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Hallo ihr lieben, ich hoffe bin in diesem Forum richtig, wusste nicht wo ich es reinpacken soll, aber denke ich finde "Leidensgenossen" die mir vielleicht weiterhelfen können.

Da ich seid langen an Depression leide, habe ich mich nun überwunden, bin zum Arzt gegangen und habe meine Krankheit "offenbart". Es fällt mir sehr schwer darüber zu reden und es mir einzugestehen, das ich Psychisch Krank bin, normalerweise bin ich, als Krankenschwester, die die anderen hilft, und nicht die, die hilfe braucht.
Nunja ich bin froh diesen Schritt gewagt zu haben.

Mein Arzt diagnostizierte eine "Reaktionäre Depression (= ausgelöst durch ein prägendes Verlustereigniss, welches die Familie zerstörte). Er verschrieb mir Citalopram 20mg und hab mir die Visitenkarte einer Ev. Familien-Bildungsstätte, wo ich mich melden sollte. Er sagte alles andere käme nach und nach von alleine.

Allerdings weiß ich nicht, was eine Familien Bildungsstätte mir helfen soll? Hat jemand von euch Erfahrungen? Ich möchte nicht, das jemand davon erfährt, da ich dann für die Ausübung meines Berufes ungeeignet wäre. Haben diese Leute Schweigepflicht?

Oder wäre es doch besser einen Psychologen anzurufen? Was wird da gemacht? Wie läuft sowas ab und an wen muss ich mich wenden bezüglich Psychotherapie?
Habe leider trotz arbeit nur wenig Geld zur Verfügung. Bezahlt eine Therapie die Krankenkasse?
Lg und vielen Dank schonmal.

07.10.2013 11:59 • 07.10.2013 x 1 #1


4 Antworten ↓


Hallo Lonely,

erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum. Das ist schon mal ein erster Schritt, den du gemacht hast. wie du schon schreibst, ist es nicht einfach, als Krankenschwester sich einzugestehen, eine psychische Erkrankung zu haben und Hilfe zu benötigen, hilft man ja eigentlich vielen anderen Menschen.
Nun, mit einer Familien Bildungsstätte habe ich keinerlei Erfahrung gemacht. Aber bei mir wurde damals auch eine endogene Depression diagnostiziert und mir wurde von Seiten der Klinik eine ambulante Psychologin empholen. Ich wünschte mir ja, das es mir besser geht, also begab ich mich dann in die Hände meiner Psychotherapeutin.
Du kannst das auf jedem Fall bei deinem HA ansprechen, der hat auch Adressen für niedergelassene Psychotherapeuten oder du kannst auch bei der Krankenkasse nachfragen nach Psychologen in deinem Ort. Die Therapie wird von der Krankenkasse bezahlt.

Alles Gute.

07.10.2013 12:23 • #2



Depression diagnostiziert- Wie geht es weiter?

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Hey Grüß dich,

den ersten wichtigen Schritt hast Du schon getan....

Schön das Du meinen Rat befolgt hast.....

Normalerweise habe solche Vereine auch eine Schweigepflicht...

Ich denke der Arzt hat dir diesen Weg empfohlen, da auch dort spezielle Leute da sind um dir in bestimmten Bereichen zu helfen, eventuell können dort auch Angehörige des Betroffenen lernen damit um zu gehen und Dir somit auch hilfreich sein.
Würde ich mal nachfragen....

Weiter würde ich in Erfahrung bringen ob ein zusätzlicher Psychologe hilfreich ist oder sogar nötig....

Ich muss Finja Recht geben, so was wird von der Krankenkasse übernommen und die müssen auch stillschweigen gegenüber dem Arbeitgeber gewahren.
Selbst bin ich auch der Meinung das ein Psychologe nicht schlecht wäre....

Wenn Du dir den richtigen Therapeuten suchst, wir da schon, nur Mut.....

..... Ich wünsche Dir schnell Erfolg....

07.10.2013 13:15 • #3


wenn du eine Depression hast die aus einem Ereignis heraus resultiert dann solltest du auch da ansetzen und dieses aufarbeiten.
Nur Medikamente allein sind ja keine Lösung.

Ob du zum Psychologen oder zur Beratungsstelle gehts ist dir überlassen.
Schau dir alles mal an und dann bleib wo du dich wohler fühlst.

07.10.2013 13:21 • x 1 #4


Hi Malory,

bin ganz deiner Meinung, da es viel Möglichkeiten gibt, erst mal alles ausprobieren ....

07.10.2013 13:55 • #5




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