sich auch anhört. Zumindest für den Anfang und eine Zeitlang.

10.04.2024 08:25 • #29


sandracookie
Zitat von Schlaflose:
Habe ich als Atheist auch nicht

Dann crashen ich das jetzt noch mit Ner dritten Kombi. Ich bin gläubig und trotzdem drängt sich mir diese Sinnfrage immer wieder auf

10.04.2024 08:27 • #30


S
In therapeutischer Behandlung bin ich bereites.
Mein Therapeut meint, dass die depressiven Symptome die Folge meiner Vergangenheit bzw jetzigen Situation sind.

10.04.2024 10:20 • #31


D
Zitat von sarah2:
In therapeutischer Behandlung bin ich bereites. Mein Therapeut meint, dass die depressiven Symptome die Folge meiner Vergangenheit bzw jetzigen Situation sind.

Naja, was soll er denn auch sonst annehmen? Aber was denkst Du denn, was dazu führen könnte, aus der Depression heraus zu kommen? Beziehungsweise, wie Du es schaffen könntest, diese depressiven Symptome los zu werden?

10.04.2024 10:44 • #32


S
Das ist eben das Problem.
Ich finde keinen Weg raus.

10.04.2024 11:45 • #33


S
Ich müsste erst mal meinen Selbsthass loswerden.
Und selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl audbauen.

10.04.2024 11:57 • x 1 #34


D
Zitat von sarah2:
Ich müsste erst mal meinen Selbsthass loswerden. Und selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl audbauen.

Ja genau, aber das kannst Du nur selbst. Kein Therapeut wird das leisten. Bestenfalls wird er Dir erklären können, wieso Du damit Schwierigkeiten hast und womit Du sie eventuell ausmerzen könntest. Tun musst Du es aber selbst. Wenn Du dir selbst immer wieder sagst „ich hasse mich“ dann müsstest du damit wohl als erstes aufhören, bevor Du mit dem nächsten Schritt beginnst.

10.04.2024 12:43 • #35


Reconquista
Zitat von sarah2:
Mir fehlt einfach das normale Leben. Eine Tätigkeit die erfüllend ist. Ein soziales Umfeld etc. Enttäuscht bin ich vor allem von mir selbst. Das ich viele Chancen nicht genutzt habe und mich von negativen Menschen so beeinflussen habe lassen. Und diese Chancen jetzt schon alleine aufgrund meines Alters nicht mehr ...

Du bist süß: du hast mit 34 noch ALLE Chancen. Du siehst jetzt alles ganz düster, alles. DAS ist Depression. Wenn du dein Denken in Richtung hell änderst nimmt die Depression ab. Dass man sich Schuld gibt und denkt, man habe sein Leben verpfuscht, ist eine hinterhältige Lüge und es stimmt nie. Diagnose hin oder her: hole dir eine Therapeutin ins Boot, die dich etwas aufbaut und mit dir Licht ins Dunkel bringt.
LG

PS: du bist ja schon in Behandlung, wenn es nicht hilft, geh zu jemand anderem. Oder nimm es ernster und mache es nicht selbst kaputt, indem du darauf bestehst, unheilbar zu sein.

10.04.2024 12:54 • #36


Reconquista
Zitat von sarah2:
Ich müsste erst mal meinen Selbsthass loswerden. Und selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl audbauen.


genau das

10.04.2024 12:55 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

S
Ja das versuche ich ja schon.
Ist nur nicht so einfach.
Ja den Gedanken unheilbar zu sein habe ich tatsächlich.

10.04.2024 17:12 • #38


S
Und ich hasse mich vor allem dafür, dass ich viele Chancen nicht genutzt habe.

10.04.2024 17:42 • #39


Reconquista
Zitat von sarah2:
Ja das versuche ich ja schon. Ist nur nicht so einfach. Ja den Gedanken unheilbar zu sein habe ich tatsächlich.

Wirf diesen Gedanken in den Müll, in den Bio-Müll

10.04.2024 17:46 • #40


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl