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mich würde mal interessieren wie alt ihr seit und wie lange habt ihr schon die depression?

30.05.2017 07:32 • 02.06.2017 #1


39 Antworten ↓


Ich bin 40 und meine Depression ist so um die 10. Die Diagnose erhielt ich vor etwa 8 Jahren, seitdem nehme ich Medikamente, aber begonnen hat es schon früher. Und depressive Phasen hatte ich schon als ganz junger Mensch.

30.05.2017 07:41 • #2



Wie alt seit ihr?

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wie bewältigst du deinen alltag?

ich bekomme nur etwas zum schlafen.komme früh echt schwer aus dem bett,kein bock auf arbeit usw. am donnerstag hab ich nochmal termin beim arzt.malsehen was er sagt

30.05.2017 07:44 • #3


Ich habe ein Antidepressivum für morgens (bräuchtest du wahrscheinlich auch?) und ein Neuroleptikum für abends und nehme bei Bedarf zusätzlich Beruhigungsmittel zum Schlafen. Leider arbeite ich seit mittlerweile fünfeinhalb Jahren nicht mehr, hatte nur von März bis jetzt einen geringfügigen Job (leider befristet). Der hat mir gut getan - wenn ich nämlich gar nichts zu tun habe, werde ich noch träger. Darum möchte ich mir unbedingt etwas Neues suchen.

30.05.2017 07:48 • #4


Ich bin 33, meine Depression habe ich vor knapp zehn Jahren zum ersten Mal unter ihrem offiziellen Namen kennengelernt. Sie ist aber deutlich älter. Grob geschätzt ging das Elend mit 15/16 los.

Ich lebe mit ihr, mal besser, mal schlechter. Ach, eigentlich geht's die meiste Zeit sogar ganz gut. Sie ist ein bißchen sowas wie mein vertrauter Feind. Meine lästige Mitbewohnerin, die unentgeltlich bei mir wohnt, saufaul ist und dauernd meinen Kühlschrank leerfrisst. Sie kann nicht anders, sie ist eben so.

30.05.2017 08:05 • x 2 #5


@juwi

ja das denke ich auch, dass ich für früh was bekommen sollte. ich hoffe, dadurch wird es besser.

30.05.2017 08:12 • #6


Die Depression fing schon mit 12 an jetzt werde ich 28. Hört sich irgendwie traurig an aber mittlerweile komme ich mit allem ganz gut zurecht. Es kam mit 14 eine Angststörung dazu.

30.05.2017 20:36 • #7


Bin 46 und angefangen haben sie bei mir mit etwa 18 Jahren. Sie sind mir immer treu geblieben.

30.05.2017 20:41 • #8


wie kommt ihr damit im alltag, arbeit zurecht?

31.05.2017 10:37 • #9


Acanthurus
Bin Ende 30. Eine depressive Verstimmung habe ich seit Anfang 20. Richtig los ging es vor 2-3 Jahren und gipfelte kürzlich in erheblichen Schlafstörungen und Suizidgedanken.

Bock auf Arbeit hatte ich oft auch nicht ,besonders wenn man dann Phasenweise Schikanen anderer im Arbeitsalltag ausgesetzt war. Dazu kamen körperliche Krankheiten und Überstunden ohne Ende im einem anstrengenden Job. Kam nicht selten auf 15km Fußwege innerhalb der Firma, täglich. Laufen war natürlich nicht die einzige Tätigkeit. Am Anfang fand ich das sogar toll, war aber allmählich dann am Abend so erledigt das ich direkt nur noch ins Bett ging. Freizeitaktivitäten waren in diesen Jahren gleich null.

31.05.2017 10:56 • #10


@Acanthurus

wie siehts bei dir zur zeit mit dem schlafen aus?wirds besser? ich wsr wieder schlaflos diese nacht

31.05.2017 11:08 • #11


Acanthurus
Hallo Sunny81, woher nimmst du die Kraft? Was heißt schlaflos, kein bisschen Schlaf , oder bekommst du es evtl. gar nicht mit das du doch eingeschlafen bist?

Du hast mal kurz angeschnitten, das du MTA wärest. Was sagen deine Kollegen und Vorgesetzte? Du musst doch ein auffälliges heftiges Leistungstief haben? In deinem Beruf hast du doch eher einen Draht zu medizinischen Hilfen,oder?

31.05.2017 11:21 • #12


ja ich bin mta. nein, ich habe nicht wirklich einen draht zu med. hilfen. naja kraft würde ich es nicht nennen. letzte nacht habe ich nicht geschlafen, davor ein wenig., am we ganz gut. ich spreche das morgen an, denn so gehts auf dauer nicht weiter.das hält man nicht aus.

wie siehts bei dir mit schlafen zur zeit aus?
ich hab echt angst, dass mich das jetzt mein leben lang begleiten wird

31.05.2017 11:51 • #13


In der Anfangszeit war ich noch in der Schule und dann habe ich eine Lehre begonnen. Das war eine schwere Zeit da ich nach außen hin nichts durchscheinen lies. Mit den richtigen Medikamenten und Therapie ging es dann aber aufwärts !

31.05.2017 13:41 • #14


Acanthurus
Ich komme anscheinend nur direkt in den Remschlaf(Traumschlaf) mit Wachphasen dazwischen. Teilweise bis zu vier völlig verschiedene Trauminhalte(Oft Alpträume) und ich kann mich am morgen an alles erinnern. Die Schlafstufen 2 und 3, 4 fehlen subjektiv. Meine Therapeut sagt das nur Traumschlauf auf Dauer mist ist, am Anfang ist es noch gut für die Psyche zum verarbeiten, auf Dauer eher belastend und nicht erhohlsam. Den Tiefschlaf(Stufe 3 u.4) braucht der Körper am nötigsten. Richtigen Aufschluss gibt wohl nur das Schlaflabor. Einen Termin habe ich aber erst in einigen Monaten. Ausschlaggebend für die Wartezeit ist auch das das Schlaflabor mit neurologischen und/oder psychischen Erkrankungen umgehen kann. Ansonsten reicht z.B. zum Überprüfen einer Schlafapnoe oft auch ein mobiles Gerät für zu Hause.

31.05.2017 15:05 • #15


und was nimmst du zur zeit zum schlafen? bist noch in der klinik?

31.05.2017 16:24 • #16


Acanthurus
Tagsüber Opipramol 200mg gegen Ängste und innere Unruhe. Gegen Depris hilft es nur schwach bzw. brauch länger als alle anderen AD. Am Abend 15mg Mirtazapin zusätzlich zum Müde machen. Ausnocken kann mich dann nur noch 15mg Zopiclon. Die wirken aber nicht immer.

31.05.2017 16:44 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

hast du eine ursache für deine schlafstörung?

31.05.2017 17:37 • #18


Acanthurus
Lies dir bei Interesse meine Achterbahnfahrt in meinem ersten Threat durch. Dort hast du ja auch etwas geschrieben.

medikamente-angst-panikattacken-f76/nur-25mg-trimipramin-bei-extremen-schlafstoerungen-t80756.html

Der Unterschied ist das ich mich jetzt seit einiger Zeit an die Träume gut erinnern kann, das war vorher weniger bis gar nicht der Fall.


Gruß

31.05.2017 17:46 • #19


wie bei mir, angst

31.05.2017 18:25 • #20



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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser