5

Blueice1

4
1
Hallo,

Ich möchte mich heute an euch wenden da ich selbst nicht mehr weiter weiß.

Angefangen hat es vor ca. 1 Jahr das meine Beine schmerzten allerdings schwer zu beschreiben, es ist ein eher punktueller Schmerz der nur Sekunden anhält und immer wieder an anderen Punkten Auftritt, allerdings nur in den Beinen...und damit began der Teufelskreis...vorab die Schmerzen sind nicht stark sie stören lediglich zudem ich beinahe ständig daran denke, Schmerzmittel benötige ich keinesfalls. Nun gut was macht man also als junger Mensch (28), richtig man fängt an zu recherchieren, durchforstet stundenlang das Internet um möglicherweise die Lösung zu finden. Nun nahm das Drama seinen Lauf. Da ich seit ca 5 jahren immer wieder unter Verdauungsproblemen leide( unbehandelt ) klang ein Vitamin B12 Mangel plausibel. Also ab zum nächsten Dro. vitasprint geholt und 3 Wochen supplementiert. Wie solls anders sein ohne Erfolg. Also weiter recherchiert immer tiefer immer mehr, tagelang. Recherche bisher über 50 Stunden. Klingt Ansich krank, allerdings studiere ich generell stundenlang an Themen die mich interessieren. Nunja und iwann stößt man an den Punkt Krebs ,wie soll es anders sein. Von Krebsarten die Hormone Ausschütten und schmerzen in beinem verursachen, oder Leberkrebs / Metas ( wegen darmproblemen welche vill inzw Krebs sind) oder Nierenversagen / -Krebs war alles dabei... ab dem Punkt war die Angst zu sterben mein täglicher Begleiter beinahe jeden Tag drehten sich die Gedanken ausschließlich darum. Eine Arzt will / wollte ich bis heute nicht besuchen zu groß ist meine Angst das sich mein Verdacht bestätigt. Hinzu kam das ich den Eindruck hatte mein Urin sei zu dunkel wobei sich dieser nach erhöhter trinkmenge wieder aufhellte. Trotzdem dachte ich klar muss die Leber sein. Denke ich auch jetzt noch. Im August gesellten sich dann Atembeschwerden dazu habe das Gefühl immer wieder tief durchatmen zu müssen und das Gefühl schneller außer Atem zu kommen... kann aber 3 Stockwerke hochsprinten ohne zu krepieren. Seit 6 Wochen kommt nun sporadisches herzflattern / stolpern hinzu. Bis dahin war der Alltag ohne Probleme zu meistern. Seit 2 Wochen habe ich nun phasenweise ein komisches Gefühl welches ich nicht richtig beschreiben kann. Es fühlt sich an als wäre jemand gestorben ich lache zwar noch aber es fällt mir sehr schwer. Manchmal denke ich es ist eine art krankheitsgefühl manchmal habe ich den Eindruck es ist das Gefühl von Trauer. Also eine Art depressive Verstimmung ? Dazu gesellt sich immer wieder das Gefühl von angespannten Oberbauch! So das sollte es gewesen sein. Es sei dazu gesagt Urlaub hatte ich das letzte mal vor 6 Monaten.... quasi immer erreichbar. Nun weiß ich nicht mehr weiter den Recherchen drehen sich im Kreis und welche Symptome überhaupt real sind weiß ich nicht mehr. Und bitte aussagen wie geh einfach zum Arzt will ich nicht hören das weiß ich selbst.

07.02.2019 02:39 • 09.02.2019 #1


7 Antworten ↓


Blueice1


4
1
Achja völlig vergessen Gereiztheit , keine Lust zu reden , und Lust an Sachen die mir Spaß machen habe ich sowieso nicht mehr richtig

07.02.2019 02:50 • #2


Therock85


Geht mir genauso , des seit 5 Jahren diverse Symptome die nicht zu erklären sind .

07.02.2019 03:30 • #3


Blueice1


4
1
Es gibt Phasen/ Tage wo es mir besser geht wo ich symptome kaum wahrnehme... Das wiederum lässt mich immer hoffen und bringt mich teilweise zu vernunft. Ich denke mir hätte ich Krebs wären Symptome doch nicht weg und wieder da bzw bessern sich spontan? Wenn die vernunft stärker ist fange ich an logisch nachzudenken und denke mir die Symptome passen doch eig. gar nicht zusammen... Hätte ich Darmkrebs weshalb die Schmerzen in den Beinen oder das Herzstolpern? Hätte ich Krebs in der Leber müsste ich doch schon längst im Grab liegen? Auch Atemnot bzw Kurzatmigkeit würde sich doch eher wöchentlich verstärken und nicht mal besser und schlechter werden? Dann lese ich aber wieder Darmkrebs wächst langsam und Panik macht sich breit. Das schlimme ist inzw. ist die Symptomatik so groß würde ich das alles einem Arzt erzählen befürchte ich ohnehin als GAGA abgestempelt zu werden. Ich meine Kurzatmigkeit,Oberbauchdruck,Beinschmerzen,Herzstolpern,Depressive Verstimmungen,Unwohlsein, Passt doch eig. gar nicht zusammen

07.02.2019 13:18 • #4


Icefalki

Icefalki


14493
11
11433
Bist ein Opfer von Cyberhypochondrie geworden. Geht angehenden Medizinern oder im medizinischen Fachbereich arbeitenden Personen häufig so. Zu Beginn, wenn man mit vielen Krankheiten konfrontiert wird, damals gab es zwar nur den Psychrempel, kriegt jeder einen Hau in die Richtung. Je mehr man aber 1 und 1 zusammenzählen kann, desto besser wird wieder alles.

Heutzutage kannst du , auch wenn du nur ne Blähung hast, dich an den Rand des Grabes googeln, weil immer irgendwie eine grausliche Diagnose lesbar wird. Und du bist null geschult im Bereich der Medizin.

Zitat von Blueice1:
s ist ein eher punktueller Schmerz der nur Sekunden anhält und immer wieder an anderen Punkten Auftritt,


Punktuelle einschiessende Schmerzen deuten auf Nerven hin. Kann aufgrund von Fehlstatik oder Überbelastungen auftreten. Das wäre der richtige Ansatz gewesen, aber nein, du googelt dich fröhlich in die Krebsrichtung.

Und dann zur Wahrnehmung. Da Körper und Psyche eine Einheit sind, reagieren sie auch aufeinander. Und wenn man sich mit Sorgen und Problemen herumschlagen muss, führt das zu körperlichen Auswirkungen. So, hier hängst du nun, weil du ein Laienstudium, ohne Ahnung von Ursache und Wirkung extensiv betrieben hast.

Soweit, dass deine Seele schon in Richtung Depri abzugleiten droht, nur weil du Medizin nicht verstehst. Du bist jetzt ein Hypochonder, und ja, auch Hypochonder können erkranken. Und hier beginnt nun die Spirale.

Also, Finger weg vom Dr. Google, denn der macht mal gar keinen guten Job. Geh zum Therapeuten, damit du aus dem Kreislauf wieder raus kommst.

07.02.2019 20:13 • x 3 #5


Blueice1


4
1
Danke erstmal für deine Antwort. Naja Studium kann man es fast nennen, wenn ich so darüber nachdenke muss ich fast über mich selbst lachen...naja der Ansatz war Nervenschmerzen und von da aus bin ich in die Richtung Krebs gewandert Stichwort polyneuropathien... ein Arzt wäre warsch die beste Anlaufstelle dem bin ich mir im Klaren, so klar das ich mein Handy 1 std in der Hand hatte um nen Termin zu machen ... kam nicht dazu , zu groß die Angst das sich mein Verdacht bestätigt. Nunja jetzt Rätsel ich zwischen Krebs oder ob ich einfach Gaga bin.

07.02.2019 21:57 • #6


Hotin

Hotin


8315
5
6494
Hallo Blueice,

willkommen im Forum.

Warum fragst Du uns, wo Du anfangen sollst, wenn Du doch selbst weißt, womit Du am
besten anfängst?
Der beste Weg, um fast alle Krankheiten auszuschließen, ist der Weg zum Arzt.

Nimmst Du dieses Forum nicht ernst?
Zitat:
ein Arzt wäre warsch die beste Anlaufstelle dem bin ich mir im Klaren, so klar das ich mein Handy 1 std in der Hand
hatte um nen Termin zu machen ... kam nicht dazu , zu groß die Angst das sich mein Verdacht bestätigt.


Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du also nur Angst, eventuell eine unangenehme Nachricht zu hören?
Und dafür machst Du selbst Deine Angst erst einmal so richtig groß?

Bitte nehme Deinen Mut zusammen und mache mal einen Termin bei Deinem Hausarzt.
Wann hast Du denn das letzte Mal einen Allgemein-Check mit einer Blutuntersuchung machen lassen?

Viele Grüße

Bernhard

08.02.2019 23:14 • #7


Icefalki

Icefalki


14493
11
11433
Zitat von Blueice1:
Nunja jetzt Rätsel ich zwischen Krebs oder ob ich einfach Gaga bin.


Gaga trifft es eher, , denn kein "Nichtgagamensch" kommt auf solche abstrusen Ideen, die sich folgendermassen zeigen:

1. Sich um Kopf und Kragen zu googeln um dann
2. Noch nicht mal zu Arzt zu gehen, aus
3. Angst, dass wirklich was gefunden werden könnte.
4.nicht auf die Idee zu kommen, dass sich heutzutage die Medizin im 21. Jahrhundert befindet und nimmer im Mittelalter.
5. Vor lauter Angst über eine nur ergoogelte, gefürchtete Diagnose langsam in Richtung Depri abzudriften, weil man eh keine Chance mehr hat.

Und am Anfang standen popelige wahrgenommene Piekser in den Beinen, von geringer Intensität und Dauer.

Im Übrigen, du bist in eine Hypochondrie reingerutscht und bevor sie dich wirklich so richtig am Wickel hat, geh zum Arzt, lass dich untersuchen, und dann schau, dass du ein paar Sitzungen beim Psychologen absolvierst.

Und lass um deiner Gesundheit Willen die Finger vom Inet weg. Für dich ist das das reinste Gift.

09.02.2019 11:39 • x 2 #8



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag